Beiträge von _604_

    Wir werden Anarchismus auf absehbare Zeit nicht haben [...]

    Du wahrscheinlich nicht. Ich hab' ihn schon, danke. :)

    [...] das einzige was uns im Moment gegen noch mehr Kapitalismus schützt, ist dieser Staat, der euch ja alle so sehr ein Dorn im Auge ist. [...]

    Der Staat schützt Dich so sehr gegen den Kapitalismus, dass Du Dich in einem Online-Forum mit anderen über -potentiell Deine- Triage-Rangordnung streitest.

    Das Gesundheitssystem ist heruntergewirtschaftet, willkommen im Kapitalismus.

    Das Problem ist nicht der Kapitalismus an sich, sondern der korrupte Staat und die apathische Bevölkerung, die ihn ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Korrektur (um Verwirrung vorzubeugen, ohne das Korrigierte dabei zu überschreiben): ...die apathische Bevölkerung, die die eklantante Korrumpiertheit des Staates ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Was denkst du, können wir in den nächsten Monaten also hierzulande zustande bringen, um das marode Gesundheitssystem zu retten?

    Wenn der politische Wille da wäre... was wäre denn deiner Meinung absolut nicht machbar? "Geld bewirkt Wunder."

    Also bitte keine Ablenkungsmanöver von der Ausgangsfrage: Wer bekommt eine Behandlung im Ernstfall, und wer nicht?

    Seit wann war das die Ausgangsfrage? Und wenn es nur darum gehen soll, ob Menschen, die sich aus Dir nicht verständlichen Gründen nicht impfen lassen wollen, in einem Triage-Ranking als "das Letzte" bewertet werden sollen, kann man das wiederum nur Anhand einer Beantwortung der Fragen rund um das "tatsächliche" Nutzen/Risiko für Einzelne und "tatsächliche" Auswirkungen derer möglicherweise selbstdienlichen Entscheidung auf das Gesundheitssystem entscheiden.

    Du vertraust doch ohnehin auf deinen Teesud - wieso solltest du also im Ernstfall ein Problem damit haben, dass nicht du, sondern der Schlaganfallpatient oder das Unfallopfer den Platz auf der Intensiven bekommt?

    Mit mir hat das alles gar nichts zu tun. Ich sehe mich selbst als absolut ungefährdet.

    "Corona ist doch nicht so schlimm, dass man sich impfen sollte als gesunder junger Menschen,

    [...]

    also dürfte doch auch niemand ein Problem damit haben, dass jemand anders im Fall der Fälle vorgezogen wird."

    -Das ist offensichtlicher Schwachsinn, da es auch alle jene betrifft, denen dadurch, so unwahrscheinlich das auch sein mag, eine notwendige medizinische Behandlung verwehrt wird.

    Nein, das ist eben kein Schwachsinn, da es ja die Coronaimpfung eindeutig als problematischer detektiert wurde, als das Virus selber. Wer ständig seine Faktenresitenz zum Gesetz für sich selber macht, der muss halt sehen, wo er am Ende bleibt.

    Du postulierst, _niemand_ dürfte ein Problem damit haben, wenn jemand aufgrund staatlicher Willkür eine medizinische erforderliche Behandlung verwehrt wird, also nicht einmal derjenige selbst. Das ist offensichtlicher Schwachsinn, unabhängig von dem unlesbaren Kauderwelsch, mit dem das zu begründen versuchst.

    Auf der einen Seite wollen hier doch Leute immer weniger Staat, was dazu führt, dass es noch mehr Kapitalismus gibt, aber auf der anderen Seite wird dann dem Staat, der noch da ist der Vorwurf gemacht, dass er nicht genug tut, gegen den bösen Kapitalismus. Ja was denn nun? Mehr Staat oder doch weniger Staat? Am besten wohl wengier Staat, der aber dann mehr tut. So wird es wohl richtig sein.

    Weniger Staat UND weniger Kapitalismus natürlich, soweit das möglich ist, dank eigenverantwortlicher Individuen. Dass das nicht von heute auf morgen geht ist klar. Es darf aber trotzdem kritisiert werden, wenn der Staat seine Pflichten bezüglich der medizinischen Versorgung seiner Bürger vernachlässigt, oder ankündigt, das vor zu haben.

    Das hat nichts mit links oder rechts zu tun, sondern mit der Notwendigkeit der Triage. Wie soll man eine Auswahl treffen? Man könnte eben argumentieren, dass freiwillig Ungeimpfte eine einfach Möglichkeit, sich zu schützen, ausgeschlagen haben. Natürlich hätten auch andere Menschen mit diversen Beschwerden ihr Krankheitsrisiko durch einen gesünderen Lebenswandel beeinflussen können, aber wir reden hier von dem, was kurzfristig und absehbar möglich ist.

    Ich wundere mich, dass die beschriebene Position hier kontrovers sein soll. Corona ist doch nicht so schlimm, dass man sich impfen sollte als gesunder junger Menschen, also dürfte doch auch niemand ein Problem damit haben, dass jemand anders im Fall der Fälle vorgezogen wird.

    "Triage" ist in diesem Zusammenhang nur ein anderes Wort für "Die Politik ist nicht Willens, die gesundheitliche Versorgung seiner Bürger soweit sicherzustellen, dass nicht darüber diskutiert werden muss, nach welchen politisch motivierten Kriterien wirtschaftlich-finanzielle Interessen über Menschenleben gestellt werden sollen". Oder wie sollte es anders sein?

    "Ich wundere mich, dass die beschriebene Position hier kontrovers sein soll."

    -Würde ich meinen "Beabsichtigter-Schwachsinn-Zwecks-Provokation"-Detektor einschalten, würde er hier anschlagen.

    "Corona ist doch nicht so schlimm, dass man sich impfen sollte als gesunder junger Menschen, "

    -Das könnte sehr gut stimmen, wenn man der Meinung ist, dass nicht einmal wenigsten die bekannten Risiken, die mit der Impfung einhergehen, akkurat kommuniziert werden.

    ", also dürfte doch auch niemand ein Problem damit haben, dass jemand anders im Fall der Fälle vorgezogen wird."

    -Das ist offensichtlicher Schwachsinn, da es auch alle jene betrifft, denen dadurch, so unwahrscheinlich das auch sein mag, eine notwendige medizinische Behandlung verwehrt wird.

    Hört ihr euch eigentlich selbst noch zu bei dem was ihr sagt, oder kommt das nur so einfach raus ohne Sinn und Verstand.

    Sucht ihr wirklich noch nach Hakenkreuzen, wenn ihr euch sowas anschaut ???

    Du bist derjenige, der gesprochenes nicht hören möchte, da es von einer bestimmten Person kommt. Wie findest Du die englische Phrase "Guilty by association"?

    Das dachte ich bis zuletzt eben auch noch, bis es irgendwann dann mal KLICK gemacht hat ...

    Ich war mir sehr selbstsicher, dass mich sowas nicht betreffen kann, da ich ja die Mechanismen von Propagdanda und ihre Wirkungsweise verstanden hatte.

    Bleibt für mich immer noch die Frage. Warum sich bei Rechts informieren ...

    Und wann und wie genau hat es dann "KLICK" gemacht?

    Wie gesagt, ich wusste genau gar nichts über diesen Herrn... Rieke(?) und allein dass er sich mit gewissen Leuten an einen Tisch setzt, legt mir auch den Schluss nicht nahe, dass seine Meinungen sich mit den Meinungen dieser Leute decken.

    Diese Dynamik scheint mir sehr leicht nachvollziehbar. Aber dass eine Person A ein paar Dinge sagt, die mir gefallen, relativiert für mich nicht im geringsten die Äußerungen dieser Person, die meinen Werten widersprechen.

    Dass ich "etwas" nicht erkannt habe, weil ich mich selbst weder links noch rechts sehe halte ich für eine unhaltbare Mutmaßung.

    "Ich hatte hier ein Video von Sinans Woche verlinkt, indem er sehr schön erklärt, wie Verschwörungsideologen und Social Media Leute aus der rechten Bubble ihr Handwerk verstehen. Immer zu den Dingen denen man gewissermaßen nicht wirklich widersprechen kann ein paar eigene Gedanken bringen und schon läuft der Laden und das ist genau das, was Bernays immer wieder propagiert hat."

    - Ich denke, das würde mir sofort in's Auge stechen. Ich habe für mich sehr klare Werte und wenn ich etwas höre, das auch nur im geringsten Widerspruch zu diesen Werten steht, halte ich sofort inne und denke darüber nach, aus welcher Perspektive heraus das Gehörte geäußert worden sein könnte, auch um zu prüfen, ob ich diese Werte weiter voll vertreten kann.

    "Es muss nicht mal sein, dass es in diesem Video etwas gibt, was wirklich dem Negativen entspricht, aber wie gesagt, ich bin es leid, irgendwelche Infos von Rechts als Infoquelle zu nutzen."

    -Gut, ich kann das so zur Kenntnis nehmen, ohne damit irgendein Problem zu haben.