Bitte führe sie doch dann gleich aus. Das erspart mir erst umständlich nachfragen zu müssen. Du kennst das Spiel doch langsam
Warum recherchierst du nicht selber, wenn es dich interessiert?
Bitte führe sie doch dann gleich aus. Das erspart mir erst umständlich nachfragen zu müssen. Du kennst das Spiel doch langsam
Warum recherchierst du nicht selber, wenn es dich interessiert?
Ich weiß, diese Äußerung war als ein anschauliches Beispiel gedacht, hat aber gleich wieder dazu geführt, dass sich die "Gegenseite" provoziert gefühlt hat. Also wäre es vermutlich am sinnvollsten, nicht jeden Thread mit Querverweisen auf euren Streit zuzupflastern, sonst zieht sich das echt das gesamte Forum und es nervt irgendwann einfach nur noch. Danke.
Ja, da wirst schon recht haben, auch wenn mir mal wieder nicht so recht einleuchtet, warum man das als Provokation wahrnehmen muss, was ich geschrieben habe. (Ich habs noch nicht gelesen und werd wohl auch nicht drauf eingehen, nachdem schon du sagst, dass er es als Provokation wahrgenommen hat.) Ansonsten muss ich mir schon ein bisschen auf die Schultern klopfen, weil ich mehr und mehr dazu übergehe, seine Provokationen zu überlesen und auf das eher sinnvolle eingehe. ![]()
Die Geschichte hat doch oft genug gezeigt, dass die Christen gar keinen Teufel brauchen, um die Hölle auf Erden zu erschaffen. Das kriegen sie auch ganz gut ohne einen gehörnten Gegenspieler hin... einfach, indem sie sich so sehr in ihre vermeintlich unhinterfragbaren, ewigen Werte hineinsteigern, bis jede minimale Abweichung davon zu Hexenjagden und Kindesmisshandlung führt.
Und das gilt natürlich nicht nur für Christen, sondern für die Muslime und andere Menschen, die extrem von ihren Werten überzeugt sind, ganz genauso.
Meiner Meinung nach wurde das meiste Unheil auf der Welt nicht im Namen von Werte-Negierern, Nihilisten und alles hinterfragenden Satanisten angerichtet, sondern von den Gläubigen und "Erleuchteten", die ganz besonders davon überzeugt sind, dass ihre Werte besser sind als alle anderen, und die es ja nur gut meinen und das Paradies auf Erden errichten möchten.
Das sehe zunächst ich persönlich anders und ich denke sogar, dass es objektiv so ist. Es liegt einfach daran, dass die Bibel als Propagandawerkzeug von den Mächtigen dieser Welt ge- bzw mißbraucht wurde. Im übrigen ist es jedem seine eigene Sache und der Spruch "die haben aber böse sachen gemacht" hat noch niemanden bewahrt, weshalb ich mich da auch relativ wenig bei anderen einmische. Ich bin selbst auch historisch mehr gott-gläubig als konformer Christ. Mir geht das Getue des populären landläufigen christentums auch auf den Senkel und natürlich erst recht das, was mächtige draus gemacht haben. Hätte der TE nicht nach "philosophischen" Grundüberzeugungen gefragt und wäre das Thema nicht drauf gestossen, hätte ich es gar nicht erwähnt.
Für den Rest, was du gesagt hast gibts von meiner Seite Zustimmung. Ich denke, es ist eine Eigenart des Menschen, überzeugen zu wollen. Ob man das jetzt als Meinungs-Faschist, pardon - Gewalti ;-) - tut oder als jemand, der andere vor der Hölle bewahren will, macht für den "unverständigen" Empfänger der Nachricht relativ wenig Unterschied. Der fühlt sich so oder so genervt. Dass es etwas schönes sein kein, andere Leute und ihre Sichtweisen kennen zu lernen, scheinen einige Leute heutzutage vergessen zu haben.
Ich meinte, dass philosophie, wenn man sie betreibt, allgemein am selbtverstândlichen rüttelt. Das ist so.
Zb die Frage ob wir überhaupt etwas wahres erkennen können. und nicht das man einen ungesunden Zweifel pflegen sollte mit dem man sich selber stândig zerrüttet und auf schädlicher weise an allem zweifelt, was einem lieb und teuer ist. Das wäre eine schlechte Gewohnheit.
