Beiträge von Jack

    Im Ancap hättest du schlicht kein zentrales Geldsystem. Es gibt viele alternative Geldsysteme wie Kryptowährungen oder z.B. Gold die keine zentrale Verwaltung erfordern.

    Hm.
    Mit Gold wäre es dann wohl sowas wie ein Tauschgeschäft, denn es gibt ja niemanden, der festlegt wie viel 1 kg Gold wert ist, d.h. man muss es jeweils neu verhandeln (ob das dann noch Kapitalismus ist, ich weiß nicht.

    Kryptowährungen hingegen - hmm. Ich bin zwar mathematisch, logisch kein Laie mit meinem Physikdiplom, aber so ganz kapier ich die noch nicht. Soweit ich das sehe kann man die alle jedoch zu einem bestimmten Wechselkurs in eine andere Währung umtauschen. Mal abgesehen davon, dass die eine gewisse Infrastruktur voraussetzen. Die Kommunikationskanäle müssen gewartet und errichtet werden (Kabel bzw. Satellitenverbindungen etc.). Da stellt sich mir spontan die Frage, wie anarchistisch das Internet überhaupt sein kann. Oder schreibt ihr euch eure Browser und Protokolle selber?

    Aber du hast recht, Bitcoin und Co. schaut Vielversprechend aus. Aber irgendwie sehr rechenintensiv für alle Menschen wohl eher nicht praktikabel - obwohl mit Quantencomputern ...

    Da ich heute schon einige YouTube Videos gesehen habe fühle ich mich hier angesprochen. Ebenso, weil ich schon mehrfach überlegt hatte ein eigenes Video hochzustellen (also abgesehen von dem einen, das ich nicht selbst eingestellt habe, mit dem ich nicht zufrieden bin, aber jeder findet, der nach mir sucht), um wie Dian Werbung für meine Bücher zu machen.

    Das mit der Werbung nervt schon, aber irgendwie muss man die Infrastruktur eben bezahlen. Im Fernsehen hab ich ja auch Werbung, und im Radio und und und ...
    Aber wie Shinobi finde ich auch viele gute Sachen auf YouTube, wenn ich danach suche.

    Leider neige selbst ich dazu, mich viel zu oft von den vorgeschlagenen Videos leiten zu lassen und fühle mich danach oft fremdgesteuert. Oft frage ich mich, wie viele gute Videos ich so einfach nie finden werde.

    Immerhin habe ich keine Ahnung von der deutschen "Szene", weil ich seit Jahren nur noch englische Videos schaue. Übrigens ist die neue Serie The Orville bisher mindestens genauso gut (un gesellschaftskritisch), wie die beste Serie aller Zeiten Star Trek: The next Generation mit Jean Luc Picard. Letztere Serie ist verantwortlich für den Großteil meiner Weltsicht: grenzenloser Optimismus, Geldlose Gesellschaft die auf Wissenschaft und Selbstverwirklichung ausgerichtet ist, völlige Fehlen von rassistischen und sexistischen Tendenzen ...

    Sorry, ich schweife ab. YouTube ist okay, solange man kein Lemming ist. Für diese ist es die ideale Unterhaltung bis der Abgrund ihr dumpfes Dasein beendet.

    Die Entscheidung würde ich grundsätzlich der Mutter überlassen. Aber spätestens ab einem gewissen Alter des Kindes(z.b sobald Überlebenschancen in einem Brutkasten bestehen), muss sein Geburtsrecht, unabhängig von Normvorstellungen der Gesellschaft respektiert und dem Willen der Mutter übergeordnet werden.

    Der Zellhaufen hat also ein Geburtsrecht?
    Dann soll er das vor Gericht doch einmal einfordern. Ups. Geht nicht ;) .
    Wenn die Gesellschaft oder Firefly die Mutter gegen ihren Willen dazu zwingen wollen, ein Kind zur Welt zu bringen, finde ich das bedenklich (immerhin kann die Geburt für die Mutter immer(!) tödlich enden).
    Zwar gibt es immerhin nach der Geburt die Möglichkeit von Babyklappe und Adoption, aber ich finde, für die Umwelt, sollte man die Anzahl der Menschen mit allen Mitteln niedrig halten.
    Übrigens hat sich geschichtlich gezeigt, dass minigun (2015: 433 Tode in D - Zahlen vom Statistischen Bundesamt) weniger bringt als eine Grippe (2015: 20 873 Tode allein durch Grippe in D - Diabetes mit 24 400 Toten und andere nicht mitgerechnet) ill . Immerhin gibt es selbstlose Menschen, die sich für die Umwelt opfern :killself: (2015: 10 078 Selbstmorde in D)

    Etwas macht mich stutzig allein beim Begriff Anarcho-Kapitalismus:

    Jede Form von Kapitalismus funktioniert doch nur mit einer Form von Geld. Wer garantiert mir in einer herrschaftslosen, gesetzlosen Welt den Wert meines Geldes? Wer druckt das Geld? Ich mein, als wahrer Anarchist würde ich mir die Scheine doch selber drucken (am besten mit meinem Kopf drauf).
    Ich kann mir Geld ohne eine zentrale Instanz, die für Verteilung und Werterhalt der Währung sorgt schwer vorstellen. Folglich widersprechen sich für mich Anarchismus (Herrschaftsfrei) und Kapitalismus (ein Oxymoron, wie lonewolf schon meinte)

    Man könnte das Spielchen sicher auch für Anarcho-Kommunismus machen, wenn man den Kommunismus entsprechend (als Staatsform oder Planwirtschaft) definiert.


    Echter Anarchist bin ich aber eh nicht, weil es für einen sinnvollen Umweltschutz (falls man nicht gerade für den Untergang der Menschheit ist - auch eine nicht allzu schlechte Option) weltumspannende Regeln braucht.
    Außerdem habe ich mich daran gewöhnt, beim Spazieren durch die Stadt unbewaffnet zu sein und nicht über Dreck steigen zu müssen. Nicht alle Gesetze sind schlecht. Mein Kritikpunkt ist lediglich, dass ich kaum bis gar keine Möglichkeit habe die Regeln zu ändern oder sie gar selber zu machen, aber mich dennoch daran halten muss.

    Ich möchte mich nur an Gesetze und Regeln halten müssen, denen ich aus freien Stücken zugestimmt habe.

    Der Satz definiert meine anarchistische Grundeinstellung, die ich prinzipiell allen anderen Menschen ebenso zugestehe.

    1 Jahr nach Geburt ?Das ist Mord, da das Kind bereits geboren ist.


    Was Mord ist, ist Definitionssache (was ist zum Beispiel mit Frühchen? Wenn du sagst bis maximal 8 Monate, dann müsste doch ein Baby im Brutkasten das gerade im 7. Monat "zur Welt" kam, noch abtreibbar sein)

    Eine ausgewachsene Kuh ist weit intelligenter als der Zellhaufen, den wir nach der Geburt Baby nennen. Deswegen spricht da keiner von Mord.
    Und wenn du im Krieg deinen Feind über den Haufen knallst, würden das ebenso die wenigsten Mord nennen. Aber es können nicht beide Konfliktparteien behaupten, sie würden sich nur verteidigen, falls die Soldaten mit Notwehr argumentieren würden.
    Und Kollateralschäden zählen auch nicht als Mord. Wenn ein amerikanischer Bomberpilot mal wieder eine afghanische Hochzeitsgesellschaft dem Erdboden gleich macht, dann ist das ein Unfall. Wer kann denn ahnen, dass mehrere Tonnen Sprengstoff Unschuldige treffen könnten? So ein Witz. Wer Bomben wirft, rechnet damit, dass Menschen sterben werden und warum soll das nicht auch Mord sein? Er tötet doch vorsätzlich, nur eben die falschen.

    Natürlich hast du recht, wenn du sagst, wenn ich ein einjähriges Baby einschläfere, ist das nach aktueller Rechtsprechung Mord und die meisten, inklusive dir, finden diese Einordnung richtig so.

    Angesichts der Überbevölkerung, der Umweltverschmutzung, dem Leid an Tieren, die jedes einzelne Baby im Laufe seines Lebens im Durchschnitt zu verantworten haben wird, sehe ich aber nicht ein, warum es ethisch verwerflicher sein soll, das Kind friedlich einschlummern zu lassen als es auf die Welt loszulassen.

    Deswegen würde ich die Obergrenze auf etwa ein Jahr und neun Monate nach der vermuteten Empfängnis setzen, bis zu der die Mutter (und nur die Mutter!) entschieden haben muss, ob das Lebewesen weiterlebt oder nicht. Man könnte das ganze auf behinderte oder kranke Babys beschränken (prinzipiell keine schlechte Idee), aber dann geht das wieder los, mit "Du bist ein Nazi!" und "Was ist überhaupt eine Behinderung? Ist ein etwas kürzeres Bein, ein Finger oder Zeh weniger schon eine Behinderung?" - Nee, das würd ich umgehen.

