Beiträge von Die_Feldkatze

    Man sollte im gewissen Maße schon eigene Worte formulieren, wenn einem wichtig ist, dass andere sich damit auseinandersetzen.

    Na schön. Ich denke, dass all diese Kampfbegriffe von Verschwörungsstheoretiker über Xyz-Leugner bis hin zu Impfgegner nur dazu auserkoren sind, um bestimmte Meinungen zu diskreditieren und dazu auch noch die Leute zu radikalisieren. Sie treiben damit die Spaltung im Lande voran.

    Ich denke übrigens, dass noch nichtmal jemand, der gegen Impfzwang auf die Strasse geht als Impfgegner diffamiert werden sollte. Schliesslich will er niemand die Impfung verbieten, er will nur nicht dazu genötigt werden. Wenn ein Scholz was davon schwurbelt dass "uns" von einer minderheit ihr willen aufgezwungen wird, dann verdreht er die Sachlage in zweierlei hinsicht: Erstens ist er mit seiner manipulierenden Oligarchen Clique die Minderheit, zweitens sind sie es, die anderen Ihre Sichtweisen aufzwängen. Ich zumindest will von diesen Archlöchern einfach nur in ruhe gelassen werden.

    Ja.

    Bei irgendwelchen autoritären Kommunisten oder Faschisten, könnte ich diesen Zwangsfetischismus noch nachvollziehen.

    Aber bei Anarchisten gilt "my body my choice".

    Absurd, wie hier "Anarchisten" ihre urigen Grundsätze in die Tonne kloppen.

    Und die scheißen sich dann auch noch wegen einem Virus in die Hose, obwohl sie ja selber entscheiden können ob sie andere Menschen einfach meiden bzw. welchen genauen Abstand sie einhalten wollen und ob sie sich Impfen lassen wollen oder nicht.

    Für mögliche Reklamationen bezüglich mangelhafter Wirksamkeit des Impfstoffs ist der Verkäufer zuständig und kein Ungeimpfter.

    Es ist schon schlimm genug, dass wir Ungeimpften Euren Stoff mit unseren Steuergeldern bezahlen müssen.

    Du glaubst lieber nicht an das, "was Regierungen sagen", aber du hörst jemandem zu, der ansonsten Karriere und Coachingtipps verteilt.

    Das ist so cringe, das kannste dir nicht ausdenken.

    SeeBee, das meine ich.

    Die Leute schauen sich das dann eben nicht an, sondern geben nur ihren ersten Eindruck ab.

    Wie beim Lesen nur einer Headline...

    Misanthop,

    Der Typ ist ein gewissenhafter Ur-Liberaler.

    Nur aufgrund von Karrieretips auf "unseriös" zu schließen ist sehr sehr oberflächlich. Aber ich gebe Dir recht, man muss nicht groß diskutieren, wenn ansonsten kein Eigenbeitrag geleistet wird. Deine Videolinks, Misantrope, die Du uns kommentarlos hinkotzt, kommentiere ich ja auch nicht.

    SeeBee,

    Ich würde es besser finden, wenn Du mehr zum Video schreiben würdest. Wenn Du schon Videos postest.

    Ich kenne ihn. Ich finde ihn ok. Aber(!) Videos sind massive Zeitfresser!

    Selbst bei einem 10-Seitigem Text habe ich mehr von, weil man Passagen auch überfliegen kann. Man kann das Tempo selbst bestimmen.

    Man sollte im gewissen Maße schon eigene Worte formulieren, wenn einem wichtig ist, dass andere sich damit auseinandersetzen.

    Guter Vorschlag, mit einem entscheidenden Haken: Kritikloses Einreihen und Mitlaufen ist gewiss nicht die Lösung, sondern der Todesstoß für jeden sozialen Protest. Aus Querfrontstrategien sind noch nie die progressiven Strömungen als Gewinner hervorgegangen.

    Nimm dir mal lieber ein Beispiel an der Gruppe, die Mathias vor kurzem verlinkt hat: https://twitter.com/antifaautonom?lang=de

    Den reinen Glauben an den manifestierten Volkswillen konnten vielleicht noch die Anarchisten des 19. Jahrhunderts hegen, heute sollten wir etwas weiter sein.

    Du hast ja recht. Allerdings sind die Anarchisten noch NIE als Gewinner hervorgegangen. Auch bei einer Linksfront unterlagen die Anachisten früher oder später heftiger Repression bzw. wurden an die Wand gestellt.

    Vielleicht sollte man eher zwischen antiautoritären, dezentralen, basisdemokratischen (imperatives Mandat) Ideologien und autoritären, zentralistischen Ideologien unterscheiden.

    Mit links und rechts haben Anarchisten eigentlich wenig zu tun.

    Vielleicht sollte man eben schauen, welche Menschengruppen sich mit der Formel "jeder nach seinen Bedürfnissen - ohne andere einzuschränken" am ehesten identifizieren und mit diesen in Dialog treten.

    Impfzwang und ein einseitiger, zentraler Umgang mit Corona werden es definitiv nicht sein, weil sehr viele Menschen einfach überrannt werden.

    Lonewolf, ist doch kein Problem. Alles gut.

    Du meinst was Entscheidendes fehlt?

    Geimpften Pflegern wird zu wenig Solidarität entgegengebracht? Oder etwas anderes fehlt?

    --> mal Dein eigenes Transparent! Schreibe Deinen eigenen Text! Und komm auf die Strasse bzw. organisiere Dich.

    Ich muss und werde Dich nicht so beliefern, dass Du 100% zufrieden bist. Selber machen ist besser!

    Früher riefen die Linken auf fast jeder Demo "Bürger lasst das Glotzen sein - kommt herunter und reiht euch ein!"

    Heute glotzen die Linken. Und sollten sich diesen alten Spruch dringend zu Herzen nehmen und sich konstruktiv beteiligen.

    Dieser Link schmerzt echt heftig. Meine Hochachtung, dass du dir sowas freiwillig anschaust ...

    "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird." – Die Russische Revolution, Hrsg. Paul Levi, Verlag Gesellschaft und Erziehung G.m.b.H., 1922, S. 109,

    Ich halte das Zitat von Rosa Luxemburg für eine ganz gute Grundlage für eine anarchistische Idee. Was denkt ihr, wie sollte Anarchismus aussehen und wie können wir uns in unserer Gesellschaft schonmal auf diesen vorbereiten? Im Moment erstmal ganz theoretisch. In naher Zukunft ist das sowieso eher ausgeschlossen.

    Sorry, aber Du bist einfach ein kleiner Bilderbuchanarchist.

    Vor den Gründen, weswegen Menschen auf die Strasse gehen, sollte ein Anachist immer Respekt haben.

    Und man sollte dann als Anarchist auch fähig sein, einen gemeinsamen Nenner zu finden, der die Bedürfnisse aller berücksichtigt und nicht einen Teil der Menschen in körperlichen Zwangsmaßnahmen zu stecken plant. Ja, die Lösungssuche ist manchmal kompliziert und kann auch Zeit in Anspruch nehmen.

    In jedem Falle aber, sollte man sich umfangreich damit auseinandersetzen und den Menschen Gehör schenken.

    Und in jedem Falle gilt für Anarchisten das Prinzip von Unten nach Oben - nicht von Oben nach Unten. Die Bedürfnisse einzelner Menschen sind zu respektieren und nicht durch übergeordnete Zwangsmaßnahmen zu sabotieren.

    Eine anarchistische Ur-Formel ist die Dezentralität und Machtverteilung. Die derzeitigen Maßnahmen -die Du verteidigst- bedeuten mehr Zentralität, mehr Machtkonzentration und stehen deshalb konträr zur anarchistischen Organisationsform.

    Kennst du Max Stirner? Könnte was für dich sein. Ich habe im Gunnar Kaiser Thread ein Video vor kurzem gepostet. "Der einzige und sein Eigentum", ein Buch das spaltet. Ich finde es ist ein Meisterwerk, welches dieses Thema behandelt. Marx hat ihm ein eigenes Buch mit doppelt so vielen Seiten gewidmet. "St. Max". Er hat es zu Lebzeiten nie veröffentlicht, Stirner ist ein ganz großer Kleiner im Hintergrund der deutschen Philosophie. Es gibt einige, die ihn kannten und sich von ihm vermutlich stark inspirieren haben lassen, z.b. Nietzsche. Viele interpretieren den Inhalt meiner Meinung nach nur falsch.

    Hallo Madhias,

    dann sollte das sehr interessant für Dich sein.....

    LSR - ein paraphilosophisches Projekt (La Mettrie, Max Stirner, Wilhelm Reich)

    Ich gebe nur wieder, was dort steht: 'Linke Solidarität' mit Impfverweigerern.

    [...]

    wie genau soll ich den Vorwurf der 'Wohlstandssesselfurzer' auffassen?

    Nein, steht dort nicht. Es ist Deine Interpretation. Dein Brille.

    Ich war Jahrzehnte aktiv in der linken Bewegung und kenne das "Gelaber" zur Genüge. Menschen, denen Du immer wieder etwas präsentieren musst, die aber selber nicht aktiv werden und keinen gemeinsamen Nenner schaffen wollen, sondern sich darauf konzentrieren die Aktivitäten anderer mieszumachen und zu zerlabern.

    Das meine ich mit Wohlstandssesselfurzern.

    Sei einfach beim globalen Widerstand dabei oder lass es bleiben!

    Ja, viele Linke sind halt etwas besseres.

    Als guter woken Linker demonstriert man nicht mit diesen "Spießern" und "Nazis":

    Compilation Worldwide Demonstrations - This will only end when we all say NO [Dec 12, 2021]
    Huge compilation of Demonstrations, Protests and Freedomrallies around the world. All videos in this compilation are on Dec 11 & 12, 2021. Please share this…
    rumble.com

    Fällt dir was auf?

    "Linke Solidarität mit jedem Menschen aus dem italienischem Gesundheitswesen, dem nun die Suspendierung und der Entzug des ohnehin viel zu geringen Lohns angedroht wird."

    Für mich sieht das eher wie Impfgegnerpropaganda in linker Maskerade aus. Wo ist denn die 'linke Solidarität' mit dem Personal in den Kliniken, das verzweifelt zum Impfen aufruft?

    Ok - kein Problem.

    Du hast Deine Meinung. Akzeptiere ich.

    "Impfgegnerpropaganda" ist eben Deine Brille. "des ohnehin viel zu geringen Lohns" sagt eben auch was anderes. Aber scheiß drauf. Ich renne den Linken (Wohlstandssesselfurzern) nicht mehr hinterher.