Beiträge von _604_

    Ich seh das so, dass man vielleicht irgendwann weise wird, _nachdem_ man genug Grenzen überschritten hat und genug Erfahrung mit Grenzen generell gesammelt hat, um nicht einmal mehr unbedingt in ihre Nähe kommen zu müssen. Sich zuvor "gehalten" und "weise" zu geben/zu wähnen, wirkt auf mich eher wie eine Rechtfertigung dafür, dass man sich eigentlich dem Leben nicht ganz stellen will.

    Nujoar. Man kann sich ja auch denken, wo die grenzen liegen und was passiert, wenn man sie überschreitet. Da kann es auch ohne (negative) Lebenserfahrung weise sein, sie nicht zu überschreiten; Das nicht überschreiten von Grenzen pauschal als "Sich nicht dem Leben stellen wollen" zu bezeichnen ist schon etwas abenteuerlich ;)

    "Man kann sich ja auch denken [...]" Sicherlich kann man das, aber beim "sich etwas denken" handelt es sich hier doch einfach nur um Mutmaßungen ("Konstruktionen") und wenn man es unterlässt, diese Mutmaßungen einer Überprüfung, einem Experiment zu unterziehen, bleiben diese Mutmaßungen auch einfach nur Mutmaßungen: In der Ferne liegende, diffus verschwommene Linien, die sich beim Wagnis der Annäherung vielleicht als nicht oder nicht in dieser Form oder als tatsächlich in noch weitaus größerer Entfernung liegend, als es zuvor schien, herausstellen würden.

    -> "Das heißt, daß sich die wirkliche Welt immer dort offenbart, wo unsere Konstruktionen scheitern." ( http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=konstruktivismus )

    Ich erweitere meinen Handlungsspielraum, Komforzone und "die eigene Welt", indem ich mutmaßliche Grenzen einer Überprüfung unterziehe. Die Grenze stellt sich dann idealerweise als in Wirklichkeit nicht existent heraus (das Konstrukt, das die Mutmaßung dieser "konkreten" Grenze war, scheitert). War das Konstrukt einigermaßen korrekt, erfahre ich die Grenze in ihrer Wirksamkeit und mich selbst in Relation zu der Grenze, für gewöhnlich in Verbindung mit irgendeiner Form von Schmerz oder Schaden - denn vor Schmerz/Schaden versucht man sich üblicherweise durch die Konstruktion hypothetischer Grenzen (Risikoanalyse/Einschätzen hypothetischer Gefahr) zu schützen. Das ist dann natürlich mehr oder weniger unangenehm, aber man lernt dabei etwas, wenn auch vielleicht manchmal kaum mehr, als dass die hypothetische Grenze tatsächlich in irgendeiner wirklichkeits-relevanten Form existiert. Jedoch hat sogar dieser "Mindestgewinn" einen sehr realen Wert, da man dann nicht, in einer Situation, in der es "wirklich darauf ankommt" raten muss (und eventuell Zeitdruck herrscht, etc...), ob man diese zuvor mutmaßliche Grenze vielleicht doch überschreiten könnte, oder vielleicht doch irgendeine andere mutmaßliche Grenze, die man noch nicht überprüft hat, oder vielleicht doch irgendeine andere mutmaßliche Grenze... Eine überprüfte Grenze/Konstruktion wird durch die Überprüfung in jedem Fall von einer Unsicherheit zu einer Sicherheit, sei es in "negativer" oder "positiver" Form (Grenze gar nicht da / Grenze definitiv da).

    °Pauschal° würde ich ein Nichtüberschreiten von Grenzen keinesfalls als sich-dem-Leben-entziehen bewerten, aber sehrwohl als °tendenziell°. Es ist sicherlich nicht ratsam zu viele Risiken zugleich einzugehen (~extrem: "jede Grenze sofort überschreiten"). Niemals eine Grenze zu überschreiten ist allerdings mit Sicherheit das größte "Risiko", das man überhaupt eingehen kann - eine ständig kleiner werdende Komfortzone und Welt und der sichere "Tod bereits zu Lebzeiten".

