Beiträge von _604_

    Oder neuerdings - ich weiss gar nicht wie mir geschieht - denkt jeder der mich trollt, ich würde mich tierisch aufregen dabei hock ich hier nur leicht verpennt auf der couch rum, schlürf cola und tippel irgendwas...

    Sonst würde sich das "Trollen für eine bessere Welt" doch gar nicht auszahlen!.. xD

    ich habe vor darauf ( RE: Anarchismus ) noch zu antworten aber erstmal:

    aus meiner sicht eine kultur die momentan nur von echten anarchisten angestrebt und aufgebaut werden kann:

    gelesen von absztrakkt (= älterer name von galstarr)

    eher off-topic: das hat wikipedia zu ihm zu sagen: " In anderen Zeilen trifft er homophobe und verschwörungsideologische Aussagen: „Doch wenn ich hier jetzt laut sage, Frauen fühlen sich alleine auf der Straße nicht mehr wohl, dann ist das was schlimmeres, als wenn ich sag, im Bundestag sprechen kinderfickende Schwuchteln auf Crystal Meth. Blickste des?“ und „2009 hab ich dich […] schon gewarnt vor der NWO.“

    Diese Tendenz setzte sich auch in seinem Lied Eiserne Fronten fort, welches er als sein Alter Ego Bodhi Balboa veröffentlichte.[17] Aussagen wie: „Sie schaffen Geld aus dem nix und vereisen die Konten […] Sie gehen an die Meinungsfreiheit schaffen eiserne Fronten“ treffen auf fragwürdige Statements, die auf den, in verschwörungstheoretischen Kreisen propagierten, Selbsthass der Deutschen anspielt: „Die Gesellschaftspädagogik dieser Weltmachtsmafiosis […] Sie ist verantwortlich für den Selbsthass meiner Homies.“ Auch vor Aussagen, die besonders aus rechtsideologischen Kreisen bekannt sind und darauf aufmerksam machen sollen, dass man sich nicht zu seiner Nationalität bekennen dürfe, macht Absztrakkt keinen Halt: „Ja in Deutschland darf man alles sein, außer ein Deutscher."

    -> <sarcasm> bravo! </sarcasm>

    "Ansonsten liegt das Problem aus 'eurer' Sicht wohl eher darin, dass jemand wie Unmensch 'euch' nicht den Gefallen tut, hier am Entstehen einer Querdenker-Echokammer mitzuwirken."


    Soll das ein Witz sein? "Nicht mitwirken" ist etwas ganz anderes als ständige, aktive Sabotage.

    Sicherlich kann man das, aber beim "sich etwas denken" handelt es sich hier doch einfach nur um Mutmaßungen

    Naja, wie heisst es so schön "Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen".

    Die soll ja heutzutage eher ausexorziert werden und bei einigen, die diese Seuche weitertragen ist das lange geschehen, ganz nach dem Motto:

    Hei, wie ist das Wetter bei euch heute? - Keine Ahnung, bin ich Meteorologe?

    Extrapolation ist eine hohe Kunst, vor allem wenn es sich um etwas so komplexes wie die selbst erlebte Wirklichkeit handelt. Der Verstand operiert auf Logik basierend. In einem Schachspiel ("perfect information game") kann man, da man die Situation des "Spieluniversums" vollständig kennt, theoretisch allein mittels des Verstandes perfekte Entscheidungen treffen und muss niemals eine Hypothese experimentell überprüfen. Die Wirklichkeit, in der sich der Mensch als Subjekt erfährt ist aber alles andere als "vollständig bekannt" - tendenziell eher fast vollständig unbekannt, sofern man nicht absolut im Hier&Jetzt bleibt. Die "Grenzen" sind in der Praxis aber immer auf der Vergangenheit basierende Extrapolationen aus der Gegenwart in die Zukunft, und da fängt es meiner Meinung nach an, im Allgemeinen sehr, sehr schwierig zu werden, zu beurteilen welche Handlung mit welchen Wahrscheinlichkeiten zu welchem Ergebnis führen wird, sobald man das Gebiet der alltäglichen Newton'schen Mechanik (Erdanziehungskraft, etc.) verlässt. ;)

    Niemals eine Grenze zu überschreiten ist allerdings mit Sicherheit das größte "Risiko", das man überhaupt eingehen kann - eine ständig kleiner werdende Komfortzone und Welt und der sichere "Tod bereits zu Lebzeiten".

    Ich denke mit den Grenzen verhält es sich ähnlich wie mit Authorität: Die muss vom Beherrschten gewährt/zugestanden werden, alles andere ist Tyrannei.

    "Beherrschung" in diesem Sinn ist so verschieden von "Tyrannei" nicht. Entweder man einigt sich auf Grenzen, dann "beherrschen" sich alle "selbst" und es handelt sich um vollständig legitimierte Grenzen. Man braucht dann nicht das Wort "beherrschen", das einen aktiven und einen passiven Part impliziert verwenden, sondern kann einfach von z.B. "Leben in Einigkeit" sprechen. Oder eine Grenze wird ohne Einigung/Konsens einfach "vorgegeben" (Zum Beispiel wenn jemand meint "Autorität" zu besitzen, diese aber nicht "natürlich" ist und vom "Beherrschten" daher nicht anerkannt wird). Wird die vorgegebene Grenze vom "Beherrschten" um "Bestrafung" zu vermeiden, tatsächlich anerkannt, geht das dann schon in Richtung Tyrannei. Sie werden dann aufgrund des Machtverhältnisses zwischen "Grenzenzieher" und "Beherrschtem" "gewährt/zugestanden" und es ist meiner Meinung nach dann trotzdem bereits eine mehr oder weniger milde Form der Tyrannei. Wenn jemand einfach vor nichts Angst hat, kann man denjenigen auch nicht mittels Verboten und Stafandrohung tyrannisieren. Diese "Grenzen" werden dann zwar "vorgegeben", werden aber einfach nicht anerkannt und sind daher ohne Wirkung und verdienen daher die Bezeichung "Grenze" in diesem Kontext dann auch nicht einmal.

    Wir müssen also die Spielregeln ändern, um nicht mehr manipuliert zu werden.

    Der meines Erachtens einzige Weg besteht

    a) in der dezentralen Selbstiorganisation,

    b) in der Bekämpfung/Verhinderung von extremer Machtanhäufung.

    a) 100%

    b) Ein Kampf gegen Windmühlen... Ja, man kann gemeinsam, innerhalb der "dezentralen Selbstorganisation" darauf achten - aber außerhalb des Selbst(organisierten), meiner Meinung nach der beste Weg, sich ohne Ende an sich endlos erweiternd und erneuernden Ungewissheiten aufzureiben.