Amewu ist ein deutscher Hip-Hop-Künstler aus Berlin. Er ist unter anderem auch unter dem Künstlernamen Halbgott bekannt, den er vor allem in früheren Freestyle-Veranstaltungen verwendete.Bezeichnend für Amewu ist eine Mischung aus anspruchsvoller Rap-Technik und inhaltlich tiefgründigen Texten. Produziert wird seine Musik vom Musiklabel Edit Entertainment, auf dem weitere Berliner Rapper, u. a. Team Avantgarde, Gris, Meyah Don und Zenit ihre Musik veröffentlichen.
Halbgott Amewu
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mi san thrope -
27. August 2018 um 17:53
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Ich bin Ich und nicht Ergebnis einer Marktanalyse
Manchmal gut manchmal weniger manchmal stark manchmal müde
Mach was ich mach weil ich es denke oder gerade so fühle
Geh mit dem licht so lange ich noch über Atem verfüge
Ich komm nicht von der Straße ich komm von Mutter und Vater
Durch das Geschenk das man leben nennt nicht durch dummes Gelaber
Und ich hoffe was ich sage wirkt und hilft anderen weiter
Und wenn nicht muss ich halt besser werden oder ich scheiter
Doch so lange ich noch mich selbst hab bin ich eigentlich zufrieden
Komm schon Phase komm schon edit komm wir zeigen es ihnen
Ich bin bei allem was ich sag mit mir im reinen geblieben
Ich habe versucht doch ich kann mich nicht in die Scheine verlieben
Es ist so schwer doch ich kann nichts anderes tun
Mann, denn wenn mein Herz klopft schlägt es für mich nicht für den Ruhm
Es ist so verlockend sich auch für den Fame zu verändern
Doch mich dann selbst dafür zu töten fühlt sich irgendwie beschränkt an -
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[Vlad Tepes ist aber auf jedenfall eine sehr interessante geschichtliche Figur.
Würde gerne mal nach Siebenbürgen reisen und mir dort alles anschauen !]Überbleibsel einer Konversation mit daryus ....
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Ich bin genauso unwichtig wie jeder
Eine absolute Besonderheit
Meine Seele bebt, ist der Körper auch schläfrig
Immer sofort wenn die Sonne steigt
Ich komm nicht weit
Wenn ich weiterhin weiger im inneren Rhythmus
Dem äußeren Gegenstück näher zu kommen
Doch fehlt meiner Handlung der RückschlussWarum lass ich mein Glück los?
Ich hatte es fest in der Hand
Längst schon erkannt doch lies es fallen und
Lief direkt in die WandPlötzlich verschwand jegliche Spur
Lebte ich nur in der Illusion
Es tatsächlich zu besitzen
Obwohl ich es täglich erfuhrMan gebe mir Dur, denn mein Moll rollt über den roten Teppich
Seine Bekanntheit ist omnipräsent und seine Leibwächter Groß und schrecklich
Das Leben ist so zerbrechlich
Und der Tod ist mächtig
Sein Sog erfässt mich
Zuerst nur oberflächlichDoch mit jedem weiterem Atemzug
Geht die Tür zu dem Garten zu
Aus dem ich einst entsprang
Und ich höre nur wie der Rabe ruft
Sehe den Gegner
Kapituliere mit einem schwarzen Tuch
Spüre die Nacht in mir aufkommen
Und schreibe sie in mein Tagebuch...Das allsehende Auge mit der Hornhautverkrümmung
In der Reflexion seines Blicks steckt der Dorn der Verstümmelung
Doch mein Ohr, der Ergründung
Lauscht dem Wort, der Verkündung
Dessen Zeilen mich geleiten an den Ort der BestimmungIch laufe die Stufen hinab
Auf der Treppe des Wahnsinns
Geh tiefer und suche in der Nacht nach dem letzten Titanen
Schließe mit Blut einen Pakt zum Entsetzen der Ahnen
Und setze den Fuß in die Stadt
Vor der Texte mich warntenIch laufe durch leere Straßen
Es ist still, viel zu still
Drehe mich um und stehe direkt vor meinem Spiegelbild
Es weint und spricht besorgt fang an zu sehen
Statt von deinem Ziel zurück zum Anfang zu gehenUnd langsam entstehen Umrisse der Gestalten
Die mich seit meinem Abstieg, ohne mein Wissen begleitenSie nehmen Formen an
Entsetzliche Formen
Streichen mit Nesseln
Und fesseln mit DornenVerletzten mit Worten die unaussprechlich schienen
Ich bedecke die Ohren doch der Text liegt in ihnenWo sind meine Wächter
Wo sind meine schützenden Geister
Denn ich dreh durch
Werde langsam verrückt und begreif dasLeise spreche ich meinen Satz
“Tief in meinem inneren ist mein Lächeln ein Schatz”
Und selbst wenn man mich peinigt und in Ketten einfasst
Leidet meine Seele nur wenn ich das Schlechte reinlassUmrisse eines Tores
Zeichnen sich ab
Ich sehe meine Verfolger an und
Zeig meine KraftStechender Schmerz durch die Dornen doch ich merke
Nichts mehr und sehe nur noch das Tor in der FerneSpüre die Stiche nicht mehr
Meine Blicke sind leer
Ich warte auf den Wächter des Tores
Mit seinem vergifteten SpeerEr materialisiert sich...
