Beiträge von Edrey

    Den brauche ich, weil ich nicht ein Bild male, wie du mit deinem Buch sondern mehr ein Puzzle zusammensetze.

    Richtig. Deshalb brauchst Du die Übersicht viel dringender als ich mit meinem Roman.


    die idee kam mir gerade: Ich könnte vielleicht auch verschiedene Persönlichkeiten beschreiben...

    Diese Idee kam Dir? Finde ich witzig:

    oder Persönlichkeitsanteile zu Wort kommen lassen.

    Hat ja eigentlich Madhias vorgeschlagen :rofl_gif:

    Alles ist wichtig, was sich bei mir so eingebrannt hat, dass am Ende die Psychose draus wurde.

    Wenn alles wichtig ist, dann musst Du dem Leser auch mitnehmen und einsteigen lassen.

    Bei Dir kommt es so rüber, als erzählst Du vom KiGa, dann von Gott und dann von einem Haus. Wie soll sich darauf jemand einlassen, auf so kurzer Zeit? Gerade am Anfang hat doch der Leser weder eine Ahnung von Dir, von Deinem Schreibstil noch von Deiner Geschichte.

    Am Anfang muss das langsamer sein - logischer und greifbarer.

    Wenn Du direkt mit harten Wechsel von Anteilen, Fiktion, Realität und Mystik startest, wird Dir jeder Leser aussteigen!

    Am Anfang war das alles nur ein wildes durcheinander

    Es darf am Anfang durcheinander sein. Aber eins das nicht so extrem in Stile und Zeiten + Fiktionen springt, dass man es 10x lesen kann und immer noch nur minimal was versteht.

    Dabei muss ich zugeben, was einige Dinge angeht bin ich ehrlich gesagt nicht mutig genug, das so auszuformulieren, niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Ich bin halt so einer, der gerne Kinder frisst und sich dafür aber schämt ;-)

    Soll es aber nicht auch genau darum ein Stück weit gehen? Du versuchst doch alles aufzuarbeiten und mithilfe dieses Buches zu verarbeiten.

    Aber vielleicht kommt das noch, wenn Du bereit bist.

    Außerdem sollen eben diese dinge subtil angedeutet werden, dass der Leser langsam auf die spur des grauens kommt...

    Ich weiß was Du meinst, was Du damit versuchst. Aber meiner Meinung nach funktioniert das nicht, wenn der Leser keine Gelegenheit hat, emotional einzusteigen.

    Das ist der Plan. Es sind Traumatas, Komplexe, die auf irgendeine mystische Art und Weise ein größeres Bild ergeben.

    Das beantwortet nicht meine Frage, was für Dich "Horror" ist.

    Aber vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir meine Definition davon zeige;

    Horror ist etwas, dass sich anbahnt. Ein Buch wo Du darin gefangen bist, weil Du wissen willst, was passiert, aber gleichzeitig ein ungutes Gefühl hast. Beinahe schon Angst hast, wenn Du vom Buch aufsiehst. Immerhin könnte jederzeit etwas passieren. Horror soll Gefühle von Angst, Furcht, Bedenken und immer eine konstante kleine Hoffnung beinhalten. D.h. Du musst den Leser abholen, emotional einführen in Deine Geschichte und indirekt DEINE Ängste so veranschaulichen, dass der Leser diese nachempfindet. Wenn Du es schaffst, beim Leser eine Angst vor etwas zu entwickeln, dass vorher niemals Thema war; dann hast Du den größten Teil geschafft.

    Gleichzeitig musst Du darauf achten, alles nicht zu hoffnungslos zu gestalten. Weil, wenn eh klar ist, dass alles scheiße ist, sterben besser wäre oder gar die Bösen plötzlich die Guten sind, dann ist das kein Horror. Horror trägt eine Spannung, die nahezu konstant gehalten wird und arbeitet sehr bildhaft. Wenn Du mit Deinem Protagonisten einen nihilistisches Wesen repräsentierst, dann wird der Leser auch so in etwa fühlen. Oder eben konträr und sich somit nicht auf Dein Buch einlassen können.

    Weißt Du was ich meine?

    Träume, Visionen sind das. Die Innere und Äussere Realität stehen in Wechselwirkung. Du bist wahrscheinlich nicht sonderlich mystisch veranlagt, sonst würdest du das kennen.

    Falsch. Du hast es nicht so rübergebracht, dass man das erkennt!

    Die Leser spiegeln das wieder, was sie verstanden und in Wechselwirkung mit Ihrem eigenen Weltbild erkannt haben.

