Beiträge von Madhias

    Madhias

    Ich habe halt auch irgendwie das Gefühl, dass du das absichtlich tust. Du stellst dich dumm, um hier zu triggern, weil du genau weist, was du damit auslöst.

    Sonst hättest du nicht solch eine wirklich minderbemittelte Selbstbeschreibung abgeliefert, die doch schon eindeutig darauf hinweist, dass es dir nur darum geht andere Leute zu trollen. Ich frage dich also nochmal, was du hier eigentlich willst ...

    Gute Unterhaltung und selbstverständliche möchte ich mir hier im Forum alle User von meinen verrückten Vorstellung eines anarchistischen Staates überzeugen, indem ich als demokratisch gewählter anarchistischer König eingesetzt werde. Und die, die sich nicht überzeugen lassen werde ich natürlich rausekeln. Dann werde ich die Weltherrschaft an mich reißen, das ist schon alles. :clap:

    Einer einzelnen Aussage stimme ich zumindest ansatzweise zu: Es wäre in einigen Fällen besser, den Dialog zu suchen, anstatt Menschen sofort abzustempeln oder zu verstoßen. Was ich vielen Antifas unterstelle, ist eine Blockwartmentalität, die beizeiten auch die Falschen trifft.

    Der Rest ist allerdings wieder gefährlicher Blödsinn. Die Rechte organisiert und bewaffnet sich, sie steht bereits in den Startlöchern, wenn sich ein günstiges Zeitfenster ergibt. Und sie ist längst Teil staatlicher Strukturen, sei es in Polizei, Justiz oder Armee. Und es ist größtenteils der Verdienst antifaschistischer Initiativen und Einzelpersonen, dass diese Bedrohung überhaupt wahrgenommen wird, hier steckt mehr Arbeit dahinter, als der durchschnittliche Medienkonsument wahrnimmt. Insofern reagiere ich empfindlich auf idiotische und ignorante Polemik diesbezüglich. Kritik ist absolut notwendig, nur muss man dafür eben den ganze Diskurs und die verschiedenen Strömungen kennen, aber das ist bei dir offenkundig nicht der Fall.

    Das ist halt alles mal wieder eine Frage der Relation. Was bedeutet es denn, dass eine Gefahr von einer Gruppe ausgeht? Ich denke sobald es in Richtung Gewalt geht, geht eine Gefahr aus, da sind wir uns vermutlich einig. Extreme Rechte sind mir in der Regel auch unsympathischer als extreme Linke, weil diese statistisch gesehen und im persönlichen Kontakt gewaltgeiler sind. Vor allem die Vernetzung von Militär/Polizei mit der extremen Rechten ist natürlich höchst problematisch und davon geht eine echte Gefahr aus. Allerdings, wie will so eine kleine Gruppe einen ernsthaften Putsch ohne entsprechenden Rückhalt in der Bevölkerung durchziehen?

    Was ich damit meinte ist, dass sie aktuell keine größere Gefahr darstellen als vor Corona. Man nutzt sie nur um Maßnahmenkritiker zu denunzieren und damit werden sie stärker gemacht. Das die Rechte eine neue Reformation erlebt, daran gebe ich vor allem dem Umgang mit den Maßnahmenkritikern die Schuld. Diese Nazikeule, die wird wegen jedem Scheißdreck inzwischen geschwungen, das Resultat sind Querdenkerextremisten,… und die Vernetzung der Geächteten.

    Da haben dann die rechten Rattenfänger ganz leichtes Spiel.

    Ein anderes Beispiel, wenn linke Gruppen irgendwo Autos anzünden etc. dann werden die Anwohner vermutlich weniger Sympathien mit dieser Szene aufbauen, vielleicht fangen sie sie aber auch an zu hassen.

    Das ist doch alles ziemlich kontraproduktiv.

    Nochmal, ich weiß dass es zig Strömungen der Antifa gibt und die sich teilweise sogar gegenseitig bekämpfen oder zumindest nicht mögen und ich habe mich schon mit einigen unterhalten.

    Ich weiß das es hervorragende antifaschistische Arbeit gibt, wertschätze diese und finde sie wichtig. Aber es gibt auch genügend Gewalti's(tolles neues Wort) und faschistoide Tendenzen und Strukturen bei denen.

    Zu antifaschistischer Arbeit würde ich aber zum Beispiel auch den Ken Jebsen zählen(jaja ich weiß dieser nicht wirklich bewiesene Antisemitismusvorwurf). Er versucht es zumindest und ich nehme ihm das ab, dass es seine Ambition ist. Eine mögliche Verschwörung hat immer auch einen faschistoiden Charakter. Es ist demokratische und antifaschistische Arbeit nach solchen zu suchen und sie aufzudecken.

