Beiträge von Der Patriarch

    Die Frage habe ich mir schon Jahre vor der Pandemie gestellt. Der Lohn von Pflegepersonal (nicht nur mit Coronabezug, sondern auch Altenpflege etc.) sollte längst schon verdoppelt sein. Die Argument "kein Geld da" lasse ich hier nicht gelten, denn das Personal fehlt ja sowieso. Sprich: wenn es genügend Leute auf dem Arbeitsmarkt gäbe, wäre auch eine zweite und dritte Kraft eingestellt worden. Wieso also, wenn die anderen Personen nicht da sind, nicht der Verbliebenen das doppelte zahlen, wenn sie doch schließlich auch die doppelte Arbeit verrichtet?

    Manchmal sind die Personalschlüssel auch einfach eine Katastrophe und es besteht gar kein Interesse, mehr Personal einzustellen. Langfristig ist das der Todesstoß, denn die Leute werden das abstrafen mit einem höheren Krankenstand oder einem lustlosen agieren im Dienst. Da motiviert dann mehr Geld allein auch nicht mehr.

    Ich stimme zu. Die Gesamtlage muss deutlich verbessert werden und da reicht nicht nur Geld. Wie gesagt nicht alle Probleme wären dadurch gelöst worden.

    Die Frage habe ich mir schon Jahre vor der Pandemie gestellt. Der Lohn von Pflegepersonal (nicht nur mit Coronabezug, sondern auch Altenpflege etc.) sollte längst schon verdoppelt sein. Die Argument "kein Geld da" lasse ich hier nicht gelten, denn das Personal fehlt ja sowieso. Sprich: wenn es genügend Leute auf dem Arbeitsmarkt gäbe, wäre auch eine zweite und dritte Kraft eingestellt worden. Wieso also, wenn die anderen Personen nicht da sind, nicht der Verbliebenen das doppelte zahlen, wenn sie doch schließlich auch die doppelte Arbeit verrichtet?

    Manchmal sind die Personalschlüssel auch einfach eine Katastrophe und es besteht gar kein Interesse, mehr Personal einzustellen. Langfristig ist das der Todesstoß, denn die Leute werden das abstrafen mit einem höheren Krankenstand oder einem lustlosen agieren im Dienst. Da motiviert dann mehr Geld allein auch nicht mehr.

    Es hat schon seinen Grund, wieso diese Leute "fachfremd" sind. Allen kann man bestimmte Berufe nicht zumuten, und bei einigen sollte man das auch nicht tun. Jeder, der in der Pflege fachfremd ist, dürfte diesen Status nicht von ungefähr haben. Da wollte man vorher schon nicht hin, wer will also jetzt mitten in einer Pandemie in diesen Hexenkessel, bei dem man von dutzenden Kranken umzingelt ist, die so extrem ein Virus in sich tragen, dass es vielleicht die Endstation in ihrem Leben ist. Würdest du dort hin wollen?

    Deine Idee in Ehren, aber sie funktioniert halt doch nur auf dem Papier.

    Zum überwiegenden Teil teile ich sogar deine Kritik an meinen Vorschlag. Aber ein Versuch wäre es doch wert gewesen.

    Erweitere bei meinen Rekrutierungsversuch auf folgende Personenkreise: Menschen die Pflegeerfahrung haben aber wegen der schlechten Bezahlung nicht mehr in der Pflege Arbeiten, Menschen die Pflegenahen Berufen Arbeiten, die normalerweise noch beschissener Bezahlt werden, Medizinstudenten die Kohle brauchen und z.B. Scheine für Prüfungen oder Zugangsvorteile erhalten. Beim NC 1,0 Medizinstudium bestimmt nicht so uninteressant; Pflegeschüler die ihr Ausbildung bezahlt bekommen und nach 2 Jahren Intensivpflege gleich die Prüfung ablegen könnten, ein paar fachfremde fähige Menschen findest du auch immer. Das wären keine Millionen geworden. Und die wären auch nach 1 -1,5 Jahren auch keine voll ausgebildeten Intensivpfleger, aber sie hätten einen Mehrwert für alle Erzeugt. Eine mittlere 6 Stellige Zahl sollte nicht da nicht komplett unrealistisch gewesen sein. 200.000 -300.000 bei den Anreizen wären locker drin gewesen. Jetzt ist das aber auch schon wurst. Da hätte man Juni/Juli 2020 mit Anfangen müssen.

