Wir sind ja bei 'anarchistische Antifakritik'. Um von diesem Thema nicht abzuweichen gehe ich auf Dein Untenstehendes ein - Du als naher Vertreter der Antifa (wenn ich das mal so sagen darf).
Dementsprechend sind Corona-Maßnahmen auch nicht 'faschistisch' oder 'faschistoid', nur weil sie mit Zwang und Ausgrenzung verbunden sind.
Das entspricht eben der gängigen (m.E. oberflächlichen) Antifa-Haltung.
Auszugsweise folgende Übereinstimmungen zwischen Faschismus(tendenz) und Coronamaßnahmen bestehen meines Erachtens:
- Zwang und Ausgrenzung (weil Du es oben genannt hast - der Ausschluss aus der Gemeinschaft/Gruppe ist ein wesentliches faschistisches Werkzeug - google mal "Assozial" und den nazionalsozialistischen Hintergrund)
- Stellung des Kollektivs über das Individuum (und was das Kollektiv an Verhaltensnorm vorgibt, bestimmen einzelne Führungskräfte)
- (Teil-)ausschaltung der parlamentarischen Abstimmung (Ersetzung durch Verordnungen etc.)
- Staatliches Haten und Hetzen gegenüber Andersdenkenden (Ungeimpfte sind Tyrannen, Schuld an der Pandemie etc.)
- Zugangskontrolle und Überwachung
- Entmenschlichung und Uniformierung (z.B. Masken... sie uniformieren und lassen den individuellen Menschen verschwinden)
- Gesundheitlich zu rechtfertigende Eingriffe gegen das Individuum zum Zwecke des Kollektivs
- einseitige Förderung bzw. Begünstigung von Medien und Wissenschaft, die den übergeordneten staatlichen Zielen entsprechen
- Auswechseln von Akteuren in Ämtern/Instituten (Gericht, Forschung etc.)
- Infragestellung der demokratischen Grundrechte zu Gunsten eine "höheren" kollektivistischen Zweckes
In vielen Punkten besteht natürlich immer Frage wie "Extrem" sie ausgeprägt werden. Leichte Tendenzen gibt es in jeder Gesellschaft, aber eine freie Gesellschaft ist fähig diese faschistoiden Tendenzen bzw. extremen Machtgeschwüre rechtzeitig kleinzuhalten.