    Wenn das Träume und Visionen sein sollen, dann musst Du das (gerade!!) am Anfang auch kennzeichnen. Woher soll der Leser das wissen? Der kennt Dich nicht und wenn das Psychohorror sein soll - dann könnten das auch für den Protagonisten reale Situationen gewesen sein.


    Du meinst also, ich soll meine Gefühle mehr offenbaren? Nun, das habe ich mir in frühester Kindheit abgewöhnt, weil ich gerne mal, wenn ich meine Gefühle gezeigt hab (vor allem positive) dafür eine aufs dach bekommen habe.

    Nicht zwangsläufig. Vieles widerspiegelt sich auch im Verhalten.

    Und das tolle am Buch ist, dass Du die Gefühle nicht der Welt offenbaren musst, sondern schreiben kannst, was Du fühlst - ohne, dass Du es in der Story anderen mitteilst. "Demotiviert laufe ich mal wieder den Weg zur Schule ..."

    Aber das musst Du natürlich nicht. Du kannst es auch anders versuchen. Wichtig ist, einen Leser emotional an Deine Geschichte zu binden. Das passiert ohnehin nicht (oder nur sehr selten) innerhalb der ersten 10-20 Seiten.

    Ich kann Dein Buch auch lesen ohne zu wissen, was der Prota fühlt, aber dann wird es (mMn.) kein Horror.

    Wenn ich z.b. schreibe: "Und es zog mich durch Sphären voll Feuer und Leid durch das ich fiel. Durch kreischende Fratzen, entstelltes Eselsgrinsen, verblaster Erinnerungen und einstmals aufkeimende Furcht, die in voller Blüte ihren blanken Schrecken offenbart" dann halte ich es nicht für notwendig, dazu zu schreiben "Ja und dabei fühlte ich mich dann nicht so gut" - das kann man doch vom leser erwarten?

    Wenn der Leser das auch als dieses Gefühl versteht und interpretiert, dann musst Du das nicht dazuschreiben. Dann kann man das erwarten.

    Nur kann halt nicht jeder mit Deinem geschriebenen Bild ein klares Bild im Kopf generieren. Es kommt auch darauf an, wo diese bildhafte Beschreibung steht. Wenn es total deplatziert ist, passt es wieder nicht. Und wenn der Leser noch nicht mal im Ansatz sich an Deinen Stil gewöhnt hat, geht es auch nicht. Am Anfang versteht man Dinge nicht so gut, wie auf Seite 100, wenn man den Leser, dessen Gedanken/Beweggründe besser versteht. Später fällt es leichter, sich vorzustellen, was Du meinst.

    Warum schreibst Du es nicht z.B. so:

    "Und es fühlt sich so an, als würde es mich durch Sphären voller Flammen und qualvollem Leid ziehen. Vorbei an kreischenden Fratzen, entstelltem Eselsgrinsen und verblasster Erinnerungen. Zurück bleibt eine aufkeimende Furcht, die in voller Blüte, ihren blanken Schrecken offenbart."

    --> So kann ich es mir viel besser vorstellen. Wie ein Geist, der durch dieses fiktive Leid gezogen wird, grausame Bilder sieht, nur um dann vor unaushaltbarem Schrecken zu stehen.

    Genau, chronologisch gehört es andersrum. Diese Vision von der Teufelsbegegnung hatte ich aber etwa mit 16-18 Jahren, sollte ich sie dann vielleicht einfach zusammen mit den realen Ereignisen aus dieser zeit erzählen?

    Wenn es chronologisch sein soll - wovon ich bei einer Biographie ausgehe - dann: bitte ja!

    Das wird doch kein Mensch verstehen, wenn Du innerhalb weniger Zeilen und Absätze so oft zwischen ALLEM springst.

    Die TEufelsbegegnung reiht sich in chronologischer reihenfolge in eine zeit vor meiner geburt ein. "Dieser ist es, der dich auf die Welt führen wird"

    Wäre ich niemals drauf gekommen. Dann schreib das doch vor dem Kindergarten? Im Prolog z.B. oder maximal als Erinnerung - aber dann auch als solches gekennzeichnet. Davor ging es noch um die Realität - dem Kindergarten. Dann kam dieser Absatz - ohne Zusammenhang und Erklärung. Woher soll der Leser das wissen? Traust Du dem Leser nicht zu viel zu?