Ich habe dass selber auch durch, habe stândig an meinem Fundament gerüttelt, was ich nicht mehr mache.
Für Tugenden hat das Karma wenig lohn parat. Da kommt man "weiter" mit untugenden. ![]()
Mit materialismus meine ich einen erkenntnistheoretischen standpunkt, der alles geiste, seeische und alle mentale Zustände verneint.
Ich denke, das ist viel vieles nichts binäres, das man entweder ist oder nicht. Spätestens an dem äußersten Punkt deiner Argumentation dürfte das deutlich werden: Während Geist und Seele noch relativ esoterisch klingen kann man mentalen Zustände ja alles mögliche subsumieren, was entfernt mit psychischen Verfassungen zu tun hat. Das ablegen zu wollen dürfte für die meisten Menschen schlicht nicht möglich sein. Und sobald man seine menschliche Psyche als solche akzeptiert muss man auch zugeben, dass man keine Maschine ist sondern zu einem sehr großen Teil von Emotionen und instinkten geleitet wird und egal wie Logik-versessen man ist, die meisten Entscheidungen trifft man einfach aus einem diffusem Bauchgefühl heraus.
Meiner Erfahrung nach ist Philosophie was nettes aber nichts, das man als Idologie verinnerlichen sollte. Sonst führt das im Falle Materialismus dazu, dass man seine menschliche Natur verneint und irgendwann ist man kein Materialist mehr sondern Transhumanist.
Ich denke, wir reden hier von zweierlei Dingen, anders würde es mir schwer fallen, dir recht zu geben:
Es gibt einen Unterschied zwischen "Geschmacksfragen" und Werten, die es sich zu überdenken eher nicht lohnt.
Z.b. könnte ich es mir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, Leute wie
@Unmensch einfach zu hassen, sie ausfindig zu machen und zu meucheln. Was bringt mir ein solcher Kampf gegen eine Hydra? (Ausser dass ich mich schuldig mache und eines Tages im Knast lande, sogar noch irgendwie berechtigter weise
)
Als Christ habe ich da natürlich auch den einen bestimmten irren im Blick, der ständig versucht, Werte auszuhöhlen und den Menschen in die Irre zu führen; Ob man das jetzt als personifiziertes Böses mit roten Hörnern sehen muss oder als Murphys Law z.b. sei dahingestellt. Niemand wird wohl bestreiten, dass der Mensch acht geben muss, um nicht in die irre zu laufen. Was passiert, wenn man solange an seinem innersten Fundament rüttelt, bis alles in sich zusammenbricht, das habe ich hinter mir und weiß nicht, ob ich jemandem raten will, das gleiche zu tun.
Was das materialistische angeht, da müsstest du erstmal genau darlegen, was du meinst @ShadowX . Wenn du das einfach so in den Raum wirfst sehe ich das nur so: Als "spirtitueller" Mensch habe ich eigentlich alles, was ein materialistischer Mensch auch hat, nur dass ich mehr habe. Das zu verwerfen, um seinen Horizont zu "erweitern" ist relativ sinnfrei. Ich bin insofern ja auch materialistisch, als dass ich ja auch sehe, dass ein gewisser Lebensstandard das Leben bequemer und annehmlicher macht. Nur hab ich halt auch für den Moment "vorgesorgt", wenn das alles nicht mehr ist. Und das kann einen natürlich auch schon zu Lebzeiten treffen.
Natürlich durchdenke ich viele Argumente und Gegenargumente und nehme dadurch verschiedenste Positionen ein. Nur weiß ich halt auch (mittlerweile), wo meine Position ist. Das was man aus einem solchen Prozedere mitnehmen sollte, ist die Erkenntnis, dass es selten ein alles-schlagendes Überargument gibt, sondern dass Argumente eher leere Messbecher sind, die man mit eigenen Vorlieben und Präferenzen auffüllen muss, um sie gewichten zu können. Wenn es um etwas geht, dann vielleicht, diese Position für sich selbst zu finden.
Steuerpflicht
Verwende bitte nicht das Wort "Pflicht" wo faktisch ein Zwang vorliegt, der bis zum Entzug des Rechts auf Leben geht. Es ist schon schlimm genug, dass diese Verlogenheit so populär ist, noch trauriger ist es, wenn Leute, die damit bedroht werden selbst zu diesem Bullshits-Vokabular greifen.
