Beiträge von Madhias

    Um nochmal auf die tragenden Rollen in Erziehungsfragen zurückzukommen. Ich kann jetzt nachvollziehen wie das gemeint war mit dem Mittragen des Patriarchats.

    Ich hab das oft beobachten können in entsprechenden 'unterdrücker -Ländern', wo die innere Haltung der 'alleinerziehenden' Mütter passiv-aggressiv als Antwort auf die Unterdrückung an die Söhne zurückgegeben wurde. (Andererseits eine entsprechende Haltung der Väter, gegenüber den Töchtern.(Dürfen nicht ausgehen, müssen Besuch bewirten usw)).
    Zum Glück ändern sich die Zeiten und die Entwicklung im Zuge der Aufklärung.

    Das Patriarat scheint allerdings in westlichen Ländern noch einen anderen Gesichtspunkt zu haben. Obwohl es immer auf gleiche hinauslief, und zwar, den Vater mit einem Sohn zu beglücken, der dann zum Stammhalter stilisiert wurde. Ist ziemlicher Quatsch oder?
    Kommt das daher dass biologisch gesehen mehr männliche Lebewesen geboren werden?
    Mir gefällt das Beispiel, in dem man die Konsequenzen erdenkt, wenn auf eine Frau 99 Männer kommen, und im anderen Fall auf einen Mann 99 Frauen.

    Ich denke das mit dem Stammhalter hat ganz einfach damit zu tun, dass historischen Familienstrukturen der Mann halt die hauptsächlich die äußere Position eingenommen hat (Jagen, Politik, ...). Ohne Wertung. Inzwischen ist das natürlich Quatsch.

    Also die Geburtenrate ist ziemlich ähnlich. Ich hab mal gehört, dass in Gebieten wo es viel Krieg gab die Geburtenrate an Männern hoch gegangen ist. Ist natürlich immer die Frage wie das ermittelt wurde, also ob da der weibliche Kindsmord z.b. berücksichtigt wurde. Scheint aber evolutionär so zu sein, dass es einen höheren Verschleiß an Männern gab/gibt.

    Ja interessantes Denkspiel es gibt ja auch jetzt schon die unterschiedlichsten Konstellationen von Harem bis umgekehrt. Ich hab mal ne Doku gesehen, da hatten 2 Brüder die selbe Frau. Aber der Mann hat eben den 2ten Mann ausgesucht, ich glaub sie hat zu gestimmt bin mir aber nicht sicher ob das explizit kulturell verankert war, das Zustimmen. Sie hat keinen unglücklichen Eindruck gemacht. Aber die Konstellation war für die Kultur typisch und angesehen. Für die Männer war das eine Art "tiefe Verbundenheitsgeste", so wie wenn man was wahnsinnig wertvolles teilt. Die etwas entartete Form findet man dann wieder im GangBang, oder etwas in der Richtung. Hmm alles ist denkbar, es geht immer nur ums Überleben in erster Linie.

    Da stimme ich dir zu, außer in Bezug auf die Emanzipation des Mannes. Ich denke da geht es eher um das zu sich finden, das kann sich unterschiedlich äußern. Männer dürfen Kinder erziehen, weinen, den harten Kerl raushängen lassen, .... oft muss sich halt man auch in das patriarchalische Männerbild fügen oder das was die Feministinnen ihnen teilweise aufzwingen wollen, bekommt es aufgezwungen. Ich finde auf der Ebene hat sich halt tatsächlich bei den Frauen etwas mehr getan, das ist gesellschaftlich schon etablierter. Auch bei den Frauen finde ich nicht das sie alle naturgegebenen Tatsachen akzeptieren müssen, aber sie müssen auch nicht sinnlos dagegen ankämpfen und die Männerrolle spielen. Ist ja auch lustig, das in Ländern wo Frauenrechte kulturell etabliert sind viele die "Standard"-Frauen Rolle ganz freiwillige annehmen und auch entsprechende Berufe, etc....mann, frau und alles dazwischen sollten halt tun was sie wollen und vor allem rausfinden, was das ist ;)

    Neulich an der Kasse habe ich wieder beobachten dürfen, wie ein ungefähr mittelalter Herr (der ziemlich gesund aussah) einen hinter ihm stehenden deutlich älteren Herren (der eindeutig zur Risikogruppe gehörte) mit ziemlich unhöflicher Stimme dazu ermahnt hat, den Mindestabstand einzuhalten. Das war völlig unnötig in der Situation, aus meiner Sicht, weil der Alte da eben ganz ruhig hinter ihm stand, mit vielleicht etwas weniger Abstand als man hätte haben dürfen. Aber dadurch, dass sich der Coronazi dann zu ihm umgedreht und ihn lautstark ermahnt hat, und der andere dann auch noch irgendwas erwidert hat, dürfte sich das Risiko einer Ansteckung gleich mindestens verdoppelt haben. :dash:
    Draußen auf dem Parkplatz sah ich den Coronazi dann noch in einen Porsche steigen. Hat irgendwie gepasst. Irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, dass er eine etwas andere Vorstellung von Solidarität haben wird als ich. Aber auch ihm ist Solidarität garantiert voll wichtig.... wenn es um SEINE Gesundheit geht. Aber nicht, wenn's ums Geld geht, denn in der Wirtschaft will man ja keine gegenseitige Rücksichtsnahme, sondern Konkurrenzkampf und Survival of the fittest. ;)

    Von solchen ab und zu vorkommenden Streitereien abgesehen habe ich bis jetzt aber nicht den Eindruck, dass die Menschen gereizter miteinander umgehen. Eher halt distanzierter und einfach etwas weniger "menschlich". (Was natürlich auch an den Masken liegt, die zur Entmenschlichung des Gegenübers beitragen)
    Hat aber auch sein Gutes. Irgendwann kann man die Menschen durch Androiden ersetzen, und es wird zumindest an der Mimik keinem mehr auffallen.

    Du meinst wohl den Coronarzzi (aber zum Coronazi ist da nicht weit, 2 Buchstaben weglassen), der zum Solidaritäter wird :D
    Im Wirrus sind wir alle verbunden, das schafft Gemeinschaft, die dann gemein wird. ;)

    Ich erlebe auch beides, Tendenz zu mehr Angst, Depression und Gereiztheit.
    Es hat aber eben auch etwas verbindendes und wenn das nicht Liebe ist.

    Lachen und Lieben ist mein bevorzugtes Gegenmittel. ;)

    Ich weiß nicht ob ich Männern die von dir genannten positive Aspekte alleine zusprechen würde. Ich vermute Sarkasmus dahinter. Die Emanzipation der Frau finde ich super, da hinken wir Männer hinterher. Ich genieße es sehr so eine Frau zu haben. Sie ermöglicht mir es daheim zu sein, viel Zeit mit meinem Sohn zu verbringen und mich selbst zu finden und zu verwirklichen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

    Man kann es wirklich nicht glauben. Hab das heute morgen FB gepostet:

    Juhu sperrt uns weiter ein, denn wir sind verantwortungslose Vollidioten!!!
    Zum Glück greifen die Maßnahmen ja so super. Da kann man die ja gleich mal weiter verschärfen. Das macht sicher Sinn. Die Kliniken sind ja komplett ausgelastete und überfüllt. Da macht es natürlich auch keinen Sinn sich ums Gesundheits- und Pflegesystem zu kümmern. Es reicht wenn man das Geld den Großkonzernen in den Arsch schiebt, den Zeigefinger erhebt und weiter Verbote erlässt. Ja geil, zieht die Zügel weiter an, denn ich bin ein wildes Tier!!!
    PANIK!!!
    Hier kann man sich die Auslastung der Helios Kliniken anschauen.
    (Die gestrichelte Linie ist der Durchschnitt vom Vorjahr )
    Covid-19: Auslastung der Helios Kliniken (helios-gesundheit.de)

    Ich zock jetzt erstmal eine Runde zum abreagieren,
    da kann ich nämlich was gutes zur Pandemie beitragen, Geil!
    Das hat ja auch der Staat bezahlt also muss es gut sein, ein Blick ins Impressum lohnt sich.
    Endlich mal paar Kranke und Kinder abschlachten, super!!!
    Killt die Covidioten, denn sie wissen nicht was sie tun!!!
    Corona World - Das Game zur Coronakrise!

    Ich nehm mal an das kennt ihr schon, für die es noch nicht kennen und vor allem für die Zocker unter euch!

