Beiträge von _604_
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In meinem (ehemaligen) indirekten Umfeld gab es zwei Todesfälle, aber beide im ungefähren Lebensalterspektrum von 80 bis 90 Jahren. Die Exfreundin und ihr neuer Partner hatte beide einen mittelschweren Verlauf (einigermaßen heftig, aber kein Krankenhaus), sonst eine Hand voll milder Verläufe. Ich würde schätzen, dass etwa 4/5 meiner Bekannten keine auch nur irgendwie symptomatische oder überhaupt gar keine Infektion hatten.
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Was ich am wenigsten verstehen kann, ist, wieso es so viele nicht merken, wie der Meinungskorridor in den öffentlichen Medien immer enger wird, und abweichende Meinungen kaum noch (oder nur noch in einer extrem abwertenden, spöttischen Form) zugelassen werden.
Ich kann verstehen, dass es so aussieht, als würden viele das nicht merken. Wahrscheinlicher ist es ein viel kleinerer Teil wirklich nicht merkt und der Großteil "in stiller Absprache" sich kollektiv so verhält, als würden sie es nicht merken und als würde das nicht stattfinden - weil sie glauben, dass es in ihrem Interesse ist, dass nurmehr eine Meinung "erlaubt" ist und es momentan begrüßen und wollen dass es so bleibt oder sich nach Möglichkeit noch intensiviert.
Man muss doch eigentlich nur mit offenen Augen durch die Welt gehen, um zu realisieren, was da überall für eine Gleichschaltung stattgefunden hat.
Wer das nicht schon seit laaaaanger Zeit merkt, sondern erst jetzt beginnt, das zu merken... hat einiges aufzuholen.
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Ich bin mir sicher, dass du auch diesmal wieder in vorderster Reihe marschieren wirst, um die von dir verhassten Maßnahmen des Staates abzuwenden.

Eine inhaltlich 100% irrelevante Antwort. Sie verdient das Prädikat: Unmensch
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Was genau meinst du denn mit notwendigerweise?
Würde jemand etwas für jemand anderen tun, zu dem er überhaupt keinen Bezug hat?
Warum ist es schlimmer wenn ein Familienmitglied oder Freund stirbt als wenn jemand aus der "eigenen" Stadt stirbt, den man kaum kannte, das immernoch schlimmer, als wenn jemand irgendwo im "eigenen" Land stirbt, das immernoch schlimmer als wenn jemand irgendwo am "eigenen" Kontinent stirbt, das immernoch schlimmer als wenn irgendwo irgendjemand stirbt? Warum ist es schlimmer, wenn eine enge Bezugsperson stirbt, als wenn woanders 1.000 Menschen von irgendeinem Unglück dahingerafft werden? Es ist immer die Identifikation, das sich selbst im Anderen Sehen, das dem Anderen überhaupt erst Bedeutung verleiht und eine emotionale Reaktion ermöglicht. Altruismus im Sinne "selbstlosen Handelns" ist ein Widerspruch in sich.
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Inspiriert durch RE: Schubladendenken . Sicherlich nicht akkurat, aber nach bestem Wissen und Gewissen:
3. Lebensjahr:
Der weibliche Elternteil setzt erstmals eine angedrohte Sanktion in die Tat um. Ich bin nicht mehr frei.
Abgespeichert.
3./4. Lebensjahr:
Meine Mutter ist mir "rhetorisch überlegen". Verbale Auseinandersetzungen enden jeweils an dem Punkt, an dem sie beginnt ihre Argumente so kompliziert zu formulieren, dass ich selbst, obwohl ich davon ausgehen kann, dass sie tatsächlich noch argumentiert, an der Argumentation nicht mehr teilnehmen kann.
Abgespeichert.
Erkenntnis: Wer handelt, um jemand anderem eine Freude zu bereiten, handelt auch, um sich an der Freude, die er dem anderen bereitet, selbst zu erfreuen. Handeln ist notwendigerweise egoistisch.
Abgespeichert.
Ich spreche ein Nachbarskind in seinem Garten an. Wir werden Freunde.
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4. Lebensjahr:
Ich sitze manchmal zehn Minuten oder länger einfach nur in mich versunken da. Gedankenspiele jenseits von Wörtern. Manchmal kehre ich selbst zur Interaktion mit der Außenwelt zurück, in anderen Fällen werden meine Erkundungen mittels der Wörter "Jetzt schaust' aber schon wieder lang in's Narrenkastl" beendet.
Abgespeichert.
Ich habe im Kindergarten lose Bekanntschaften. Mein Lieblingsplatz ist ein abgestorbener, hohler Baum, der Platz für genau ein Kind bietet, in dem ich gerne bewegungslos herumstehe. Dieser Platz ist mein bester Freund.
Abgespeichert.
4./5. Lebensjahr:
Abgerufen: Ich schließe mit dem Teufel kleine Wetten ab; oft, dass ich es schaffen werde, über einen Schatten zu springen.
Abgerufen: Hinter dem Garten: Ein Nachbarsjunge und ein Mädchen stehen auf der Wiese neben einem Handtuch. Er möchte wetten, dass ich es nicht schaffe, über das Handtuch zu springen. Ich versuche es nicht.
5. Lebensjahr:
Jeden Tag in der Früh stehe ich gut gelaunt auf. Eines Abends nehme ich mir vor, nicht mehr gut gelaunt aufzustehen, denn vielleicht ist meine jeden Morgen erneuerte gute Laune ja der Grund dafür, dass meine Mutter kein Problem darin sieht, mich bis zum Abend jedes Tages erneut restlos zu frustrieren.
Abgespeichert.
Ich darf erst aufstehen, wenn ich aufgegessen habe. Statt zu essen, entscheide ich mich, die Flamme der brennenden Kerze auf dem Esstisch visuell zu fixieren. Nach einer halben Stunde wird mir erlaubt aufzustehen, obwohl ich nicht weitergegessen habe.
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6. Lebensjahr:
Der Nachbarsjunge und ich haben einen gemeinsamen Freund.
Sie teilen mir mit, ich stehe auf einer Liste von Kindern, die nicht ihre Freunde sind.
Krieg.
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Eines Morgens: Schlafparalyse. Ich bin wach, aber kann nicht einmal meine Augen öffnen. Ich denke, ich brauche nur abzuwarten. Es funktioniert.
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7. Lebensjahr:
Volksschule.
Ich schenke mein Schulbrot immer her. Ich lasse mir von Mitschülern nichts gefallen. Beide Verhaltensweisen werden gegenüber meiner Mutter als ein Mangel an sozialer Reife bewertet.
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Mein Spitzname ist "Psycho". Ich habe kein Problem damit.
Abgespeichert.
9. Lebensjahr:
Winter. Die halbe Klasse macht eine Scheeballschlacht. Die Teams sind immer die gleichen: Ich gegen den Rest. Für mich ist das selbstverständlich, es fühlt sich fair an.
Abgespeichert.
To be continued...
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Du bist einfach Menschenmüll. Dämlicher ungeimpfter Menschenmüll.
Danke, dass Du endlich so ehrlich bist, Misanthrop, und beweist, dass Du Dich mit deinem selbstgewählten Namen tatsächlich akkurat beschreibst. Genau deshalb ist es so wichtig, dass die noch Handlungsfähigen _nicht nur_ unter den vielen bereits jetzt Entmenschlichten agieren, bevor sich noch mehr "Solidarische" vor lauter Solidarität von ihrer eigenen Menschlichkeit verabschieden.