Die Frage habe ich mir schon Jahre vor der Pandemie gestellt. Der Lohn von Pflegepersonal (nicht nur mit Coronabezug, sondern auch Altenpflege etc.) sollte längst schon verdoppelt sein. Die Argument "kein Geld da" lasse ich hier nicht gelten, denn das Personal fehlt ja sowieso. Sprich: wenn es genügend Leute auf dem Arbeitsmarkt gäbe, wäre auch eine zweite und dritte Kraft eingestellt worden. Wieso also, wenn die anderen Personen nicht da sind, nicht der Verbliebenen das doppelte zahlen, wenn sie doch schließlich auch die doppelte Arbeit verrichtet?
Manchmal sind die Personalschlüssel auch einfach eine Katastrophe und es besteht gar kein Interesse, mehr Personal einzustellen. Langfristig ist das der Todesstoß, denn die Leute werden das abstrafen mit einem höheren Krankenstand oder einem lustlosen agieren im Dienst. Da motiviert dann mehr Geld allein auch nicht mehr.
Ich stimme zu. Die Gesamtlage muss deutlich verbessert werden und da reicht nicht nur Geld. Wie gesagt nicht alle Probleme wären dadurch gelöst worden.
Die Frage habe ich mir schon Jahre vor der Pandemie gestellt. Der Lohn von Pflegepersonal (nicht nur mit Coronabezug, sondern auch Altenpflege etc.) sollte längst schon verdoppelt sein. Die Argument "kein Geld da" lasse ich hier nicht gelten, denn das Personal fehlt ja sowieso. Sprich: wenn es genügend Leute auf dem Arbeitsmarkt gäbe, wäre auch eine zweite und dritte Kraft eingestellt worden. Wieso also, wenn die anderen Personen nicht da sind, nicht der Verbliebenen das doppelte zahlen, wenn sie doch schließlich auch die doppelte Arbeit verrichtet?
Manchmal sind die Personalschlüssel auch einfach eine Katastrophe und es besteht gar kein Interesse, mehr Personal einzustellen. Langfristig ist das der Todesstoß, denn die Leute werden das abstrafen mit einem höheren Krankenstand oder einem lustlosen agieren im Dienst. Da motiviert dann mehr Geld allein auch nicht mehr.
Es hat schon seinen Grund, wieso diese Leute "fachfremd" sind. Allen kann man bestimmte Berufe nicht zumuten, und bei einigen sollte man das auch nicht tun. Jeder, der in der Pflege fachfremd ist, dürfte diesen Status nicht von ungefähr haben. Da wollte man vorher schon nicht hin, wer will also jetzt mitten in einer Pandemie in diesen Hexenkessel, bei dem man von dutzenden Kranken umzingelt ist, die so extrem ein Virus in sich tragen, dass es vielleicht die Endstation in ihrem Leben ist. Würdest du dort hin wollen?
Deine Idee in Ehren, aber sie funktioniert halt doch nur auf dem Papier.
Zum überwiegenden Teil teile ich sogar deine Kritik an meinen Vorschlag. Aber ein Versuch wäre es doch wert gewesen.
Erweitere bei meinen Rekrutierungsversuch auf folgende Personenkreise: Menschen die Pflegeerfahrung haben aber wegen der schlechten Bezahlung nicht mehr in der Pflege Arbeiten, Menschen die Pflegenahen Berufen Arbeiten, die normalerweise noch beschissener Bezahlt werden, Medizinstudenten die Kohle brauchen und z.B. Scheine für Prüfungen oder Zugangsvorteile erhalten. Beim NC 1,0 Medizinstudium bestimmt nicht so uninteressant; Pflegeschüler die ihr Ausbildung bezahlt bekommen und nach 2 Jahren Intensivpflege gleich die Prüfung ablegen könnten, ein paar fachfremde fähige Menschen findest du auch immer. Das wären keine Millionen geworden. Und die wären auch nach 1 -1,5 Jahren auch keine voll ausgebildeten Intensivpfleger, aber sie hätten einen Mehrwert für alle Erzeugt. Eine mittlere 6 Stellige Zahl sollte nicht da nicht komplett unrealistisch gewesen sein. 200.000 -300.000 bei den Anreizen wären locker drin gewesen. Jetzt ist das aber auch schon wurst. Da hätte man Juni/Juli 2020 mit Anfangen müssen.