Außerdem haben sich solche Visionen über mehrere Male immer stärker manifestiert. Ich kann ja jetzt nicht an x stellen das gleiche schreiben. Und der Verlauf, wie sich das manifestiert hat der ist im nachhinein sehr schwer rekonstruierbar....
Warum kannst Du das nicht?
Du darfst/kannst alles. Wenn es zeitlich so passiert war und es eben auch so logisch ist, dann tu das doch.
Klar, wenn es 5 x dasselbe war und innerhalb 50 Seiten passiert, lässt es halt 1-2x weg. Ansonsten... setz es ganz am Anfang. Später greifst Du es wieder auf um es zu erklären (was damit gemeint war) und nochmal später weißt Du (und somit der Leser auch) schon viel mehr und kannst es nochmal thematisieren.
Ich seh' darin kein Problem.
Gehört halt mit zu der Entwicklung dazu. Im Horrorbuch kommt das Monster doch auch 100 x und nicht nur 2x 
Dann gehe ich mal davon aus, Du schreibst diesen Teil aus der Sicht des Kindes?
Die Aussagen vom Protagonisten sind, meiner Meinung nach, viel zu erwachsen. Ich weiß jetzt zwar nicht, welches Alter Du da darstellen willst, aber sofern das nicht die Jugend (oder angehende Jugend) ist, passt es nicht ganz.
Heute würde ich ihr vor den Latz knallen: "Wenn ich jetzt ruckartig meinen Arm mit geballter Faust in ihre Richtung ausstreckte und ihr gesicht zufällig im Wege steht - wäre das dann auch Gottes Wille?"
Und dann wechselst Du wieder in den "das war nur eine Erinnerung"-Modus.
Bissl sehr tricky, findest Du nicht? ^^
Ob ich die idee von nem bekannten aufgreifen werde, zwischen erster und dritter person zu springen ... das wirkt mir dann doch etwas zu schizo und vor allem verwirrend XD Aber vielleicht an ein, zwei stellen, wenns passt...
Überhaupt nicht. Wenn Du das richtig platzierst, ist das durchaus machbar.
In meinem Teamroman haben mein Partner und ich auch unterschiedliche Schreibstile verwendet. Während er die Erzähl-Perspektive genutzt hat, natürlich mit dem Fokus auf seinen Prota, habe ich die Ich-Perspektive genutzt, mit meiner Protagonistin.
Es gab keine Probleme und mit der Zeit fällt der Wechsel kaum mehr auf.
Abgesehen davon nutze ich z.B. immer die Ich-Perspektive in der Gegenwart. DAS ist Schizo 
Oh weiha... ich wünsch Dir jetzt schon viel Spaß beim Korrigieren. ^^ Das macht mir ja schon selten Spaß bei meinem Buch.
Und da sind schon einige Fehler drin. Aber zum Glück nicht in jedem Satz.