Es gibt diverse Regionalwährungen in Deutschland. Völlig legal.
Das bezweilfe ich nicht. Das perfide ist, dass man es genau so lange zulässt, bis einem damit zu viel Gewinn durch die Lappen geht oder man seine Hoheit angegriffen sieht. Dafür gibt es auch aktuelle Fälle.
ich glaube hier wird zu viel über politik geredet und das schreckt die leute ab.
Ist bei Anarchie und den vielen Meinungen, bzw. allgemeinen Ablehnung des aktuellen Systems auch völlig verständlich.
Ich halte das auch generell nicht für verkehrt. Das Problem ist, dass Leute die Fähigkeit verloren haben, miteinander zu reden und zu diskutieren. Besonders in schriftlicher Form und besonders im Internet.
aber nie direkt on Point
Im Falle der Ewigkeitsklausel hat man "geschafft" eindeutig auszuweisen, was von der Ewigkeitsklausel betroffen ist und was nicht. Die Todesstrafe hat man da nicht dazu genommen. Das ist nun mal Tatsache.
Das mit der Menschenwürde ist tatsächlich der springende Punkt. Wir hatte es im Paralellthread von Kants 'a priori' und ich denke, dass die Menschenwürde auch etwas ist, was sich nicht definieren lässt. Wer seinen nächsten liebt und bereit ist, sich gegenseitig unterzuordnen der braucht keine Paragraphen und umgekehrt kann jemand, der das nicht tut, noch so lange an Paragraphen definieren und verpasst dennoch den springenden Punkt.
Wenn jemand leugnet, dass die Menschenwürde mehr als angetastet ist, wenn der Menschen unter Androhung von Gewalt dazu verdammt wird, für ein nachgewiesen schädliches system zu malochen (siehe Paralellthread) ist dann schon ziemlich abenteuerlich und ich bin mir sicher, dass das in nächster Zukunft noch ziemlich für Zündstoff sorgen wird. (Stichwort: Leute, die sich auf die Straße kleben)
Und wenn auch - was ich nicht leugne - jede Menge Menschen damit beschäftigt sind, dieses Rechtssystem so würdig und Menschenfreundlich wie möglich machen/halten, ist es dennoch ein immanenter Mechanismus, dass sich über kurz oder lang Gewalttäter diesem Apparat ermächtigen. Es gibt Gerüchte, dass das schon lange geschehen ist ;-)
Ich hatte tauschhandelverbot konkret als beispiel genannt.
Und bevor du jetzt über die aktuelle rechtslage debattierst: mir ging es darum, dass dieses verbot in der vergangenheit ausgesprochen wurde, um das ganze zu etablieren. Natürlich konnte man das verbot wieder lockern, nachdem die sache breitgetreten war. Das war aber nicht mein punkt.
Versuch doch mal, tauschhandel in grossem stil zu betreiben. Ggf mit eigener währung. Da wird mit sicherheit früher oder später der fiskus im zweilelsfall mit einer gestapo einheit deine tür eintreten.
Und dein wiki artikel sagt genau das selbe mit „unter der herrschenden rechtsmeinung“
Die theorie, dass das von art 1 abgedeckt ist, habe ich ja auch in erwägung gezogen.
Auf jeden fall ist es nicht von der ewigkeitsklausel direkt abgedeckt.
Btw - wer legt denn eigentlich fest, was im rahmen der menschenwürde liegt und tastet es die menschenwürde nicht zumindest an, wenn das für einen bestimmten menschen von einem anderen festgelegt wird, der sich damit über ihn stellt? Nach dem motto: ich lege jetzt mal fest, was deine menschenwürde ist?
Insofern muss man schon sehen, dass diemenschenwürde ein ziemlicher gummiparagraph ist, unter dem man - je nachdem wie verdreht man ist - alles mögliche subsumieren kann wobei sie imo schon lange durch das verletzt ist, was diesen apparat im innersten kern am laufen hält.
Wie gesagt, dass eine todesstrafe gegen die menschenwürde verstösst ist eine auslegung und die ändern sich.
Wöllte man es stichfest haben, hätte man den artikel in die ewigkeitsklausel direkt aufnehmen können.
Unter den gegebenen umständen glaube ich nicht daran, dass das so eindeutig ist, wie manche das gerne darstellen.