Beiträge von johnmirra

    Danke für den Beitrag und die Fotos!


    Für mich sehen diese Fotos traumhaft aus. Fast wie die Werbefotos einer Urlaubsunterkunft, nach der sich Stadtmenschen so sehen. Irgendwann will ich an einem ruhigen Ort wie diesem leben.

    Die Stadt ist mir zu laut, schnell und voll geworden.


    Das Thema Todessehnsucht ist eines für sich, denke ich.

    Ich würde allein beim Live-Anblick weiche Knie bekommen, gebe ich zu. Warum es so dramatisch sein muss, erschließt sich mir bis heute nicht. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen: Weil das Gefühl von Thrill nochmal erlebt werden will, oder weil die angestaute Wut und Verzweiflung durch den windigen Abtrieb noch einmal raus kann. Ist bestimmt Unsinn - ich kann mich nicht in diese Lage hinein versetzen.


    Glaubst Du, in der heute zunehmend vernetzten Welt hätte sich irgend etwas an dem Weltbild oder der Entscheidung geändert?

    Ein hoch-aktuelles Thema.

    Ich war anfangs skeptisch und ablehnend gegenüber KI eingestellt.

    Noch immer denke ich, je mehr eine KI mir an Arbeit abnimmt (persönliche Arbeit wie Rechrechieren etwa), desto eher glaube ich, der Faulheit und Bequemlichkeit zu verfallen, bis ich am Ende verlernt habe, diese Arbeit selbst zu machen und mich der Abhängigkeit hinzugeben.


    Tatsächlich nutze ich inzwischen Solche KI Anbieter immer wieder mal. Für Recherchearbeit (vergleiche x mit y , oder: finde etwas heraus) ist es hinsichtlich eingesparter Zeit und Nerven nicht zu verachten.


    Auf der Arbeit nutze ich KI noch viel mehr, und würde es nicht mehr hergeben wollen.


    Die Kehrseite hat mich allerdings von Anfang an beschäftigt: Der Datenschutz. Ich bin vielseitig, aber meistens ist der Datenschützer in mir ganz penetrant und laut.

    Wenn sich irgendwann das Ratio von Arbeitsentlastung zu Datenschutz zu sehr verändert - wie es auf meiner Arbeit bereits erkennbar ist - könnte ich allerdings schwach werden. Es fühlt sich an wie ein persönlicher Assistent - und damit meine ich nicht so ein Möchtegern-Assistenzprogramm auf einem Smartphone, sondern eine echte Assistenzkraft, welche für einen recherchieren, Emails suchen und verfassen, Dateien verwalten und Kalender managen kann.

    Ich habe es kürzlich getestet: Nicht einmal Googles eigene KI "Gemini" kann auf einem Mobilgerät eine E-Mail mit Anhang erstellen. Allein schon der Zugriff auf die eigene Galerie ist schwierig; es liegt wohl am Sandboxing. Obwohl es alles aus einem Hause ist, also selbst das Betriebssystem, wird die eigene KI momentan noch ausgesperrt. Mit etwas, das "Spark" heißen soll, wird sich das wohl irgendwann ändern. Mal sehen.


    Und dann ist da noch das Verdrängen von Arbeitsplätzen, die in unserem System ja so unglaublich wichtig sind. Wie viel kann bereits heute von KI erledigt werden und wie wird das in 5-10 Jahren aussehen?
    Ich kann es nicht leiden, wenn ich bei einer Hotline eine KI-Stimme höre. Wenn diese dann noch vorgibt, zu tippen, schüttele ich immer den Kopf.

    Das erinnert mich daran, wie bei einem Sci-Fi Film mit Matt Daemon ein Roboter-Arzt eine Veränderung von Temperatur und Puls gemessen hat, ohne ihn zu berühren, um daraufhin eine Beruhigungspille anzubieten. In so einer Welt will ich eigentlich nicht leben.


    Das Thema ist echt nicht einfach..

    Dians Wahlkampf (Walkampf) brachte mich zu der Frage, wie ihr zu Vegetarismus steht.
    Geht das zu weit (carnivore) oder nicht weit genug (Veganismus)?


    Ich habe mal ein Video gesehen, in dem eine Kuh mit einem Menschen Fußball gespielt hat. Das war noch lange bevor diese "KI" Videos anfingen. Ob es echt war, weiß ich natürlich trotzdem nicht. Aber ich fragte mich, wie viel in diesen Tieren eigentlich vor sich geht.

    Schweine, Krähen, Wale, Delphine.. allen spricht man Intelligenz zu. Unabhängig davon sind manche Trophäen, andere Nahrung und wieder andere klauen der Nahrung die Nahrung.


