Beiträge von Edrey

    Deshalb wird auch keiner zum Gangster, genauso wenig wie damals alle, die Mortal Kombat gespielt haben, zu bluttrinkenden Totschlägern geworden sind.

    Mortal Kombat Shaolin... PS2, das beste seiner Reihe - finde ich. Habe ich wieder, oder immer noch. Und die guten Spyro-Spiele.

    Jetzt bin ich nicht so alt, aber das ist Nostalgie pur. Chrono Trigger auf der SNES, ein wahrer Traum.
    :love:

    Ich hab das Gefühl, die meisten Eltern stellen ihre Kinder gerade vorm Fernseher ab oder lassen sie halt zocken. Der findet schon gar keinen mehr, der mit ihm mal raus geht zum Fußball oder so, weil die alle nicht raus dürfen. Der ganze Scheiß frustriert mich grade echt. Vermutlich muss ich da in den sauren Apfel beißen und mich da mit ihm zusammen davor setzen.

    Das machen wirklich viele. Weil sie sich nicht damit beschäftigen wollen oder das Kind sehr anstrengend ist.

    Warum musst Du Dich mit ihm davor setzen? Ist doch Blödsinn. Raff das nicht, als Kind hab ich doch auch nicht nur die Option "zocken" gehabt. Als würde es nichts anderes geben. Du kannst ja auch was anderes mit ihm machen, spazieren, wandern, etc. Muss ja nichts Technisches sein.

    Naja die Krux an so "Lernspielen" ist halt, dass die oft recht langweilig sind.
    Ich habe z.b. mit 13 Jahren ein Strategiespiel angefangen: Grepolis. Das habe ich viele Jahre gespielt. Ich habe auch viel gelernt, im Sozialen Umgang, in der Führungsrolle usw.
    Wenn man mal was "leitet", wo mehrere mitziehen, dass prägt schon und kam mir zu Nutzen (langfristig betrachtet). Ist halt nicht für jeden was.
    Vielleicht will er was bauen oder hat ne eigene Spielidee?
    Wieder mal zum Malen animieren. Usw.

    GTA hab ich auch mal gespielt. Aber nie Story, hab einfach gecheatet und bin mit dem Auto rumgeflogen oder hab Sterne gesammelt.

    Hab als Kind auch ein Spiel ab 18 gespielt. Vielleicht befasst Du Dich mal explizit damit, was ihm genau bei Spiel x so viel Spaß macht und zuspricht. Oft ist es nicht das Game an sich, sondern bestimmte Strukturen, Modifikationen oder Fähigkeiten.
    Sich bewusst für die Hobbys und Hintergründe zu interessieren ist doch genau das, was Du Dir für die Gesellschaft wünscht.

    Auf Teufel komm raus wird man am Leben gehalten nur damit noch mehr an einem verdient werden kann. Es ist auch wirklich an der zeit für eine ethische und menschliche Sterbehilfe. Ich hab echt keinen Bock so mal abzutreten und wünsche das niemandem.

    Ich wäre auch für sowas.
    Sterbehilfe soll erlaubt werden. Schlussendlich ist das jedem selbst überlassen.

    Na das ist spannend-witzig. Es sind echt schon gute Ideen dabei.

    Ich denke, es ist ein komplett durchdachter Plan um die Alten und Schwachen auszusortieren. Was auch logisch ist, weil sie einfach nicht so leicht zu manipulieren sind.
    Die Gesellschaft wird noch mehr gespalten und auf Distanz gehalten. Alle werden unverbunden mit sich, mit anderen und mit der Natur. Das hat viele (sehr viele) Vorteile!