    Das ist komplett egal. Damit das ein argument wird musst du argumentieren das die Dunkelziffer im Januar niedriger war als jetzt. Ich denke das nicht, da mittlerweile Tests was kosten und durch die Impfung es mehr asymptotische Infektionen gibt. Aber ja ein sinnvolles Argument scheint nicht so richtig in deinem Repertoire zu sein.

    Vielleicht war die Dunkelziffer niedriger, vielleicht war sie höher. Das wissen wir beide nicht. Auch wenn zu einem Zeitraum mehr oder weniger getestet wurde. Und mehr asymptomatische Verläufe durch Geimpfte ,die sich zusätzlich weniger Testen lassen müssen als Ungeimpfte, lassen das Dunkelfeld ja auch nicht kleiner werden. Und es ist völlig egal ob die Dunkelziffer im Januar höher war oder jetzt, es gibt immer eine, Ergebnis verfälschende Dunkelziffer. Aber es ist eben nicht egal ob Zahlen, die deine Aussagen untermauern sollen, so niemals in der Qualität und Quantität erhoben worden.

    Ach sooooo, danke wusste gar nicht das es die schon immer gab. Dann ist das natürlich alles vollkommen egal. Sauber argumentiert.

    Ich helfe immer und gerne. Bitteschön. Ja es gibt Spitzen die sind auffällig aber overall egal in der Gesamtbetrachtung.

    Anscheinend sterben die halt durch eine Impfung deutlich weniger. Hab mehrere Gründe genannt warum man das in diesem Fall nicht so machen kann. Aber ja ignoriere die halt und glaub weiter an die "nakten Zahlen". Ein Genie streich, wenn was nicht passt, es einfach weg ignorieren.

    Anscheinend ,vielleicht, ja. Aber in der Gesamtheit in den bösen absoluten Zahlen, eben nicht. Da passiert garnix. Wenn im Pandemiejahr 2020 und auch im 2021 einfach nicht mehr Menschen Sterben in der Gesamtheit wie die Jahre davor auch, dann hat das eine Aussagekraft ob dir das gefällt oder nicht.

    Lass doch mal Impfung und Pandemie weg aus deinem Kopf und schaue dir nur die absoluten nackten Zahlen an. Dann hätten wir eine Pandemie, und das sogar in einen der Länder mit der ältesten Bevölkerung ,ohne signifikante Übersterblichkeit im Gesamtzeitraum. Ja so hab ich das auch gelernt. Du sagst aber das waren die Maßnahmen 2020. Ich sag dafür gibt es keine Beweise bzw. das ist zweifelhaft wie es nur irgendwie sein kann. Dann können wir uns weiter im Kreis drehen. Aber vielleicht, nur vielleicht versuchen wir einen netteren Ton anzuschlagen. Kleine Spitzen, schön den Silberrücken zeigen, ab und zu gerne, das gehört dazu. Aber deine Dauerherumpöpeln verleiht deinen Argumenten auch nicht mehr Nachdruck, ganz im Gegenteil.

    Mit einem Punkt hast du recht. Deutschland ist alt, sehr alt, sogar das zweit älteste Land der Welt. Mit viel Wohlstand, was auch zu viel Wohlstandskrankheiten führt (Im vergleich zum ältesten Land der Welt, Japan). Das dadurch die Deutsche Bevölkerung deutlich anfälliger für Corona ist, kann man ja auch wieder einfach weg ignorieren.


    Das Kontakt reduktionen, die Infektionzahl verringern, ist natürlich ein vollkommen absurder Gedanke. Ist ja nicht so das viele andere Krankheiten, in der Lockdownzeit nicht Präsent waren. Wie Grippe oder der RS-Virus. Aber nein hat natürlich nichts mit nichts zu tun.

    Ich ignoriere das nicht weg. Ich sage nur das es mir völlig egal ist wenn in der Alterkohorte 80+ auch mal signifikant mehr Menschen sterben. Das ist nicht schön aber auch nicht schrecklich.

