uiuiui.. du kannst aber auch ganz schön... 
ja.
In anderen Threads kann ich entscheiden, ob ich auf Unmensch's Provos eingehe.
Wobei ich auch in anderen Threads sein negatives Zerreden sehr übel finde. Aber da sind eben die anderen Mitschuld, wenn sie das so dulden. Bzw. ich akzeptiere, wenn das so gewünscht ist. Ich will da nicht übermäßig meinen Willen durchdrücken.
Hier aber mit meinem Threadthema könnte ich nur flüchten und ggf. einen neuen Thread mit gleichem Titel aufmachen, wo Unmensch dann sehr wahrscheinlich wieder erneut alles runterzieht und für sich vereinnahmt. Das wäre der reinste Kindergarten. Also soll er sich hier mal raushalten, solange er nichts Produktives beiträgt.
Es steht ihm frei einen eigenen Thread aufzumachen.
Ich find's halt hier in der unity schön, weil das zumindest von Mod-Seite relativ anarchisch gehandhabt wird.
Absolut Top. Ja. Zustimmung. Dank an Dian
Die "autoritären" Mod's in anderen Foren moderieren sich ihre schöne weise Fassade. Und dahinter schimmelt es.
Die User werden im Kleinkindstatus gehalten. Kein Wunder, dass die User durchdrehen, wenn sie dann mal dürfen. Wir Menschen werden durch solche Maßnahmen sozial verödet.
Wir hatten damals mal einen milden, antiautoritären Lehrer an der Schule. Die Klasse drehte durch bei ihm. Er war verzeifelt und sprach nun von zukünftig strengen Maßnahmen, insbesondere, weil wir nur bei ihm so fieß sind.
Ich sagte ihm, beziehen Sie das nicht auf sich. Was wir tun, ist das Ergebnis der autoritären Lehrer vor Ihnen. Die Aggression gilt dem Vorgänger. Wenn jetzt auch Sie strenger werden, wird es in der Klasse leiser werden, aber dann werden vielleicht die Jüngeren nach der Schule verprügelt. Irgendwohin wird die soziale Verödung einschlagen.
Was mir halt oftmals auffällt, dass sich Leute, die mehr oder weniger das selbe "Gesinnungsfundament" haben, sich im Internet nicht viel zu sagen haben. Liegt das nun daran, dass "wir" mehr auf Konfrontation gepolt sind, oder dass "die" schon seit Jahren den Konsens und den Dialog im Internet stören?
Es beobachte auch im Reallife: gibt es Widerspruch konzentriert man sich auf Widerspruch.
Gibt es nur Gleichgesinnte, dann kann sich der Geist produktiv entfalten. Man diskutiert positiver und kommt dann auch besser voran.
Ich finde Gemischte wie Gleichgesinnte Gruppen wichtig. Es muss sich die Waage halten.
Aber eine gemischte Gruppe führt schnell zu Fronten.
In einer gemischten Gruppe ist keine Zeit sich mit Gleichgesinnten geistig zu entfalten. Allein der Versuch würde schnell ein Kontraargument eines Dritten provozieren. Das ist auch ok, aber man muss eben plötzlich andere Dinge diskutieren.
Eine sozial-geistige Weiterentwicklung wäre es, wenn in einer gemischten Gruppe "die Anderen" einfach nur zuhören würden - ohne gleich etwas zu sagen. An einem anderen Tag vertauscht man die Rollen.
Und an einem dritten Tag gibt jeder ein Feedback.
So würden die Menschen lernen, sich in andere hineinzuversetzen, sie zu verstehen.
Das wäre meines Erachtens ein großer sozialer Fortschritt. Ein Meilenstein. Verstehen heißt nicht Zustimmung. Den Anderen verstehen macht weise. Man kann danach klügere Entscheidungen treffen ohne zwangsläufig eigene Positionen aufzugeben.
Da jede große Macht/Herrschaft auf Zwietracht und Spaltung zwischen den Anderen basiert, würde ein großangelegtes "Verstehen meines Gegners" im besten Falle zur Abschaffung bzw. Verkleinerung von Macht und Herrschaft führen.
Vielleicht kriegen wir es ja mal irgendwie hin, ein Klima zu schaffen, wo man über kontroverse Themen reden kann. Ich hab halt den Eindruck, bestimmte Leute trampeln die Diskussion tot, weil sie angst vor dem haben, was dabei rauskommt, wenn bestimmte narrative ins wanken kommen und der wahrheitsgehalt anderer narrative nicht mehr geleugnet werden kann.
Ja. Spaltung überwinden. Ganz wichtig.
Mein Eindruck ist aber ein Anderer. Es geht nicht um Narrative, nicht um die Angst was rauskommt, nicht um den Wahrheitsgehalt.
Es geht ganz schlicht, um die Unfahigkeit der Menschen sich zu verbrüdern, weil der Staat Tag für Tag immer wieder neue Spaltungsthemen produziert. Der Staat bzw. die Mächtigen sind eine Spaltungsmaschine.
Den Menschen wird tagtäglich eingeredet, sie müssen sich für diese oder jene Position entscheiden. Egal wie unwichtig diese Positionen für einen privat eigentlich sind. Die Menschen werden so ständig im Streit gegen andere gehalten.
Mit Streit und Spaltung bleiben die Menschen klein und schwach sowie sozial degeneriert. Und wer kann dann nur noch helfen? Der Staat bzw. die Mächtigen.