Ich sehe vor allem die fehlende Motivation, selbst etwas zu tun, wenn es quasi auch so funktioniert. Sogar Yachtausflüge scheinen ja in greifbarer Nähe zu sein, auch wenn Unterhalt und Pflege nicht ins eigene Ressort fallen. Kann das funktionieren? Selbst im Science-Fiction? Ich meine, so real scheint es dann ja doch gehalten zu sein, wenn Dinge wie Berufsausbildung zu den tragenden Grundankern zählen. Wieso dann nicht auch die Parameter der real-existierenden Forderungen, dass Arbeitslose ins Lager gehören?
Mhm.. das ist ja der Grund für den Thread, dass ich auch andere Ansichten kriege, als das was in meinem Kopf mit "ach geht schon" herumschwirrt. 
Naja es ist dort nicht so eine klassische Ausbildung wie hier, dort wird viel mehr auf Praxis-Erfahrung gesetzt, als Studium und Co.
Quasi mehr auf Eigeninitiative und Eigeninteresse. Im Grunde kann jeder alles werden.
Würde ich Arbeitslose in eine Schiene abschieben und zu etwas zwingen, stellt sich die Frage, welche Instanz das entscheidet - Die Regierung?
Der Staat? - Sowas sollte es per se nicht geben. Es gibt Repräsentanten, aber auch nur für Ihre Bereiche und das läuft alles zusammen.
Wenn die Gesellschaft es quasi entscheidet, dass Leute, die nicht zum Gemeinwohl beitragen, gezwungen werden etwas zu tun (oder verbannt werden), dann ist das so.
Aber so wollte ich das nicht haben.
Ich würde eine wirklich fiktionale Geschichte weit weniger an den Vorbildern der realen Welt ansiedeln, die lediglich einen sozialistischen Touch verpasst bekommen hat. Vielleicht ist die Geschichte auch weniger Sci-Fi, als eine Utopie? Dann würde ich den Planeten aber auch ganz anders anlegen.
Klar ist das eine Utopie - so oder so. Sci-Fi aber auch, da es auf einem anderen Planeten, mit anderen "Wesen" ist, anderen "Tieren" (teilw. auch sowas wie Dinos ^^) und anderem Fortschritt/Interesse. Es wird immer Probleme geben, sonst wäre es auch langweilig und der Mensch würde stillstehen.
Das hat somit nichts mit Planeten zu tun.
Was wäre so Deine Idee, was ganz anders ist. "Nämlich weit entfernt von all diesen Kram, den wir auf Erden schon haben." ?
Gut wäre es auch zu wissen, in welcher Richtung denn ein Handlungsstrang geplant ist, und welche Akteure mit welcher Intention welche Story abhandeln.
So klingt das alles sehr nach Deutschland mit bedingungslosen Grundeinkommen und entsprechend netteren Menschen, die nicht mehr Angst haben, dass man ihnen was wegnimmt, sondern dass auch mal ein gemeinschaftlicher Bootsausflug möglich ist.
Das klingt lustig.
Nein, ein 'Mensch' landet quasi auf diesem Planeten, entgegen seiner Anweisungen, hüpft er aber vom Raumschiff runter und ist dort "gestrandet". Die anderen lassen ihn natürlich zurück, könnte ja jetzt total krank und verpestet sein. Logisch 
Ich hab noch keine Idee wie ich es groß aufbaue, jedenfalls dachte ich daran, dass er die Welt quasi kennenlernt.
Im ersten Moment hat er zwei Bewohner getroffen, die auch direkt anders als Menschen waren (nicht nur optisch). Später wird er die Wohngegenden sehen und von dem Lebenssystem erfahren.
Es soll kein "Ich gegen 5000 Roboter" sein oder "ich gegen das System". Viel eher eine.. "Erlebnisreise". Die keinen direkten Spannungsbogen hat, viel eher einfach sehr interessant zu lesen ist, weil es etwas "anderes" ist.
Aber Du hast recht, bisher klingt es so, als wäre es ein besseres Deutschland mit materiellem Grundeinkommen.
Was ich schon mal sagen kann:
Es gibt keine klassischen Gefängnisse, die 'Regeln' oder Gesetze, werden (wie im Technokratischen) von betroffenen Personen festgelegt, mittels Abstimmverfahren. Dabei sind es nicht 5 Auserwählte in jeder Branche, sondern alle erfahreren Arbeiter in dessen Branche.
Prinzipiell sollte es aber hier eher um die Idee: Welt ohne Geld gehen.
Was für Probleme es gibt und wie es gelöst werden könnte 
Danke Dir für Deinen Input!