    Und das die Clubs geschlossen wurden, hat bestimmt eine Millionen über 80 Jährige davor geschützt sich mit Corona anzustecken. " Ja aber der Enkel der im Club war steckt die Oma an." Ja das ist möglich. Aber das alte und kranke Menschen vor Ihren Nachkommen sterben ist eine der Grundordnungen im und des Lebens. Daran hat sich nix aber auch überhaupt nix geändert. Auch die bösen absoluten Zahlen chillen auf dem Niveau der Vorjahre. Schütz dich und deine Lieben wenn du das für richtig hältst. Go for it. Fordere aber bitte nicht das das Leben aller heruntergefahren wird damit Oma Frida 5 Jahre länger ihre Einsamkeit im Pflegeheim genießen darf.

    Genau das war deine Quelle. Kurz darauf kam ich dann mit demselben statistischen Bundesamt um die Ecke und verlinkte hierauf: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pres…0_N064_231.html

    Natürlich sind heute die Intensivbetten knapp, das ist doch gar keine Frage. Sonst hätten wir nicht die Situation wie sie ist.

    Wahr ist aber auch, dass die Intensivbetten entgegen deiner Behauptung nicht abgebaut, sondern im Zeitraum der letzten Jahre und Jahrzehnte sogar gestiegen sind. Es ist völlig klar, dass sich in einer weltweiten Pandemie jedoch besonderen Situationen ergeben. Plötzlich reicht nicht mehr aus, was über Jahre als Maßstab genommen wurde (selbst wenn man noch weiter erhöht hätte). Und natürlich nützt auch die beste Vorsorge nichts, wenn das Personal jetzt reihenweise hinschmeißt. Vor ein paar Tagen wurde hier die Hypothese aufgestellt, dass ja Geld alles lösen könnte. Mehr weil Madhias das so im Kapitalismus gelernt hat, als dass es tatsächlich zutrifft.

    Das eine Knappheit regional existiert wird gar nicht beschritten.

    Aber Abseits von Quellenstreit und Interpretations- und Wertungsunterschieden oder ob jetzt 22.000 mehr als 26.000 sind(I know veränderter Pflegeschlüssel und viele können nicht mehr, aber trotzdem) stelle ich mir seit über 1,5 Jahren folgende Fragen zu dem Thema Intensiv- und Krankenhauskapazitäten allgemein:

    Warum verdienen Vollzeitpflegende nicht 8000€ brutto in der Pandemie?

    Selbst komplett Fachfremden Menschen, hätte man in über 1,5 Jahren so bilden können, das sie jetzt auf jeden Fall eine Unterstützung, eine merkliche Entlastung, für ihre Kollegen auf den Intensivstationen wären. Die Helfer natürlich auch zu einem fürstliches Gehalt.

    Das wäre alles, und das nur zu einem Bruchteil der Kosten, die in den letzten 1,75 Jahren tatsächlich angefallen sind ,möglich gewesen, und wir hätten jetzt ein leistungsfähigeres System der Gesundheit und unsere Grundrechte noch. Das hätte nicht alle Probleme gelöst aber sehr viele dann doch. Die Chance das mehr Pflegende unter meinen Beschriebenen Bedingungen(Dick kohle aber auch personelle Entlastung) länger durchhalten halte ich doch für sehr hoch.

    Das jetzt viele hin schmeißen ist doch ein Beweis für ein kaputtes System, wo aber die Herrschenden sich seit Jahrzehnten nicht mehr großzügig gegenüber gezeigt haben. Das von ihnen selbst heruntergewirtschaftete Gesundheitssystem muss immer nur als Ausrede für ihren Totalitarismus erhalten.

    Ich kann mir nicht helfen: Entweder sind die Mächtigen und Gestalter komplett und total verblödet oder das pure Böse ist am Werk. Beides keine besonders vertrauenserweckende Maßnahmen, aus meiner kleinen Blase heraus betrachtet. Jeder kann das anders sehen und für sich selber bewerten. Ich vertraue verblödeten und/oder bösen Menschen einfach nicht. Und wenn naheliegende und einfachste Sachen unterlassen werden aber dann im Gegensatz dazu, freiheitseinschränkende und Megainvasive Eingriffe, die in das Leben aller Menschen reinpfuschen, mit einem riesigen Aufwand und dann auch noch mit dem kompletten Arsenal der staatlichen Giftkiste, durchgepeitscht werden, dann brauch Mann und Frau sich wirklich nicht wundern, das es dann Menschen gibt, die sagen: roh fresse ich euch gar nix mehr aus der Hand. Die Regierung arbeitet ja mit dem exakten gleichen Datenmaterial wie ich es auch tue. Die Absoluten zahlen sind die Selben. Aber in Interpretationen und Wertungen könnten wir nicht weiter auseinander liegen.