    *1) Es wird mehr Fokus auf das Funktionieren gesetzt, man kann leichter "ungreifbare" Regeln durchsetzen (Öko-Mist so drehen, das es logisch klingt, bzw. juckt es einen immer weniger, weil man so abgestumpft und emotional taub (dissoiziiert) sein wird, dass man sich darüber überhaupt keine Gedanken mehr macht.
    *2) Gesetze werden beiläufig reingequetscht.
    Das Infektionsschutzgesetz ist ja auch kaum einen aufgefallen, dass nun jeder alles von einem nehmen kann, wenn es hilft, etwas zu verhindern.
    *3) Die 4. Macht (Medien) werden besser gelenkt oder abgelenkt.

    Das kann man immer weiter spinnen.
    Am Ende sind wir noch besser angepasste und geformte Maschinen.

    Uh und creme de la creme: Wenn wir dann als Maschinen abgestempelt werden, weil wir weder fühlen noch diese "menschentypischen" Verknüpfungen mehr machen können, werden wir nicht mehr als "menschlich" betrachtet und folglich als Maschine ohne Rechte behandelt.

    Ein durchaus durchdachter Plan, die Menschen in rechtelose Maschinen zu verwandeln! Verrückt. :thumbdown:

    Auf die letzten Menschens-Menschen! :adore:

    Hey,

    Ich schätze, dass es auch sehr stark auf die Alternativen und auf das Umfeld ankommt.
    Wenn besagter Kumpel mit seinem Zombieverhalten von Beginn an, keine bessere Möglichkeit hat, als sich so zu beschäftigen, bleibt auch nichts anderes übrig.

    Was ich vorschlagen würde, wäre: Probiert es aus.
    Etwas nicht zu tun, weil man glaubt, dass es schief geht, ist auch beschränkend und unfair gegenüber Deinem Sohn.
    Vielleicht einfach mal freie Hand über die Dauer lassen und beobachten, was passiert.

    Bei Spielen und dessen Altersbeschränkungen ist es immer eine Frage. Aber wenn er das so oder so schon kennt und eh spielen wird, finde ich es sinnlos, es zu verbieten. Ich würde halt darauf achten, dass es nicht fern ab jeglicher Logik ist. Und wie inhaltlich mit den Spielen umgegangen wird.

    Mein Bruder (9j) spielt auch gern und gern auch mehrere Stunden. Meine Eltern setzen ihm einen riegel. Man kann das so machen, oder man lässt es. Wie man selbst konzipiert ist und sieht, was es für einen Einfluss hat.
    Mir ist aber aufgefallen, dass mein Bruder selbst aufhört, vielleicht an einem Tag erst nach 3h, am anderen nach einer und an manchen Tagen (gern im Sommer) spielt er gar nicht. Einfach weil es langweilig wird. Das funktioniert aber nur, wenn (wie oben gesagt), es (sei es nur im Bewusstsein) Alternativen gibt.

    Mach mal einen Test.
    Wenn Dein Sohn zockt, dass Du hingehst und fragst ob er xyz mit Dir machen will. Eine Alternative, die natürlich auch für ihn passt und für Dich. Anhand der Reaktion kann man viel ablesen.
    Ich weiß, wenn mein Bruder zockt und ich zu ihm gehe und frage, ob wir wegfahren/spazieren gehen/ was spielen, er sofort ausschaltet.

    Das finde ich, ist der entscheidende Punkt. Aufhören zu können und zu wollen.

    Solange das Spielen noch ein Zeitvertreib ist, sehe ich wenig/kaum Bedenken. Ab dem Punkt, an dem es etwas (zu) wichtiges ist oder gar Lebensbestandteil, wird es kritisch.

    Ich bin kein Fan von Feiertagen/Traditionen.
    Feiere persönlich also schon lange nichts mehr. Den Sinn erschließt sich mir nicht.

    Da ich aber nicht "allein" bin, wird mit der Familie gegessen und dann, weiß ich gar nicht. Vielleicht schau ich einen Film, Spiel was. Mal sehen. Silvester wird nicht anders.
    Im Grunde, wie jeder andere Tag auch nur etwas besserem Essen.