    Ich weiß worauf du hinaus willst, und es ist auch gut auf sowas aufmerksam zu machen. (hier). Ich für meinen Teil interpretiere nicht gerne in Gesten. Ich weiß aber auch nicht ob das gut ist, Mitmenschen auf ihre Anfälligkeit für Suggestionen/Manipulation aufmerksam zu machen. Das stößt meines Erachtens nur noch mehr auf Widerstand und verschlimmert unter Umständen den Zustand. Dazu muss sich jeder selber Gedanken machen, und das geht eben nur in Ruhe und ohne (immer noch mehr) Input und Tadel. Eigentlich sollte diese Zeit mal richtig genutzt werden um sich am Arsch lecken zu lassen! Ich würde den schweren Lockdown zum Gedenkfeiertag erheben, wo jeder mal nur den ganzen Tag in Stille auf seiner Matte zu Hause meditiert. Das würde bestimmt zu erheblichen Änderungen im kollektiven Bewusstsein beitragen. So nach dem Motto: "Wollt ihr die totale Erleuchtung?" --- "Jaaa!!!" ;) Naja, bisschen fantasieren wird man noch dürfen, obwohl das mit der Feiertagsmeditation, jeder für sich, schon was hat. Die Adventszeit war früher auch bekannt als "staade Zeit", die es im Kapitalismus ja schon lange nicht mehr gibt, und jetzt heulen alle herum weil Weihnachten nicht mehr das ist was es früher mal war. Da wurde nämlich in der Adventszeit das Maul gehalten, und an hl. Abend gab's dann das große tamm -tamm!Jetzt ist alles so eine EinheitsSuppe, ja schon fast ein Smoothie geworden, der nur noch runterzukippen ist. Friss oder stirb Mentalität. Wenn die Menschen den Lockdown und die gesamte Situation besser zu nutzen wüssten, würden sie auch wieder mehr zu sich finden und bessere Entscheidungen treffen.

    In diesem Kontext kann er natürlich auch positive Auswirkungen haben. Die sehe ich aber aktuell leider gar nicht. Eher im Gegenteil. Zwangsisolation hilft keinem, gerade nicht den Schwächsten. Das ist ziemlich egozentrisch und asozial. Und alles andere als solidarisch. Der Solidaritäter ist als neuer Archetyp geboren. :D

    Ich weiß worauf du hinaus willst, und es ist auch gut auf sowas aufmerksam zu machen. (hier). Ich für meinen Teil interpretiere nicht gerne in Gesten. Ich weiß aber auch nicht ob das gut ist, Mitmenschen auf ihre Anfälligkeit für Suggestionen/Manipulation aufmerksam zu machen. Das stößt meines Erachtens nur noch mehr auf Widerstand und verschlimmert unter Umständen den Zustand. Dazu muss sich jeder selber Gedanken machen, und das geht eben nur in Ruhe und ohne (immer noch mehr) Input und Tadel. Eigentlich sollte diese Zeit mal richtig genutzt werden um sich am Arsch lecken zu lassen! Ich würde den schweren Lockdown zum Gedenkfeiertag erheben, wo jeder mal nur den ganzen Tag in Stille auf seiner Matte zu Hause meditiert. Das würde bestimmt zu erheblichen Änderungen im kollektiven Bewusstsein beitragen. So nach dem Motto: "Wollt ihr die totale Erleuchtung?" --- "Jaaa!!!" ;)

    lustige Idee :D ...aber doch bitte nicht durch Zwang! Eher vielleicht eben als Feiertag.

    Ich weiß worauf du hinaus willst, und es ist auch gut auf sowas aufmerksam zu machen. (hier). Ich für meinen Teil interpretiere nicht gerne in Gesten. Ich weiß aber auch nicht ob das gut ist, Mitmenschen auf ihre Anfälligkeit für Suggestionen/Manipulation aufmerksam zu machen. Das stößt meines Erachtens nur noch mehr auf Widerstand und verschlimmert unter Umständen den Zustand. Dazu muss sich jeder selber Gedanken machen, und das geht eben nur in Ruhe und ohne (immer noch mehr) Input und Tadel.

    Ich denke eher anders, es ist enorm wichtig darauf aufmerksam zu machen. Natürlich braucht es aber auch Ruhe eben beides.

    Er legt doch nicht sein Indiz bzw. Merkmal ab, er benutzt seinen Selbsthass als 'Eintrittskarte' in die Nazi-Szene. Für die Nazis bleibt er ja gerade deswegen der Neger, nur ist er eben gleichzeitig Rassist und damit wohl tolerabel und im Grunde ein tolles Vorzeigeobjekt.
    Natürlich ist ein Faschismus prinzipiell auch ohne Rassismus denkbar, wie gesagt, die Ideologien haben eher instrumentellen Charakter. Aber ein toleranter Faschismus ist dann wohl doch eher ein Oxymoron. Was Poppers Toleranzparadoxon eben keineswegs aufhebt.

    Wir sind doch alle ein Stückweit ein Oxymoron. ;D ...nein Poppers Toleranzparadox wird dadurch nicht aufgehoben, es ist eher eine Beweisführung. Ein toleranter Faschismus ist schwer vorstellbar in der herkömmlichen Definition unmöglich.