    Verantwortung übernehmen

    Worauf ich hinaus wollte, ist, dass dieses Übernehmen von Verantwortung ein relativ loses virtuelles Konstrukt ist. Wenn man mal "die Haftung für etwas übernehmen" ausschliesst ist das eine weitgehend leere Worthülse. Mag sein, dass man darunter eine bestimmte mentale Einstellung verbindet, die einen motivierter macht, eine Sache gut zu erledigen. Es hat halt auch viel mit Macht zu tun; Wenn's denn dann schiefgeht bekommt man ggf. in Zukunft weniger an "Verantwortung" übertragen. Das war auch nur so ein Einwurf; hatte mir spontan gedacht, was das eigentlich konkret bedeutet und ausser "Engagement und Bereitschaft, sich anzustrengen" ist mir da nichts konkretes eingefallen.

    Leider werden viele schöne und gute Konzepte nunmehr hauptsächlich als leere Worthülsen genutzt, so auch "das Übernehmen von Verantwortung". Natürlich möchte ich mich dessen nicht "schuldig machen". Mir kommt vor, Du hast die Textstelle, in der ich beschrieben habe, was ich mit "Verantwortung übernehmen" meine, irgendwie überlesen... -> "[...] die unangenehme Situation und wie man sie für sich verursacht hat, nüchtern genug und ohne Schuldzuweisungen oder "falsche Reue" (Selbst-Schuldzuweisung) betrachten und nicht nur "Lehren" daraus ziehen, sondern vielleicht sogar noch eventuell angerichteten Schaden angemessen ausgleichen [...]"

    , das verstehe ich unter Eigenverantwortlichkeit und sehe ich als unerlässliche Voraussetzung, um aus Erlebtem nützliche Lehren ziehen zu können - andernfalls "wird" man auch "aus Schaden" nicht "klug".

    ...Sich anderen gegenüber verantwortlich ("ver_antwort_lich"(!)) zu verhalten, bedeutet in diesem Sinn umgemünzt einfach nur "die unangenehme Situation und wie man sie für sich _und andere Beteiligte_ verursacht hat, nüchtern genug und ohne Schuldzuweisungen, welche fast immer einem Schuld(~=Verantwortung)-von-sich-weisen entsprechen, betrachten und nicht nur "Lehren" daraus ziehen, sondern vielleicht sogar noch eventuell angerichteten Schaden angemessen ausgleichen [...]" In der Eigenverantwortlichkeit setzt man sich mit sich selbst auseinander, steht sich selbst "Rede und _Antwort_", in der sozialen Verantwortung/Verantwortung anderen Gegenüber, hat man den Beteiligten Rede und _Antwort_ zu stehen - die gemeinsame soziale Wirklichkeit ("consensus reality"), inklusive einer Vereinbarung ("consent") darüber, bei wem welche Verantwortlichkeiten zu verorten sind, muss im sozialen Diskurs ausgehandelt werden. "Kein Kommentar" oder ein eklatant ausweichender/sabotierender Kommunikationsstil entsprechen hier einem sich-der-Verantwortung-Entziehen.

    "Engagement und Bereitschaft, sich anzustrengen" gehört für mich nicht unbedingt zum Verantwortung übernehmen dazu. Wenn jemand gerade depressiv, sonstwie müde, generell schwach oder faul ist, bewerte ich allein diesen Umstand ("passiv"/das "Sein") nicht als verantwortungslos. Erst eine Handlung ("aktiv"/das "Tun") bzw. Unterlassung (negatives "aktiv"/"Tun") würde ich als auf dem Spektrum verantwortlich/unverantwortlich bewertbar sehen. Wenn jemand jerderzeit jeden "warnt", dass er "generell für fast alles zu faul" ist und das zumindest einigermaßen nachvollziehbar/glaubwürdig erklären/begründen kann, würde ich ihn in seinem Handeln (und per Erweiterung, wenn man so will, daher also auch in seinem Sein) durchaus als eher verantwortungsvoll als verantwortungslos/verantwortungsmangelhaft bezeichnen.

    mannigfaltigen Möglichkeiten zu lernen

    Klar, um eine zahlenreihe auswendig zu lernen braucht man wenig Abstraktionsvermögen. Aber habe ich das, kann ich ggf. das Muster der Zahlenreihe erkennen und diese dadurch besser und prüfbarer wiedergeben; insofern ist Abstraktionsvermögen durchaus zuträglich für das Lernen und Wiedergeben des Gelernten.

