Beiträge von Lydia

    (beispielsweise in Talkshows Pädophilie verteidigen oder Mao verherrlichen und Straflager für Topmanager fordern etc.),

    Hast du jetzt auch was gegen Pädophile?!
    Pädophilie ist kein Verbrechen und Pädophile haben sich ihre Pädophilie nicht ausgesucht!
    Sie brauchen unsere Unterstützung und gesellschaftliche Aktzeptanz, schon allein, damit sie sich leichter outen können, um schneller Hilfe zu finden. Auch zum Schutz von Kindern ist gesellschaftliche Akzeptanz der Pädophilie wichtig, auch wenn Pädophilie und Kindesmissbrauch selten zusammenhängen.
    Pädophile leiden meistens unter ihrer Neigung und wollen Kindern nichts Böses. Sie wollen Hilfe, um mit der Neigung zu leben.
    In den meisten Fällen von Kindesmissbrauch hingegen ist keine Pädophilie im Spiel.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller…%A4tertypologie


    Anders als Lydia finde ich nicht, dass Meinungsfreiheit da enden sollte, wo sich irgendjemand davon gekränkt oder beleidigt oder entehrt fühlt...

    Leg mir nicht irgendwelche Dinge in den Mund, die ich nie gesagt habe!
    Ich sage, dass Meinungsfreiheit da endet, wo höhere Werte (wie die Würde des Menschen) verletzt werden, nicht dort, wo sich welche entehrt fühlen.
    Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    denn wenn es danach ginge, darf ich morgen auch nicht mehr sagen, dass ich die Zeugen Jehovas lächerlich finde, oder mich über hirnlose Bodybuilder lustig machen, über Karnevalisten, Hipster, Fortnite-Spieler, Bildzeitungs-Leser, Helene Fischer-Fans, oder was weiß ich was.

    Auf dem CSU-Parteitag kannst du mit solchen Horrormärchen vielleicht sogar Punkte machen.

    Wir haben Meinungsfreiheit mit Schranken und trotzdem darfst du dich über Bildleser lustig machen. Also spinn hier nicht rum und hör auf, Menschenrechte und Grundgesetz ins Lächerliche zu ziehen, du Arschkrampe!

    Ja ich hab schon einige körperliche/sexuelle Gewalt erfahren, vielleicht hat das einen Schaden hinterlassen, who knows

    Nee, nicht vielleicht, sondern sogar ganz sicher.
    Gewalterfahrungen hinterlassen immer Schäden. Wie groß die Schäden sind und wie man damit umgeht, ist vielfältig.

    Um zum Thema zurück zu kommen:
    Vielleicht hast du schon gemerkt, dass hier im Forum ein paar idiotische Unmenschen ihr Unwesen treiben, die nicht kapieren, dass Nazis immer Gewalttäter sind. Deshalb kapieren sie auch nicht, dass Nazis kein Recht haben, zu reden, was sie eben reden.

    ich hatte zu viele Sachen erlebt, die mich extremst devot gemacht haben. Manchma will ich mich wehren, schrecke aber schon einfach zurück. Aber wie du vielleicht verstehen kannst, ich nehme meine Devotheit an, was viele nicht verstehen wollen

    Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

    Immerhin hast du erkannt, dass du unterwürfig bist. Den vielen "Onkel Toms" dieser Welt bist du damit schon einen Schritt voraus und kannst daran arbeiten.

    also ich empfinde z.B Transfrau als Frau

    Vollkommen sinnloser Satz.
    Das ist wie: "Ich empfinde Rubensfrauen als Frauen."

    Du solltest wissen, dass "Transfrau" oder "Rubensfrau" für viele Frauen, deren Körper nicht einem "Ideal" entsprechen, eine heftige Beleidigung ist.
    Als Selbstbezeichnung oder im Freundeskreis, wo es dir erlaubt ist, sowas zu sagen, ist es natürlich in Ordnung. Aber nicht so in der Öffentlichkeit! Das ist wie mit dem N-Wort.
    Ok?

    Ich selbst find mich in keinem genauen Geschlecht wieder, was die innere Identität betrifft

    Geschlecht (Sexus) ist keine Identität.

    Aus Geschlechtern Identitäten abzuleiten, ist genau das, was Emanzipation erst notwendig gemacht hat.