    Eine sehr liberale Obergrenze und die Frau entscheidet. Simpel und doch genial.

    Und zu eurer Beruhigung: Ich hätte dann kein Mitspracherecht, wenn es darum geht, ob das Kind lebt oder nicht!

    Ich sehe es wie Lukas Mertens und Lonewolf. Die Entscheidung liegt bei der Frau.
    Nur die Zeitdauer, in der man abtreiben darf, würde ich deutlich erhöhen (bis ein Jahr nach der Geburt hätte ich keine Bauchschmerzen ...). Ob behindert oder nicht spielt keine Rolle, Frauen tendieren sowieso eher dazu, das Kind zu behalten - vor allem, wenn es gesund ist.

    Zu Sozialdarwinismus will ich definitiv noch einen längeren Aufsatz schreiben. Die Sache ist etwas komplizierter. Vor allem weil, wie einige Kommentare in diesem Forum zeigen, der Vorwurf des Faschismus in Deutschland ein probates Mittel ist, jedes Thema zu beenden, bevor man überhaupt angefangen hat darüber zu sprechen.
    Wenn man jedoch nicht offen über selektive Fortpflanzung spricht, dann entscheidet der Zufall und die Beamten im Familienministerium über selektive Steuergesetzgebung und Propaganda.

    Am Ende eh egal. Wenn ich sehe, wer sich da draußen aller fortpflanzt ... Um Kinder zu zeugen, muss man jedenfalls nicht intelligenter als ein Hase sein. Und die sind wenigstens süß dash

    Da bin ich ja gespannt. Es ist ja nicht so einfach Bücher zu schreiben. Hab auch erst zwei einhalb davon geschafft. Daher kann ich nur sagen: Das schwierigste am Bücher schreiben ist, jemanden zum lesen desselben zu bewegen :-).

    Naja, immerhin hab ich es geschafft, dass das bayerische Kultusministerium mich wegen meines ersten Buches zum Amtsarzt geschickt hat. Etwas muss ich also richtig gemacht haben 8)

    rofl
    Während hier noch fleißig diskutiert wird, hat sich der Idealist vom Land zu seinem neuen Acker begeben und bearbeitet sein eigenes Feld.

    Hach, Jugend, so voller Ideen und Tatendrang, so war ich auch einmal.

    @Idealist vom Land
    Wenn du nicht vorhast, jemandem zuzuhören oder auf Einwände einzugehen, dann wirst du nur als Führer erfolgreich sein. Kostenloser Tip: Deutschland und überhaupt die Menschen warten seit jeher auf einen Führer, dazu musst du jedoch noch einiges lernen. Seinen eigenen Kopf durchsetzen und Tatendrang hast du schonmal. Es fehlen:
    1. Jedem in deinem Team das Gefühl geben, etwas besonderes zu sein (Komplimente machen beliebt)
    2. Sich selbst geschickt in Szene setzen
    3. Eine gute Strategie sich der Trolle und Gegner zu entledigen
    4. Ein Parteiprogramm ist wichtig, aber viel wichtiger ist es deine Inhalte in nicht mehr als drei kurzen Statements immer und immer wieder vorzusagen
    5. und überhaupt: Werbung ist alles
    2. und 3. kannst du z.B. von Macron abgucken. Wenn du eine Partei gründen willst, orientiere dich mehr an ihm bevor es andere machen.

    @Alle
    Spart euch das aufstellen komplizierter Theorien. Wahre Anarchisten haben längst verstanden:

    Hilf deinem Nächsten sein Ziel zu erreichen (unabhängig davon, ob du es sinnvoll findest)

    Eine Regel und man kann sich das Ganze Staatssystem eigentlich sparen bzw. die neue "anarchistische" Staatsform ergibt sich dann automatisch, wenn sich mehrere Personen für ein oder mehrere etwas kompliziertere Ziele zusammenschließen.

    Hmm, irgendwie hab ich ein Deja-vu. Vor etwa 15-10 Jahren, kann ich mich erinnern, gab es da Leute, die ein Problem mit Dian hatten. Irgendwas mit, er würde sie löschen, obwohl er doch angeblich Anarchist sei und so ein Müll. Ich frag mich nur, sind das die gleichen Deppen von damals oder wachsen die am Baum der Deppen immer wieder nach?
    Jedenfalls erinnere ich mich, warum ich niemals ein eigenes Forum gegründet habe.

    Hab ich schon erwähnt, dass ich auch mal aus einem Forum gekickt wurde? Aus dem jesus.de Forum. Ach ja, das waren Zeiten :)