    Ichf frag mich aber grade, wo/warum wir uns da hinnavigiert haben in der Diskussion - es ist ja recht weit ab vom schuss mittlerweile ;)

    Die Nützlichkeit abstrakten(=konzeptuellen) Lernens lässt sich sehr leicht überschätzen, wird meiner Meinung nach ganz besonders am Höhepunkt unserer gegenwärtigen Epoche der "endlos wuchernden, verwandelnden Abstraktion des Wirklichen in immer mehr, immer verschachteltere Konzepte" irreführenderweise und, möglicherweise weitestgehend unbewusst, ganz besonders propagiert. Wobei das nun wirklich ein sehr philosophisches Thema ist, das vielleicht weniger direkte Relevanz für "Anarchie" hat, als die Diskussion von "Grenzen" und vor allem von sozialer- und Eigenverantwortung.

    Ohne das als "Beweis" für etwas anzuführen zu wollen, und selbst auf die Gefahr hin, dass es so oder so ähnlich missverstanden werden könnte, möchte ich diesen kurzen Austausch hier einfügen. Vielleicht mehr als potentiellen, "vagen Denkanstoß" oder potentiell wie-auch-immer-geartete Inspiration:

    Wenn prinzipiell keine Aversion gegenüber dem Lesen englischer Texte besteht, kann ich gerade zum Thema Abstraktion/Konzepte/Wirklichkeit/Konkretes "meinen" (im Sand verlaufenen/pausierten) Thread The Darin Stevenson Copy-Pasted Podcast (Sorry: Englisch) empfehlen.

    Auch wenn das genaugenommen eher off topic ist, hier zwei seiner jüngeren Texte zum Thema abstraktes/konzeptuelles Denken ~versus spontan-intuitives Handeln/Wissen/Erkunden, die ich wirklich sehr inspirierend und zu dem Thema höchst relevant finde:

    zu welch wahnwitzigen Geschwindigkeiten man sich gerade hinreißen lässt, eventuell nur, weil "es sich gerade so gut anfühlt", kann es gefährlich werden.

    Genau das Problem hatte ich gemeint, weswegen ich den "gehaltenen" Philosophen als den "weiseren" genannt hatte.

    Ich seh das so, dass man vielleicht irgendwann weise wird, _nachdem_ man genug Grenzen überschritten hat und genug Erfahrung mit Grenzen generell gesammelt hat, um nicht einmal mehr unbedingt in ihre Nähe kommen zu müssen. Sich zuvor "gehalten" und "weise" zu geben/zu wähnen, wirkt auf mich eher wie eine Rechtfertigung dafür, dass man sich eigentlich dem Leben nicht ganz stellen will.

    Verantwortung dafür übernehmen

    hm... Was heisst eigentlich, Verantwortung übernehmen?

    Ich meine, beim Möbelpacken kann man leicht sagen "Ihr tragt den Schrank und ich die Verantwortung".

    Bleibt doch wiedergutmachung das einzige was man bei "Verantwortung tragen", praktisch tun kann. Außer irgendeine Geisteshaltung, die sich der Schuld eingesteht und gleichzeitig dem umstand dass man - einmal nichts hätte tun können und ein anderes mal nichts getan hat obwohl man etwas hätte tun können... Bei der Sache mit Verantwortung und Schuld wird eh eine Menge Schindluder getrieben - vor allem bei den Dogmatikern.

    Im allgemeinen kommt es mir eh mehr so vor, dass ich eher schuld trage für das, was ich nicht bleiben gelassen habe, als für das, was ich falsch gemacht habe.... Hängt vl. auch damit zusammen, weshalb der deutsche michel Verbote so liebt. Es ist vl. schon so eine Sache der Volksmentalität, könnte ich mir vorstellen. Vergebung annehmen und verinnerlichen steht halt auf einem komplett anderen Blatt.

