Beiträge von Jack

    @Philosophillip
    Faszinierend, kaum schreibt man mal auf, was man so will und schon ist man dem Ziel ein Stückchen näher. Zu Ziel 1 kann man ja nur die Daumen drücken :thumbsup:
    Ziel 2 sollte auch nicht allzu schwierig sein bei dem Studiengang.
    Mann, diese Helpokratie ist einfacher als gedacht ;)

    @Freier Geist
    Top Liste. Da gibts einige Überschneidungen (bis auf das mit den Drogen - man muss nicht alles ausprobiert haben).
    Ach, nochmal jung sein.
    Mathematik ist tatsächlich die Basis für alles Coole. Als ich mir mal den Hintergrund zum Maschinen-Lernen für die Entwicklung einer echten AI angesehen habe - Mathematik.
    BitCoins - Mathematik.
    Quantencomputer - Mathematik.

    Das mit dem Doktortitel ist sicherlich in den Fachgebieten nicht so schwer (selbst ich hätte einen in Physik machen können, wenn ich gewollt hätte). Professor ist schon etwas schwerer.
    Letztlich hängt es wahrscheinlich daran, ob du ein Thema findest, das dich interessiert und das gefragt ist.

    Wart mal. Chatbot? Ist das so schwer? Da gibts doch sicher ein youtube Video das einem in wenigen Schritten hinführt, oder?

    Mensch, da sind so viele Übereinstimmungen, dass ich einige Fragen habe:

    An welche physikalische oder mathematische Theorie hast du so gedacht?
    Was hast du philosophisches über Zeit und Zukunft?

    Vor drei Tagen habe ich mir das gleiche gedacht, als ich ins Forum geschaut hab. Aber hatte wie Dian nicht die Energie oder Lust etwas zu schreiben.

    Ich bin tatsächlich Lehrer geworden und hab mir all die doofen Schulaufgaben in den Januar gelegt. Bin jedes Wochenende am Korrigieren. Wenn ich doch mal etwas Freizeit hab, dann mach ich nur Unsinn, wie YouTube oder zehnmal auf Facebook oder neuerdings Twitter zu schauen.
    Mann, ich merk grad, dass ich mich ziemlich wie ein Spießer anhöre.

    Immerhin leg ich mich morgen wieder mit meinem Chef an, höre beim Autofahren abwechselnd Hörbücher zu alten Philosophen und "Die Känguru Chroniken", Teil 2, glaub ich.
    Und gestern habe ich sogar einen Teil der Einleitung meines nächsten, vierten systemkritischen Aufsatzes angefangen, worüber ich logischerweise auch dauernd nachdenke.

    Hm, irgendwie fehlte da Zeit für einen längeren Unity-Eintrag - auch wenn es nicht an Ideen fehlen würde.

    @Hundertwasser
    Verstehe das Problem nicht. Mit deinem einen Satz hast du herausgefunden, dass dein Gesprächspartner deine weitere Zeit nicht wert war. Oder suchst du Kontakt zu Menschen, die belangloses Zeug labern?

    Okay, mit vielen Arbeitskollegen rede ich fast nur über die Arbeit und belangloses Zeug. Aber oft genug gewinnen meine Gespräche Tiefe dadurch, dass ich praktisch nichts Persönliches verheimliche und jedem alles erzähle, was mich bewegt.
    Funktioniert erstaunlich gut und es filtert ziemlich schnell alle Personen weg, mit denen man eh nichts zu tun haben will.
    Mit anderen Worten:
    Redet ihr mit Personen im echten Leben anders als ihr hier im Forum schreibt?
    Abgesehen von der Qualität der Formulierungen würde ich behaupten wollen, erzähle ich inhaltlich das Gleiche.