    Die Welten und zeiten sollen sich vermischen in dem Buch, vielleicht müssen sie das sogar. Die Spannungskurve, die sich über das ganze buch zieht ist mir noch nicht so klar. Einfacher wärs sicherlich, wenn ich alle ereignise einigermassen jahreszahlen zugeordnet habe. Da bin ich ja noch dran

    Darfst Du gerne vermischen. Aber bitte nicht absatzweise und vor allem am Anfang solltest Du das kennzeichnen. Oder irgendeine andere Schriftart verwenden - oder irgendwas typisches für diese Zeit/Welt. Ansonsten ist es einfach nur verwirrend und anstrengend.

    Ein Buch darf mich gerne fordern und auch komplex sein. Aber wenn es zu verwirrend und anstrengend ist, dann werde ich es nicht lesen.


    Zwar was anderes, aber ich habe mal bei jemanden einen kurzen Ausschnitt einer Geschichte korrigiert. Nach 2 Seiten habe ich der Person geschrieben: Sry, dass ist mir zu viel Arbeit. Ich kann das nicht weiterlesen.

    Da waren so derbe viele Fehler drin, um es zu korrigieren, hätte ich es neu umschreiben müssen und no-way, nicht meine Aufgabe.


    Als Leser möchte ich die Geschichte/Welt entdecken. Ein Roman/eine Geschichte soll mich in erster Linie unterhalten! Im nächsten Punkt fesseln und erst dann unter anderem zum Nachdenken bringen.

    Ein Buch worüber ich auch nachdenke, wenn ich es nicht lese, ist ein sehr gutes Buch.

    Ich habe schon immer sehr viel reflektiert.

    Bring das auch im Buch rüber, schreibe davon und von Deinen Gedanken.

    Ich kam im Alter von <6 Jahren durch das biblische Wort (nicht durch Missioniereri) zum Glauben und wurde von meinem christlich-fundamentalischen Umfeld im Glauben erzogen, ich wäre ein Kind des Teufels.

    Dieses Wissen hilft um den Text oben besser zu verstehen - steht das auch irgendwo? Du musst das ja nicht aus Deiner erwachsenen Perspektive erklären. Du kannst es auch beschreiben, wie Du es damals wahrgenommen hast. Das Dein Umfeld sehr christlich ist und Du auch so erzogen wurdest. DANN erst das mit dem Teufel. So wird das verständlicher und greifbarer.

    Mystik ist halt nicht ganz einfach, erst recht nicht rüber zu bringen; Vielleicht sogar schwieriger als Horror.

    Ist natürlich eine persönliche Sache. Für mich gibt es nichts schwierigeres als Horror.

    Ich könnte auch sagen Komödie, aber mit meinem schwarzen und zynischen Humor, würde ich das schon noch hinkriegen. Und Satiren sind toll.

    Aber Horror - puh. Da trau ich mich nicht mal ran. ^^ Wobei ich schon mal Lust hätte, es als Kurzgeschichte zu versuchen.

    Von daher wirds sicherlich noch ne weile dauern, bis alles komplett ist. 10 Seiten in einer Woche werden das nicht, ich knoble an dem Puzzle eigentlich schon seit ich denken kann...

    Klar - jeder hat sein eigenes Tempo. Ich habe mich letztes Jahr zu 10 Seiten/Woche gezwungen. Weil es mich genervt hat, dass ich nie schreibe und gleichzeitig das Buch fertig haben will. Im Mai hatte ich dann einen "Deal" mit einer Freundin, dass ich Ende Mai 50 Seiten haben soll. Mit leichter Verzögerung, habe ich es auch geschafft, dann habe ich es wieder ewig schleifen gelassen. Bis zu meinem 10-Seiten Deal. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich jetzt noch bei vielleicht 70 Seiten stecken, statt 170 Buchseiten.

    Aber das ist natürlich Deine Sache.

    Zitat von Zitat

    Wir lenken die Realität; wir lenken das ganze Universum: Wir lenken sie in die von uns gewünschte Bahn ! Wir können durch dieses Multiversum navigieren, wo immer wir hin wollen! Der Glaube versetzt Berge und manchmal auch Sümpfe! Der Wille dagegen: Er versetzt das Universum selbst!"

    Bis dahin war alles richtig, von der Rechtschreibung her - soweit ich weiß ^^

    Aber hier hast Du mehrmals Doppelpunkt ohne Satzende. Das gibts (soweit ich weiß) nicht. Vielleicht eher Ausrufezeichen?

    Ein Leerzeichen vor einem Satzzeichen gibt es auch nicht. Nur bei " ... " kommt oft ein Leerzeichen davor, wenn es nicht als Ergänzung zum Wort dient (---> wie bei ahh... z.B.). Ansonsten: Immerhin mal ein verständlicher Text. ;) fehlt nur noch der Kontext und wer die Raupe reden hört.

    Außerdem versuche ich momentan, mir meinen im IRC kultivierten umgangssprachlichen Chat-Stil abzugewöhnen. Ich sage das nur, falls sich jemand wundert, warum er mich auf einmal so gut versteht... :p

    Mhm... solche Chat-Sprachen machen sicher vieles schwieriger. Im Chat ist es natürlich praktisch, Wörter wegzulassen, Bezeichnungen zu verkürzen oder bestimmte Wörter in dessen Kreise zu verwenden. Dasselbe mit Groß- und Kleinschreibung. Im Buch ist das eher suboptimal.

    Schadet sicher nicht, wieder die ausgeschriebene und klare Schreibart zu lernen :P

    Meistens versteht man Dich ja und wenn nicht, liegt es oft nicht an Deinem Schreibstil. :lol::blah:

    Was ich halt noch empfehlen kann, ist, es grundlegend radikal zu ändern. Also auch hier im Forum.

    Überall wenn Du schreibst, richtig schreiben, Groß- und Kleinschreibung verwenden und so gut es geht keine Fehler zu machen.

    Versuche ich auch fast immer.

    Erstmal Danke, dass Du den Ausschnitt mit uns geteilt hast.


    Ich sehe es auch so wie Holzfaellen; Tempo passt nicht, vieles ist zu durcheinander, kein Faden, alles wirkt etwas zerrissen, durcheinander und ungreifbar.

    Du darfst nicht vergessen, dass die Leser keine Ahnung von Dir, von Deinem Leben und Deiner Fantasy haben.
    Vielleicht hilft Dir der Gedanke: Schreibe so, als würdest Du es einem völlig Fremden erzählen.

    Momentan sind das ganz arg viele kleine Schnippsel, erinnerungsfetzen, die ich aber teilweise sehr genau in erinnerung habe. Ich muss auf jeden fall noch überleitungen zwischen diesen schnippseln finden und auch das ganze einigermassen in einen chronoligischen ablauf zu bringen ist nicht ganz einfach. Das wird sich aber von alleine ergeben, je mehr material ich gesammelt habe.

    Ich glaube Du solltest Dir eine Übersicht erstellen. Um es gedanklich schon passend zu haben. Glaub mir: hinterher alles nochmal zu überarbeiten ist extrem mühselig. Versuch Dir eine grobe Linie zu erstellen und entscheide Dich, wie Du das Buch schreiben willst.

    verschiedene Schreibstile zu verwenden

    Das könnte für den Leser sehr kompliziert werden. Kommt drauf an, wie Du das rüberbringst.

    Das klingt relativ gut :) weckt Neugier und zeigt was drin ist, ohne zu viel zu verraten.

    Zahlen ausschreiben - keine Frage. die redaktionelle ÜBerarbeitung und ausmerzung hoffentlich) der meisten Rechtschreibfehler kommt aber am schluss.

    Ja Rechtschreibfehler gibts sehr viele. Oder Satzzeichen-Fehler. Mach das am besten gleich richtig. Außer Du willst Dir das ganze 100x durchlesen.

    Ich mache es so: 50 Seiten schreiben (5 Wochen) - dann diese 50 Seiten korrigieren (1 Woche), usw.

    Zuerst korrigiere ich es am PC mit Hilfe von Word und dessen Fehler-Erkennung. Anschließend drucke ich es aus und korrigiere es Oldschool mit Stift und Papier. Am Schluss direkt alles zu korrigieren, wird zu viel, zu anstrengend und man ist betriebsblind. Zwischendurch schadet auch nicht, um sich mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, was man schon erzählt hat. Denn glaub mir, wenn Du auf Seite 50 bist, weißt Du nicht mehr, was Du auf Seite 15 geschrieben hast. Ich habe jetzt über 170 Buchseiten - meinst Du, ich weiß noch, wie detailliert ich etwas auf Seite 37 geschrieben habe? Nö. Weiß nicht mal, was auf Seite 130 steht :roll:


    Und anhand Deiner Fehler in diesem kleinen Text, hast Du noch extrem viel Arbeit vor Dir.


    Um nochmal auf Deinen Text einzugehen...

    Kindergarten und Elternhaus

    Also 3-5 Jahre alt? Das Du Dich überhaupt daran erinnern kannst: Respekt. Ich weiß davon nicht mehr viel.


