Nur weil ichs nicht kann, aus mehreren Gründen, heißt es nicht, dass ichs nicht mal gern fühlen würde.
Aber ich glaube, ich weiß, was Du meinst.
Nur weil ichs nicht kann, aus mehreren Gründen, heißt es nicht, dass ichs nicht mal gern fühlen würde.
Aber ich glaube, ich weiß, was Du meinst.
Gestern ist mir wieder ein Passendes und Traditionelles eingefallen:
Wechselndes Wetter
Regen, Schnee und Sonnenschein
Faszinierend Schön
Mhm.. Ich bin ja aktuell dabei, mir eine in meinem Buchprojekt zu basteln. Mal sehen, wie das klappt.
Aber was mich etwas irritiert...
Warum keinen Hass? Oder meinst Du damit Diskriminierung, haltlose Ablehnung ,...?
Ich finde "Hass", bzw. hassen zu können ist eine wichtige Emotion. Es ist wie mit Hell und Dunkel, Hass und Liebe.
Ablehnung und gern auch Verabscheuung gehört zum Menschen, zum Individuum. Keiner kann alle lieben. Das geht nur wenn alle gleich/ähnlich wären. Aber das wäre keine Idealwelt für mich. Das wäre Stillstand.
Viel eher geht es darum, wie man mit sich und seinen Gefühlen umgeht. Man kann auch etwas hassen ohne das man es der Person demonstrativ zeigt.
Man kann auch Menschen sagen, dass man sie nicht leiden kann. Oder dass man nicht mehr mit ihnen befreundet sein will / dass man die Person nie mehr sehen will.
Erst 2019 habe ich einen Menschen aus meinem Leben verbannt.
Wenn ich hassen könnte, dann hätte ich das bei der Person, nein, bei den Dingen die passiert sind gerne als Energie gehabt.
Ich kann nicht hassen. Aber ich kann Verhalten oder Eigenschaften von Menschen nicht mögen, oder einen Umgang hassen.
Hass ist Antrieb. Und nicht immer böse.
Die Frage ist nur... Wie man damit umgeht und ob man es bewusst differenzieren kann...
Ich glaube, dass die Gesellschaft und alles nur besser werden kann, wenn jeder Einzelne "besser" wird.
Besser im Umgang mit sich selbst und
mit seinem Umfeld ist.
Quasi nach der Regel "Tu keinem an, was man selber nicht möchte."
Und wenn man sich etwas umschaut, langsam habe ich schon den Eindruck, dass sich was tut.
Die Menschen werden schlauer, können besser Reiz und Reaktion unterscheiden und sind stellenweise reflektierter.
Klar, da geht noch was. Aber da geht noch immer was. Das dauert leider immer Jahrzehnte und Jahrhunderte, bis sich was wandelt.
Vor langer langer Zeit war die Frau mal dem Mann gleichgestellt, dann kam das Eigentum, das Mutter-/Vaterrecht, Rechte, Kirchen (!), Kapitalismus und so langsam.. Ganz langsam, wirds wieder zurückgedreht. Und sogar weiter.
Ich habe zwar nichts dagegen, wenn diese blöde Erde einfach abfackelt oder in 1000 Teile zerspringt, aber die Menschheit ganz aufzugeben, wäre dumm.
Nur weil der Hund in Deinen Garten scheißt, erschießt Du nicht gleich alle Hunde. (hoffentlich
)
Dann bin ich ja froh, dass ich nicht über Dian und seine Werke hierher gefunden habe. ![]()
Für mich ist es nicht rau oder hart. Das kommt einem einfach so vor, wenn die eigene Meinung und das eigene Weltbild von jemanden mit anderer Sichtweise gecrasht wird.
Völlig normal.
Das halte ich für einen sehr guten Ansatz. Daran solltest du feststellen. Für den Leser ist alles so neu, wie für den Protagonisten (mich würde es reizen, wenn es tatsächlich nur einer ist). Man erkundet also selbst diesen neuen Ort wie der Besucher (gleichzeitig mein Titelvorschlag).