    Womöglich meinst du hier mit Geschlecht das sogenannte soziale Geschlecht (Gender) und die daran geknüpften Vorstellungen und Vorgaben, wie man "als Frau" oder "als Mann" zu sein hat.

    andere sehen mich als männlich, aber das ist externe Identität.

    Externe Identität?
    Es ist einfach nur Deutung von Gender.
    Es gibt in der Gesellschaft eben bestimmte Vorstellungen von Gender und jeder Mensch deutet es erst einmal anhand vieler Kriterien*.
    Das ist ganz normal und auch nicht schlimm.
    Schlimm wird es nur, wenn die Deutung von außen als wichtiger angesehen wird als das, was Menschen über sich selbst äußern.

    *Diese Kriterien schrittweise aufzulösen, ist ein Ziel der Emanzipation. Dauert noch ne Weile. Frauen sind in unserer Kultur teils emanzipierter als Männer mittlerweile.

    Denkst du wirklich, irgendwelche Ureinwohner interessieren sich dafür, wie sich deutsche Kindergartenkinder anziehen?

    Ich hatte einen Link angeheftet. Ich weiß, dass es amerikanische Ureinwohner gibt, die sich darüber sehr ärgern.

    "Indianer" sind in diesem Kontext eben positiv verklärte Role Models. Das bißchen Eskapismus gönne ich den Kids, die Realität wird sie früh genug einholen.

    Es geht nicht darum, den Kindern etwas nicht zu gönnen.
    Gerade weil Kinder aufgrund von verklärten Vorstellungen amerikanische Ureinwohner schätzen gelernt haben, wollen sie dann freiwillig solche Kostüme nicht anziehen, wenn man ihnen erklärt, dass die Kostüme dämlich und beleidigend sind.
    Die verstehen das besser als die meisten Erwachsene, so scheint mir.^^

    Man nimmt ihnen dann auch nichts weg. Sie haben soviel Fantasie, dass sie andere Rollen spielen können.

    Wenn man das Bewusstsein für soziale Misstände schärfen will, sollte dies meines Erachtens etwas später und dann in fundierter Form erfolgen.

    Gegenseitiger Respekt und Rücksichtsnahme, genau darum geht es ja in dieser speziellen Sache, ist etwas, was man nicht früh genug lernen kann.

    Wenn ein Subjekt (ob nun Mensch oder Staat) "ja" zur freien Meinungsäußerung sagt, dann muss das ein absolutes "ja" sein, ansonsten ist es ein "nein". Es sollte klar sein, dass es so was wie eine eingeschränkte Meinungsfreiheit nicht geben kann. Was bedeutet Meinungsfreiheit?

    Es darf keine Meinungsfreiheit ohne Schranken geben, weil man damit jede Form der Verhetzung und Entwürdigung von Menschen legalisieren würde.

    Meinungsfreiheit bedeute, dass jeder Mensch seine Meinung frei äußern darf, ohne anderen Menschen ihre Würde und ihre Gleichberechtigung abzusprechen, denn die Würde des Menschen und Gleichberechtigung sind höhere Güter als ein "Recht auf Hass".

    https://www.menschenrechtserklaerung.de/meinungsfreiheit-3648/

    Zitat von Menschenrechtserklärung

    Die Freiheit der Meinungsäußerung ist allerdings nur im Rahmen der anderen Menschenrechte geschützt. Sie findet daher ihre Grenze, wenn sie die Ehre anderer Menschen verletzt, oder zur Verletzung ihrer körperlichen Integrietät oder ihrer Freiheit aufruft. Rassismuns und Gewaltverherrlichung ist damit von der Meinungsfreiheit nicht mehr gedeckt.

    Kannst die Menschenrechte gerne totalitär finden.
    Das sollte von der Meinungsfreiheit gedeckt, da du damit nur dich selbst entehrst.

    Wenn sich Kinder nicht mehr als Indianer verkleiden sollen, ist das für mich schon ein Beispiel von "über's Ziel hinaus geschossen".

    Es soll ja nicht verboten werden.
    Es gab in einer Kita nur eine Handlungsempfehlung, dass solche Kostüme vermieden werden sollten, weil amerikanische Ureinwohner sich damit veräppelt vorkommen.

