S.A.A.R.T ist wirklich auch eine unglaublich gute Nummer! ![]()
Beiträge von Madhias
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Dieses Video finde ich stellt eine schöne ganzheitlich Sicht dar. Ein sehr sinnvoller Ansatz, wie ich finde.
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Hier möchte ich mich der Thematik widmen, was versteht ihr unter freiem Markt?
Ich mache mal den Anfang.
Mein Menschenbild baut sich auf folgende Sichtweise auf:
Der Mensch ist ein Teil der Natur und er möchte sich aus dieser Sklaverei befreien.
Surival of the fittest, stellt für mich eines der wichtigsten evolutionären Prinzipien dar. Im Sinne von "Überleben der angepasstesten".Ich interpretiere das so:
Umso mehr der Mensch die Natur verändert, umso mehr side effects gibt es, da die Natur ein komplexes System ist.
Diese können dann eben z.b.: zur Klimaerwärmung führen oder Corona.
Sprich viel Wissen über dieses System ermöglicht die beste Anpassung und das best mögliche Überleben.
Den freien Markt sehe ich als direktes Abbild der Natur.
Wie seht ihr das?
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Dass die linke Außenwirkung teilweise katastrophal ist, stimmt sicherlich. Mir ist nur der Bezug zur Symbolumdeutung nicht klar. Natürlich kann man z. B. bestimmte 'verbrannte' Begriffe aufgeben und andere gebrauchen, z. B. 'Fundamentaldemokratie' statt 'Anarchie' oder 'Bedarfswirtschaft' statt 'Kommunismus'. Alles schön und gut. Nur ist eine zielführende Systemkritik eben etwas schwerer zu vermitteln als das reine Schüren von Ressentiments. Im dem Sinne werden Rechte immer einen 'Vorsprung' haben. Das ändert natürlich nichts daran, dass man generell 'bodenständiger' und 'volksnaher' sein sollte, wenn man den Anspruch hegt, die Gesellschaft zum Positiven hin zu verändern.
Im Übrigen ist es wenig konsequent, anderen eine inflationäre Verwendung des Faschismus-Begriffs vorzuwerfen und selbst die 'Nazi-Keule' auszupacken, wenn es darum geht, gesellschaftliche und staatliche Entwicklungen zu kritisieren, die einem nicht passen.Das ist ja ein konservativer Ansatz also eher rechts, nach der herkömmlichen Definition, da sind wir dann schon mitten drin. Also sind die Rechten oft progressiver als die Linken. Verdrehte Welt! Ja es macht keinen Sinn alle Begriffe umzudefinieren. Ich nehme an du spielst auf mich an. Ja da gebe ich dir recht, ich bin nicht immer konsequent sondern am lernen. Außerdem muss ich mich ja an die herkömmliche Nutzung der Sprache anpassen, sonst versteht mich keiner.

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Zumindest seiner Einstellung zu den Corona-Maßnahmen kann ich völlig zustimmen.
Auch ich habe den Eindruck, dass viele Linke die autoritären Maßnahmen des Staates nicht so laut kritisieren, weil sie insgeheim selber damit liebäugeln, den autoritären Staatsapparat einzusetzen, um ihre eigenen ideologischen Zeile durchzusetzen. Ist ja auch hier im Forum zu beobachten, dass für manche ein starker, autoritärer Staat offenbar das kleinere Übel zu sein scheint als die unkontrollierte Selbstbestimmung der Menschen.Wo ich dann aber immer etwas skeptisch werde bei Leuten aus dem ancaps-Umfeld, ist deren starke Fokusierung auf die wirtschaftlichen Themen, als ob der wichtigste Schritt zu einer besseren Welt nicht in einer Abkehr vom Streben nach Geld und Gewinnmaximierung liegt, sondern darin, die Menschen frei wirtschaften und Erfolg haben zu lassen. Das kann ich eben nicht ganz nachvollziehen. Natürlich gehört zu einer anarchistisch orientierten Gesellschaft auch dazu, dass jeder selbstverständlich sein Ding durchziehen kann, und natürlich gehört da auch dazu, dass jeder der möchte Kaufladen spielen darf, wenn er dieses Bedürfnis im Kindergarten noch nicht genügend ausgelebt hat.
Jeder darf in einer anarchistischen Gesellschaft ganz selbstverständlich Waren anbieten und dafür Geld verlangen. Aber warum die Sache so überbewerten, und das freie, vom Staat ungebremste Wirtschaften geradezu religiös überhöhen als eine Art Heilsbringer, durch den auf magische Weise alles besser werden wird?
Aber das Thema können wir gern auch in einem eigenen Thread diskutieren, oder einfach auch hier weitermachen: Anarcho-Kapitalismus vs. Anarcho-KommunismusJa das können wir gerne machen, allerdings würde ich erstmal gern über den freien Markt und Kapitalismus diskutieren. Ich bin mir nicht sicher ob ein Thread hierzu reicht oder ob man es noch auf splitten sollte?
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Das Problem mit Griffins Ansatz, soweit ich ihn verstehe, besteht darin, dass er den Begriff auf die Ebene der Ideologie herunterbricht. Sicherlich macht es Sinn, die zugrunde liegenden Ideologien und Denkstrukturen genauer zu betrachten, anstatt sich an Phänomenen aufzuhängen - Führerkult, Uniformierung etc. Diese Herangehensweise hat ja auch den etwas fragwürdigen Totalitarismus-Begriff befördert, bei dem alles, das sich gegen die bürgerliche Ordnung richtet, als tendenziell totalitär betrachtet wird.
Faschismus ist aber eben nicht nur Ideologie, sondern eine Bewegung, die auf bestimmten Faktoren fußt - gesellschaftliche Basis, soziale Funktion, Ideologie, wirtschaftliche Voraussetzungen etc.
In dem Sinne halte ich es für absolut wichtig und zielführend, den Begriff weiterzuverwenden, aber eben nicht polemisch oder verkürzt, sondern um die Strömungen zu beschreiben, die ich zuvor genannt habe.
Auf den Punkt gebracht: Faschismus ist konservative Konterrevolution mit dem Ziel, soziale und ökonomische Ungleichheiten und Hierarchien aufrechtzuerhalten bzw. noch zu verschärfen. In dem Sinne hilft tatsächlich eine 'linke Brille' dabei, die faschistische Gefahr zu erkennen.Ich würde es mal als deine persönliche Definition bezeichnen. Aber das ist sicher ein Aspekt, aber eben nur einer.
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Warum als Antifa für Organisatoren den Ordner spielen, die gemütlich mit Holocaustleugnern auf der Bühne chillen? Das wäre ja schwachsinnig.
Man könnte es als Unterwanderung bezeichnen. Eigentlich gibt es ja ziemliche viele Überschneidungen was die Antifa und die Querdenker angeht und was freiheitliche Themen oder die Rolle des Staates oder den Staat überhaupt angeht.
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Natürlich kann man auch sagen: Wir benutzen keine Fake-News, keine Bauernfängertricks, keine Verschleierungstaktik, weil man eine bessere Welt nicht auf Lügen und Täuschung aufbauen sollte.
Das meine ich auch nicht damit. Es ist halt ein Werkzeug. Es ist auch ziemlich bescheuert eine Bohrmaschine abzulehnen.
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Die Frage ist eben, was man genau bezweckt und was damit gewonnen ist, irgendwelche Symbole umzudeuten.
Das diese mit Inhalt befüllt werden, welcher bestimmten Kriterien genügt. Welche das sein können sollte natürlich diskutiert werden. Für meinen Teil würden mir solche gefallen: aufklärerisch, wertfrei, objektiv, sachlich, einfach verständlich, klar abgegrenzt, ... aber pauschal kann man das nicht sagen. Das hängt natürlich stark vom Zweck ab.
Was wird damit gewonnen?
Man setzt sich damit auseinander und verändert das denken direkt. Der gegensätzliche Ansatz zur Cancel Culture oder Genderisierungeffekt. Man könnte sagen Sprachhygiene vs. Symbolguerilla (falls jemand eine bessere Umschreibung dafür hat her damit)Man verändert die Haltung und das Denken und nicht die Symptome.
Ursachenbekämpfung vs. SymptombehandlungWenn besagte Jana aus Kassel tatsächlich kein naives Dummchen war, sondern, wie einige sagen, tatsächlich aus dem Umfeld der Identitären stammt, dann verfolgt ihre Bezugnahme auf Sophie Scholl tatsächlich das Ziel, das Andenken an das Dritte Reich zu verdrehen und eine Täter-Opfer-Schuldumkehr zu betreiben. Das ist nur ein Beispiel.
Ja das kann sein. Aber es kann auch sein, dass sie sich wirklich so fühlt. Die Wahrnehmung ist eben relativ.
Ich sehe das so, nehmen wir ein anderes Beispiel:Der Judenstern mit "ungeimpft/ungetestet".
Die Rechte benutzt das genau aus dem Grund den du ausgeführt hast und das verurteile ich, aber es hat mit der Zensur und dem Tabu zu tun.
Aber:
Um die faschistischen(embryonales Stadium) Strukturen dahinter aufzuzeigen finde ich es absolut legitim und richtig.
Als mahnende und absolut respektvolle Erinnerung/Analogie.
Also wieder ein Werkzeug, das so oder so benutzt werden kann.
Und ja die Strukturen dahinter sehe ich ganz deutlich und auch die Analogien.Man kann solch eine Symbolik nutzen gerade deshalb, weil man auf alle Fälle verhindern will, dass wir in so eine Richtung steuern. Eben genau aus den gegensätzlichen Gründen. Weil man eben alles was mit dem NS-Regim zu tun hat aufs schärfste verurteilt und will das sich das egal in welchem Mantel nicht wiederholt.
Es geht um die embryonale faschistische Struktur dahinter. Also wehret den Anfängen. Das ist in meinen Augen, die Aufgabe eines echten Antifaschisten.
Ach ich vergaß, da sind sie sich ja zu fein/korrekt/ängstlich dafür, aber dafür haben wir ja jetzt diese netten rechten Revoluzzer und Freigeister und Querdenker!
Aber Hauptsache schwarz anziehen und Steine werfen und Autos anzünden!Pseudopack!
Diese Feld sollten man diesen Vollidioten als echter Antifaschist nicht überlassen. Ich möchte den Post mit einem mahnenden,
Alerta, Alerta Antifaschista --- verdammt nochmal schaltet eurer Hirn ein!
schließen.
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Ehrlich gesagt finde ich es gut das es die Querdenkerbewegung gibt. Querdenken finde ich generell gut. Ich finde die Antifa sollte wenn schon auf der Demo mit laufen und sich da um diese ganzen rechtsextremen Spinner ala Reichsbürger, etc. kümmern. Aber nein die stehen ja am Rand beschimpfen alle als Nazis.
Ich muss sagen, dass ist auch der Grund warum ich meine letzte Sympathie für die verloren habe. Im übrigen glaube ich auch, dass es einige Politiker und einflussreiche Persönlichkeiten gibt, denen es ganz kalt wird bei dem Gedanken, dass sich das politische rechts/links Denken langsam auflösen könnte. Mit der Corona Maßnahmen Thematik setze ich mich nun auch schon länger auseinander und ich finde die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung echt krank und mega heuchlerisch, vor allem was das Thema Sozialität und Solidarität angeht. Wen's interessiert meine Meinung dazu findet ihr im Anhang.