    Ich werde selbstverständlich solidarisch sein und durch Verzicht auf die Impfung meinen Teil dazu beitragen, dass jeder eine Impfdosis bekommt, der eine haben möchte.

    Das ist eine schöne Formulierung. Werde ich mir merken!

    Werds genauso machen.
    War schon bald 10 Jahre nicht mehr beim Impfen. Weiß gar nicht wo der Pass ist.

    Glaube nicht, dass sie eine Impfpflicht machen. Und wenn über Umwege... Dürfen sie ja, wenns dene Spaß macht. War eh noch nie im Flugzeug und ob es in den nächsten Jahren passiert... Steht auch in den Sternen.

    Ganz im Ernst: Welch schüchterne Menschen mittleren Alters, die sich sonst nur in Bäume oder Tiere verlieben können, treiben sich ernsthaft auf Dating Portalen herum?

    Ich denke, dass es schon einige sind. Weil der gesellschaftliche Druck/Zwang oder Einredung sie irgendwie dazu bringt.
    Wenn die Menschen wüssten, dass es diverse Beziehungsmodelle gibt und man keinen Partner "brauch", sondern es ein "nice-to-have" sein kann. Dann wären weniger online. Aber in unserer Gesellschaft und auch dem relativ "kalten" Deutschland, ist eine Beziehung schon fast ein "must-have" und unausweichlich.

    Man wird auch schief angeschaut, wenn man lange Single ist oder noch keine Kinder hat im passenden Alter.

    In Deutschland ist eine Beziehung auch nicht nur eine Beziehung, sondern auch jemand, mit dem man Intim und körperlich sein kann.
    Würde die Gesellschaft nicht so einen Fokus darauf legen oder es auch bei Freundschaften akzeptieren, (ehrlich), ich glaube, dann würde es sozialer und herzlicher werden.
    Aber hier ist es oft so, dass "kuscheln" oder Nähe (egal ob körperlich oder emotional) nur dem Partner gebührt.

    Platonische Freundschaften sind aber genauso schön und gewinnbringend für alle.

    Wie kommt es eigentlich dass man für seine Eltern wenig bis gar keine Empathie empfindet (ja manchmal hasst man sie regelrecht).
    Sie sind doch genauso Mitmenschen wie alle anderen auch.

    Wie kommst du darauf?
    Ich glaube die meisten Menschen empfinden Empathie für ihre Eltern.
    Diejenigen die es nicht können, haben vermutlich auch einen Grund dazu oder es in der Entwicklung nicht vermittelt bekommen. Wenn man als Kind keine Empathie lernt, kann man sie auch nur schwer anwenden.

    Ich glaube, dass es einen Unterschied macht, ob man es als Kind (bis 5) oder dann, wenn man älter ist lernt, geschweige den, erst als junger Erwachsener. Dann hat es eher etwas Theoretisches, finde ich.

    Andererseits wird man von ihnen oft als undankbar und uneinsichtig bezeichnet. Fehlt es umgekehrt an der selben Stelle?

    Ich glaube hier ist es eine Reaktion. Vermutlich auf etwas, dass gar nichts mit der eigentlichen Situation zu tun hat.
    Wir werden von unseren Erfahrungen und Prägungen geleitet. Jeder hat seine Filter und seine individuellen Assoziationsketten.
    "Undankbar und uneinsichtig", vielleicht wurden sie selber als Solches beschimpft.
    Oder es ist eine Assoziation, zu etwas, wo sie undankbar behandelt wurden. Wo ein gegenüber ihre Sicht nicht verstanden hat.
    Es gibt so viele Möglichkeiten. Von direkten und indirekten Übermittlungen.

    Mhm.. Da gibt's ein Video als Beispiel, ich schau mal, ob ich es finde.

    Edit: gefunden!


    (Ignorier das es für Hochsensible ist, es geht ums Prinzip. Um die indirekte Wahrnehmung von Kindern. Gibt auch andere Beispiele.)