    Wenn man Kindern erklärt, dass solche Kostüme verletzend sein können, dann verstehen sie das und wollen sich gar nicht mehr so verkleiden.


    Es ist doch gut und richtig, dass nach Jahrhunderten europäische Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln.

    Übers Ziel hinaus geschossen haben Leute, die aufgrund einer Empfehlung Schnappatmung bekommen haben und behaupteten, es würde etwas verboten werden sollen.

    https://www.vice.com/de/article/zma…nd-nicht-lustig

    Der Mensch und seine scheiß Gewalt Reflexe. Hat mit verbal nichts zu tun, überhaupt. Wow, wie scheiße ich sowas finde.

    Gewalt erzeugt Gegengewalt.
    Jemanden zu fragen, eine "Transe" zu sein, ist verbale Gewalt. Darüber gibt es nichts zu diskutieren.
    Jemanden verbal die Fresse zu polieren, der verbale Gewalt anwendet, ist eine gesunde Einstellung.

    Ach der Mensch und sein Naturhass. Wenn der Mensch soooo natürliche wäre, dann würde er die Natur nicht kaputt machen. Checkste.

    Der Mensch hat die natürliche Fähigkeit, Dinge zu erschaffen, die "unnatürlich" sind.
    Das fing schon bei einem einfachen Faustkeil an, der von Menschenhand bearbeitet wurde.
    Es gibt andererseits noch mehr natürliche Dinge, die Teile der Natur kaputt machen können. Vulkane z.B.

    Der Mensch kann zwar seine eigene Lebensgrundlage zerstören, aber die Natur wird das überleben, ebenso wie Vulkanausbrüche. Der Mensch hat aber die natürliche Fähigkeit, seine Lebensgrundlage zu schützen. Ob er das tut, steht auf einem anderen Blatt.

    Warum ist es nicht sexistisch, wenn Mario Barth einen Witz über Frauen macht? Da lachen Millionen Menschen darüber.

    Mario Barths "Witze" sind sexistisch. Warum lachen Menschen darüber? Weil sie entweder dumm oder selbst sexistisch sind oder beides. Geht ja Hand in Hand.

    aber Angehörige von Minderheiten, die ständig rumjammern und sich als "Opfer" präsentieren, weil sie ja ach so schlimm diskriminiert werden in der heutigen Zeit, gehen mir mindestens ebenso auf den Sack

    Marginalisierte Gruppen präsentieren sich nicht als Opfer, sondern prangern Diskriminierung an.

    Warum geht es dir auf den Sack?
    Weil du selbst gerne diskriminierst und dich deine Schuldgefühle stören, wenn du dich zurecht angesprochen fühlst?

    Ich glaube aber, viele Angehörige von Minderheiten haben ihre Minderwertigkeitskomplexe selber noch nicht verarbeitet.

    Sonst gehts dir gut, ja?
    "Minderheiten" werden mit Hass und Diskriminierung überschüttet und du wirfst ihnen deshalb Minderwertigkeitskomplexe vor.
    Wie assi bist du eigentlich?
    Du stehst damit in der Tradition von faschistischen Psychiatern:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Drapetomanie

    Viele Transen fordern eine extra Toilette nur deshalb, weil...

    Wieviele "Transen" kennst du denn, die sowas fordern?
    Du laberst eine Scheiße auf Bildniveau. Unglaublich!
    Wenn Unisexklos gefordert werden, dann hat das einen guten Grund.
    Ein Unisexklo ist keine extra Toilette, sondern eine Toilette für alle Menschen. Gibt es schon ewig, nur noch nicht überall.

    Die Leute, die ein extra Klo für Menschen fordern, die aus vielfältigen Gründen weder als Mann noch als Frau gelabelt werden wollen, sind selbst nicht betroffen, sondern irgendwelche Sesselfurzer, die keine Ahnung haben, worum es überhaupt geht.

    Ich denke, was alle Beteiligten in solchen Debatten mal bräuchten, wäre eine Portion Gelassenheit. Und dass man sich mal auf die wirklichen Probleme konzentriert.

    Rechte und Würde für "Minderheiten" sind für dich keine wirklichen Probleme.
    Ok. Dann outest du dich eben als Arschloch.