Yeahy, endlich haben wir mal einen Nenner. ![]()
Zitat von UnmenschWie er allerdings hinter die Sache mit den Fühlen kommt, dürfte schwierig umzusetzen sein. Erzählen wird es ihm wohl keiner können, aufgrund der Sprachbarriere. Sprechen die überhaupt oder läuft alles nur über unausgesprochene Gefühlsebenen ab? Weil wenn sie sprechen, wieso machen sie das ausgerechnet mit der rückständigen Sprache ihres Besuchers? Oder können sie jede Sprache?
Genau es war auch so gedacht, dass es nur einen Hauptprotagonisten und ggf. einen Nebenprotagonisten (die Kopie der Raumschiff-KI auf dessen Smartphone transferiert) gibt.
Doch, das kommt sehr schnell auf, weil er so viel überschwängliche Gefühle von seinem Gegenüber übermittelt bekommt, die er selber kaum handeln kann. Das ist schon ziemlich am Anfang der Fall. Und das wird auch später thematisiert.
Sprache ist vorhanden. Ich habe es so dargestellt, dass John (der Protagonist) die alterstümliche Sprache verwendet, die dort bekannt ist.
Aber nahezu alle Bewohner haben ein "Tool", das Sprachübersetzung in Echtzeit ermöglicht.
Es wird auch zu Problemen kommen, weil es bei uns Wörter gibt, die es dort nicht gibt oder andere Bezeichnungen, da werden mir sicher noch lustige.. Missverständnisse einfallen 
Zitat von UnmenschStammen sie womöglich vom selben Ort des Protagonisten, haben sich hier jedoch eine neue, freie Welt geschaffen? Eventuell hatten sie denselben Background, allerdings hat es ihnen auf ihrem Heimatplaneten nicht gefallen, weshalb sie fortzogen. Und zusammengeschlossen hatten sich all jene, die sich damals als Alien gefühlt, sich untereinander aber blind und wortlos verstanden haben. Diese Gefühlsebene haben sie über viele Generationen perfektioniert und ausgebaut.
Noup - dessen Planet ist zu weit. Die Bewohner dort haben eine eigene Evolutionsgeschichte und auch ein anderes Sonnensystem, weshalb sie anatomisch anders sind (stabilere Haut & Augen). Unser Protagonist wird noch erhebliche Sehprobleme bekommen!
Zitat von UnmenschBliebe aber die Frage, woher dann die anderen Lebensformen kamen oder wie es zu diesen faulen Arbeitslosen kommen konnte. Vielleicht die Unverstandenen unter den Unverstandenen? Was passiert mit ihnen? Und ist es womöglich ganz normal, dass regelmäßig Besucher kommen? Hier wäre ein Testprozedere interessant, welche der Protagonist durchlaufen muss. Wahlweise auch eine Führung vom Oberalien, wobei das wieder hierarchische Strukturen voraussetzt. Auch solltest du überlegen, ob er überhaupt mit den Bewohner interagiert, oder ob er wirklich nur der stille Beobachter bleibt.
Das als ein paar Anregungen. Alles in allem gibt es unzählige Möglichkeiten. Und durch die Genrewahl des Fiktionalen ist auch alles möglich. Und da es offenkundig keine handelnde Story gibt, kann es tatsächlich als eine Art Reise angelegt werden. Ende offen.
Die waren schon da und dort herrscht Co-Existenz. Dinos und "Menschen" leben zusammen. Nicht direkt, aber jeder hat halt sein Gebiet und Bereich.
Schon fast wie in Godzilla ^^
Arbeitslose gibts, weil man nicht immer ein Projekt im Kopf hat oder nicht weiß, was man tun soll.
Ich kann heute DIE Idee haben und das umsetzen, aber was, wenns fertig ist und ich keine Lust habe, es noch zu optimieren, weil mein und ggf. das Bedürfnis der anderen dadurch gestillt worden ist? Dann bin ich temporär arbeitslos, bis ich eine neue Idee habe oder Lust habe etwas anderes zu tun.
Alternativ kann ich auch in 3 Jobs sein, an einem Tag helfe ich im Krankenhaus, beim nächsten, beim Einlagern von Lebensmitteln.
Oder ich mache etwas konstant. Dabei ist es nicht so stur wie bei uns 8h / 5 Tage die Woche, sondern gern auch nur 4h/7 Tage oder wenns nicht ausgeht, dann anders. Es wird halt immer mit den Kollegen abgestimmt.
Besucher sind bisher noch nie gekommen. Das ist sozusagen etwas "Neues".
Interaktion ist definitiv der Fall und seine Ankunft ist auch bemerkt und medial verbreitet worden.
Also ich kann sehr vieles tun, ohne dabei produktiv oder fürs "Allgemeinwohl" nützlich zu sein
Wird es da Maschinen geben, die z.b. freiwillig Klos putzen oder gibts da auch irgend eine Art "Wirtschaftslooser", für die eher weniger ihren Vorlieben und Interessen entsprechende Aufgaben übrig bleiben?
Ohne Geld bleibt ja trotzdem die Frage der Güterverteilung und Erledigung unbeliebter, aber notwendiger Arbeit.
Das würde ich von einem Supercomputer etc. erledigen lassen, damit andere, interessantere Probleme so eines Planeten glaubhafter sind.
Hach, das glaube ich Dir.
Aber darum gehts ja nicht, das man per se was für das Allgemeinwohl tut.
Man kann auch so was 'tun'. Etwas programmieren oder bauen - eigenständig oder mit anderen.
Also ich weiß noch nicht. Ich schätze ich würde es so machen, dass die Aufgaben in "Gemeinschaften" geteilt werden. Das jeder mal was macht und nicht einer das Opfer (oder Looser) ist. Allg. gibts natürlich auch Maschinen/Roboter, die die Wege reinigen oder auch andere Bereiche (wie Operationsräume (das kann ein Mensch nicht so gut, wie eine Maschine z.B.)). Es wird halt so eingesetzt, dass es schlüssig und bedürfnis/ressourcenorientiert ist.
Güterverteilung - wird über "Schweberöhre" erfolgen. Dort wird das natürlich von andern abgeholt und an "Abhollager" (bei uns Einzelhandel) verteilt.
Klar gibts auch dort 'Angestellte', die es einräumen, aufräumen, etc. Aber theoretisch könnte das Ding dann auch 'leer' stehen, weil es sogesehen nichts zu klauen gibt - da alles kostenlos.
Welche Arbeiten gibts noch, die notwendig und 'unbeliebt' sind?
Müllabfuhr? Hab gelesen, in Spanien gibts Müllwägen, mit Greifarme - quasi wie so ein Computer-Geschicklichkeitsspiel. Schwupps. Schon ist ein Job weniger "ätzend".
Buchhaltung? Gibts sogesehen nicht.
Putzen? Robos und Verteilung in der Gemeinschaft.
Hab aber schon gehört, dass es Menschen gibt, die gern in der Müllabfuhr tätig sind ;-) oder im Bau oder oder oder.
Allerdings denke ich, dass eine solche harmonische Welt nicht unbedingt die spannendste Grundlage für ein großes Epos liefert. Es sei denn, man bringt wie von Unmensch vorgeschlagen eine Bedrohung aus der Außenwelt mit rein, gegen die sich diese utopische Gesellschaft dann wehren muss.
Interessant wäre zum Beispiel die Frage, ob eine solche Gesellschaft gegen eine straff organisierte, hierarchische Invasoren-Armee eine Chance hätte. Zumal in einer friedlichen Welt, in der es wenig Konflikte gibt, vermutlich schnell auch eine gewisse "Verweichlichung" einsetzt.
Generell sehe ich in einer Gesellschaft, in der die Menschen in Harmonie leben und sich ganz ihrer Selbstverwirklichung widmen können, immer eine Gefahr der Degeneration in dem Sinne, dass die Bewohner mit ungewohnten Herausforderungen schnell überfordert sind, weil sie so etwas überhaupt nicht mehr kennen. Gewalt beispielsweise.
Ja mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt. Das es zu "langweilig" wird, einfach etwas zu erkunden.
Andererseits; wenn ich von mir aus gehe, fände ich es vielleicht schon interessant, andere Modelle zu sehen und es quasi 'live' mitzuerleben.
Dabei kommen auch direkte Gedanken, Bedenken und Zweifel zur Sprache.
Garantiert auch lustige, unterhaltende oder spannende Momente. Hier hätte ich eine Passage:
Der Zwiespalt wird unterbrochen, als ein Tier kurz vor mir zur Landung ansetzt. Ich reiße meine Augen auf und mustere es ausgiebig. Es sieht zu mir, als würde es sich beobachtet fühlen und tut es mir offenbar gleich. Ich zögere, doch gehe dann ein paar Schritte darauf zu, es ist mindestens einen halben Meter groß und einen ganzen Meter lang, es trägt schwarze Flügel, die es nun faltet und wie einen Panzer um seinen Bauch legt.
Meine Neugierde scheint ihm nicht zu gefallen, denn er wendet sich mir zu und macht ein krächzend-fauchendes Geräusch, weshalb ich ein paar Schritte zurück falle, dabei stolpere ich im Sand und lande auf meinem Gesäß.
Als würde es sich nun überlegen fühlen, kommt es auf mich zu mit seinen langen und rau wirkenden Beinen und Füßen, die mit 4 Zehen, ausgestattet mit langen Krallen, haben. Die Schnauze ist eher länglich und ich muss just in dem Moment an ein Gürteltier denken.
Keine Frage, mit Militär würden die überhaupt nicht gut umgehen können. Bin mir nicht mal sicher, ob sie großartig Waffen haben.
Geschweige den Menschen, die so ausgebildet sind....
Was ist an "Verweichlichung" auszusetzen? Für uns vielleicht stellenweise utopisch, für den Protagonisten auch, aber wenn es dort 'normal' ist.
Gewalt gibt es per se schon. Aber nicht in so einem breiten Spektrum wie bei uns.
Komm.. mal ehrlich ;-) kommen WIR mit ungewohnten Herausforderungen klar? - Nein. Sieht man doch aktuell an der Lage.
Als ob wir das besser machen würden - ist dort nicht anders. Nur reagieren sie vielleicht anders auf sowas.
Dann solltest du vielleicht die Probleme zunächst definieren und darum eine sich tragende Story bauen. Zum Beispiel im ersten Kapitel die Welt schildern, was sie alles für Errungenschaften und Freiheiten hervorgebracht hat, dass es jedoch auch eine neue Bewegung gibt, die mit diesem losen Goodwill nicht zufrieden ist und die etwas Beständiges will, worauf man sich verbindlich berufen kann. Am besten vertraglich und mit Gesetzen festgehalten. Also einen kleinen Seitenhieb auf unser derzeitiges hier und jetzt mit subtiler Kritik daran.
Und während die andere Bewegung diese neue Werteordnung will, möchte der andere Teil der Bevölkerung eben genau ihr bisheriges Paradies bewahren.
Vielleicht sollte man das auch nicht auf einen ganzen Planeten schreiben, sondern einen fiktiven Ort benennen. Global ist das einfach zu abstrakt, da bekommt du langfristig zu viele Probleme und Punkte der Unrealisierbarkeit rein in die Story, was dich dann behindern wird.
Ich weiß jetzt nicht, mit welcher Ernsthaftigkeit und Komplexität die Story herkommen soll, oder ob es sich lediglich um eine kurzweilige Novelle handelt. Denkbar ist auch ein Duell der beiden Welten. Oder die Konstellation, dass jeweils eine kleine Gruppe einen Tripp zur anderen macht. Vielleicht auch inkognito, oder aber junge Ausreißer aus der jeweils einen Welt, die in die andere flüchten, um dort ihr Glück zu suchen. Weil sie unglücklich sind und doch ganz anders ticken. Die Botschaft wäre, dass jeder Freiheit anders definiert - und was für die einen das Paradies ist, kann für den anderen schon die Hölle sein.
Dabei entdecken sie jeweils in unterschiedlichen Handlungssträngen die komplett andersartige Denkweise des "Feindes". Am Ende treffen sie dann auch aufeinander, verbünden sich oder bauen aus den Vorteilen der einen und anderen Welt etwas eigenes. Vielleicht kommt es auch zum totbringenden Kampf und am Ende rotten sich alle gegenseitig aus. Ich weiß ja nicht, wohin du konkret willst. Aber auch das kann man mit Seitenhieben und mit einer Portion Endzeitstimmung auf unser hier und jetzt münzen.
Aktuell weiß ich noch keine, ich bin erst dabei die Welt, Politik und Gesellschaft aufzubauen, bzw. zu formen.
Schätze aber, dass es Probleme mit anderen "Kulturen" gibt. Weil die Kommunikation nicht passt und diese z.B. nicht so fortschrittlich sind.