    Hab grad das Gefühl, ich bin doch im falschen Forum.
    Nicht wer sich über Lärm beschwert oder über Vordrängler aufregt, ist der Asoziale, sondern derjenige, der auf diese gleich mit Prügel und Gewalt reagieren möchte.
    Die Deutschen verhalten sich, fällt mir immer mehr auf, wie Urmenschen.
    Z.B.: Da stellt jemand sein Auto mitten im Weg ab, weil er zu faul ist, sich wenigstens so ins Halteverbot zu stellen, dass andere vorbeikommen. Kaum wird er angehupt, sagt er sich nicht, naja, ich steh halt auch blöd da, sondern blöfft den Hintermann an, dass er doch irgendwie vorbeikommen würde mit seinem Lastwagen. Ist zwar dann weggefahren, aber woher kommt diese Einstellung "Ich super, alle anderen doof" ?

    Klar bin ich ein Spießer, wenn es darum geht, sich zivilisiert zu verhalten. Man kann auch Systemkritiker sein und kein Arschloch.
    Die Gesetze für verbesserungswürdig halten und deren Existenz als sinnvoll erachten.
    Okay. Für letzteres bin ich vielleicht im falschen Forum. Aber für ein Leben ohne Gesetze und Polizei habe ich einfach zu wenig Muskelkraft. Bin eben Denker und kein Muskelmann.

    Wenn jemand zu laut ist, möchte ich eben das Recht haben, dem das zu sagen, ohne gleich verprügelt zu werden. Ist doch asozial genug, weiter laut zu sein (man darf eh erstaunlich viel).
    Wenn sich jemand vordrängelt, darf man dem das auch mitteilen. (Im Fall von Dian wäre die richtige Antwort gewesen: "Sie müssen es ja wissen. Sie sind ja offenbar der, der uns Deutschen den Ruf verpasst hat, mit Handtüchern die Liegestühle zu reservieren." und ja, mir fallen die richtigen Antworten auch erst sehr viel später ein. Ich hätte mich da wohl auch nicht hinter seinem quergestellten Wagen angestellt.)

    Aber dennoch bleibe ich der Meinung, Anarchie kann mit solchen Mitmenschen unmöglich funktionieren. Solange wir nicht lernen, zu erkennen, wann wir selbst im Unrecht sind, ist Anarchie eine Utopie.
    Selbst ich finde es manchmal schwer, die Möglichkeit des eigenen Irrtums anzuerkennen. Aber bei den meisten Menschen scheint die Meinung, man selbst habe die Weisheit gepachtet, zur Grundausstattung zu gehören.

    Und Dian: Das richtige Anstehen im Supermarkt etc. gehört zur großen Kunst des zwischenmenschlichen. Es ist so komplex, dass selbst ich, obwohl ich doch der klügste überhaupt bin ;) , keine Lösung dafür gefunden habe.

    Mich kotzt das alles zur Zeit eh so an, dass ich mich mal wieder frage, wieso ich immer noch die Welt zu einem besseren Ort machen möchte. Ich muss doch psychisch krank sein, mich gegen die Bestrebungen meines verhassten Nachbars und seinesgleichens für eine schönere Zukunft für deren verzogene und ebenso asoziale Kinder einsetzen zu wollen?
    Wie blöd bin ich denn? dash Vielleicht ist es ein Gendefekt borg .
    Mich beruhigt lediglich, dass ich keine eigenen Kinder habe und somit der ernstgemeinte Versuch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, eine evolutionäre Sackgasse bleibt. dead

