Beiträge von Madhias

    Raus auf die Straße zum Spazieren. Steht auf Leute, etwas frische Luft tut jedem gut. Macht euch ein Bild von den bösen Spaziergängern, wenn ihr skeptisch seid. Umso dezentraler umso ungefährlicher und unkontrollierbarer. Nazis aus dem Protest rausdrängen!

    :thumbsup: schau dir mal die freie Linke an

    Es gibt (immer) einen Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf.. Ich hatte es Edray schon gesagt, ich halte es für widersinnig an einen nicht perfekten Gott zu glauben. Das hat etwas mit idealen zu tun und so - Vielmehr müsste ich - einmal einen flüchtigen Blick erhasschend - neben dem vor scham im Boden versinken und jedes Quentchen menschlicher Egoismus erschiene wie Selbstsucht oder Bosheit. ich entdecke da eine alternative Form von Gerechtigkeit, die einen nicht zur Verzweiflung des Perfektionismus bringt.

    Ideale sollten in die Regale. :roll:
    Du versuchst Glaube mit Logik zu verbinden, hmmm....

    Ich hab's eh nicht so mit der Bibel und dem Christentum. Metaphern und Geschichten können halt unterschiedlich interpretiert werden, das ist ein bisschen so, wie mit dem Tarot. Richtig angewendet kann man für sich ein paar Sachen erkennen, wenn man unsicher ist oder so.

    Für alle anderen hat das keine große Bedeutung.

    Anarcho-Kapitalismus

    Naja, dazu pflege ich nur zu sagen: Wenn sich schon mit staatlichen Regularien solche destruktiven Apparate herausbilden, warum sollte das dann besser werden, wenn die staatliche Regulation wegfällt?

    Ich denke, ein sozial und rechtsstaat ist von der Idee her nix dummes. Aber mittlerweile ist er halt korrupt ohne ohne und macht mit denen, die er regulieren sollte fleissig geschäfte. so wird das natürlich erst recht nix XD

    Wobei die ganze sache von anbeginn eine farce war. (Z.b. Geldschöpfungsmonopol in privater Hand) Der Staat darf alles, Leute nötigen, erpressen, ausrauben nur sein eigenes Geld darf er nicht schöpfen. das ist schon "leicht" blamabel/verräterisch. Um sein Geld zu bekommen muss er Leute erpressen oder überreden. Da gab es mal so ein nettes Model, wo der Staat das GEld schöpft und (ausschliesslich) über soziale Projekte in umlauf bringt....

    Ein auf Spenden basierender Sozialstaat, ja das wäre was. Vielleicht liegt das Problem ja genau an diesen Monopolen, vor allem am Gewaltmonopol. Wenn Gewalt immer Gegengewalt erzeugt, wird ein Gewaltmonopol immer andere begünstigen.

    Ich sage ja nicht, dass ein staatenloser Kapitalismus, das Beste wäre. Aber man sollte zumindest mal drüber nachdenken, ob da vielleicht auch ein paar gute Ansätze dabei sein können. In einem solchen wären die Menschen mehr zur Selbstverantwortung gezwungen. Eine Unternehmen kann nicht komplett gegen seine Mitarbeiter arbeiten, zumindest wenn gesunde Konkurrenz existiert. Ich finde die Vorstellung von einer "basisdemokratischen" oder "anarchistischen" Unternehmensstruktur eigentlich sehr reizend. Im Endeffekt gibt es dann keinen großen Unterschied mehr zu kollektivistischen Projekten.
    Es gibt da auch sehr erfolgreiche Stories aus der Praxis.

    Das wäre in meinen Augen, eine sehr gute Möglichkeit, die Vorteile vom Kapitalismus weiter zu nutzen, ihn aber mehr in Richtung Anarchismus zu transformieren. ...Ja in meinen Träumen kann ich fast alles... :crazy:

    Natürlich darf man den Einfluss vom "bösen kapitalistischen" System nicht vernachlässigen.

    Was man dabei nicht ganz außer Acht lassen darf, ist zum Einen das Durchschnittsalter und eben auch die hohe Durchseuchungsrate. Ich habe aber an andere Stelle einen Bericht gelesen, wo diese beiden Faktoren herausgerechnet wurden. Es kommt ja auch schon im Mainstream an.

    Wo ein Wille da ein Weg. Zum Beispiel die Opensource Community macht es vor, dass es auch anders gibt.

    Naja, ich hatte es bereits in nem anderen Post geschrieben, dass zum einen der Begriff "Kapitalismus" nicht ganz korrekt ist, zum anderen haben wir eine Diskrepanz, was das Wort "sterben" angeht. So ein System stirbt (schon) dann, wenn Leute aufhören ihm zu trauen. Und diesen Vertrauensbruch haben wir in den 201x JAhren erlebt. Dass das Establishment und die Deutungshoheit jetzt so radikal reagiert macht die Sache nur noch schlimmer.

    Klar stirbt er im Kopf. Aber ganz ehrlich, das sehe ich sehr wenig, wenn ich mich umschaue. Geschimpft wird viel, aber wer ändert was? Ein Blick auf Amazon reicht eigentlich schon. Es gibt diese Tendenz, gerade auch temporär bei den Maßnahmen kritischen Menschen, aber nimm das wieder raus und der Großteil freut sich schon wieder auf's freie konsumieren.
    Es gibt die Möglichkeiten alternative Strukturen aufzubauen, den Kapitalismus zu transformieren. Aber "sterben", das ist für mich das falsche Wort. Ohne das die Menschen schenken, Verantwortung übernehmen, was sie kaufen und was sie unterstützen wird er einfach so wie er ist bleiben oder noch schlimmer werden. Es ist kein gesunder Kapitalismus den wir da sehen, sondern ein immer krasser werdender Monopolkapitalismus.
    Ich denke die Vorstellung eines Kapitalismus ohne Staat also ein Anarcho-Kapitalismus sollte stärker zur Diskussion gestellt werden, gerade in der Anarchoszene sollte dieses Tabu gebrochen werden. Vielleicht gibt es dabei auch ein paar gute Aspekte und Ansätze.

    Ich hatte den Fokus eigentlich eher auf die Reaktion des Individuums gelegt, die - so die These - den Trauerphasen sehr ähnelt. Denn die Leute hängen teilweise wie der Junkie an der Nadel und verteidigen ihr System, ihren Kapitalismus und ihre Obrigkeit, ihr Narrativ und ihre Leitmedien samt den Propagandalügen bis aufs Blut [siehe Unmensch ] (Man sollte echt mal einen Oberbegriff dafür finden) Wenn die Leute einmal eingestanden haben, dass dem allen nicht zu trauen ist (und Vertrauen spielt hier eine zentrale Rolle) dann folgt die emotionale Phase usw.

    Mag ja für eine kleine Gruppe zutreffen. Die Mehrheit denkt anders und diese müsste aber so denken, damit ich von einem Sterbe- oder Trauerprozess sprechen würde. Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall.

    Der Kapitalismus respektive der Machtkomplex - das ist vl. ein passenederer Oberbegriff - wird nicht abgeschafft, sondern er transofmiert sich.

    Exakt. Genau diesen Prozess gilt es voranzutreiben. Deshalb fand und finde ich die agile Softwareentwicklung auch so spannend.