Beiträge von Sammy Jankis

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
    Kleine Teile der deutschen Regierung denken darüber nach, den ÖPNV kostenfrei zu machen. Dies soll irgendwann mal in Bonn, Essen, Herrenberg (Baden-Württemberg), Reutlingen und Mannheim gestestet werden. Das wäre gut für die Menschen, die Gesundheit und die Umwelt. Warum die Regierung trotzdem darüber nachdenkt? Weil sie Angst vor einer Klage der EU hat. Soll noch mal einer behaupten, die wäre zu nichts nütze crazy

    Link zu n-tv.de

    Guardians of the Galaxy 2

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    Die bekannte Superheldentruppe aus dem Marvel-Universum ist wieder auf der Leinwand. Hauptfigur Star Lord trifft unverhofft auf seinen Vater.

    Konnte wie zu erwarten nicht an den ersten Teil anknüpfen; lahme Nebenplots und der Hauptplot mündet in ein vorhersehbares Ende. Auf der anderen Seite ist der Film immer noch sehr witzig, actionreich und das Ende ist immerhin so gut gelungen, wie es vorhersehbar ist. Ein weiteres Plus ist Kurt Russell (Stuntmen Mike aus Death Proof), der Star Lords Daddy spielt. Insgesamt also immer noch sehenswert. Ich hoffe, die Truppe hat viel Screentime, wenn sie in Avengers 3: Infinity War auf die anderen Marvel-Helden treffen.


    Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

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    Die Tochter eines religions-skeptischen Vaters verschwindet. In der Trauer des Vaters erreicht diesen ein mysteriöser Brief, der ihn dazu bringt, in einer abgelegenen Hütte nach seiner Tochter zu suchen. Dort trifft er auf Gott und führt tiefgründige Gespräche mit ihnen.

    Ein interessantes Melodrama mit teilweise wunderschönen Bildern, das zufällig genau zu der Zeit rauskam, als ich mich gerade mit Theologie auseinander setzte. Gut für mich, denn so konnte ich einige Kleinigkeiten wie Anspielungen auf die Bibel entdecken, während einem das Hauptthema, Vergebung, alles andere als subtil aufgedrückt wird.
    Für Fans von Melodramen und theologischen Filmen.


    Begabt - Die Gleichung eines Lebens

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    Ein extrem, extrem hochbegabtes kleines Mädchen steht zwischen ihrem Onkel, der für sie sorgt und ihr ein möglichst normales Leben ermöglichen will und ihrer Großmutter, die ihre mathematische Begabung fördern will.
    Ein sehr mittelmäßiger Film; gute Schauspieler, okaye Gags, schnell aufgelöste Konflikte, ein Ende mit einem argumentum ad temperantiam. Perfekt für einen Sonntagnachmittag auf der Couch.


    Fluch der Karibik 5: Salazars Rache

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    Jack Sparrow setzt sich gegen einen alten Erzfeind zur Wehr, während Henry Turner (Sohn von Will Turner) versucht, seinen Vater von dessen Fluch zu befreien.

    Sehr schade, aber die Macher haben es sogar geschafft, Teil 4 noch zu unterbieten. Nach einem noch relativ lustigen Start werden immer mehr Szenen, auch mit dem früher sehr coolen und raffinierten Captn. Jack Sparrow, einfach nur albern. Sein Sidekick und dessen Sidekick sind denkbar blass und leider wird auch Javier Bardem (No Country for old men; mother!) verheizt. Das Ende hat mir noch am Besten gefallen, aber auch das ist sehr klischeehaft.

    Es gibt sicher noch Fans, die daran Gefallen finden werden; meiner Meinung nach hätte nach Teil 3 Schluss gemacht werden sollen.


    Dunkirk

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    Christopher Nolan (Dark Knight, Inception) erzählt in drei zeitversetzten Episoden die Geschichte der berühmten Operation Dünkirchen, bei der mehrere 100.000 alliierte Soldaten vor den Nazis von Frankreich nach England gerettet wurden. Wieder untermalt von epochaler Musik vom Soundtrack-Gott Hans Zimmer.

    Wurde tatsächlich mein Lieblingsfilm des Jahres. Man merkt diesem Meisterwerk an, dass es ein lang gehegtes Herzensprojekt von Nolan gewesen ist. Die Bilder, die Musik, die Atmosphäre haben mich geradezu in den Kinosessel gedrückt. Nach verlassen des Saals haben meine Freunde und ich tatsächlich erstmal eine Weile gebraucht, um uns davon zu erholen und wenn ich heute daran zurückerinnere, komme ich erstmal nicht über ein "Wow!" hinaus.


    Bullyparade - Der Film

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    Eine Aneinanderreihung von Geschichten diverser Figuren der alten Bullyparade-Serie.

    Michael "Bully" Herbig, vor vielen Jahren der Hoffnungsträger des deutschen Kinos, kann es nicht lassen und bringt nach Der Schuh des Manitu, Traumschiff Surprise, Lissi und der wilde Kaiser und Wickie und die starken Männer einen neuen Film ins Kino. Er hätte es lassen sollen. Die erste Sequenz ist noch lustig, aber zu kurz. Danach geht es mal auf, mal ab, aber über ein "Na ja" selten hinaus. Die Tanzeinlage war zum fremdschämen, gute Gags spärlich gesäht - Tränen gelacht habe ich erst bei den Outtakes - und die Crew ist nicht unbedingt gut gealtert.

    Dann lieber nochmal den genialen Schuh des Manitu oder gleich die alte Serie auf DVD sehen.


    Planet der Affen: Survival

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    Die letzte Schlacht auf unserem Planeten, der von einem Planet der Menschen immer mehr zu einem Planet der Affen wird.
    Ein guter Abschluss einer Film-Reihe, die sehr gut begann und meiner Meinung nach eher mittelmäßig fortgesetzt wurde. Teil 3 ist eine zufriedenstellende Mischung aus Action und Drama, gut besetzt (Woody Harrelson als Antagonist), spannend und traurig.
    Für alle Fans der bisherigen Affen-Filme.


    Kingsman: The Golden Circle

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    Fortsetzung der zu Recht erfolgreichen Agenten-Parodie Kingsman: The Secret Service. Eggsy/Galahad und Merlin (besonders gut gespielt von Mark Strong (Kick Ass)) treten gegen den Golden Circle an; eine mächtige Geheimorganisation, die die Regierung von Amerika mit einem Supervirus erpresst.
    Kingsman 2 hat genau die richtige Balance zwischen "Wir bleiben unserem Vorgänger treu" und "Wir entwickeln uns weiter" gefunden. So witzig, actionreich und rasant wie der erste Teil und er nimmt sich genauso wenig ernst. Ein Teil der Handlung wurde in die U.S.A. verlegt, wo die Kingsman auf ihre Brüder im Geiste treffen - unter anderem Jeff Bridges, Channing Tatum, Pedro Pascal (Oberyn Martell aus Game of Thrones) und Elton John hat einen Gastauftritt als Elton John. Ergänzt wird das gelungene Popcorn-Kino mit einem geilen Soundtrack.
    Klar, an den Esprit des Frischen und Neuen vom ersten Teil kann dieser Nachfolger, wie so viele zweite Teile, nicht heranreichen. Trotzdem ein witziger, sehenswerter Film, der die meisten Fans des ersten Teils mindestens zufrieden stellen dürfte.


    The Circle

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    Emma Watson ist die kleine, aber aufsteigende Angestellte eines mächtigen Unternehmens, das seinen Kunden Komfort gegen Privatsphäre verkauft. Sie nimmt an einem Programm teil, bei dem sie (so gut wie) rund um die Uhr von Kameras überwacht wird. Alles, was sie sagt und tut wird live im Internet übertragen.
    Ein Film, von dem ich dachte, dass er mich nicht überraschen würde. Die Protagonistin ist erst begeistert, wird dann skeptisch, kommt mit der Zeit hinter die dubiosen Hintergründe ihrer Firma (die eine offensichtliche Anspielung auf Google/Facebook ist) und reißt sie am Ende in den Abgrund. Tatsächlich läuft das größtenteils auch so ab. Was mich meistens allerdings nicht besonders gestört hat, da ich sowieso keine großen Erwartungen hatte und der Film sich trotzdem nicht nur Dank Emma Watson, Tom Hanks und Patton Oswalt (bekannt als Dougs Cousin Spencer in King of Queens) sehen lassen kann.
    Überrascht wurde ich jedenfalls doch noch beim Ende.

    Spoiler anzeigen

    Die Firma wird nicht zerstört, nur die Bosse müssen gehen. Die totale Überwachung bleibt erhalten, damit niemand mehr allein sein muss oder verloren gehen kann. Die Frage, ob Freiheit durch Sicherheit stirbt, wird also nicht vollständig zugunsten der Freiheit entschieden.


    Insgesamt ein interessanter Beitrag zum immer wichtigeren Thema Datenschutz, allerdings sollte man auch keine allzu großen Erwartungen haben.


    mother!

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    Ein kinderloses Paar lebt einsam in einem abgelegenen Haus. Er, Javier Bardem, ist ein erfolgreicher, offenherziger Künstler, sie, Jennifer Lawrence, ist skeptisch, als plötzlich ein älteres Paar, Ed Harris (u. a. Truman Show und A Beautiful Mind) und Michelle Pfeiffer (Scarface; Batmans Rückkehr) vor der Tür steht und Einlass verlangt.
    Das neue Werk von Darren Aronofsky hat die Filmfans gespalten in Hasser und Bewunderer. Requiem for a Dream und The Wrestler sind absolute Kultfilme. Pi gilt als Geheimtipp. Black Swan war sehr erfolgreich. (Noah ziemlicher Schrott.)
    mother! wurde bei der Uraufführung auf einem Filmfest ausgebuht. Ich kann das irgendwo nachvollziehen, allerdings haben mir die Atmosphäre und die Spannung während der Vorstellung so den Atem verschlagen, dass ich kaum genug Luft zum buhen gehabt hätte. Allein das langsam wachsende und sich bis zu einem Paukenschlag steigernde Tempo des Films ist bemerkenswert. Es beginnt mit ruhigen Landschaftsaufnahmen, die sich zu einem Drama steigern. Dann verwendet Aronofsky viele biblische Elemente (Kain und Abel, Selbstopferung) und macht daraus einen Horrorfilm. Gegen Ende kommen postapokalyptische Kriegsszenen und Splatter. Kombiniert ergibt das alles einen Mindfuck-Movie, der mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird.
    Aber Achtung: Wer kein Fan von Jennifer Lawrence ist, sollte die Finger von dem Film lassen, denn man sieht ihr Gesicht ständig in Großaufnahme.


    Mord im Orient-Express

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    Während einer Zugfahrt wird ein Passagier ermordet. Einer der Reisenden ist ein berühmter Detektiv, der den Mord aufklären will und es dabei mit ganz unterschiedlichen Charakteren und ihren Hintergrundgeschichten zu tun bekommt. Die Neuverfilmung eines Romans von Agatha Christie.
    Ein schöner Krimi mit einem tollen Cast (Penelope Cruz, Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Michelle Pfeiffer). Von der Exposition (der ersten Szene, in der man die Hauptfigur kennen lernt und einen Einblick in seinen Charakter erhält) bis zum großen Finale ist dieser Film kurzweilig, interessant geschrieben und mit hübschen Wendungen ausgestattet.
    Cineastik für alle Gelegenheit; man kann ihn im Kino sehen, an Samstagabenden mit Freunden oder an langweiligen Sonntagnachmittagen.

    Ich habe gerade zufällig auf facebook gesehen, dass ein absolutes unity-Heiligtum in die Politik gegangen ist. Thomas G. Hornauer tritt in irgendeinem Kaff als Bürgermeisterkandidat an!
    Laut seinem aktuellsten Video ist er leider nicht bei der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl dabei. So wie ich das verstanden habe, liegt das daran, dass die ihm keine Gage zahlen wollten. Dafür kann man jetzt direkt per WhattsApp mit ihm chatten :D

    Kanal Telemedial

    Ich komme mir schon fast wie ein Forentroll vor, weil ich das Leben gerade so liebe und alles einfach nur großartig läuft

    Ich finde, das ist mal eine nette Abwechslung ;)


    Wahrscheinlich hätte es sich schon herumgesprochen, wenn es einen einfachen "Seelenverwandten-Test" gäbe. Lass euer Ding erstmal etwas laufen und wenn es in einem halben Jahr im Bett, äh, beim gegenseitigen Gedankenlesen immer noch so gut läuft, ist die Sache geritzt.

    Ich war auf Gleichklang.de und abgefuckt-liebt-dich.de, habe aber beides nicht sehr intensiv genutzt. Gleichklang kostet etwas und ist hauptsächlich für Vegetarier/Veganer; ich würde bei potentiellen Partnern erstmal checken, ob Esos dabei sind. Ist aber insgesamt nicht schlecht.
    abgefuckt (Kontaktbörse für Punks) sollte eigentlich abgeschaltet werden, scheint aber noch zu funktionieren: abgefuckt-liebt-dich.de.

    "On one of our Adventures, Rick and I basically destroyed the whole world. So we bailed on that reality, and we came to t.his* one, because in t.his one, the world wasn't destroyed, and in t.his one, we were dead. So we came here and buried ourselves and we took their place. And every morning, Summer, I eat breakfast 20 yards away from my own rotting corpse. (...) I'm better than your brother. I'm a version of your brother you can trust when he says don't run. Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. Everybody's going to die. Come watch TV."

    Rick and Morty, Staffel 1, Episode 8: Was wäre wenn?


    *das Forum macht aus t h i s das: this

    Mein Bruder ist etwa zwei Jahre jünger als ich, später kamen noch vier Halb- bzw. Stiefgeschwister dazu, mit denen ich aber eher selten Kontakt habe. Meine Kindheit war Dank meines Bruders sehr schön. Wir haben uns immer gut verstanden - ich kann mich bis heute an keinen einzigen Streit erinnern. Ich war sogar sehr überrascht, als ich von Gleichaltrigen hörte, dass Streits unter Geschwistern vollkommen normal sein soll; das konnte ich mir lange nicht mal vorstellen. Vermutlich liegt das daran, dass wir bei vielen Dingen gleiche oder ähnliche Geschmäcker hatten und uns teilweise auch die Freundeskreise geteilt haben (mein bester Kumpel war zum Beispiel eine Zeit lang sein Mitbewohner). Heute haben wir zwar sehr unterschiedliche Berufe, können aber immer noch die ganze Nacht reden und unternehmen regelmäßig gemeinsam Dinge.

    Ich habe gerade in einem anderen Thread geschrieben, dass das Angebot, gerade im Internet, extrem groß ist. Es gibt so viele Videos, Filme und Texte, dass immer stärker selektiert werden muss. Man will natürlich nichts verpassen, darum nimmt man sich immer weniger Zeit für lange Texte; tldr. Darum ist Twitter auch so erfolgreich: Drei Sätze und für die, die dann noch Interesse haben, gibt es einen Link. Dasselbe gilt für Bilderstrecken und Meme-Seiten; ein Blick und schnell weiter. Deswegen wird vermutet, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne in den letzten Jahren massiv abgenommen hat und noch weiter abnehmen wird.
    Ein weiterer Faktor, gerade beim Thema Beleidigungen, ist bekanntlich die Anonymität des Internets. Mit einem Avatar und einem komischen Nickname kann man sich viel weniger identifizieren, als wenn man jemanden hat, der einem gegenüber sitzt. Man sieht auch nicht, was man mit seinem Verhalten anrichtet. Drum sind auch immer so viele ganz arg erschrocken, wenn sie merken, dass sie mit ihrem Cybermobbing Leute in den Selbstmord treiben. Aber gut, das waren sowieso immer die anderen.

    Außerdem war das Internet damals etwas für die elitären PC-Profis, die überhaupt Zugang dazu hatten. Heute kriegt man Smartphones mit jahrelangem Vertrag hinterher geschmissen. Und je mehr Menschen an einem Ort sind, desto größer ist auch die Anzahl der Arschlöcher.