Klar, entweder es passt, oder es passt nicht. Aus reinen Diversity-Gründen zwanghaft schwarze Charaktere (wieso eigentlich keinen Asiaten, Hispanics oder Natives) einzubauen, ist ohnehin Quatsch. So wie bei den goldlockigen, schwarzen Valyria-Abkömmlingen in 'House of the Dragon'. Das macht eben keinen Sinn. Andererseits fand ich es nicht schlecht, dass Liet-Kynes in der Dune-Verfilmung vom weißen Mann zur schwarzen Frau wurde. Das geht mit einer Neuinterpretation der Figur einher und betont die Verbundenheit mit den Fremen.
Beiträge von Lonewolf
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Jedenfalls bleibe ich was die Serie angeht mal sehr skeptisch. Sicher werde ich ihr eine Chance geben, und Thulsa Doom hat in Conan ja auch gezeigt, dass Schwarze sehr wohl in (ursprünglich weißen) Fantasy-Geschichten funktionieren können.
Der Vergleich ist fehl am Platz. Das ist keine 'weiße' Fantasy, die Figuren in den Conan-Geschichten stammen aus allen möglichen Völkern, Conan selbst ist auch eher ein dunkler, schwarzhaariger Typ. Und Thulsa Doom hat nen Skelettschädel (ist aber auch keine Figur aus den Conan-Geschichten)

James Earl Jones war so oder so ein Glücksgriff für den Film, da ist doch die Hautfarbe egal.
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So gesehen würde ich gerade eher dazu tendieren, dass ein Zustand des "Erwacht seins" entweder ein unerreichbares Ideal ist, dem man sich höchstens annähern kann. Oder dass wir die Messlatte für die Bedeutung dieser Floskel eben niedriger ansetzen müssen, indem wir zum Beispiel sagen "erwacht sein" heißt einfach nur, dass man alles mit etwas mehr kritischem Abstand betrachtet als der Durchschnittsbürger.
Selbst wenn man die Messlatte so extrem niedrig ansetzt, stellt sich die Frage, wer dieser 'Durchschnittsbürger' denn konkret sein soll. Diese Kategorisierung anderer als 'Durchschnittsbürger' sagt vielleicht mehr über einen selbst aus, als einem bewusst ist. Wenn man größtenteils mit unkritisch denkenden Personen umgeben ist, zeigt sich darin eben das Verhaftetsein in einem bestimmten Milieu. Die Gesellschaft ist heute so ausdifferenziert wie vermutlich noch nie, da es eine nie dagewesene Flut an Informationen und Meinungen gibt, die auf einen einströmen. Wenn man es hier nicht hinbekommt, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, dann entsteht natürlich der Eindruck, man selbst sei der einzige mit Durchblick und die anderen alle unkritisch oder Mitläufer.
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Ich meinte mit „Die Dinge so zu sehen wie sie sind „ nicht dass man damit die ultimative letzte Wahrheit kennt und auch nicht dass man allwissend ist oder immer alles weiß .
Eher das man eine relativ gute Wahrnehmung hat und einfache Tatsachen erkennen kann und offen ist um Neues zu lernen .
Weil man an sich arbeitet.
Meiner Meinung nach muss man asylsuchende in ganz Europa verteilen . Vielleicht wäre das eine Lösung .ein Land kann nicht alle aufnehmen .
Und Erwachen bedeutet auch eher die Grundlagen über das Menschsein zu verinnerlichen.aber sich auch die Gesellschaft und Welt genau anzuschauen .
Ich assoziiere damit was bestimmtes.
Das sind aber eher Allgemeinplätze. Was sind denn die Grundlagen des Menschseins? Man kann diese Frage auf unterschiedlichen Ebenen (philosophisch, biologisch, anthropologisch, esoterisch
etc.) beantworten und wird dementsprechend verschiedene Antworten und Perspektiven erhalten.Was sind denn einfache Tatsachen, und was folgt aus deren Erkenntnis?
Was genau assoziierst du damit?
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Wen meinst du mit 'Wir'? In Bezug auf die Unity sehe ich nicht viel 'Erwachtes'. Rückblickend war das eher ein virtueller Ort für freakige Außenseiter bzw. Menschen, die irgendwie nicht in die Gesellschaft 'reinpassen' (oft gar nicht aufgrund irgendwelcher tiefgreifender Erkenntnisse, sondern eher aufgrund von psychischen Krankheiten, traumatischen Kindheitserfahrungen etc.) bzw. kein 'geregeltes Leben' führen können oder wollen. Wenn es tatsächlich um gesellschaftliche Veränderungen oder auch nur fundierte Kritik der Verhältnisse gehen soll, sucht man besser woanders. Die Unity ist im besten Falle ein Ort für die persönliche Resilienzentwicklung, das 'Kriegerbewusstsein', das sie von irgendwelchen klassischen Kummer- oder Außenseiter-Foren abhebt. Das ist für mich die zentrale Lehre aus 20 Jahren Unity, gerade auch vor dem Hintergrund der Selbsttötungen, die wir hier leider hatten.
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Was wären denn deine Kritikpunkte an ihm?
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Das Einzige, das ich weiß, ist, dass dieser Typ, der den American Healthcare-CEO erschossen hat, ein Zitat von Krishnamurti gepostet hatte
„Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein. W -
Train smart, not hard. Wenn das Training einen kaputt macht, ist es sicherlich langfristig nicht das Richtige. Ich denke, dass es solche destruktiven Ansätze in den klassischen asiatischen Systemen auch gibt oder gegeben hat, bevor sie eher zu Breitensportarten wurden.
Der starke Fokus auf Gesundheit und Regeneration ist das, was ich aus dem Systema mitgenommen habe. Dies betrifft nicht nur die körperliche, sondern auch die psychologische Seite. Die Idee, gegen den Körper statt mit ihm zu trainieren, kommt ja eher aus dem militärischen Drill und dem kurzfristig angelegten Wettkampfdenken. Im Systema stehen Dinge wie der Umgang mit Verletzung und Krankheit stark im Fokus, z.B. wird das Bewegen und Kämpfen mit Limitationen geübt.
Natürlich zehrt jedes Kontakttraining auch an den physischen Ressourcen, das ist klar. Man kann aber schon das Verletzungspotenzial reduzieren. Es gibt ja den aktuellen Trend in den USA, das Sparring größtenteils nur noch spielerisch zu praktizieren. Übrigens auch ein Gedanke, der sich im Systema niederschlägt: 'Homo ludens', der spielende Mensch.
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Ich schreibe was über Leipziger Bands mit syrischem Frontmann, so viel Genauigkeit muss sein.
@Shadow: Du kannst das Forum auch einfach wie ich als persönlichen Notizzettel nutzen. Das kostet doch nicht viel Zeit und Energie.
Suchst du Methoden des Ausstieges oder Einnahmequellen? Grundsätzlich kann man sich sicher irgendwie durchschlagen, ohne bis ans Lebensende einer 9 to 5 Tätigkeit nachzugehen. Ich gebe aber zu, dass ich meinen persönlichen Lebenswandel auch dank meiner eher privilegierten Herkunft so durchziehen kann wie ich es tue, sprich flexibles Arbeiten/Freelancen.
Ein finanzielles Hauptproblem ist sicherlich die laufende Miete. An allem anderen kann man sparen. Im Osten des Landes kannst du immer noch billiger wohnen als im Westen. Solidarische Netzwerke kann man aufbauen oder bestehende finden. Ich denke, wenn ich einen 'Ausstieg' suchen würde und handwerklich nicht ganz unbegabt wäre, würde ich versuchen, mich irgendeinem ländlichen Kollektiv anzuschließen, das z.B. gemeinsam Essen anbaut und verkauft.
Kannst du nicht vllt deine Kampfsport-Leidenschaft nebenher etwas monetarisieren? Klar, da muss man auch erstmal Geld reinstecken, aber ein Franchise-System wie Krav Maga o.Ä. wirft schon auch ein bißchen was ab auf Dauer. Würde ich aber eher als Nebeneinkunft sehen.
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'Dune 2' hat mich nicht so sehr begeistert wie der erste Teil, aber dies liegt vielleicht daran, dass ich die Handlung dieses Mal kannte und stark auf die Umsetzung geachtet habe. Ja, er ist wieder recht gut umgesetzt, aber wurde nun doch in einigen Punkten etwas geändert, die in der Fortsetzung möglicherweise problematisch werden könnten bzw. erst wieder 'eingefangen' werden müssen. Statt Walken hätten sie aber mal lieber z. B. Patrick Steward als Shaddam-Darsteller genommen, das wäre ne geile Bezugnahme auf den Lynch-Film gewesen.
Cool und überzeugend war dafür wieder mal Timothee Chalamet. Und diesbezüglich empfehle ich absolut 'Bones and all', in dem er ebenfalls die männliche Hauptrolle spielt. Unbedingt anschauen, der Film ist Unity-Material. Eine überzeugende Mischung aus Coming-of-Age, Roadmovie und Kannibalen-Romanze. Klingt schräg, wirkt dabei aber alles andere als trashig, und das ist schon ein Kunststück für sich.