Beiträge von Die_Feldkatze

    Wir sind ja bei 'anarchistische Antifakritik'. Um von diesem Thema nicht abzuweichen gehe ich auf Dein Untenstehendes ein - Du als naher Vertreter der Antifa (wenn ich das mal so sagen darf).

    Dementsprechend sind Corona-Maßnahmen auch nicht 'faschistisch' oder 'faschistoid', nur weil sie mit Zwang und Ausgrenzung verbunden sind.

    Das entspricht eben der gängigen (m.E. oberflächlichen) Antifa-Haltung.

    Auszugsweise folgende Übereinstimmungen zwischen Faschismus(tendenz) und Coronamaßnahmen bestehen meines Erachtens:

    - Zwang und Ausgrenzung (weil Du es oben genannt hast - der Ausschluss aus der Gemeinschaft/Gruppe ist ein wesentliches faschistisches Werkzeug - google mal "Assozial" und den nazionalsozialistischen Hintergrund)

    - Stellung des Kollektivs über das Individuum (und was das Kollektiv an Verhaltensnorm vorgibt, bestimmen einzelne Führungskräfte)

    - (Teil-)ausschaltung der parlamentarischen Abstimmung (Ersetzung durch Verordnungen etc.)

    - Staatliches Haten und Hetzen gegenüber Andersdenkenden (Ungeimpfte sind Tyrannen, Schuld an der Pandemie etc.)

    - Zugangskontrolle und Überwachung

    - Entmenschlichung und Uniformierung (z.B. Masken... sie uniformieren und lassen den individuellen Menschen verschwinden)

    - Gesundheitlich zu rechtfertigende Eingriffe gegen das Individuum zum Zwecke des Kollektivs

    - einseitige Förderung bzw. Begünstigung von Medien und Wissenschaft, die den übergeordneten staatlichen Zielen entsprechen

    - Auswechseln von Akteuren in Ämtern/Instituten (Gericht, Forschung etc.)

    - Infragestellung der demokratischen Grundrechte zu Gunsten eine "höheren" kollektivistischen Zweckes


    In vielen Punkten besteht natürlich immer Frage wie "Extrem" sie ausgeprägt werden. Leichte Tendenzen gibt es in jeder Gesellschaft, aber eine freie Gesellschaft ist fähig diese faschistoiden Tendenzen bzw. extremen Machtgeschwüre rechtzeitig kleinzuhalten.

    Ich finde es übertrieben, die Aussage von Mark W. zum Diktatur-Ranking Deutschlands gleich als spießig und erbärmlich zu bezeichnen. Ich lese diesen User hier schon seit Jahren und kann dir versichern, dass er sympathischerweise, eher wie ein Rohrspatz über rechte und spießige Politik schimpft, anstatt sich besonders als Spießer hervorzutun @Feldkatze

    Bist Du sein Betreuer?

    Ist Mark in Deinen Augen klein und schwach?

    Mark kann sich alleine äußern und hat es auch längst getan.

    Danke Mark, für Deine Antwort.

    Nö, der Satz zeigt dass wir ein Nazi-Problem haben. Sprich mehr gefährlichere Faschos als z.B. in meiner alten Heimat in Süddeutschland. Das hat nix mit Herabblicken zu tun.

    Zählen wir jetzt die Fascho-Quote?

    Das widerrum ist mir zu oberflächlich.

    Es geht darum, Menschen zu verstehen und dann eben mit diesem Verständnis in die Tiefe der sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten zu gehen.

    Danach können wir eine echte Form des Umgangs und der Menschlichkeit entwickeln, die auch nachhaltig wirken kann.


    Was ist überhaupt ein Fascho?

    Einer mit Hakenkreuzbinde? Einer, der "rechts" wählt? Einer, der die Grund- und Menschenrechte allgemein oder für bestimmte Personengruppen in Frage stellt? Einer, der für den Zentralismus und strenge Hierarchien einsteht? Einer, der Zucht- und Genexperiemente an Menschen bzw. Embryonen befürwortet? Einer, der die Entscheidung über Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit in die Macht der Regierung haben will?

    Man kann ganz viele solche Fragen stellen..... und es wäre wirklich interessant aus vielen Fragen die wichtigste Frage zu beantworten:

    Was genau führt zum Faschismus (bzw. faschismusähnlichen Systemen) ?

    Ist mir zu platt und polemisch.

    Ja, Deine Kritik ist berechtigt.

    Ich wollte aufwecken.

    Und gerade in Ostdeutschland, aber natürlich nicht nur dort, ist das bitter nötig.

    Ich bin selber Wessi. Kenne aber viele Ossis und bin oft im Osten.

    Allein dieser Satz von Dir (Du bist damit ja leider nicht alleine) zeigt wie wenig Bereitschaft für Verständnis vorhanden ist und wie die Linken auf bestimmte Menschen zunehmend von Oben herab niederblicken.

    Lonewolf, Du machst Dir was vor. Die Linken sind nicht antikapitalistisch. Die Corona-Maßnahmen sind sogar das beste Beispiel. Schwache sind über die Klinge gesprungen.

    Viele Linke sind Gutverdiener oder zumindest im Staat gut und sicher untergekommen.

    Die Linke hat keine Alternative zum (Staats- und Lobby-)Kapitalismus. Im Gegenteil - es lebt sich gut.

    Die Antifa verkommt zu einem linken minimalistischen Freizeitverein. Absolut Inhaltsleer. Oberflächlich. "Gegen Nazis" ist der kleinste gemeinsame Nenner mit dem man überall gut hausieren gehen kann.

    Wer ist schon für Nazis? Wer hat gerne einen waschechten Nazi als Nachbar oder Arbeitskollege? Niemand.

    Somit ein prima minimalistischer Konsens, so wie etwa im Mittelalter niemand den Teufel als Nachbar haben wollte.

    Die Antifa hat es verpasst, sich mit Modellen grundlegender Verbesserung der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

    Da ist einfach nichts.

    Die heutige Antifa ist inzwischen nicht mal mehr fähig, sich tiefergehend mit Totalitarismus, Grund- und Menschenrechten auseinanderzusetzen.

    Das zeichnet ein "schönes" Bild, wie die deutsche gesellschaft zu einem haufen oligarchen-arschkriecher verkommt, wofür exemplarisch auch nicht wenige in diesem Forum stehen,

    denn anstatt das zu sehen, werden wieder einige versuchen mich als deppen hinzustellen, weil ich das thema aufgreife.

    Aber ich bin eine Hydra. Für jeden illegtitimen versuch, mich zum Schweigen zu bringen kommen 2 neue artikel nach, an der die einschlägigen Person(en) ihre Schande ausleben können.

    https://arbeitsunrecht.de/aldi-sued-betr…polizeieinsatz/

    Solche Arbeitskämpfe sind sehr sehr wichtig.

    Leider wohne ich dort nicht. Wer dort wohnt, sollte die Mitarbeter/innen beim nächsten Einkauf solidarisch bestärken.

    Wenn Aldi weiterhin verhindert (insbesondere in dieser krassen Form), wäre ein bundesweiter Boykott eine gute Sache!!


    (Unmensch und Yatan, einfach nur unterirdisch was ihr hier abzieht.)

    Nö, da liegst du falsch :-) In der Russlandfrage ist die Rechte gespalten.

    Ich habe doch nichts anderes gesagt....

    Die Linke ist übrigens auch gespalten.

    Womit wir wieder bei dieser unsinnigen Schubladen-Fronten-Bildung (rechts/links) wären....

    Das heißt aber nicht, dass die Begriffe überholt sind, sie müssen eben näher ausdifferenziert werden. In Bezug auf die Corona-Maßnahmen wäre eine linke Position z.B. die Forderung, dass nicht kapitalistische Interessen im Vordergrund stehen, sondern tatsächlich soziale und gesundheitlich sinnvolle und vertretbare Ansätze. Ein rechter Ansatz wäre die Überzeugung, dass die Schwächeren im Namen der Wirtschaft über die Klinge springen sollen, wie es z.B. aus dem amerikanisch-republikanischen Lager gefordert wurde. Das nur als Beispiel.

    Was die 'Verunglimpfung' angeht: Manche wurden vielleicht tatsächlich zu schnell in die rechte Ecke gesteckt. Das ändert aber nix daran, dass es ein massives Problem mit rechter Beteiligung gab. Deutlich sichtbar in Leipzig auf der Querdenken-Großdemo, nur als prominentestes Beispiel. Da kann sich kein Querdenker rausreden.

    Sorry, Du machst Dir selber was vor und idealisierst hier die sogenannte linke Politik, die aber insbesondere in der jüngeren Zeit enorm versagt hat und eben gerade weder sozial, noch gesundheitlich etwas wuppen konnte.

    Eine klassische Bubble: Man redet sich die Welt schön und zeigt mit dem Finger auf böse Rechte.

    Insbesondere im globalem Maßstab (erste Welt/dritte Welt) kommt die linke Wirtschaft-, Sozial- und Gesundheitspolitik einem Totalversagen gleich.

    Und das ist weitaus schlimmer, als das was innerhalb Deutschland passiert ist.

    Ich verfolge diesen Thread nur am Rande. Aber wenn wir eine Corona-Diktatur haben, dann gibts für diese Diktatur eine Fünf minus. Echte Diktatoren sperren das Internet, vermöbeln Demonstrantion, buchten Systemkritiker ein und kontrollieren die Medien.

    Und wir? Bisschen Masken in Bus, Bahn und Supermarkt und ne freiwillige Impfung.

    Da blutet echten Diktatoren das Herz.

    Das ist so ziemlich die spießigste und erbärmlichste Einstellung.

    Dein Statement klingt verhältnismäßig "harmlos", hat es aber ganz Dicke in sich.

    Es ist die profillose Ja-Sager-Haltung, die sagt: "Sei brav und zufrieden, denn woanders gibt es schlimmere Situationen".

    Nach dieser genügsamen Logik, wäre es auch keine Körperverletzung, wenn jemand auf der Strasse einfach andere Menschen ohrfeigt oder auf den Kopf spukt. Denn es gibt ja auch Vergewaltiger und Totschläger!

    Hey, sei froh, dass Du nur geohrfeigt wurdest. Sei zufrieden damit.

    Man hätte Dich ja auch umbringen können....

    Ich weiß nicht, wo wir momentan stehen, aber:

    Freiheit <--> Diktatur ..................... das ist ein langsamer Prozess.

    Und sehr oft ist dieser langsame Prozess irreversibel (bis zum Krieg/Bürgerkrieg bzw. wirtschaftlicher Zusammenbruch).

    Und wenn jemand wie Du einmal sagen wird, "ups, das ist jetzt schon irgendwie eine Diktatur", dann wird es keinen Weg mehr zurück in die Freiheit geben.

    Das ist sicher.

    Letzten Endes ist es nur konsequent, wenn sich Covidioten und Querschlenker sowie neue und alte Rechte als Putin-Freunde outen und gegen die dekadenten, impotenten westlichen Demokratien agieren.

    Der "III.Weg" kämpft in der Ukraine gegen die Russen.

    (vgl. https://www.deutschlandfunk.de/asow-regiment-…kraine-100.html und https://www.fr.de/politik/ukrain…s-91393510.html)

    Diese ganze RECHTS-LINKS-Frontierung ist einfach nur SCHROTT und absolut UNTAUGLICH zur Kategorisierung der Gesellschaft.

    Wegen denen wurden die Spaziergänge ja als "rechtsextrem" verunglimpft, wobei kein nennenswerter Spaziergänger mit denen was zu tun haben wollte. Es gab 2200 Spaziergänge. Der "III.Weg" organisierte vielleicht 2-3 davon.

    Aufgrund der dezentralen Organisationsstruktur war das leider nicht zu vermeiden, aber es war glücklicherweise nunmal auch unrelevant. Das ist ja eben das Gute an dezentralen Organisationsstrukturen.