    Was angekommen ist bei mir (durch den kurzen Text):

    - Die Kinder im KiGa sind für Dich seltsam (emotional)

    - Du bist besser, weil Du das offenbar erkennen kann --> sehr unrealistisch in dem Alter // allg. diese Selbstreflektion können Leute mit 30 nicht mal

    - Irgendwelchen Erwachsenen (deplatzierten) Text

    "Dieser ist, es, der dich auf die Erde führen wird."

    Mit diesen Kommas ergibt das null Sinn.

    - Irgendwelches magische/toxische Teufel/Gottes-zeug --> sehr unrealistisch mit 3-5 J.

    - alte Erinnerung --> also bist Du wieder Erwachsen und erinnerst Dich? Gerade warst Du doch noch ein Kleinkind

    - Elternhausbeschreibung


    Fazit:

    Sehr viele Rechtschreib- und Satzzeichenfehler. Tempo passt nicht. Die Erzählperspektive wechselt zu oft (wie Holzfaellen sagt), von Erklärungen, Eindrücken, Erinnerungen und kindlichen Fantasien? Strange.

    Das ist too much, schätze ich.

    Werde Dir bewusst, was Du konkret erzählen willst. Ist der Eindruck im KiGa wichtig? Wird das mehrfach thematisiert? Dann beschreib den Eindruck dieser Zeit doch besser. Wie war das Gebäude, hattest Du Lust darauf, wie war der Alltag? Es gibt mehr, als nur die paar seltsamen Menschen.


    Diese Teufels-/Gottesbegegnung, wo war das? Wie kam es dazu? Wie wurde zu Dir gesprochen? Und wichtiger: Wie hast Du Dich dabei gefühlt?


    Es soll eine Horror-Autobiographie werden? Weißt Du, wie schwer es ist, Horror zu schreiben?

    Was ist überhaupt "Horror" für Dich?

    Wer ist Deine Zielgruppe?


    Es gibt Dienstleister, die für Texte ein stilistisches Korrektorat anbieten. Das heißt, über das Korrigieren hinaus werden die Sätze noch in einen guten Sprachstil gebracht. Kostet etwa zwei Euro pro Normseite (ca 250 Wörter). Wollte ich einfach mal als Gedankenanstoß dalassen. Ist natürlich viel Geld, aber dafür ist es am Ende professionell.

    2 Euro? Wo? Vielleicht bei einem Bekannten oder Unseriösen - oder oder oder.

    Aber wenn man das offiziell macht, bist Du min. bei 3,50€


    Fall bitte nicht auf s.g. Dienstleisterverlage rein, falls Du Dir einen Verlag suchen möchtest.

    Allgemein kann ich Dir vom Verlag-suchen nur abraten. Außer Du bist so bekannt wie ... Robin Williams.

    Es gibt Korrektur-Dienstleister, die verlangen 6€/Normseite!

    Jemand der seriös und gut ist, liest kurz in dein Manuskript rein, gibt Feedback, ob das interessant ist und lässt Dir ein kostenloses Probelektorat zukommen.


    Folgendes hat meine Lektorin bzg. des Preises geschrieben:

    Zitat

    414 Normseiten.
    Eine Normseite kostet bei einem Lektorat in dieser Form normalerweise 4,90 Euro. Je nach Umfang und unter Berücksichtigung des jeweils sehr unterschiedlichen Aufwands passe ich diesen Preis variabel an. Was ich Ihnen als Preis anbieten kann, wären 3,60 Euro/Normseite

    Ich konnte es mit meinem schreiberischem Charme noch auf 3,50€ handeln ;):lol:

    Würde ich aber in Zukunft nicht mehr machen.

    Bei meinem aktuellen Projekt lese ich es mehrfach Korrektur, eine Freundin achtet auf Sinnfehler/Versprecher/Logik und Co.

    Und mein ehem. Schreibpartner wird mir mein Buch lektorieren. - Dafür gehen wir dann Essen.


    Vielleicht hast Du auch nette Freunde ^^

    Super, da freut sich die Jugend. Naja etwas vergesslich bin ich eigentlich auch, aber furchtbare Qualen wie Konsolenmangel, merk ich mir natürlich ;-)

    Ja hat mich auch überrascht 8o Das hab sogar ich fast vergessen.


    Mein Bruder bekommt zum Geburtstag was "Altes". Metroid Prime - für Gamecube.

    Sein erstes Shooter. Vermutlich ist es ihm eh zu anstrengend. Am Ende muss er noch denken. :whistle::facepalm2: