Beiträge von Jack

    Seit ein paar Monaten denke ich intensiv über Ethik nach und kam auf folgende Regel:

    Jeder sollte jeden anderen, soweit es ihm möglich ist, in dessen Zielen und Wünschen unterstützen.

    Ich denke, man muss nicht begründen, weshalb das eine schöne Welt wäre, wenn das die Hauptmotivation eines jeden wäre. Politisch nicht wirklich umsetzbar, hatte ich die Idee, wie man die Welt in der Art aus der Basis heraus und sogar anarchistisch verändern kann:

    Man Gründe einen Verein. Jedes Mitglied erstellt eine Liste von Wünschen, vom Größten zum Kleinsten. Man trifft sich zu Vereinssitzungen und berät welche der Wünsche man am einfachsten mit den jeweiligen Mitteln des Vereins (Besitz bzw. Berufe der Mitglieder, Budget aus Mitgliedsbeiträgen etc.) umsetzen kann. Um Streit zu vermeiden, muss man einige wenige Regeln festlegen:

    Jedes Mitglied soll Wünsche erfüllt bekommen. Dazu muss jedem Wunsch ein Kostenwert zugeordnet werden (also reine finanziellen Kosten, Arbeitskraftkosten, Reihenfolge des Wunsches etc.) Rein materielle Wünsche muss man immer hinterfragen, weil da oft tiefere Wünsche stecken (z.B. wer einen Porsche fahren will, hat nicht immer einen kleinen Penis, sondern vielleicht lediglich den Wunsch für das teure Teil bewundert zu werden - eventuell kann man ihm diesen Wunsch auch anders erfüllen). Geldwerte gehen eh nicht, sonst schreibt jeder 3 Milliarden Euro als ersten Wunsch hin (wenn man die Mitgliederbeiträge wieder auf die Mitglieder verteilt, braucht man keinen Verein)

    Der Verein ist machbar - wahrscheinlich gibt es schon so ähnliche Gruppen. Bis hundert Mitglieder geht das recht gut, dann muss man sich eine gute Organisation einfallen lassen (mit Internet und elektronischen Wunschvergleich geht da viel)

    Leider bin ich kein Macher, sondern nur Philosoph. Ich weiß, die Idee würde funktionieren und bei Umschiffen der emotionalen Eisberge hat das Ganze das Potential die Welt zu reformieren. Wenn ich mich eines Tages aus "dem Exil" wieder in die Politik wage, würde ich neben der Parteiarbeit bereits einen solchen Verein ins Leben rufen.

    Aber vielleicht kennt ja einer solch einen Verein bereits oder hat Lust einen zu gründen.

    @Idealist vom LandGut erkannt. Hatte etwa deine Einstellung vor zehn Jahren. Habe mich politisch betätigt etc. Am Ende fehlte mir das nötige Durchhaltevermögen, aber vor allem Mitstreiter, die nicht nur einen Führer suchten (glaub mir, Mitläufer zu finden, ist nicht schwer, diese bei Laune zu halten und in die richtige Richtung zu lenken schon - die nötigen Führungsfähigkeiten fehlten mir damals).
    Echte Idealisten sind sehr schwer zu bekommen und der Rest hat meist andere Motive in die Politik zu gehen (oft eine simple Geltungssucht).

    In einem anarchistischen Forum jedoch Menschen finden zu wollen, die sich in einer Partei organisieren, ist ein ambitionierts Ziel.

    Ich bin vor allem wieder zu dem Forum gekommen, weil ich frei denkende, systemkritische Menschen mag. Ich weiß nicht, wie es bei dir auf dem Land ist, aber in meiner Schulklasse war ich mit meinen Gedanken immer ziemlich einsam.

    Ich erinnere mich zum Beispiel, dass ich nach dem 11. September 2001 nach einer Woche ohne Internetzugang, aber Fernsehen, Radio und Arbeitskollegen, in dieses Forum kam. Noch heute spüre ich das Gefühl des nach Hause kommens. Endlich vernünftige, rational denkende Menschen. Nur Kontakt mit Massenmedien machen echt dumm. Ohne das Forum wäre ich nicht die Person, die ich heute bin. Zu wissen, dass man nicht alleine ist, ist kostbar.
    Die Facebookgeneration kann das einfach nicht mehr nachempfinden, wie es ist, nicht zu wissen, ob man selbst geisteskrank ist oder alle anderen. Gleichgesinnte waren schwer zu finden. Heute gibts für jede Randgruppe eine eigene Facebookgruppe. Damals gabs Internetforen. Und noch früher wäre ich wie mein Vater geworden. Zwar nicht hundertprozentig angepasst, aber massiv gehirngewaschen.

