Nun, zumindest ist er fehlerbehaftet. Und im Kontrast zu seinem perfekten Gott (ich hatte es mit edray davon) erscheint er zumindest als unperfekt und böse. Das kennt aber jeder, auch wenn er nicht an (so einen) gott glaubt: Selbstzweifel, versagensängste usw. Niemand kann sich dieser Sache entziehen und dazu kommt, dass wenn Gott existiert, er Teil der objektiven Realität ist, nicht der subjektiven.
Also ich setze Nicht-Perfektion nicht mit Böse gleich. Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich gehe da, was die Vorstellung von Gott angeht auch eher mit _604_ und Edrey mit. Ich finde das Wort Gott hat einen zu stark personifizierten Anstrich. Die Natur, das Universum, Alles ist für mich schwer beschreibbar, somit würde ich es weder als perfekt noch als nicht perfekt klassifizieren. Es gibt einfach kein vernünftiges Wort dafür.
Jeder Versuch es zu beschreiben wird scheitern. Ich denke auch das steckt in dem Gebot "Du sollt dir kein Abbild von mir machen".
Perfekt hat für mich etwas von Stillstand, denn es findet dann keine weitere Entwicklung mehr statt. Somit kann das Universum, der Veränderungsstrom in sich, eigentlich nicht perfekt sein, denn sonst gäbe es keine Bewegung.
Wenn alles eine subjektive Sicht ist, kann Gott also nicht objektiv existieren. Sondern lediglich eine subjektive objektive Vorstellung davon.
Alles ist eine subjektive Sicht. Nur weil der Mensch in der Lage ist, ein paar (wenige) sichtweisen nachzuvollziehen ist er lange nicht objektiv. Aber es gibt aber Ansichten und meinungen, die mit der objektiven realität mehr oder weniger konform laufen. Und auch Taten und Denkweisen, die dem objektiven Ideal zuwider sind. Und ich denke, dass es jemanden gibt, der darüber richten wird. Aber nicht auf eine Weise, die der selbstgerechtigkeit des Menschen nahekommt.
Ja. Auch die objektiven Realitäten sind nur menschliche subjektive Vorstellungen, die eben geteilt werden. Dadurch entsteht Objektivität, wenn Wahrnehmung oder Vorstellungen geteilt werden. Wie sich in der Geschichte herausgestellt hat, waren diese objektiven Wahrheiten oft nicht objektiv und auch nicht wahr.
Ich glaube nicht, dass es einen Richter außerhalb der menschlichen Vorstellung gibt, zumindest passt für mich diese Bild nicht. Eher würde ich es als Karma bezeichnen. Betrachtet als einfaches Prinzip von Aktion und Reaktion. Jede Handlung hat eine Folge, so wie jede Unterlassung.
Es scheint mir fast so, wie wenn jede Verstrickung des staates mit irgendwas fatal ist XD....
Mir auch ![]()
Ich denke, wir werden das problem nie ganz lösen können, weil es immer selbst- und herschsüchtige Leute geben wird, die zu jeder Zeit in ihre Schranken gewiesen werden müssen und von Zeit zu Zeit Machtexzesse fabrizieren. Und jetzt schau dir an, wie die allgemeine Stimmung heute ist.... Wenn man da nicht ganz arg gegensteuert wird es zu unheimlichen Macht- und Gewaltexzessen kommen.
Das glaube ich auch, wir können uns aber beliebig nah annähern, ich stelle mir das als Exponentialfunktion gegen eine Grenzwert vor.
Das Problem sind nicht nur die Psychopathen, sondern auch die Menschen, die von diesen profitieren. Emanzipation ist das Stichwort.