Beiträge von Edrey

    wenn sie sich vor Veränderungen fürchten, ganz egal ob es ihnen gerade gut oder schlecht geht? :kopfschuss:

    Veränderungen sind unheimlich schwer. Das kann man schon an sich beobachten, wenn man mal versucht einen anderen Weg zur Arbeit/zum Freund zu nehmen. Oder wenn man immer Kaffee trinkt und plötzlich Anfang Tee zu trinken. Wenn man von Faulenzen zum Sport umstellen will.

    Veränderung ist hart, Veränderung brauch Zeit und muss konsequent ins Bewusstsein gerufen werden. D.h., dass ein Jahr Fridays for future genauso viel bringt, wie der Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber wenn das konsequent da ist oder anderes nicht mehr geht, wie aktuell die (künstlich-erschaffene) Knappheit in der Folien- und Verpackungsbranche. Dann zwingt man zum Umdenken. Oder man zahlt das Dreifache und riskiert seinen Bankrott.

    Passt auch zum steigenden Spritpreis.

    Wenn die Zeit nicht reicht, wird es künstlich erzwungen.

    Ich denke schon dass das am Ende jemand jucken würde, wenn das einige in Anspruch nehmen würden.

    Weiß nicht ob Edrey's Rechnung so aufgehen wird - logisch klingt es jedenfalls erstmal.

    Klar, wenn es zu viele sind, wird es auch nicht recht sein. Aber so, kann ich mir schon vorstellen das es günstiger ist.

    Vielleicht stell ich mir das zu einfach vor, aber so ne Spritze, sagen wir mal 500€ + Beseitigung 2000€ bist ja immer noch billiger als HartV, bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente + Wohngeld + Therapie + Sozialisierungs-und Arbeitsmaßnahmen über 10-60 Jahre (wenns blöd läuft).

    Jap. Definitiv billiger.

    Allein, dass eine Beerdigung die billigere Wohnung ist macht es schon deutlich.

    Such mal ne Wohnung, die Dich einmalig max. 5000€ kostet. Keine Chance.

    Stattdessen bekommt man bei einer schweren depressiven Episode einfach von seiner Krankenkasse ein Schreiben, das aufzeigt, wie sehr man es hier auch am psychischen Abgrund besser hat, als viele Menschen im Mittelalter oder in Nordkorea

    Ha? Sicher? Ich finde, dass Schreiben wäre schon sehr sozial. Ein Seil wäre doch praktischer. Einer weniger, dem der Staat Krankengeld und Co zahlen muss.

    Dass sie immer noch nicht für aktive Sterbehilfe für psychisch Kranke oder jene die nicht leben wollen sind.

    Wie viele können und wollen nicht arbeiten? Aus staatlicher Finanzsicht, wäre der Tod von ihnen billiger, als die ganzen Leistungen.

    Neben dem würde es auch andere Probleme lösen, wie sämtliche Knappheiten (Wohnraum, Lebensmittel), es würde den CO2 Ausstoß verringern und Arbeitsplätze schaffen für jene, die doch noch arbeiten wollen. Ha. Dass dene das noch keiner gesteckt hat?

    In einer Arztserie hat der leitende Arzt einem Obdachlosen eine Wohnung gemietet und ihn im KH arbeiten lassen, weil er festgestellt hat: wenn er mit Krankheiten kommt, kostet das ne Mio im Jahr. Die Wohnung viel weniger.

    ich wäre da auch dabei.

    Stell ich mir auch lustig vor.

    Hast bei und definitiv einiges verpasst.

    Von dem guten Essen hat Marc ja nichts erzählt. Und den ganzen Halbstarke, die wir vom Roller gehauen haben.

    Ich fande aber eh nicht, dass es ein Eis zu brechen gab. X) war somit ganz nett.

    Es ergibt halt einfach keinen Sinn, sich darüber aufzuregen, wie unfair und ungerecht alles ist.

    Inzwischen ist das einfach eher traurig. Traurig wie verkorkst - Nein, verkopft! Die Menschen sind. (Mich nicht ausgeschlossen).

    Das fängt ja schon bei der Erziehung an, geht weiter mit dem Gesellschaftsbild. Der Abspaltung von sich, seinem Körper und seinen Bedürfnissen - mal davon abgesehen, dass viele das als Kind gar nicht erst lernen.

    Wenn ich genug Motivation hätte, könnte man mit den richtigen Leuten garantiert viel erreichen.

    Angefangen in Grundschulen/KiGas.

    Den Kindern beibringen, was lebenswichtig ist. Was Gefühle sind - nicht theoretisch, sondern Dinge erleben. Gerade im kleinen Alter. Das wird mit den Jahren immer ausgebaut, von "Richtig und Falsch" im Elternhaus/Gesellschaft. Schule kann ein Raum sein, wo man lernt, sich und die Umwelt besser wahrzunehmen. Wo man lernt, dass man nicht mit einem fremden Mann mitgeht WEIL er einen was antun kann. Und WAS man stattdessen tun kann.

    Wenn man schon von klein auf lernt, dass Dinge nicht "richtig" sind, wobei "richtig" auch oft ein Gefühlsding ist (was man auch lehren kann), dann wächst eine Gesellschaft sensibler + bewusster auf.

    In den höheren Klassen geht es dann konkreter weiter. "Wie funktioniert Beziehung", "Was ist richtig und falsch", "darf ich das?", etc. Es wird realer und greifbarer.

    Ich bin für ein Fach, dass einige Stunden bekommt und nützlich für das LEBEN und die Gesellschaft ist.

    Es muss aus den Köpfen raus, dass Menschen nur etwas tun, wenn sie was von einem wollen. Das kann sein, muss aber nicht.

    Es muss raus, dass man Angst hat was falsch zu machen in Beziehungen, dass man nicht redet. Das man blöd angemacht wird, wenn man außerhalb von Beziehungen darüber redet.

    Usw.

    Machbar wäre viel. Aber ich sehe mich nicht in dieser Rolle. Ich bin maximal organisatorisch dabei. Aber führen, leiten,... Naja. Von daher hat es keinen Sinn sich über etwas aufzuregen, was man eh nicht jetzt ändern kann.

    Selbst wenn dieses Bild und dieses Fach heute in allen Schulen Europas eingeführt wird, merken wir allerfrühestens in 10-15 Jahren was davon.

    deine Gelassenheit ist mir ein Rätsel. Ne, also mich zermürbt recht vieles an dieser Welt. Klar ist alles sinnlos, aber ich müsste schon gefühlskalt sein, um gelassen über den ganzen Scheiß hinwegsehen zu können

    Mich "stört" auch vieles auf der Welt. Aber ich kann's weder ändern noch habe ich ständig das Bedürfnis meine Zeit dahin zu investieren. Da bastel ich mir lieber eine eigene fiktive Welt im Buch.

    Mit Gefühlen hab ichs auch nicht so, vielleicht ist das der Grund.