    Die Nazis schaffen wirklich sich alles anzueignen und zu missbrauchen, aber nur weil die das machen wird die Sache an sich doch nicht schlecht. Wenn das so wäre sollten viele Antifas ihren Kleidungsstil überdenken.

    Warum werden alle Verschwörungstheoretiker in einen Topf geworfen?

    Klar haut der Ken auch jede Menge Müll raus, aber ihn deshalb so heftig anzugreifen, sry aber da haben einige echt die Relevanz verloren.

    Gerade dieses mediale Bashing führt doch noch mehr dazu, dass sie sich bestätigt fühlen und weiter abdriften.

    Ich kritisiere an der Antifa, dass es da kaum Protest in Richtung Coronamaßnahmen gibt, dass die teilweise restriktiver auftreten als der Staat und das es kaum Differenzierung gibt wenn Reizwörter wie Kapitalismus, Verschwörungstheorie, Impfgegner/kritiker, usw. verwendet werden oder Sympathien mit Geächteten geäußert werden. Es reicht schon ein nicht vorhandener oder falscher Neusprech.

    Ja, ja ich weiß, man darf nicht die Antifa sagen und die Antifa find ich blöd darf man erst recht nicht sagen, klar ist das nicht in Ordnung, deshalb habe ich ja die Antifanten gesagt, damit meine ich nur die blöden von der guten Antifa.

    Ich weiß, dass das Thema den eigentlichen Thread nur streift, aber das musste ich noch los werden.

    Stuss, Bullshit, nenn es wie du willst. Wenn du ernstgenommen willst, sollest du eben nicht im Namen der 'Provokation' wie der letzte rechte Stammtischdepp argumentieren. Selbstverständlich gibt es keinen 'Linksfaschismus' , aber dass deine Definitionen Blödsinn sind und von Unkenntnis politischer Bewegung und Theorie sprechen, haben wir meines Wissens bereits in der Vergangenheit festgestellt. 'Die Antifa' gibt es nicht, zumindest das sollte dir bewusst sein. Anarchismus ist zwangsläufig antifaschistisch, auch wenn sich viele antifaschistische Gruppen, wenn nicht die meisten, selbst nicht als Anarchisten definieren. Faschismus ist per Definition rechts, weder gibt es 'linke Faschisten' , noch sind die Corona-Maßnahmen 'faschistisch'.

    Natürlich ist 'Nazis raus' schreien nicht genug, in der Regel wird schon eine gute Aufklärungsarbeit in Bezug auf rechte Verstrickungen geleistet. Kritik ist in vielen Bereichen sicher sinnvoll und notwendig, mache ich auch, aber dann eben gezielt und differenziert, und zumeist auch unmittelbar gegenüber den entsprechenden Personen.

    Hmm klar vermutlich will ich es auch nicht anders. Ich beanspruche auf jeden Fall nicht die absolute Begriffshoheit für mich. Ich glaube nicht, dass wir uns bzgl. der Begriffsdefinition von Faschismus einigen können. Eigentlich finde ich das auch nicht so wichtig, ich bin gegen Totalität, Machtmissbrauch und Diskriminierung jeglicher Art. Ich bin für mehr Liebe, Vertrauen und Offenheit, ein bisschen Respekt gehört auch dazu. Na klar gibt es die Antifa nicht. Aber so wird sie von den meisten wahr genommen. Was bzgl. Coronademos da in den Medien unterwegs war, da war es nicht offensichtlich, dass die alle lose zusammenhängende Gruppen sind. Es ist schon an sich etwas komisch, wenn man sich dadurch definiert, dass man gegen etwas ist. Meiner Meinung nach bestände eine vernünftige antifaschistische Arbeit eher darin, das wesentliche Muster gegen das man ist herauszuarbeiten und da fängt man am besten bei sich selber an. Es wäre vielleicht noch sinnvoll sich Gedanken zu machen, welche Ängste hinter so einem Verhalten stehen und diese sollten bekämpft werden, nicht die Menschen. Verteidigung ist etwas anderes, Rache gehört nicht dazu. Ich finde man sollte Menschen eher versuchen abzuholen, anstatt sie raus zu drängen, zumindest als weltoffener, linker Antifaschist. Ich glaube nicht, dass von der extremen Rechten aktuell eine große Gefahr ausgeht. Noch nicht, aber das werden diese verkorksten staatstreuen Mainstream-Antifaschisten schon noch schaffen. Ich glaube nicht das Neusprech großartig weiter hilft. Es geht vielmehr um den Inhalt und weniger ums Symbol. Natürlich beeinflusst die Sprache das Denken, aber dabei geht es nicht um einzelne Wörter oder Symbole, es geht um die innere Haltung die dahinter steht und vor allem die daraus folgende Handlung.

    Ich denke halt, dass wir da soweit gar nicht auseinander liegen. ich verwende nur andere begrifflichkeiten. Lass das Fass mit dem Gewalti einfach zu ;-)

    Ich finde es auch Klasse, dass du das Forum bereicherst. Ich glaube, dass fast alle hier gar nicht soweit auseinander sind. Anarchisten streiten sich sehr gerne, darum werden sie es vermutlich auch nie zu etwas bringen, aber das ist ein anderes Thema. Das hier neue absichtlich rausgekelt werden glaube ich nicht. Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, als ob sich mache User hier auf einen neuen stürzen wie hungrige Hygienen. Vor allem herrscht hier ein gewisser elitärer und aggressiver Intellektualismus. Aber das ist ja auch irgendwie das geile an dem Forum, wäre doch super langweilige wenn sich alle gegenseitig die Eier kraulen. Allerdings bin ich definitiv auch der Meinung, dass es manche extrem übertreiben. Es ist alles eine Frage der Dosis. Man benötigt auch viel Zeit um hier am Ball zu bleiben und eigentlich ist es doch auch immer wieder das selbe. Vor allem sollte der Umgang mit offensichtlich geistig minderbemittelten doch etwas milder ausfallen, also bitte habt Nachsicht mit mir!

    Nach teilweise intelligenten Aussagen kommt dann eben von deiner Seite aus wieder solcher Stuss. Ich versteh schon, dass du gefrustet bist, bin ich teilweise auch, aber letzten Endes verlierst du eben den Blick auf's Wesentliche. Die offene rechte Flanke haben Querdenker schon selbst zu verantworten, daran ist weder die Regierung noch der Gegenprotest schuld. Und wenn bei Aufmärschen wie in Leipzig dieses und vor allem letztes Jahr organisierte Nazi-Gruppen den Protest teilweise dominieren - und das mit voller Akzeptanz des Rests der Demonstranten - muss man sich nicht wundern, wenn man medial als rechtsoffen bezeichnet und vom antifaschistischem Widerstand angegangen wird. Der Faschismus nennt sich immer noch patriotisch, heimattreu etc. Ich habe kein Problem damit, einige Corona-Maßnahmen mit Maßnahmen wie in Diktaturen zu vergleichen, aber der Faschismusvorwurf sollte dort bleiben, wo er hingehört.

    Was ist denn daran Stuss, provokant ja. Es führt halt mal wieder vor wie manche auf bestimmte Reizwörter wie "Antifanten" reagieren. Die mediale Rechtsoffenheit habe ich von Anfang an kritisiert und es war/ist auch der Grund warum ich mich bei solchen Veranstaltungen nicht beteilige. Allerdings einfach nur Nazis raus! zu brüllen, damit ist es nicht getan. Fand ich aber auch lange Zeit geil. Offenheit ist erstmal nix schlechtes, die einzige Chance in dieser Richtung eine Veränderung zu bewirken ist die Diskussion. Wenn ich mir heute die Methoden und Rhetorik von der Antifa anschaue und die mit der neuen Rechten vergleiche dann bleibt mir die Spucke weg. Klar sagen die Rechten oft etwas anderes als sie denken usw. und daran ist vor allem die Zensur schuld. Und genauso sehe ich eine große Schuld bzgl. der Querdenker -Radikalisierung im medialen und gesellschaftlichen Umgang mit diesen. Die Nazis und Reichsbürger haben ihre Chance erkannt und genutzt. Ich finde es völlig in Ordnung in einem eher linksanarchistischem Forum sich antifakritisch auszusprechen. Das was du da schreibst hört sich ja fast so an als ob es keinen Linksfaschismus gibt. Ich bin der Meinung wenn man gegen solche Muster ist, sollte man sie aufzeigen und bekämpfen, egal woher sie kommen. Bevor sich eine Gruppe antifaschistisch nennt sollte sie vielleicht erstmal die eigenen Strukturen reflektieren, dass passiert leider selten. Ein bisschen Provokation ist da sicher auch von Nöten. Auch hier kristallisiert sich wieder die Problematik mit den Begriffen heraus. Ich finde nicht das Faschismus und Patriotismus zwangsläufig zusammen gehören müssen.

    Schöne Kunst, die da machst!

    Cool die Begriffsdefinitionsdiskussion läuft wieder. Ich hatte mal eine Thread dazu aufgemacht.
    Symbolguerilla
    Bei Symbolen und Begriffen geht es meiner Meinung nach eher um den Inhalt als dem eigentlichen Symbol. Aus diesem Grund lehne ich Zensur ab. Alte Wörter abschaffen, Scheiße, neue Wörter schaffen, GEIL, Begriffe um deuten, GEIL, Dosenbier und Punkrock GEIL!

    Für mich sieht die Lösung sehr ähnlich aus. Für was brauchen wir einen Sozialstaat, wenn er es nicht einmal schafft, bei so einer schlimmen Pandemie für ehrliche Aufklärung und ausreichend Pflege zu sorgen. Es sollte Angebote geben und weniger Restriktionen. Das DIVI Register spricht Bände, es ist so offensichtlich. Klar gibt es komplizierte Erklärungen warum Corona an allem Schuld ist.
    Es wird Haufen Geld für extrem fragwürdige Maßnahmen und Hilfen ausgegeben. Immer mehr Menschen verhungern, auch wegen der Maßnahmen.
    Klar muss man Krankheiten ernst nehmen, aber auch nicht überbewerten.

    Es muss doch alles eine Frage der Relation bleiben. Gerade da sehe ich ein großes Problem. Es wird mit irgendwelchen emotional aufgeladenen Argumenten und nichts-sagenden absoluten Zahlen durch die Gegend geschleudert.
    Wenn man sich die Zahlen nüchtern betrachtet und in Relation setzt und das vielleicht auch mal global, bekommt man einen realistischen Blick.

    Ich finde ohne klare Relation, Kontext und Begriffsdefinitionen machen Diskussionen keinen Sinn.
    Damit meine ich nicht, dass man Begriffe gleich definieren muss, aber man muss zumindest wissen, wie das Gegenüber diesen definiert.

    Meine Hauptrelation mache ich immer noch an den Hungertoten fest. Ein Problem welches wir leicht in den Griff bekommen könnten.
    Seit Begin der Pandemie 5 Mio. Coronatote. Pro Jahr 30-40Mio. Hungertote. Wir müssten über eine Hungerpandemie diskutieren.
    Diese ganze Solidaritätskacke ist doch nur narzisstische und selbstgerechte Heuchelei. Eigentlich geht es uns allen doch nur um unseren eigenen Arsch oder den unserer nächsten.

    Da ist mir ein Mensch welcher sich dessen bewusst ist, wesentlich sympathischer als so ein komischer linksradikaler Heuchler, ansonsten müssten doch nicht so viele Menschen hungern oder?

    Ich bin mir nicht sicher, was passiert wäre wenn wir gar nichts gemacht hätten. Und nochmal...
    https://www.spiegel.de/ausland/hohe-d…05-3696c0ef55cb

    Klar wird vielleicht nicht so genau gezählt, dass Durchschnittsalter ist geringer, usw.
    ...aber trotzdem schon bisschen komisch oder, nach den ursprünglichen Prognosen?

    Also ich finde diese bösen Schwurbler hatten im Nachhinein mit vielen Dingen Recht.
    Natürlich kommt aus der Ecke inzwischen auch unglaublich viel Müll, ich fand das am Anfang nicht ganz so heftig.
    Aber das hätte man vielleicht auffangen können, wenn man diese Gruppe nicht so stark an den Rand gedrängt hätte.
    Ich habe das selbst im Freundeskreis mit einer Freundin erlebt.

    Hexenverbrennung, Menschen ans Kreuz nageln, Minderheiten die Schuld in die Schuhe schieben, es bleibt alles beim Alten. Das einzige was sich ändert ist das Gewand. Und ja der neue Faschismus wird ganz sicher im Antlitz des Antifaschismus kommen. Genau das sollten sich diese mainstream Antifanten mal zu Herzen nehmen und vielleicht eine regelmäßige Supervision ins Plenum einbauen. Wenn man sich die meisten Menschen anschaut, weiß man das es mit dem reinen Anarchismus wohl nie was wird.

    Die neue Rechte ist auf jeden Fall revolutionärer als die alte Linke.

    Ich hab eine rechte und eine linke Hand.

    Beide helfen mir und mit beiden kann ich andere unterdrücken.

    Ich würde mir weder die eine noch die andere abhacken!

    Ist meine linke Hand besser als meine rechte Hand?

    Kommt drauf an, welche mich schlägt! :roll: