Beiträge von Lissaminka

    gehts dir dabei um das retro-matrix-feeling oder bessere lesbarkeit?

    Ich hab's vielleicht blöd formuliert, es geht mir um ersteres (was ich auch eher als "Unity-retro-feeling" umschreiben würde ;)). Theoretisch ist sowohl weiß, als auch grün auf schwarz kontrastreich und beides recht gut lesbar.

    Im Plugin-Store scheint nix Brauchbares dabei zu sein und für'n Dark Reader steht Opera nicht zur Auswahl - oder ist das egal?

    Ich weiß nicht, wie viel Aufwand es bereitet und ob das überhaupt möglich ist, aber mal eben kurz die Farben von "Nero Night" abändern, mit einfarbigem Hintergrund wäre vielleicht schon nicht schlecht.

    Naja, es ist ansonsten keine Lebensnotwendigkeit. ;)

    Zitat von Dian

    Lissaminka würde sich freuen, wenn es auch so einen grün-schwarzen Retro-Forenstyle zur Auswahl geben würde, ähnlich wie in dem ganz alten Archiv.

    Ja, das wäre schon sehr angenehm:

    Ein primitiver Style, schlicht, einfach, kontrastreiche Farben und ohne allzu viele "moderne Abrundungen".

    Oder man macht es wie ich und ladet sich dann eine andere Version runter und kommt wieder gar nicht klar.

    Stimmt schon, von der alten Version 2.7, die ich selber nicht mehr kennengelernt habe, gab es einen recht ausgeprägten Wandel.

    Deine anderen Schöpfungen (besonders die Zeichnungen) sind wirklich gut, Hut ab!

    Da wurde ich mit zwei linken Händen geboren. ... nun gut, der Spruch läuft bei mir nicht, bin Linkshänderin. *g*

    Aber es ist wirklich sehr komplex und ich habe momentan nicht die Geduld dazu.

    Wenn du erst einmal grundlegend gut zurechtgefunden hast, blendest du die Komplexität meiner Erfahrung nach aus. Das ist auch das einzige, was einen Haufen Geduld erfordert, denn alles andere zieht dich förmlich in einen Bann, bei dem die Stunden unbemerkt fliegen.

    Die Wüfel-Animation habe ich damals gesehen, als du neu in der Unity warst. Das war genau die Zeit, in der ich damit begonnen habe und war völlig fasziniert von der Weise, wie du sie animiert hast. :D

    Die Donutbilder sehen schon ziemlich realistisch aus. Mich würde mal interessieren, wie lange man daran sitzt.

    Der Donut und die Tasse stammen aus einem Grundlagen-Tutorial.

    Der gute, alte Blender-Donut ist in diesem Sinne das gleiche Symbol wie das "Hello World" beim Programmieren oder das Alle meine Entchen am Klavier.

    Das Ganze ist schon relativ zeitaufwendig, für den Fahrstuhl benötigte ich etwa zwei Wochen, für das U-Boot nach all der Übung hingegen nur einige Stunden. Der Roboter - den ich nebenbei gesagt erst heute fertiggestellt habe - enthielt Elemente, mit denen ich zuvor nicht gearbeitet habe, zwischendurch mangelte es an Motivation (nachdem ich die letzte Woche im Dauer-Workflow teils 10h+ täglich mit Blender beschäftigt war), weshalb ich nun etwa seit Montag dran saß.

    Überraschend hoch ist übrigens die Renderzeit.

    Die Animation mit dem schwarzen Loch, puh ...

    Ein Frame dauerte mit meinem PC im Schnitt gut über 16 Minuten und ich hatte insgesamt 1025 Frames (das Intro ausgenommen). Das macht 16400 Minuten, was 11,388889 Tagen Renderzeit entspricht. Während der Zeit läuft der Kasten auf Hochtouren und ist für anderes quasi unbrauchbar.

    Aber wie gut, dass mir da jemand aushelfen konnte. ;)

    Uns allen wohnt ein Menschheitssystem inne, das sich nicht mehr herauslöschen lässt, es sei denn wir selbst werden ausgelöscht.

    Wir alle sind mehr oder weniger zwangsläufig ein Teil davon, doch es wohnt nicht mehr in allen von uns. Die meisten, die sich noch nicht bewusst dagegen entschieden haben, kreuzen mit Sicherheit auch nicht in der Unity auf.

    Diese Zwickmühle ist schon echt zermürbend, im Grunde gibt es keinen Ausweg:

    Die, die einen großen Besitz zu verlieren hätten, können als Herrschaft am besten dafür sorgen, dass das heutige System aufrecht erhalten bleibt. Würden alle Eltern ihre Kinder mit dem Unity-Mindset erziehen (was nicht zu erreichen ist, weil die bisherige Einstellung zu tief verankert ist), würde es widerum ebenfalls eine Gleichschaltung mit sich bringen, dabei sind Individualisten das, was wir brauchen.

    Macht ist noch genauso gefragt.

    Richtig, ich bezog mich lediglich darauf, dass diese Macht in der heutigen Zeit keine überlebensnotwendigen Ressourcen mehr erbringt.

    Es fehlte die "handelnde" Ordnungsmacht, somit strebten sie mit Gewalt nach den eigenen Vorteilen, sowie notwendigen Ressourcen. Sie kämpften zu der Zeit (in Teilen der Welt auch heute) um das größere Land, um geldähnliche Güter, usw. usw.

    Gerade die primitiven Völker dürfte das am meisten betreffen, wenn es nicht gerade um Religionen, Traditionen und ähnliches ging.

    Ich vermute, dass der Aspekt der Macht hauptsächlich mit dem Fortschritt, als diese Probleme einigermaßen aus dem Weg geräumt wurden, in den Vordergrund rückte, sodass es heute die Zeit ist, in der sich Nationen sinnbefreit aufeinanderhetzen.

    Alles andere ist die konventionelle Machtgeilheit, weil man es nicht anders kennt, weil dieses Denken jedem einzelnen ab dem 6. Lebensjahr eingedrillt wird.

    Ich schrieb das im Bezug darauf, weil in deiner Fiktion die Arbeitspflicht abgeschafft ist, Maschinen uns alles abnehmen und damit quasi die Vorstufe zum Paradies erreicht sei, weil nun der Mensch frei ist und im Sinne seiner Natur klug und reflektiert handeln wird. Und genau das wird niemals eintreten.

    Diese Aspekte waren ein Teil meiner Spekulation, wie diese Entwicklung aussehen könnte, wie die Menschen es sich selber verderben würden ... aber ich habe mich dabei auch gefragt, wie diese Bekloppten-Welt wohl aussehen würde und was die ganzen Lemminge tun würden, wenn dieses Paradies auf einmal eintreten würde.

    Dein Beispiel mit den Millionären ist meines Erachtens schwierig, da sie gerade diejenigen sind, die sich mit ihrem Geld manipulativ fortbewegen können (Content für's Trash-TV) und die Macht besitzen, um grinsend auf dem Achtmilliardenrest herumzutrampeln. Es ist nicht das gleiche, als wenn alle auf der ungefähr gleichen Ebene ständen. Und Rentner gehören üblicherweise sowieso nicht zur Rebellen-Generation oder den Menschen, die noch bereit sind, ihr Leben und ihre Einstellung mal ordentlich umzukrempeln.

    Erkennst du die Konstante?

    Freilich, solange die breite Masse mit keiner lebensbedrohlichen Lage konfrontiert wird, schaltet niemand so richtig seinen Kopf ein. Und so kümmern sie mit dem Lebensstil S.A.A.R.T. von Generation zu Generation dahin.

    Das weckt doch gleich wieder das Bedürfnis, mal ordentlich ...:minigun: (Ha, ich liebe diesen Smiley!)

    Den Erfinder dieses Fortschritts kümmert es reichlich wenig, wie die Gesellschaft dann damit zurechtkommt, dass weniger Arbeiter in Lohn und Brot stehen... das sind einfach zwei komplett verschiedene Ebenen, die nicht wirklich miteinander koordiniert werden.

    Gut auf den Punkt gebracht, ich wusste nicht, wie ich den Gedanken ausformulieren soll.

    Es ist problematisch, dass beide Ebenen irgendwie auf etwas besseres ausgerichtet sein wollen, aber letztlich doch gegeneinander arbeiten.

    Und man müsste die Menschen dazu aufrufen, weniger zu konsumieren und sich einzuschränken, weil dadurch dann auch viel weniger Menschen etwas herstellen (oder Müll beseitigen) müssten, und somit mehr Freizeit für jeden da wäre.

    Stattdessen gibt es Studiengänge wie Wirtschaftspsychologie und Arbeitsplätze für Werbedesign, um weiterhin künstliche Bedürfnisse in den Köpfen der Leute zu erwecken für Produkte, die ebenfalls Ressourcen und Arbeiter erfordern. Das sind dann übrigens genau die, die einem diese Produkte nach einer Weile mit der Aufschrift "NEU: Umweltfreundlich" unter die Nase reiben wollen.

    Wer wird schon darauf verzichten, wenn es einem den Alltag zu erleichtern scheint.

    Oh Mann, ohne eine grundsätzliche Revolution wird das nix. Den Kapitalismus wird niemand abschaffen, solange sich Reiche an ihrer Macht vergnügen. Vermutlich sind sie aber auch so verblödet, dass sie es nicht mal mehr merken.

    Solange der Kapitalismus im Kopf verpflanzt ist, wird auch die Revolution nutzlos sein, weil sich dann der nächste machtgeile Volldepp über das Volk stellt. :dash:

    Befasst sich hier jemand damit?

    Ich nutze seit einiger Zeit "Blender", eine 3D-Modellier-Software und kreiere damit das eine oder andere Bild.

    „Blender ist eine freie, mit der GPL lizenzierte 3D-Grafiksuite, mit welcher sich Körper modellieren, texturieren und animieren lassen. Diese können in Grafiken, Animationen und Software systematisiert werden.”

    (https://de.wikipedia.org/wiki/Blender_(Software))

    (Eigene Kreationen, der Reihenfolge nach - fing im Dezember an und machte zwischendurch einige Monate Pause)

    Zudem zwei Animationen:

    Das klingt nach einer wahrhaft trostlosen Feststellung, ohne den leisesten Funken Idealismus.

    Die menschliche Natur lässt sich zwar nicht leugnen, aber der Patriotismus (in deinem beschriebenen Zeitalter vielleicht zu Dörfern, Burgen?) gehört definitiv nicht dazu. Ihnen erschienen eben Waren wie z.B. Waffen und zugehörige Macht als begehrtes Gut, weil die Kontrolle über fremde und eigene Bevölkerungen offenbar Vorteile in Form von anderen Waren erbrachte.

    Ist das heute der Fall? Strenggenommen profitiert die Bevölkerung selber in keiner Weise mehr, und noch immer befolgen Soldaten die Befehle des Landes und mördern Massen an Menschen, die sie selbst niemals kannten. Fortschritt bedeutet schon alleine bei diesem Aspekt keine Klugheit, sondern das genaue Gegenteil. Deshalb erscheint mir auch die Möglichkeit des intellektuellen Fortschritts unter den heutigen Umständen schon einigermaßen plausibler, denn die Voraussetzungen stimmen:

    Halbwegs zivilisierte Gebiete sorgen sich in der Regel nicht länger um überlebensnotwendige Ressourcen und neben der eingetrichterten Lebensmoral hindert uns nichts mehr daran, sich mal zusammenzureißen und weiterzubilden.

    Deine Ansicht hat auf jeden Fall seine Berechtigung, doch dann frage ich mich, warum der Fortschritt gerade darauf abzielt, uns die Arbeit abzunehmen, wenn weder der Staat, noch die Menschen selber wirklich damit zurechtkommen können. Es birgt eine gewisse Diskrepanz in sich.

    Was will man dann? Was sollte man wollen und warum?

    Ich bin nicht überzeugt davon, dass es sich großartig, sowie nicht allzu realitätsfern über die Zukunft spekulieren lässt - dafür ist der Freiraum mit den offenen Möglichkeiten zu überragend, wenn man nicht gerade eine deterministische Erleuchtung mit Löffeln gefressen hat. Aber weil auch die Realität so herrlich subjektiv ist und mich das beschäftigt, schreibe ich es mal nieder.

    Der technische Fortschritt und die Weiterentwicklung finden statt (na gut, hier in Deutschland weniger sichtbar und in den Alltag integriert als in anderen wirtschaftlich starken Industriestaaten wie Japan) und der steigende Einfluss als die Ursache für Arbeitslosigkeit bleibt nicht aus.

    Nun, bei diesen Weltverbesserungsversuchen geht es grundlegend darum, das Leben zu "erleichtern", weniger Arbeit, Mobilität und nicht zuletzt auch Wachstum, weswegen eine Spaltung naheliegt. Wenn die meisten menschlichen Arbeitsplätze durch Maschinen, Computer und weitere Algorithmen ersetzt werden würden und der Staat rechtzeitig eine Alternative, wie z.B. Hartz-IV für alle jetzt überflüssigen Seelen ausdenken würde - wäre das "Ziel" erreicht?

    Aber das scheint bereits an der reinen Entwicklung zugrunde zu gehen, denn wenn Arbeitslosigkeit nur nach und nach zunimmt, während sie erst zu einem "Konflikt der Öffentlichkeit" heranwächst, steigt dem Geldgeiz zufolge der Kontrast zwischen arm und reich - "betätigt und arbeitslos" - Kapitalisten und Besitzlose. Und weil Deutschland erstmal jahrelang damit beschäftigt sein wird, über die besagte Alternative nachzudenken und dabei ja nicht zu viel herzugeben, ist die logische Konsequenz der Zusammenbruch.

    Aber gehen wir doch davon aus, dass wir diese Phase überlebt oder übersprungen haben und die Versuche mit dem Fortschritt erstaunlicherweise geglückt sind. Drücken wir ein Auge zu, denn die Voraussetzung ist eine allgegenwärtige Zufriedenheit und das Glück aller Menschen, was schon deswegen nicht zu erreichen ist, weil mir ein Paradies dieser Art einfach dystopisch erscheint. :D

    Angenommen, wir sind alle in dieser Hinsicht glücklich, zur Arbeit wird niemand gezwungen, die Technik versorgt uns - es resultiert Stille.

    Werden die Leute überhaupt noch Lust haben, sich mit Kunst, Literatur und weiterem Kram zu befassen oder verkümmert dieses Phänomen, weil es um dem Alltag zu entfliehen nicht mehr weiter erforderlich ist? Bleibt ihnen überhaupt etwas anderes übrig oder folgt nun die Zerstörung? Stillstand bis zur Selbstvernichtung, um diese zu durchbrechen.

    Eine fragwürdige Welt ...

    Welche Erwartungen gelten dann noch an die Gesellschaft? Vielleicht bleibt noch immer die Erforschung zur Abwehr von Krankheiten und Naturgewalten, selbst wenn sie die Menschen unsterblich machen, was wünscht man sich für die Welt? Hier rede ich weniger von der eigenen Lebenserfüllung und beziehe mich auf die tatsächlich auf die Gesellschaft.

    Um eine höchst spekulative Variante anzukratzen: Die Menschen leben Jahrzehnte/Jahrhunderte zufrieden vor sich hin und verlernen dabei das Wesentliche, was sie früher den Maschinen überließen. Eines Tages wird der Bann durchbrochen und sie beginnen von Vorne. So etwa wie in dem Film "Wall-E". Ein furchtbarer Kreislauf, der immer wieder erneut beginnt, sobald der erforderliche Stand der Technik erreicht ist, bis wir endgültig von der Natur ausgelöscht werden.

    Oder - um auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren - es geht Tag für Tag so weiter und wir Blicken mit großen Zukunftsillusionen und dem Trugschluss nach Vorne, dass sie schon eines Tages eintreffen werden.

    Ist es folgerichtig, dass eines Tages nur noch die Vernichtung übrig bleibt, eine Destruktivität, weil die Prämisse des Fortschritts eine grundsätzlich falsche ist? Ich könnte es mir vorstellen, keine Sicht zum Fundament, da es fortwährend weiter überbaut und gestützt wird. Eine Fassade, die alles uns Bekannte, sowie das System selbst in seiner zähen Masse verschlingt und die Einsicht fast unmöglich macht.

    Erscheint euch etwas davon plausibel? Warum? Welche der Versionen würdet ihr für euch persönlich und für die Gesellschaft bevorzugen oder fällt euch mehr dazu ein?

    Doppelt hält besser.

    Also ...

    Versteh ich nicht.

    Warum sollte ich dasselbe nochmal hinschreiben wie mein Vorgänger? So entsteht auch keine Diskussion.


    Ich kann natürlich alles zitieren und sagen: seh ich auch so.

    Aber dann kann ich auch "like" klicken.

    Seh ich auch so. :crazy:

    Ich denke, beide Ansichten haben ihre Berechtigung, allerdings kann ich nicht nachvollziehen, dass durch das Setzten von „Likes” - welche übrigens als Daumen hoch oder dem ausgeschriebenen „Gefällt mir” auf mich viel bedeutungsvoller wirken als der übliche Like - eine Shitstorm-Mentalität hervorrufen; erst recht nicht zwangsläufig. Zumal ein Forum anders funktioniert als ein Instagram-Post, bei dem es in erster Linie darum geht, die meisten Likes zu erzielen, auf die größte Zustimmung zu stoßen und damit zu prahlen. Diese Mentalität lässt sich auch mittels gehäufter Spamposts herablassender und minderwertiger Kritik erzielen (sprich: Shitstorm in Form von kurzen und dummen Kommentaren), wovon auch hier bereits genug enthalten ist.

    Was sich im RL vielleicht als Nicken abspielt, tut hier nun mal ein Daumen hoch. Ein Nachteil wird es dann, wenn man Gedanken nicht mehr mit eigenen Aspekten ergänzt, sofern man welche hat, und stattdessen lieber faul auf Knopfdruck zustimmt.