    Ich habe mal versucht, auf Fleisch zu verzichten. Gründe gibt es ja genug, und da schreibe ich noch nicht einmal vom Preis. Eigentlich ist es ja sogar noch günstig, stellt man sich vor, gewissermaßen für ein Lebewesen zu bezahlen.
    Wenn ich ehrlich bin, könnte ich nicht auf einem Bauernhof leben. Das klingt zunächst romantisch und bodenständig, aber einem Tier den Hals umzudrehen oder die Kehle aufzuschlitzen - so wurde es manchen Büchern nach zumindest früher gemacht (und heute gibt es wohl Bolzenschussgeräte) - das könnte ich eher nicht. "Eher" deshalb, weil es natürlich auf die Not ankäme.
    Aber in unserer Überflussgesellschaft, wo man keinem Tier vorher in die Augen blicken muss - ja, nicht einmal optisch erkennen können muss, was es mal war - da sind alle Wege offen. Also auch der eines Vegetariers.

    Tatsächlich stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, komplett auf Fleisch zu verzichten. Das wird zu meinem damaligen Erstaunen auf verschiedenste Weise in alle möglichen Lebensmittel verarbeitet.


    Aber zurück zu den Gründen.
    Neben dem Preis und der Ethik haben wir noch den gesundheitlichen Aspekt. Wenn ich mich nicht irre, git es hier für und wieder. Manche Stoffe sind gar nicht so leicht zu ersetzen. Andererseits wird gegen Bakterienbefall wohl häufig präventiv Antibiotikum eingesetzt, was wiederum resistente Keime fördert.

    Zudem: Habt ihr mal versucht, dem Nitritpökelsalz aus dem Weg zu gehen? Das ist in fast allen Fleischprodukten drin. Es hat den Vorteil, dass es Keimbildung verhindern kann, und den Nachteil, dass es (je nach Dosis) wohl krebserregend sein kann.

    Ich koche inzwischen und achte etwas auf meine Gesundheit. Es hat natürlich seine Grenzen. Hat eigentlich noch jemand so etwas wie eine 70/30 Regelung?
    Jedenfalls bin ich bemerkenswert einfallslos. Wenn ich mir auferlege, ohne Fleisch zu kochen, kann man die möglichen Gerichte, die ich beherrsche, an einer Hand abzählen.
    Ich werfe hierfür mal Fischgerichte in einen Topf mit Fleischgerichten - sozusagen.


    Also: Wie steht ihr zu dem Thema? Schaffen wir gar einen Konsens? Gibt es Extreme? Ich würde auch gerne noch dazu lernen.

    Wo Du gerade schreibst, dass der Wal zurück befördert wurde, obwohl man nicht wusste, ob er das will (oder doch?), kam mir das Bild eines Lemmings in den Sinn. Der soll ja auch nicht einfach selbst entscheiden, sondern ist auf göttliches Eingreifen angewiesen.

    Das bringt mich auf eine Idee.. (weiter in einem anderen Thread)

    Und hätte die erste Mondlandung nicht 1969 stattgefunden, sondern 2026, so hätten sich die Menschen vermutlich nicht alle friedlich vor dem Fernseher versammelt, sich in den Armen gelegen und andächtig den Atem angehalten. Nein. Vielmehr wäre es zu einer riesigen Schlammschlacht gekommen. Die eine Hälfte der Bevölkerung hätte darüber geflucht, wie es sein kann, dass man zu dem scheiß Mond fliegt, während man gleichzeitig darüber redet, dass man das Rentenalter erhöhen muss, weil der Staat zu wenig Geld hat. Die andere Hälfte hätte den Russen die Daumen gedrückt, dass die es zuerst schaffen. Die dritte Hälfte hätte bestritten, dass der Mond überhaupt existiert, und die vierte Hälfte wäre davon überzeugt gewesen, dass bei der NASA alles nur Idioten sind, weil sie auf YouTube ein Video gesehen haben, in dem erklärt wurde, wie man eine Rakete RICHTIG baut, und dass die NASA das ganz falsch gemacht hat. Und wenn die Astronauten dann schließlich zurückgekommen wären von ihrer Mission, hätten die Menschen auf der Erde längst den Dritten Weltkrieg begonnen, im Streit darum, ob es wirklich Sinn macht, auf dem Mond zu landen.

    Das ist gut. Und ein interessantes Gedankenspiel. Woran liegt das eigentlich? Etwa an den Dingen, die wir heute >mehr< haben als die Mneschen damals, in dem Sinne dass die Grundbedürfnisse mehr als genug befriedigt sind und wir uns Gedanken über 'zusätzliches' mahen können? Oder hat sich die Idiotie so wahnsinnig ausgebreitet?

    Oder sind das alles manipulierte Menschen, die auf eine riesige Ablenkungskampagne herein gefallen sind? Schließlich sagt man ja: Wenn es etwas zu verbergen gibt oder die meuternde Herde schon zu den Mistgabeln greifen will, sorge für Ablenkung. Ich bin aber absichtlich nicht up-to-date (zieht mich zu sehr 'runter), daher kann ich mir da kein Urteil erlauben; aber falls da jemand einen Gedanken dazu hat, schaue ich mir das gerne an.

    Ohh, da hast Du ja ein Schmuckstück für mein nostalgisches Herz gefunden.
    Witzig, wie sich das hintergrundbild in "tiles" mehrfachzeigt - das war damals bei meiner niedrigen Bildschirmauflösung wahrscheinlich gar nicht zu sehen, und aus heutiger Sicht die bessere Lösung als ein mäßig aufgelöstes Hintergrundbild zu strecken, bis man die Pixel mit bloßem Auge erkennen kann.
    Und dann die Schrift.. Umlaute, die nicht dargestellt werden.. es musste wahrscheinlich eine ganz besondere Schriftart sein ^^


    Die Anekdote mit Haider ist wunderbar! Ja, ich kannte diese Person nicht; ich war politisch sehr desinteressiert und bezog mich auf einen Charakter im Spiel "Rainbow Six" - das Original.

    So benennen will ich mich aber nicht. Ich habe meine Nicknamen für gewöhnlich nach dem Klang oder dem Bezug ausgewählt. John Mirra beispielsweise ist aus dem original "Max Payne", und (Douglas) Quaid ist aus "Total Recall" - und ich fand es interessant, dass es einen Schauspieler gibt (Dennis Quaid), der tatsächlich so heißt.

    Aber danke, dass Du mir den Weg ebnen würdest :)


    Tja, wie die Zeit vergeht.. manche Erinnerungen sind so stark, dass ich glaube, diese irgendwann mit in's Grab zu nehmen. Andere verblassen immer mehr; zum Teil auch weil man mit einer schwierigen Vergangenheit (wie zum Beispiel meinem zum Teil sehr eigenartigen Verhalten) zunehmend abschließen kann.

    Das Unity Forum wie einen Fels in der Brandung hier zu sehen, ist einfach toll. Alle Achtung für das Durchhalten all die Jahre!

    Das Hinterfragen 'offizieller' Versionen, oder sagen wir gleich: Das Hinterfragen an sich, finde ich sehr wichtig. Idealerweise hinterfragt man auch mal sich selbst, so zur Kalibrierung, damit man nicht nur nach gusto bestimmte Ansichten ohne weiteres akzeptiert und nur bei bestimmten Themen oder Punkten kritisch ist. Das ist etwas, was mir immer schwer gefallen ist und, wenn ich ganz ehrlich bin, auch heute noch nicht gerade einfach fällt.


    Aus der Diskussion hier im thread habe ich bereits etwas mitnehmen können. Beispielsweise wie letztlich heraus gearbeitet wurde, dass Deutschland gar nicht so restriktiv sein kann, weil wir immerhin unsere Meinung hier kund tun dürfen.

    Gut, es ist etwas enger geworden, habe ich mitbekommen. In den Nachrichten war von Überlastung die Rede, weil wohl zu viele Anzeigen wegen beleidigung gegenüber den Staatsdienern getätigt wurden. Gut, eine beleidigung fordert es nun auch heraus. Jedenfalls dürfen wir hier sein und brauchen kein Bild von einer gottgleichen Person an der Wand. Ejne so simple Tatsache vor Augen geführt zu bekommen ist ein sehr aufbauender und erfrischender Vorgang, den ich nach all den Weltuntergangsbeiträgen ganz gut gebrauchen konnte.

    Das Brandmarken geht mir nun wieder etwas zu weit, aber das ist ja am Ende auch nur meine Meinung, und mehr nicht.


    Im übrigen finde ich das Wort "Schwurbler" furchtbar. Allein der Klang.. Örks^^

    Wahrscheinlich liegt es auch wieder am branding. Es scheint ein offizieller Kampfbegriff zu sein, der meiner Beobachtung nach (nicht hier) oft benutzt wurde, um jemanden abzucanceln im Rahmen des Schubladendenkens.

    Vielleicht wehre ich mich innerlich auch dagegen, weil ich mich nie in nur eine Schublade einordnen könnte und es sich daher falsch anfühlt, wenn man jemanden nicht richtig gut kennt. Aber auch das liegt nur bei mir, und ich werde das sicher niemandem überhelfen.


    Wenn diese corona Thematik etwas gutes hatte, dann womöglich dass man neue Seiten an Mitmenschen sehen könnte, die vorher versteckt waren oder sich zusätzlich entfaltet haben. Das war schon erstaunlich zu beobachten.


    Auch dem, was Du geschrieben hast, kann ich zustommen: Der Fokus auf bestimmte Themen kann Menschen blind werden lassen für Prioritäten, sinnvolles prüfen und vorgehen, abgleichen etc.

    Das hat mich in meinem Leben auch schon ereilt. Werfe den ersten Stein, wer ohne Sünde ist, oder wie hiess das? Naja, ich bin nicht religiös, aber das passt gerade.


    Im Übrigen kenne ich von früher auch noch dieses ewige weiter diskutieren. Ich wollte zwar den Konflikt nicht, aber die Neugier und das Bild, das andere von einem haben, waren so mächtig, dass man selbst dann noch in eine Diskussion zurück kehrte, nachdem man ihr längst offiziell entsagt hatte. Daraus habe ich gelernt, denke ich.

    Und das führt mich zu Lonewolfs Frage. Ich habe einst das unity forum in ein woltlab burning Board gewandelt, nachdem Dian mir sein Vertrauen schenkte.

    Unreif, wie ich war, konnte ich es jedoch nicht lassen, über die Rolle eines "tech admin" hinaus meine halbgar Meinung, gedanklich als ultimative Wahrheit, bis zur Schmerzgrenze zu verteidigen und selbst vor klar überlegenen Diskussionsgegnern mit dem stets selben Kurs weiter zu machen. Was hat mich das an Energie und Nerven gekostet..

    Letztlich erinnere ich mich noch an xoc (aber nicht mehr an das Thema) , und das der unschöne Ausgang zu einem selfban führte. Ich ließ Dian also zurück und versuchte, trotz der vergangenen Jahre auch die unity zurück zu lassen. Tatsächlich schaute ich irgendwann mal wieder rein. Anfangs, ob irgendwo der Nickname quaid fiel, später um zu sehen was aus dem forum wurde.


    Dian, ich glaube ich habe es nie geschrieben.; diese dumme Jugendliche Aktion von mir damals tut mir sehr leid.

    Danke, Dian.


    Zum Thema: Da kommen einige Probleme auf die Generation TikTok (Mein Begriff, nicht offiziell) zu, denke ich. Beispielsweise der shrimpnacken beim glotzen auf das Handy. Augenprobleme aufgrund der immer gleichen Distanz. Mangelnde Bewegung. Naja, nun klinge ich wohl endgültig wie ein alter Sack.


    Dieses fast zwanghafte in eine Ecke stellen finde ich auch problematisch. Jeder muss gleich ein Etikett bekommen, sobald er eine kleinigkeit sagt oder tut, die jemandem nicht passt. Es kann ja unüberlegt gewesen sein, aber das brandeisen ist scheinbar stets vorgeheizt.


    Vielleicht bringt aber genau das letztlich Leute hervor, die das nicht (mehr) mit machen wollen? Wir werden es erleben..

    Ach, diese Streitereien erinnern mich sehr stark an damals. Und auch Dians popcorntüte. Manches hat sich doch erstaunlich wenig geändert.

    Allerdings würde ich mich hier ohne solch persönliche Auseinandersetzungen wohler fühlen. Da hat am Ende eh niemand etwas von, oder? Ich hoffe, es wendet niemand das Argument 'entertainment' ein, denn mutmaßlich gibt es dafür heutzutage doch TikTok und Konsorten.


    Lonewolf, deinen Nicknamen kenne ich noch von früher. Du bist demnach auch schon ein älteres Kaliber. Hast du eine solche Distanz zum Streitgegenstand, dass Du aus so einem Beitrag raus gehen und ihn direkt vergessen kannst, oder hängt er dir gedanklich noch nach?

    Ich frage, weil es mir immer so ging, und ich das nicht mehr gebrauchen kann.


    P. S. : Ich bin etwas erstaunt, von dir den gleichen Wortlaut ("Schwurbler-Telegramgruppen") zu lesen wie aus öffentlich - rechtlichen Quellen. Nun frage ich mich, oder dich: Ist dieses Telegram ein Garant für Nazis., oder wie läuft das heutzutage? Ich bin da nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber der augenscheinliche mainstream scheint einen recht simplen Weg zur Identifikation gefunden zu haben.


    Edit: Ha! Nun wird klar, was für ein noob ich bin.. Anfängerfehler.. Ich habe meine Antwort auf der 1.

    Seite verfasst und übersehen, dass noch viele Seiten danach kommen. Seht es mir nach, es ist lange her..


    Edit2: puh.. Das muss ich erstmal verdauen. Ich glaube, inhaltlich gibt es da nichts mehr beizutragen. Aber schön, weitere bekannte Nicknamen zu sehen.