    Was soll das? Was soll daran irgendwo auch nur ein Argument sein? Es gab 2021 nicht durchgängig eine Impfung, vor allem im Januar nicht und rate mal welche Monat diese Differenz erklärt? Ja es ist der Januar, wer hätte das gedacht. Nicht zu glauben. 22000 mehr tote im Januar 2021 als im Januar 2020. Wie kann das sein? Sowas ist mir echt zu doof. Denk wenigstens mal ein bisschen darüber nach bevor du was schreibst. Vor allem gab es ja auch Maßnahmen. 2018 gab es keine Maßnahmen trotzdem sind im Peak nicht so viele an der Grippe verstorben. Die Leichen sind da, kann man jetzt ignorieren oder nicht. Macht es dadurch aber auch nicht besser. Alleine der Ansatz einfach nur die Todes Zahlen zu vergleichen ist ja auch schon richtig Dumm. Erstens war 2020 und 2021 vieles anders als in den Jahren davor. Zweitens waren die Corona Infektionen nicht konstant (Es gab Wellen). Drittens gab es nicht sofort Januar 2021 die Impfung. Die Meisten wurden erst im Sommer Geimpft. Auch gab es nicht sofort 2020 Corona sondern wirklich angefangen hat es erst im März April und da wurde in Deutschland sehr stark mit Maßnahmen die Infektionen niedrig gehalten, der Punkt wo es 2020 kritisch wurde war November Dezember. Einfach nur irgendwelche Jahre zu Vergleichen ohne auf die Umstände einzugehen ist dumm oder Mutwilliges unterschlagen von Information. Kannst du dir gerne aussuchen was von beiden auf dich zutrifft.

    Wenn du den Impfeffekt sehen willst, dann schau dir an wie stark die Letalität des Virus gesunken ist. Bei 66% Impfquote sind mehr als 80% weniger Infizierte Verstorben als vor der Impfung, wie erklärst du dir das? Das zeigt auch wie falsch und dumm die Argumentation war das alle nur mit Corona Verstorben sind. Außer die Impfung schützt auch davor mit Corona zu sterben. Das wär ja mal was.

    Von Unten nach oben:

    Welche gesunkene Letalität? Die von der Gesamtbevölkerung abgeleitet wohl nicht.

    Ja i know, das Infizierten / Verstorbenenverhältnis. Da muss ich aber sagen: das kennen wir doch überhaupt nicht. Das würden wir erst kennen wenn flächendeckend ein Antikörpertest in Bevölkerung durchgeführt worden wäre. So habe ich ein Problem, die Zahlen roh zu fressen weil die Datengrundlage einfach mangelhaft ist. Wir kennen 99% der Erkrankten aber Vielleicht 20%(Achtung reinste Mutmaßung) der Infizierten. Und daraus leitet sich ein Zahlenmaterial ab, das never ever von allen Zweifeln erhaben ist und ich mich auf keinen Fall darauf verlassen würde.

    Regionale und Temporäre Sterbespitzen gibt es immer. Das macht mir keine großen Sorgen in meiner Betrachtung und Argumentation. Vor allem nicht wenn diese Sterbespitzen zu 98% aus Uralten und sehr kranken Menschen bestehen. Das klingt etwas grausam aber wenn das so ist und sich da auch nix grundlegend ändert, laufen die Dinge genau so wie sie laufen haben.

    Gleiche Zeiträume mit gleichen Zeiträumen, mit absoluten Zahlen zu vergleichen und zu interpretieren ist sehr wohl legitim auch wenn

    du das Anders sehen möchte.

    Mit den Sinn und den positiven Auswirkungen der Maßnahmen rennst du bei mir auch keine offenen Türen ein.

    Es gab Länder die teilweise sogar noch freier gedreht sind als im good old Teutschen Lande : beschissenere, vergleichbare und sogar bessere Zahlen als Ergebnis.