Oder ab und an Probleme mit Menschen und den Tieren, dass die Tiere angreifen oder Menschen etwas machen, was diese dazu anregt zu wüten.
Ich will halt nicht etwas 0815 aufbauen, wo ein Teil rebelliert oder etwas haben will was andere nicht haben.
Warum kann es nicht einfach eine "neue" Welt sein, die der Leser mit den Augen des Protagonisten erkundet?
Quasi Sci-Fi-Utopie-Abenteuer 😉
Gerne würde ich auch mit aufnehmen, dass es Kritik am Umgang mit Arbeitslosen gibt oder Kritik an der Güterverteilung.
Ich will keine "perfekte" Welt, sondern eine andere. Anders ist nicht gleich besser...
Im Grunde ist der Beginn doch klassisch, die Flotte war auf der Suche nach einem bewohnbaren Planeten, weil die Erde (typischerweise) den Bach runter geht.
Aber sie konnten nicht landen, weil zu viel kaputt ist und auf der Erde was los ist, weshalb sie schnell zurück müssen.
Der Protagonist, wollte sich die erste interessante Welt nicht entgehen lassen und erkundet diese nun.
Er ist auch total überrascht, dass ihn kein Militär oder eine Garde empfängt, sondern, dass seine Anwesenheit (so im ersten Moment) unbemerkt scheint.
Auf Krieg hab ich auch keine Lust 🙈 Seitenhiebe auf unsere Welt wird es durchaus geben. Allein, weil er vieles hinterfragt und zu verstehen versucht.
Das klingt dann aber schon wieder nach grausamer Diktatur mit Denkverboten. Es gibt keinen Platz für Individualismus und das was hierzulande die Nachbarn sind, die etwas falsches über einen denken können, ist dort die gesamte Bevölkerung. Für mich nur folgerichtig, dass aus dieser Welt freie Geister ausbrechen wollen. Vielleicht gehen sie wirklich "rüber" auf dem KAPITAL Planeten und die Geschichten, die sie von dort mitbringen, fließen in ihr zukünftiges Leben auf ihren Heimatplaneten ein bzw. ändert dort überhaupt erst die Sichtweise zu dem Ort, den er dann wurde.
Vielleicht sind es auch die Alten, die von früheren Zeiten erzählen, als der Planet noch ganz anders aussah, und von Geld- und Machtstrukturen durchsetzt war, und man sich die erste Zeit mit primitiven Verkabelungen beholfen hat, um seine Mitmenschen näher zu verstehen. Weil die Wesen das kommunizieren miteinander schon lange verlernt hatten.
Ähm. Nein, ich glaube das hast Du falsch verstanden.
Etwas zu spüren, bedeutet nicht Gedanken zu lesen. Es ist dieses feine Zwischenmenschliche, was uns hier oft abhanden gekommen ist.
Sie spüren quasi ihren Körper und ihre Gefühle besser, sodass sie diese von der Resonanz des Gegenübers unterscheiden können.
Vielleicht sollte ich es "hochsensibel" nennen? Dort ist es aber 'normal', den anderen zu spüren und besser einschätzen zu können.
Es wird nichts vorgegeben oder gar 'überschrieben'. Lügen ist per se auch möglich, aber meist nicht relevant.
Ein Drama gibt es ja ohnehin schon. Der neue Planet hat überhaupt nichts für die Raumfahrt (war nie interessant oder relevant für sie), der Protagonist hat jedoch Familie auf der Erde. Also früher oder später wird er zurück müssen. Ob er es kann... oder wird... keine Ahnung.
Achja die Menschen dort sind auch miteinander "verbunden", nicht alle gleichzeitig, sondern die unmittelbaren. Auf einer anderen Ebene, sie können sehr viel spüren. Sogesehen ist es mit Lügen auch sehr schwer, weil das die meisten spüren/merken, wenn etwas nicht stimmt.
Bei anderen "steifen" und minderemotionalen Protagonisten ist das natürlich ziemlich kompliziert. Er merkt zwar, das da was kommt von den anderen und ist auch sehr getroffen/berührt davon, aber hat keine Ahnung, dass sie das mit ihm auch versuchen (und es eher verwirrend ist)