    Was mich ankotzt, ist mein minderwertigkeitskomplexelnder Nachbar, der mir bei jedem Gespräch darüber, wie sehr seine Frau und die Kinder über uns trampeln (aka Unfähigkeit sich im Ninja-Stealth-Modus zu bewegen), erzählt wie viel mehr Geld er verdient als ich.
    Ok, er ist Banker (aka Parasit und Sozialschmarotzer) da definiert man sich halt übers Geld. Dennoch muss er nicht auf ein einfaches "aggressives Arschloch" gleich handgreiflich werden (genau genommen hatte er mich da bereits mehrfach geschubst und mir Prügel angedroht). Ich ärgere mich nur, dass ich immer die falschen Worte wähle und ihm auch eine leichte mitgegeben habe. Hätte zu gern die Polizei gerufen, aber leider kämpft der wie ein Weichei und hat mir nix verpasst, was als Beweis durchgehen würde. blackeye
    Wenn er mir nicht gedroht hätte, meine hübschen Zähnchen kaputt zu schlagen, hätt ich ihn ja weiter provoziert.
    Seitdem überlege ich ernsthaft meine Zähne zu riskieren, um ihm ne Anzeige wegen Körperverletzung anhängen zu können. So einfach wie der zu provozieren ist, brauche ich ihm ja nur die Wahrheit zu sagen:
    Er ist ein asozialer, kleiner, glatzköpfiger Geldhai, der sich also vom Geld hart arbeitender Menschen mehr abzweigt als ihm zusteht. Seine Frau kann nicht Gehen, sondern stampft wie eine Irre durch die Wohnung, weil sie als Hausfrau wohl langsam die letzten Reste der mentalen Kapazitäten einbüßt. Die Kinder sind aufgrund ihres Verhaltens jetzt schon schulbekannt. Und sein Autokennzeichen lässt vermuten, er ist ein Nazi. assaultrifle

    Wenn sich bei mir jedenfalls Nachbarn über Lautstärke beschweren würden, würde ich mich schämen und nicht behaupten, es wären die durchaus sehr dicken Fußböden, die Schuld daran wären. Ok, nicht jeder hätte wie ich den Anspruch, in meinen Bewegungen zu versuchen, so leise wie ein Ninja zu sein. ninja

    Interessant wie viele naturwissenschaftlich, philosophisch interessierte in diesem Forum schreiben. Überproportional würd ich fast sagen.

    Leider komme ich kaum mehr zum schreiben, weil mich der mathekalender.de ziemlich auf Trab hält (neben Vollzeit-Beruf). Dieses Jahr möchte ich einmal alle 24 Aufgaben richtig haben (mit je 5 Punkten versteht sich!).

    Wenn die Frauen wissen, dass die letztliche Entscheidung bei ihnen selbst liegt, haben sie eine ganz andere Verhandlungsposition.
    Natürlich werden Männer auch weiterhin versuchen, die Schwangeren in die ein oder andere Richtung zu beeinflussen. Sehe aber nicht, was besser daran sein soll, ihnen gleich die Entscheidungsbefugnis per Gesetz zu entziehen. Vor allem wenn das Gesetz immer noch überwiegend von Männern gestaltet wird.
    Unabhängig davon wird das gesetzlich sehr kompliziert, wenn da der Arzt, der mutmaßliche Vater und die Mutter ewig miteinander verhandeln müssen und nebenbei Gesetzestexte zu beachten haben.

    Die Frau entscheidet - fertig!

    Es ist ihr Körper. Sie brütet das Ding aus und bis zur Geburt ist der Zellhaufen sogar ein Teil von ihrem Körper. Und da sollte ihr niemand Außenstehender reinreden dürfen!
    Sorry, aber ich sehe es als das Grundrecht eines jeden Menschen an, über seinen Körper selbst bestimmen zu dürfen.

    Genauso wie bei Selbstmord und Selbstverstümmelung (z.B. Tattoos, Piercings, Brustvergrößerung etc.) würde ich lediglich eine neutral gehaltene Aufklärung über die Folgen bzw. Alternativen gesetzlich vorschreiben. Da ist der deutsche Staat etwas anderer Meinung als ich. Nur bei Selbstmord und einer bestimmten Form der Selbstverstümmelung wird man in die Psychiatrie verwiesen.

    Um die Idee und deren Umsetzbarkeit zu testen, könnte ja jeder einmal seine persönliche Wunschliste einstellen (auf Reihenfolge achten!).
    Dann gehe ich mal mit gutem Beispiel voran. Eine Liste zu erstellen ist unglaublich schwierig, aber man lernt viel dabei über sich selbst. Z.B. dass sich Wunsch 8 und 9 mit Wunsch 1 bzw. 4 etwas widersprechen lol .
    Ziele und Prioritäten:

    1. Gesund sein
    2. Ein guter Ehemann für meine Frau sein
    3. Das Überleben der Menschheit sichern und das Leben für alle Menschen lebenswerter machen
    4. Maximal lange überleben
    5. Ein Gefühl von moralischer Überlegenheit erleben bzw. das Gefühl erleben, ein weiser Mann zu sein
    6. Das Gefühl für 3. und 5. geschätzt zu werden – weltweiten Ruhm zu erlangen
    7. Ein warmes Bett in einer ruhigen Hütte
    8. Süßigkeiten
    9. Schnaps
    10. Meer und Sonne

    Ok, zweiter Versuch, ohne die psychologische Komponente bzw. Basics wie Gesundheit:

    1. Möchte als Systemkritiker mein Geld verdienen bzw. überhaupt einen besseren Job
    2. Möchte am Strand eines warmen Landes leben (mit guter Internetverbindung und Gesundheitsvorsorge)
    3. Dazu sollten sich meine Bücher endlich besser verkaufen
    4. Dazu brauche ich eine Werbemaschinerie oder einen Verlagsdeal
    5. Hmm, mir gehen erstmal die Ideen aus.

    Die Hauptaufgabe des Vereins wird auch sein, den Mitgliedern ihre eigenen Vorstellungen von sich und ihren Zielen bewusst zu machen.

    @Zwetschgensaft

    Ich muss mich gerade fett zurückhalten von der Church of Euthanasia zu erzählen. Save the planet - kill yourself. Niemand muss hier rumhängen und die Luft verpesten.

    Möchte aber keine Probleme bekommen, falls du das als Aufforderung nimmst und Worten Taten folgen lässt.

    Aufgrund deines Alters könnten Gefühlsschwankungen etc. von den pubertären Hormonschwankungen herrühren, falls du nicht sowieso von einem physischen Problem weißt (war vor einem Jahr nicht da, weiß zu wenig). Jedenfalls sind Gefühle mit richtigen Medikamenten heilbar - kann tatsächlich einen Psychodoktor empfehlen (bei dem kann man wenigstens mal Dampf ablassen).

    Dann fand ich Dian's Vorschlag sinnvoll: Sag der Umwelt einfach mal das, was du verheimlichst und dich beschäftigt. Was soll passieren? Dass sie dich umbringen? Es wird dich befreien und du wirst endlich wissen, wer zu dir steht und wer nicht.

    Alternativ - Weshalb ich mich nie selber umbringen werde:
    Lieber würde ich das Notwendigste einpacken und verschwinden. Im Wald leben oder Flugticket in den Süden buchen (im richtigen Land kann man am Strand schlafen). Nach ein paar Tagen oder Wochen, bevor dir das Geld ausgeht, wird sich dann schon eine Lösung offenbaren. Wenn nicht, hast du wenigstens ein paar freie Tage gewonnen.
    Als ich noch glaubte, es gäbe Außerirdische in Area 51, dachte ich mir, bevor ich sterbe, würde ich versuchen, mich dort einzuschleichen - falls ich überlebe, habe ich eine Story für die Presse, falls nicht, muss ich mich wenigstens nicht selber töten.
    Und das waren nur zwei von unzähligen Dingen, die ich tun würde, bevor ich mir ne Kugel geben würde. Ach ja, meinen Chef vor allen Kollegen beleidigen, in dem ich ihm meine Meinung sage, gehört sicherlich dazu.

    ZB. Hitler war ein Übermensch gewesen. Das was er gemacht hat war zwar grausam, aber er hat es wie ein Übermensch gemacht. Zuerst hat er immer diskretiv rational gedacht und dann hat instrumental rational gehandelt um seine Ziele zu erreichen, dabei war er immoralisch.
    Wenn man immer diskretiv rational denkt, dann versucht man die Wahrheit herauszufinden, wie die Realität gerade ist.

    Wenn das mal der alte Nietschke wüsste. Das gäbe ihm krass diskretiv zu denken.

    rofl

    Idealist vom Land - ich find dich amüsant. Ernsthaft. Bitte bleib diesem Forum treu, ich möchte unbedingt wissen, wie weit du mit deiner Partei kommst. Die Grundfertigkeiten für die Politik hast du. Sehe echt nicht was dir die Bundestagsabgeordneten voraus haben sollen. Weiter so.