    Es gab Länder die waren entspannter als unsere Regenten: vergleichbare und sogar bessere Zahlen durchweg. Beschissenere Fehlen mir noch aber ich bin immer bereit mir das anzuschauen;

    Also entweder funktioniert der gute Alte Faschismus nur in good old Germania oder die Maßnahmen haben einen, insgesamt zu vernachlässigenden Effekt auf das Pandemiegeschehen.

    Auf das Divi-Register habe ich mich niemals berufen sondern auf http://www.destatis.de die Webseite des Statischen Bundesamtes.

    Aber schauen wir mal was beide Quellen da zu berichten wissen:

    Destatis: . Bitte um einen Link. Da finde ich diese Zahlen/ Auswertungen nicht. DIVI Intensivregister: Da kann man leider nur die Zeitlinie ab April 2021 verfolgen. Das einzige was sich signifikant nach unten bewegt ist die Anzahl der freien Betten und die der Notfallreserven bei gleichbleibender Gesamtbelegung. Nach Erhöhung der Gesamtkapazität schaut das nicht wirklich aus, nicht im entferntesten.

    Aber ich habe etwas auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums entdeckt was uns beiden weiterhelfen wird:

    Hier der link: Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise (bundesgesundheitsministerium.de)

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    2019: 26 581; 2020: 26 787 Intensivbettenkapazitäten und 2021 und aktuell sind es laut Tagesaktuellen Divi-report: DIVI Visualizations

    22178 Die zahlen sind jeweils für LOW und Highcare together.

    Wo ist ist der sukzessive Ausbau? Ich erkenne ihn nicht. In absoluten Zahlen ist er nicht da.

    Aber ich bezweifle meinen Konfirmation-Bios bei mir nicht. Das wäre ziemlicher Quark.

    Eine Berichtigung einer vorherigen Aussagen: 2020 gab es tatsächlich 206 mehr Intensivbetten mehr als 2019, also im Schnitt. Das wird aber selbst von Bundesministerium als kontante Anzahl bezeichnet und ist als Erhöhung, als Reaktion auf die Jahrhundertpandemie, naja eigentlich nur eine Verhohnepipelung der Menschen, den man ohne mit der Wimper zu zucken, die Grundrechte geraubt hat.

    Darauf hinweisen ist schön und gut, doch kannst du es auch beweisen? Höre davon nämlich zum erste Mal. Auch scheinst du es besser zu wissen als all die Menschen, die jeden Tag auf den Stationen arbeiten und davon berichten, dass sie so etwas noch nie erlebt haben. Wie kann das sein? Lügen die alle?

    Das ist überhaupt nicht "schwierig zu ermitteln". Allenfalls dann, wenn man die gewünschten Informationen nicht in den offiziellen Erhebungen findet. Die Intensivbetten wurden in den letzten Jahren sogar sukzessiv ausgebaut, während lediglich die reinen Belegbetten weniger geworden sind. Aber Corona-Erkrankte liegen blöderweise nicht in den Bettchen mit Fernsehanschluss und Telefon am Bett.

    Google Doch mal: Grippewelle 2018 und weitere Jahre und auch Du wirst da fündig. Und selbst auf Zensurtube findest du genügend Beiträge und Berichte, wenn sie da nicht zufällig das Jahr genannt hätten, niemand darauf kommen würde, das diese Beiträge nicht von 2020/21 sind. Ob das Beweis genug für dich ist bezweifle ich, obwohl wenn ich mir deinen Appetit anschaue, wie du scheinbar alle Zahlen und Berichte der guten, der offiziellen Quellen roh frisst, müsste das für Dich, eigentlich allemal langen. Intensivkapazitäten erhöht? Die absoluten Zahlen sagen aber etwas anderes. Wir haben jetzt weniger Betten als 2020 und 2020 hatten wir weniger als 2019 usw. Dieser bedenkliche Trend existierte auch schon Lange vor der Pandemie und wurde fast zu 100% Deckungsgleich von den Leuten vorangetrieben, die uns jetzt sagen: wir müsste unsere Freiheit aufgeben, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Nur Ein Beispiel dafür: Karl Lauterbach. Bei dem ist die Beweiskette Lückenlos. Und der Satz ist Gold für jeden Logiker: Es wurde etwas sukzessiv ausgebaut, aber im Ergebnis ist es weniger geworden. Heureka. So langsam macht mir das hier richtig Spaß.

    Woher kommen die Leute an den Beatmungsgeräten und auf den Intensivstationen?

    Wie alle Jahre davor auch schon. Ich weise nur darauf hin, das es solche Beiträge (Tod,Leid,Überlastung, Ecmo etc pp), auch vor 2020 bei jeder, auch nur leicht schwereren Grippewelle, zu entdecken gab. Nur die Gesellschaftliche Wahrnehmung hat sich verschoben und das während der Pandemie 2020 51 Krankenhäuser und über 3000(Die Genau Zahl ist schwierig zu ermitteln) Intensivbetten abgebaut worden sind, mag da tatsächlich auch eine Rolle spielen für die Wahrnehmung der jetzigen Gesamtsituation. Aber auch nur vielleicht.

    Ich denke nicht das irgendjemand geholfen ist irgendwelche Zahlen Kontext los zu vergleichen. Das ist auch weit entfernt von einem redlichem Argument.

    Den Erfolg der Impfung kann man auch jetzt schon gut sehen. Im Januar sind im Hochpunkt pro tag 1000 Menschen an Corona verstorben. Jetzt sterben pro Tag 200, obwohl es momentan deutlich mehr Infizierte (c.a. 1,5 mal mehr) und wahrscheinlich auch eine größere Dunkelziffer gibt (weil die Tests nicht mehr kostenlos sind). Natürlich alles auf Deutschland bezogen.

    Manchmal benötigt man keinen Kontext und schaut sich nur die nackten Zahlen an. Was haben wir da. Das Sonderauswertung-sterbefaelle-pdf des Statistischen Bundesamtes. Die Zahlen von 2016 - 2020 liegen komplett vor und von 2021 bis zum 30.09. Dann vergleichen wir mal alle Sterbezahlen für den Zeitraum 01.01. - 30.09. von 2016 bis 2021. Folgendes Ergebnis: 2021: (Killerpandemie aber mit der heiligen Impfung) 738.417 Verstorbene; 2020:(nur die Killerpandemie) 711.010 Verstorbene; 2019: 700.807 Verstorbene ; 2018: 725.074 Verstorbene; 2017: 700.437 Verstorbene; 2016: 673.509 Verstorbene;

    Also ich erkenne keinen Impfeffekt weder positiv noch negativ, noch erkenne ich eine Pandemie seit 2020. Die Sterbespitze 2021 ist noch im Rahmen einer gewöhnlichen Statistischen Schwankung. Nur wurden uns, regionale oder statistische Schwankung 2020, als der drohenden Weltuntergang verkauft und das immer und überall.

    Spätestens jetzt hättest du sie auch nicht mehr. Oder meinst du, mit demselben Stand heute (oder schlimmer) würde man däumchendrehend gar nichts tun? Ziemlich naiv. Vor allem dein abfeiern von Grundrechten auf Zeit.

    Das Traurige, Grundrechte auf Zeit wären mal ein gigantischer Fortschritt. Da in Schweden die 4. Welle ausbleibt, ist es relativ schwierig darüber zu diskutieren, was die Schweden wohl machen würden. Wenn man sich die 3. Wellen davor anschaut. Besonnen und ruhig mit wenigen Maßnahmen Gegensteuern. Nur Vielleicht war es doch ganz gut, von Pandemiebeginn an, die natürliche Durchseuchung der Bevölkerung, nicht als das Problem an zu sehen, bei einem Virus, mit einer an die 99,9% heranreichenden Überlebensrate.

    Mit dem schwedischen System hätte es das nicht gegeben. Wären alle Beschränkungen gefallen, hätten wir nun leere Intensivstationen. So einfach ist das.

    Höchstwahrscheinlich und schlimmstenfalls wären wir in der selben Situation wie jetzt aber hätten alle unsere Grundrechte noch bzw. nur auf das aller notwendigste beschränkt. Es ist nicht so, als ob die Schweden überhaupt gar nix getan hätten. In Schweden wäre es tatsächlich ziemlich schwer, sich dauernd über die Übergriffigkeit von Papa Staat zu beschweren. Der Unterschied ist der Respekt vor dem Konstrukt, welches Freiheit des Individuum genannt wird.