Beiträge von InSpace

    Echt schade, dass du nicht "live" dabei warst damals in der guten alten Zeit, die dort in den Archiven verewigt ist.
    Die User waren zwar damals auch nicht besser oder intelligenter als heute, aber es war eben turbulenter. Es herrschte mehr Kommen und Gehen, in den besten Zeiten war das wie in einer Drehtür, jeden Tag stand ein neuer Verrückter im Laden und ekelte einen anderen raus. ^^
    Aber schön, dass die Archive tatsächlich noch von jemandem angeschaut und gewürdigt werden. Ist ja in gewisser Weise auch schon so eine Art Gesamtkunstwerk.

    Was das Forum an sich angeht: Ich denke, das Forum ist aktuell vielleicht nicht mehr so verrückt wie damals, aber dafür angenehm stabil. Vielleicht sind auch die User einfach etwas stabiler geworden. Naja, natürlich nicht alle. ;) Aber ich bin mit dem momentanen Zustand eigentlich ganz zufrieden. Ein paar mehr teilnehmende User dürften es gern noch sein. Davon abgesehen passt das aber schon ganz gut, so wie es aktuell läuft, denke ich.

    Ich schaue hin und wieder rein, finde es aber anstrengend so viel zu lesen oder Nachrichten von Überlänge zu schreiben. Der Eindruck, der die Unity hinterlässt, ist schon recht stabil. Ich denke, ich werde eben ein Schreiberling mit kurzem Text werden, wen interessierts eigentlich auch?
    Angenehme Leute, wie dich, Lissaminka und Misa, terr4 usw. gibts ja auch, sowie paar Trolle. (Prost!)

    Wenn keiner wer eine Arbeit macht, fällt sie halt weg. Dass jemand eine Arbeit machen muss, ist ekelhaft.
    Aber am Ende findet sich halt immer noch ein vermeintlich "Dummer", der gewisse Arbeiten macht.
    Corona wird das wahrscheinlich alles nochmal verändern, ob am Ende oder besser, wer weiß...

    Jaaaa, und wer macht sie dann? Man kann dafür zwar Technologie entwickeln, aber in Zwischenzeit?

    Deine Erlebnisse und Gedanken versprühen nicht sehr gute Laune. Ich bin dir einigermaßen ähnlich, bis auf deine Erlebnisse in der Schule, bzw. nicht so ausgeprägt. Ich bin so dieser, der sich die gute Laune nicht ausreden lässt. Aber ansonsten genauso. Ich versuche allerdings meine Klugheiten auf andere zu übertragen.

    Mmmh. In der Tat. Ich hatte letztens ein paar Ideen für die Verbesserung der Schulen in das Autisten Planet geschrieben, hat aber leider keiner geantwortet:


    Ja, allerdings. Für Andersdenkende/Nicht-Neurotypische, etc. hat man scheinbar nur kaum einen Kopf und man kann leider nur die eigene Wahrnehmung, die eigene Realität akzeptieren. Bzw. einige zwar schon, aber nur in Ansätzen und versuchen dann z.T. krankhaft es in ihre eigene Wahrnehmung zu interpretieren. Oder immer diese Eltern, Tanten, Onkel, was auch immer, die ihren Kindern offenbar nicht wirklich zum eigenen Denken auffordern oder ermöglichen. Oder diese Helikopter-Eltern, die dann immer ganz hysterisch werden und im Grunde nur Druck machen, und und und... Tja, ... hihi, am Ende kann ich doch sowieso nur lachen und im Großen und Ganzen nichts ändern.

    Jes, mi parolas Esperanton.
    Ich lerne es seit dem Lockdown und ich war schon auf ein paar (kleinere) Treffen. Esperantos Grammatik ist recht einfach und ich konnte schnell vorwärts. Ich lerne Klingonisch ebenso und bastele mir auch eine eigene Sprache.

    Das Ziel von Esperanto war nie eine Weltsprache zu sein, also wie Englisch, sodass viele afrikanische Menschen eigentlich nur Englisch können, obwohl sie noch nie in Großbritannien waren.
    Das Ziel von Esperanto ist es eine Welthilfssprache zu sein. Das ist auch erreicht, auch wenn die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering ist, einen Esperantosprecher zu finden. Die Chance einen zu finden, ist aber überall ähnlich, auch wenn jetzt in Afrika nicht so viele gebildete Menschen sind. Der Anteil ist aber dennoch ähnlich wie in z.B. China. Also quasi als eine Zweite Sprache oder Nebenmuttersprache.
    Hilfreich kann es sein, diese Sprache zu sprechen, denn so kann man dann wiederum andere Sprachen leichter lernen, so meine Erfahrung.
    Es gibt keine wirklich sinnvollen Angaben, wer alles Sprecher - "parolanto" ist. Denn ist schon jemand ein Sprecher, der ein paar Sätze kennt und einige Wörter aus dem Englischen und Italienischen? Oder erst wer theoretisch in diesem Forum ohne weitere Hilfe einen Beitrag schreiben kann, der dazu noch fehlerlos und mit guten Wörtern gefüllt ist? In dem Kontext ist Englisch auch noch keine richtige Welthilfssprache. In Frankreich oder Ungarn, unten im Balkan, oder so, gibt es nicht mehr viele Menschen mit brauchbaren Englischkenntnissen.

    Man unterscheidet bei konstruierten Sprachen in verschiedenen Kategorien. Z.B. a priori oder a posteriori (ob die Wörter aus bereits existierenden Sprachen kommen oder nicht), oder deren Verwendungszweck (auxlang - auxiliary language [Hilfsprache], oder engelang - engineered language [Sprachen, die zum Prüfen mancher wiss. Theorien entworfen wurden u.ä.], oder persönliche Sprachen, die nur von wenigen Menschen überhaupt benutzt werden soll, oder artlangs, gemacht für künstlerische Zwecke, wie z.B. Klingonisch in Star Trek).

    Hui :D
    Was soll man noch dazu sagen?

    Ich denke, dass man als Dialektschwätzer kaum signifikant intelligenter oder weniger intelligent ist, noch bedeutend besser eine Sprache erlernen kann.

    Einer der Tags hier ist Esperanto und ich habe es bereits schon erwähnt. Welche Erfahrungen habt ihr damit schon gemacht, was verbindet ihr damit und was denkt ihr darüber und über die Ziele? Kurz, für die, die es nicht wissen: Esperanto ist die bekannteste konstruierte Sprache der Welt und wurde 1887 von Ludwig Lejzer Zamenhof entwickelt. Mehr dazu gibt es in der Wikipedia.
    Sie ist für m.o.w. die internationale und interkulturelle Kommunikation gedacht und soll keinesfalls die regionalen Sprachen verdrängen.