Eindrucksvolle Erscheinung
Ein einziger Blick von ihm
Vertreibt meine BegleitungEr spricht zu mir:
Ich weiß warum du hier bist
Ich hoffe du bist gut vorbereitet
Denn du verlierst jetzt
Vieles von dem du dachtest es sei ein Teil von dir
Doch das hat hier keine Bedeutung mehr
Das ist mein RevierStich endlich zu
Ich bin nicht zum Reden hier
Beförder das Gift ins Blut
Schenk mir die Einsicht und ich gebe dir
Alles was du als Preis verlangst
Sei es für alle Zeit verbannt
Die Hauptsache für mich ist
Ich habe das Sein erkannt... -
Ich sehe immer die gleichen Dinge doch versuch sie anders einzuschätzen
Bleib verletzt doch weiß bereits das eigentlich keine Feinde echt sind
Die Zeit verteilt das Leid versucht mein Verhalten zu testen
Wird es irgendwann zu kalt werd ich vielleicht daran zerbrechen
Mein Versprechen an mich selbst ist mein Gesetz
Und ich bin Anklage, Angeklagter und Richter in einem
Meine Kräfte sind gleichzeitig meine Schwächen
Mein Verstand starr ich kann grade nicht mehr beschreiben
Was in mir vorgeht ohne mich dabei ständig zu zitieren
Atme Feuer in Gedanken um nicht gänzlich zu gefrieren
Renn durch Türen nur um Wände mit dem Denken zu berühren
Irgendwann kommt dann der Tod und wird das Ende zu mir führen
Doch wie werde ich reagieren bin ich traurig oder ängstlich?
Werd ich mit Grauen in den Augen auf ihn schauen oder renn ich
Aufgeregt in seine Arme ohne Angst vor der Versöhnung
Wenn das Kranke hier nicht abnimmt bin ich dankbar für Erlösung
Meine Songs sind immer gleich
Nur die Schmerzen eines Wesens das die Sonne nie erreicht
Ich bin den Weg gelaufen dachte vielleicht kommt es mit der Zeit
Doch an dem Punkt an dem stehe dreht der Kompass sich im Kreis
Meine Songs sind immer gleich
Nur die Schmerzen eines Wesens das die Sonne nie erreicht
Ich bin den Weg gelaufen dachte vielleicht kommt es mit der Zeit
Doch an dem Punkt an dem stehe dreht der Kompass sich im Kreis
Gedanken die ich täglich hab prallen von innen an den Kopf
Bis es in meinem Schädel knackt
Die Uhr schlägt im Takt ich find Ruhe in der Nacht
Während ich schlafe wird die Welt wie ein Buch zugeklappt
Am nächsten Morgen sind die Formen wieder gleich
Kranke Normen dieser Ordnung uns sie fordern ihren Preis
Zu viel Input Offensichtliches verborgen in Details
Manche kriegen Strafen andere nen Orden für das Leid
Das sie in der Welt verbreiten Tod nach zweierlei Maß
Tank Vergessen denn nur so macht das feiern noch Spaß
Die einen sind zu faul zum Arbeiten die anderen zu reich
So ist das eine mit dem anderen zusammen halt gleich
Ich geh nach draußen, setz mich auf ne Bank starr in die Luft
Hör Metallwesen auf Rädern riech den Abgasgeruch
Lache leise vor mich hin
Lache statt zu weinen, merke wie verzweifelt ich schon bin
Blick nach oben und die Sonnenstrahlen blenden mein Gesicht
Doch ich wende mich nicht ab, denn sie brennen wie mein ich
Ich seh die Sonne als mein Heim an also greife ich nach ihr
Nur aus Verzweiflung denn ich weiß ja
Leider bleib ich hier
Meine Songs sind immer gleich
Nur die Schmerzen eines Wesens das die Sonne nie erreicht
Ich bin den Weg gelaufen dachte vielleicht kommt es mit der Zeit
Doch an dem Punkt an dem stehe dreht der Kompass sich im Kreis
Meine Songs sind immer gleich
Nur die Schmerzen eines Wesens das die Sonne nie erreicht
Ich bin den Weg gelaufen dachte vielleicht kommt es mit der Zeit
Doch an dem Punkt an dem stehe dreht der Kompass sich im Kreis -
Kunst und Kopfkrieg: Amewu über Traumata und geheuchelte Nächstenliebe
Amewu hat 2017 eine Remixscheibe der Leidkultur LP herausgebracht mit Remixes von Zenit von TA. Danke dafür Herr Nove !
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