    Mit anderen Worten, ich wünsche dir viel Erfolg in all deinen Projekten. Soweit ich es für sinnvoll erachte und es mir leicht möglich ist, werde ich dir helfen. Aber ich habe mein eigenes Programm (teilweise schriftlich) und mir etwa zehn Jahre lang durch hartes Training Durchsetzungsvermögen und Rednerqualitäten angeeignet. D.h. ich wäre eine permanente Gefahr für deine Führungsrolle, wenn ich in deiner Partei mitmachen würde. (Abgesehen davon, würde ich dir von einer Partei abraten - meine Idee für einen gesellaschaftsändernden Verein stelle ich gleich mal in das Projektforum ein, damit da gleich zu Beginn nicht mehr nichts drin steht :-))

    Bitte zeige mir auch nur ein Beispiel, wo dieses Prinzip in einer Großgesellschaft funktioniert hat.Sowas geht vielleicht in einer Kleingruppe mit maximal 1000 Leuten, aber danach? Klar in der Theorie aber in der Praxis, und was ist so schlimm daran, wenn ich etwas für dich tue, tust du auch was für mich. Aber ich verstehe schon was du meinst.

    Ab etwa 150 Leuten verliert man in einer Gemeinschaft den Überblick, da hast du recht. Man kann sich dann nicht mehr merken, wer wem wieviel gegeben hat. Dies öffnet die Möglichkeit für Missbrauch, weil es unübersichtlich wird.
    Der Kapitalist möchte daher ein Geldsystem oder ein Tauschsystem, weil er den Mitmenschen unterstellt, ihn bescheißen zu wollen. Er selbst scheint ein Lamm zu sein, aber die bösen Anderen!
    Wie soll er denn sonst kontrollieren, ob andere weniger Leistung in die Gesellschaft einbringen als er selbst?

    Mit neuen technologischen Möglichkeiten fallen mir da heute schon bessere Kontrollmöglichkeiten ein - bin ein Fan von Transparenz (leider benötigen alle meine Kontrollmechanismen irgendeine Organisationsstruktur)

    Egal, viele hier wollen eher was Anarchistisches. Wie wäre es mit, ich gehe davon aus, dass wir alle in einem Boot (auf einem Planeten) sitzen und die meisten Menschen mit mir friedlich koexistieren wollen. Somit bringe ich etwas zum Wohl der Gemeinschaft ein, insoweit wie ich für angemessen halte und helfe allen Mitmenschen, soweit es mir möglich ist. Ob die anderen das auch so machen, kann mir doch egal sein. Nicht jeder kann die gleiche Leistung liefern und bei manchen kann man froh sein, wenn die auf Hartz IV zuhause vor dem Fernseher vergammeln und mir nicht die Arbeitsatmosphäre zerstören. Das muss ich doch nicht andauernd gegenrechnen!
    Wenn mir ein Wildfremder den geliehenen Stuhl nicht mehr gibt und damit verschwindet, dann hab ich halt keinen mehr - na und. Muss ihm ja nicht gleich mein Auto oder 500 Euro leihen. Aber 10 Euro habe ich bereits an einen mir Unbekannten verliehen. Da ich die bis heute nicht wiederhabe, hab ich ihm beim zweiten Mal einfach nichts mehr geliehen und jedem erklärt, wie wenig vertrauenswürdig diese Person ist. Deswegen bin ich dem doch nicht jahrelang böse oder hätte gar versucht, den am Campus irgendwie ausfindig zu machen.

    Die meisten Menschen sind anständig. Studien haben sogar gezeigt, dass wir von Geburt an ohne zu Zögern hilfsbereit sind (was uns dann jedoch bald mitunter durch Kapitalisten abtrainiert wurde). Die paar Ausreißer können wir uns als Gemeinschaft leisten. Meist weiß das Umfeld desjenigen, der sich asozial verhält, eh recht bald Bescheid.

    Und selbst der, der mir heute noch zehn Euro schuldet, wird vielleicht noch heute manchmal geplagt von seinem schlechten Gewissen. Oder warum wäre er danach sonst aus meinem Umfeld auf Nimmerwiedersehen verschwunden? (ich hätte ihn immer wieder erinnert :D )

    Ach was rede ich. Habe gelernt, eingeschworene Kapitalisten kann man nicht überzeugen. Die Angst, mehr gearbeitet zu haben als andere, sitzt zu tief. Die Vorstellung jemand könne von Arbeitslosengeld leben, während er jeden Tag in seine verhasste Arbeit geht, ist unerträglich. Die sollen gefälligst auch leiden.
    Oder das Mantra "Leistung muss sich lohnen", "Wer mehr leistet, muss auch mehr bekommen!". Ich will dem auch gar nicht widersprechen. Kapitalisten kann man ohne Belohnungssystem nicht dazu bringen, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Aber in dem Mantra steckt schon die Negierung der Tatsache:
    Es gibt Menschen, die wollen ihren Beitrag leisten. Es gibt Menschen, die freuen sich, etwas Gutes zu tun. Die brauchen keine Gegenleistung.

    Oder denkst du, ich würde meinen Job machen wegen dem Gehalt? Niemals. Wenn ich Kapitalist wäre, würde ich als Physiker irgendwas entwickeln, was die Umwelt noch mehr vernichtet, weil es mehr Kohle bringt! Zum beispiel Handymodelle, die nach spätestens zwei Jahren kaputt gehen, damit man neue verkaufen kann. Ja, das ist Kapitalismus.
    Scheiß auf die Gemeinschaft, mir am Meisten, dem Rest so wenig wie nur irgend möglich.

    lol was hast du denn für eine Definition von Kapitalismus, im Anarcho Kapitalismus bestimmt allein der Markt und im Markt gibt es nur subjektiven Wert. Alles, egal ob Gold oder menschliche Organe, wird auf dem Markt verhandelt.Also als Antwort auf deine Frage, wenn Preise verhandelt werden, dann ist es höchstwahrscheinlich Kapitalismus, wenn Preise vom Staat festgelegt werden, wie beim Mindestlohn, dann ist es wahrscheinlich eher Sozialismus.

    Stimmt. Wenn man das so definiert, geht das sicherlich auch ohne Staat. Was bleibt, ist meine große Ablehnung gegen den Kapitalismus.
    Wenn ich mit einem anderen Preise verhandeln muss, ist da schon was schief gelaufen. Wenn der es mehr braucht als ich, schenke ich es ihm doch einfach. Und wenn ich etwas möchte, was er nicht braucht, schenkt er mir das Ding. Tauschgeschäfte brauche ich nur, falls die jeweils empfangende Person ein Arschloch ist und immer nur nehmen möchte, statt zu geben. Oder einer sich auf Kosten der anderen bereichern will.

    Die Erfindung von Geld geschah von sehr misstrauischen Personen. Und die Erfindung von Landeigentum und dem ganzen Rest, machte es Einzelnen möglich, andere für sich arbeiten zu lassen. Mit dem Konzept der Erbschaft entkoppelte man das System sogar vom Prinzip Leistung (d.h. wer mehr leistet, verdient auch mehr).

    Mit Kapitalisten kann ich naturgemäß etwas schlechter. Das sind die, die für jeden Gefallen etwas zurück erwarten ... und dich zwingen, die Fahrtkosten auf den Cent genau abzurechnen, damit sie dir etwas genau dem Gegenwert entsprechendes zurück geben können. :waah:

    Hab zwei Brüder. Den Älteren habe ich damals kaum gesehen und daher fühl ich mich eher komisch, wenn wir uns treffen. Mein kleinerer Bruder dagegen (1,5 Jahre jünger) versteht sich besser mit ihm. Da ich mit dem jüngeren bis kurz vor meinem achtzehnten Geburtstag das Zimmer teilen musste, hatten wir diese Verbundenheit von der du sprichst. Klar haben wir als Kinder oft gestritten, aber am Ende immer wieder vertragen.
    Weil wir uns nun nur noch selten treffen wuchsen wir wieder auseinander, aber ich würde ihn als meinen besten Freund bezeichnen. Man kann sich zu 100% auf ihn verlassen.

    Prinzipiell finde ich daher Geschwister eine gute Sache, solange sie nicht zu weit auseinander sind. Im Gegensatz zu meinen Bundeswehrkameraden hatte ich jedenfalls kein Problem mit dem Sechsbettzimmer :) und dem Umgang mit anderen Menschen.
    Andererseits habe ich gehört, dass es auch weniger harmonischen Umgang zwischen Verwandten gibt. Man darf ja nicht vergessen, dass die Geschwister sehr stark mit einem selbst verwandt sind. Und wenn man selber ein Arsch ist, ist es das Geschwisterchen meist auch. Oder auch andersrum: Wenn du denkst, dein Bruder ist ein Vollarsch, dann bist du selbst höchstwahrscheinlich auch ein Depp. hmm

    Würde Christiania auch eher in die alternative Lebensgestaltungsgruppe stecken. So wie das Zegg bei Berlin (etwa 100 Personen) oder Damanhur in Italien (etwa 1000 Personen), wobei letztere sowas wie einen "Guru"/spirituellen Führer hat. Die beiden kenn ich etwas, weil ich da zu Besuch war (die gibts beide noch).
    Bei einem Vortrag über Aussteigerkommunen gab es sogar ein Heftchen (leider weiß ich nicht mehr wie das hieß), da standen fast alle in Europa drinnen. Einige waren christlich angehaucht, andere versuchten nur aus der Gesellschaft auszusteigen. Ich glaub es gab sicherlich über 100 solcher Projekte damals (2008?). Eines in Schottland und ein sehr vielversprechendes in Indien wollte ich mir damals am liebsten auch mal anschauen, kam aber nie dazu.

    Die meisten Gruppen zerstreiten sich nach einer Weile, aber einige funktionieren recht gut. Meist indem die Mitglieder normale Jobs haben, ein Haus besetzen oder für Interessierte esoterisch angehauchte Kurse geben - auf jeden Fall würde ich es nicht wirklich anarchistisch nennen, tut mir leid.

    Wenn alle Regionen wahr sein könnten, dann ist es unmöglich sich nach der richtigen Doktrin zu richten.
    Ich richte meine Gedanken lieber auf Dinge, die auch wirklich sein können, statt Zeit damit zu verschwenden, was sein könnte.

    Wenn ich aber nicht weiß, welche Dinge wirklich sein können? Das ist ja gerade das Problem eines Agnostikers.

    Die wissenschaftliche Methode ist meine Grundlage, d.h. ich habe Theorien und Modelle über die Welt mit denen ich arbeite und die ich ständig überprüfe, indem ich versuche, sie zu widerlegen (siehe Ufos).

    Klar ist mühsamer als den Wissenschaftlern einfach zu glauben, vor allem wenn man denen am Ende meist Recht geben muss. Aber ich konnte dem Fachbuch genauso wenig unbesehen glauben wie dem Priester in meiner Kirche. Es gibt nämlich immer noch genug Professoren, die ihr "Wissen" dogmatisch verbreiten, anstatt es wie gute Forscher ständig zu hinterfragen.

    Muss ja nicht jeder gleich alles anzweifeln wie ich, aber neue Erkenntnisse basieren immer auf der Einsicht, dass man etwas nicht noch nicht genau weiß. Wer somit denkt, er wüsste bereits, was wirklich sein kann und sich allem was sein könnte versperrt, wird nichts Neues in die Welt setzen, sondern nur Altes neu arrangieren.

    Naja, ganz Hollywood verdient damit immerhin Milliarden lol (- abgesehen von wenigen Ausnahmen)

    Seit etwa einem Jahr bin ich pantheistischer Agnostiker. Vor etwa 10 Jahren wurde ich Pantheist im Sinne von den Büchern "Gespräche mit Gott" 1-3)

    Ich glaube, das Universum ist ein Möglichkeitsraum, in dem alles was existieren kann, gleichzeitig vorhanden ist. Ich sehe, fühle und rieche immer nur eine der unendlich vielen Zustände, die das Universum haben kann. Das deckt sich in etwa mit den Erkenntnissen der Quantenphysik. Jeden Moment kann sich ein Teil der Atome oder Alle beliebig neu arrangieren, somit gibt es nichts, was unmöglich sind.
    Praktisch an diesem Glauben ist, dass es toleranter nicht geht. Denn jeder Mitmensch könnte Recht haben mit seiner Weltsicht und das sogar, wenn sie mit anderen im Widerspruch ist. Mein Modell erlaubt Einhörner, den Gott der Bibel und gleichzeitig (!), dass es beides nicht gibt. Ein Wissenschaftler begegnet niemals einem Einhorn, selbst wenn dieses für einen anderen Menschen direkt vor ihm stehen würde.

    Wissen tue ich nichts davon. Im Gegenteil, ich habe einige Bedenken und fand einige wissenschaftliche Belege, die mir zeigen, dass ich falsch liege - Es existieren einfach keine überzeugenden Fotos von Einhörnern und Ufos, obwohl ich an letztere fest glauben möchte. Trotz einem Preisgeld von 1000000 Dollar und Billionen Youtubern gibt es nicht einmal ein Video von einem halbswegs glaubwürdigen paranormalen Phänomen - Und das obwohl ich auch von deren Existenz fest überzeugt war.

    Somit musste ich mich vor einem Jahr der Wissenschaft geschlagen geben und akzeptieren, Agnostiker zu sein. Immerhin kann ich somit Systemkritiker und absolut tolerant bleiben. Wenn also einer glaubt einen Beweis in der Hand zu haben, bitte her damit. Aber unter einer Kontaktadresse des Aliens oder einer Mitfahrgelegenheit zum Mars bin ich nicht mehr zu überzeugen - Photoshop war schon ärgerlich, aber seitdem sich jeder Depp eine Drohne leisten kann, kann das "Raumschiff" über meinen Kopf surren und ich bleib entspannt.
    Und trotz unserer technischen Möglichkeiten finde ich auf YouTube nur verwackelte Aufnahmen von irgendwelchen Lichtern am Himmel, die mir als überzeugendste Ufobilder aller Zeiten verkauft werden.

    Vielleicht gibt es wirklich nur uns und die Wissenschaft hat zu 100% recht. Früher fand ich den Gedanken langweilig. Heute sehe ich selbst den Warp-antrieb wieder im Bereich des Möglichen. Die Quantenwelt und die künstlichen Intelligenzen rücken das bisher Unmögliche immer weiter ins Mögliche. Ach ... die nächsten 10 Jahre bringen spannende Entwicklungen mit sich. Nichts wird so bleiben wie bisher ... (Mach dazu vielleicht mal nen eigenen Thread auf.

    Zum Abschluss: Ich möchte missionarisch tätig werden! Ich finde es wichtig, dass jeder Agnostiker wird. Lasset uns also dann gemeinsam unser einzigen Glaubensgrundsatz aussprechen:

    "Ich habe keine Ahnung, warum ich hier bin und wohin ich gehen werde, wenn ich tot bin."

    @Firefly

    Verstehe was du meinst, aber ich habe Vertrauen, dass die Frau ihre Entscheidung nicht allzu leichtfertig treffen wird. Unabhängig davon ist es ihr Körper. Eher verstehe ich, wenn man ihr nach der Geburt verbietet, ein gesundes Baby zu töten und sie es ohne Kosten oder Strafe abgeben kann.

    Wer eine bessere Umwelt will, kann ja Arschlöcher statt Babys töten ;)

    Hauptproblem hier ist, wer definiert, wer ein Archloch ist und erschossen werden darf und wer nicht.
    Außerdem hat man für Erwachsene schon ziemlich viele Ressourcen aufgewendet. Allein die Bildung war ziemlich teuer. Praktisch jedem Mensch kann man ab einem gewissen Alter sinnvolle Tätigkeiten geben - versuche das mit einem Baby. Da liegt die ganze Arbeit erst vor dir und die Wahrscheinlichkeit, dass es mal ein Arschloch wird ist nicht allzu gering.
    Die Kosten ein neues Baby zu generieren sind weit geringer, als die einen neuen Erwachsenen zu erschaffen.
    Ich meine hierbei natürlich vor allem die Kosten für die Umwelt. Und da sind Babies sinnvoller zu töten als Erwachsene.

    Übrigens haben wir nur deswegen mehr Skrupel bei Babies und Kindern, weil die "süßer" aussehen. Simple Verhaltensbiologie. Die Bedenken sind bei uns Menschenaffen einprogrammiert. Rein objektiv sind Kinder jeden Alters nicht wirklich wertvoller (es sei denn, du siehst als Sinn des Lebens möglichst viel Nachwuchs zu zeugen, unabhängig davon, ob dieser überleben wird - das ist nämlich unser biologischer Auftrag)