    Ich hätte gedacht, dass ich in dem Absatz einigermaßen umfassend ausgeführt habe, was ich mit "Verantwortung übernehmen" meine. "[...] oder möchte man nicht selbst die Verantwortung dafür übernehmen [...]" war vielleicht etwas ungeschickt formuliert, aber im Prinzip geht es um die Korrektur der Richtung, bei sich selbst und dort, wo man im Außen möglicherweise abwegige Entwicklungen in Gang gesetzt hat. Das Wort "Wiedergutmachung" klingt mir etwas zu sehr nach einer vermeintlichen Möglichkeit einer "Rückgängigmachung" von bereits Geschehenem, was natürlich nicht möglich ist, auch wenn manche das manchmal gerne einfordern würden. Das Wort "Schuld" meide ich überhaupt, scheint es mir in der Regel doch in erster Linie einem Von-sich-Weisen von Verantwortung zu dienen (~"genau der/die/das eine ist/hat die Schuld - alle(s) andere(n) tragen keinerlei Schuld oder Mitverantwortung"). "Vergebung"... ich glaub, ich hab noch nicht ausreichend große Scheiße gebaut, um zu diesem Wort einen ausreichend konkreten Bezug zu haben. Generell scheint mir ein allgemeines Zugeständnis, dass Seitens der Beteiligten keine böse Absicht vorlag, kombiniert mit praktiziertem, guten Willen, gemeinsam die nötigen Vorkehrungen zu treffen, dass es unwahrscheinlich wird, dass es erneut zu einer ähnlichen, gemeinsamen Entgleisung kommt, ausreichend, nicht um etwas Rückgängig oder "kompensativ" "wieder gut" zu machen, sondern eine soziale Situation herzustellen, die allgemein wieder als "gut" und stabile Basis für gemeinschaftliches Handeln wahrgenommen werden kann. Als Voraussetzung für all das sehe ich eine gemeinsame, möglichst ehrliche, umfassende und tiefgehende Ursachenergründung, aus der heraus dann eben auch sinnvolle Konsequenzen gezogen werden können. Jegliche Schuldzuweisungen sind einem solchen Unterfangen höchst hinderlich, inklusive einem übermäßigen Suchen "der Schuld" bei sich selbst.


    Es gibt keine allgmeingültigen Aussagen - und dass sich diese Aussage selbst widerspricht, ist in ihrem eigenen Sinn.

    Hm... Also für mich hängt das aber eng an Abstraktions- und Lernfähigkeit zusammen. Wenn der Mensch das Konzept eines Lichtschalters verstanden hat, dann kann man das Licht an und auschalten egal, ob es sich um einen Wippschalter oder einen Kippschalter handelt. Jede Verallgemeinerung braucht eine Abstraktion und die Fähigkeit, unzulässige Umkehrschlüsse zu erkennen und zu vermeiden.

    Schonmal in einem Wachtraum versucht, das Licht in einem Raum abzuschalten? Meist passiert einfach nichts und mit viel suggestion und konzentration schafft man es, dass etwas passiert aber meist wechselt dann das komplette Umfeld. Da hat doch irgendwie das Individuum eine Bewusstseinsebene "erreicht" bzw. ist darauf zurückgefallen, das dem des kollektiven Bewusstseins ähnelt, wo logische Schlüsse einfach nicht möglich sind...

    Oder im Traum einfache Rechenaufgaben zu lösen.... Ist auch so ein Ding, was einfach nicht klappt.

    Abstraktions- und Lernfähigkeit... Für mich sind das prinzipiell zwei sehr verschiedene Sachen, da ich glaube, dass bewusst abstrahierendes Lernen einen sehr speziellen Sonderfall unter den mannigfaltigen Möglichkeiten zu lernen darstellt - recht offensichtlich anschaulich wird das z.B. wenn man bedenkt, dass gerne unterstellt wird, dass im Gegensatz zu fast allen anderen Tierarten, ~allein der Mensch dazu fähig sei. Um aus abstrakter Erkenntnis mehr Nutzen ziehen zu können, als sich unbeabsichtigt Schaden zuzuziehen, bedarf es großer Vor- und Umsicht, da aus dem praktisch unendlich komplexen Kontext einer Situation eine "Erkenntnis" herausselektiert worden ist, die dann aber all zu oft zu leichtertig auf spätere Situationen und in spätere Situationen (hinein-)extrapoliert wird, auf die sich diese Erkenntnis unter umsichtigerer Betrachtung der Umstände aber gar nicht sinngemäß und sinnvoll anwenden lässt. Die "Erfahrung"/das "Gelernte" wird so leicht zu einer reinen Rechtfertigung für automatisiertes, inadäquates Handeln.


    Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich deine einzelnen Punkte des letzten Posts zwar verstehe, aber den Zusammenhang nicht so ganz sehe, wenn du überhaupt auf einen Zusammenhang hinauswolltest - aber den Anschein hatte es...

    Nein, ich wollte auf keinen "größeren" Zusammenhang hinaus. ;)

    Hier zitiere ich sozusagen "Deine" Aussage (den resignierenden Fahnen-Wedler). Und hier ist die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage: ["Zitat von _604_ Die von mir zitierte Aussage, nicht die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage."] :this:

    Ich verstehe: Zitierte Aussagenzitierer zitierten u.u. sogar zitierte Aussagen zitierter Aussagenzitierer... Wann wird das damals eigentlich jetzt?

    Sollte die Frage nicht lauten "wann wird die Zukunft eigentlich Jetzt?" Außer man wartet darauf, dass der Verlauf der Zeit seine Richtung ändert...

    Die von mir zitierte Aussage, nicht die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage.

    :give_up:

    Hier zitiere ich sozusagen "Deine" Aussage (den resignierenden Fahnen-Wedler). Und hier ist die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage: ["Zitat von _604_ Die von mir zitierte Aussage, nicht die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage."] :this:

    Du hast doch die Beleidigungen locker sitzen, warum hängst du jetzt deine Eigenschaft ihm an?

    Bei Unmensch weiß ich schon, dass was wie absurdestes Kabarett erscheint sein voller Ernst ist. Bei Dir bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber nach dieser Frage fast sicher.

    Ah, jetzt check ich erst, dass ihr gerade Zoff habt... daher diese Nachricht, welche sich beinahe ausschließlich auf der emotionalen und kaum auf der inhaltlichen Ebene befindet.

    Sehr praktisch! :evil:

    Achja, was ich auch noch fragen wollte, obwohl es sowieso ignoriert wird: Wer ist mit "ihr" gemeint? Gibts neue Fraktionen??

    "[...] es gilt "wie immer": gemeint ist, wer auch immer sich gemeint fühlt, selbst wenn er nicht gemeint wurde... :ninja:"

    Ich mach mir generell nicht die Mühe, Leute irgendwie in verschiende "fixe" Fraktionen zusammenzufassen. Wenn 1, 2 oder 3 Leute immer auf genau die gleichen Aussagenkomplexe anspringen, verfestigt sich das natürlich eine Zeit lang, aber daran denke ich nicht beim Schreiben, das sehe ich dann eh, und wird mir in Erinnerung gerufen, wenn jemand antwortet. Generell hab ich beim Schreiben den Namen im Kopf, auf dessen konkrete Aussagen ich gerade antworte und das war's auch schon. In dem Fall hab ich es bewusst völlig offen gelassen, weil ich einfach nur fand, dass das Thema hier relativ gut auf den Punkt gebracht worden ist und wenn das aber dann von allen Beteiligten völlig ignoriert wird, kann sich zwar jeder für sich privat seinen Teil zu dieser Ignoranz denken - aber genau dafür, finde ich, ist ein Forum eben nicht da: Dass man, wenn man endlich auf den Punkt kommt, dann einfach mal geschlossen gemeinsam gar nichts dazu sagt...

    Die von mir zitierte Aussage, nicht die in der von mir zitierten Aussage zitierte Aussage. ;PP Damit sage ich nicht, dass es 100% offensichtlich gewesen ist; eher nur mehr oder weniger naheliegend - aber fragen kostet nichts, oder sollte es zumindest nicht...

    Ich zitier das einfach mal, damit ihr es doppelt ignorieren müsst, falls ihr es ignorieren wollt. =) Und es gilt "wie immer": gemeint ist, wer auch immer sich gemeint fühlt, selbst wenn er nicht gemeint wurde... :ninja: