Beiträge von Lonewolf

    Es ist die devote sowie verächtliche Haltung, Männer mit Hunden gleichzusetzen

    fällt man - wieder mal - von der anderen Seite vom Gaul runter und propagiert die Abwertung des Mannes.

    Interessant ist, dass diese Jammerhaltung immer nur von Männern kommt, die in ihrer Männlichkeit gekränkt sind oder ihre Felle von Machtmonopol davonschwimmen sehen.

    Man könnte dem ganz einfach dadurch begegnen, wenn das Mannsein nicht das einzige Attribut ist, mit welchen man(n) sich nach außen definiert. Aber was bleiben einem auch für Alternativen, wenn das gleiche männliche Selbstverständnis seit Jahrtausenden quasi alles als falsch. abstoßend oder gar "schwul" deklariert, wie man sonst so auftreten könnte.

    Die Frage ist tatsächlich, was für ein armes kleines Würstchen man(n) sein muss, um sich von Typen in komischen Verkleidungen in seiner Männlichkeit bedroht zu fühlen ;)

    Diskutieren wir hier ernsthaft über Lederkostüme und Pferdemasken? Interessanterweise wurden erstere seinerzeit von Rob Halford mehr oder weniger in der Metal-Szene eingeführt, der sich wohl auch von der Schwulen-Szene inspirieren ließ. Ist auch schon bald 50 Jahre her. Dass Metalhören schwul macht oder die männliche Vorherrschaft untergräbt, habe ich auch noch nicht gehört. Ist aber ein interessanter Denkansatz, vielleicht sollten wir das mal den Evangelikalen stecken, die in Stuttgart ihren Feldzug gegen die Verderbtheit der Gesellschaft führen.

    Es gibt auch genug linksprogressive Idioten. Und Feinde/Freunde gibt's bekanntlich nicht nur im Kapitalismus ;) Im vorliegenden Fall stören sich allerdings größtenteils Rechte an der angeblichen 'Sexualisierung' von Kindern.

    Für die Kids ist das ein harmloses Event mit komischen Verkleidungen. Wieso sich ausgerechnet daran stören, wenn es genug andere tatsächliche fragwürdige Verhaltensweisen gibt, die auf Festen vorgelebt werden (alkoholismus, gewalt etc.)? Wo siehst du den 'Schaden', den Kindern beim Anblick von Pferdemasken und Lederkostümen nehmen?

    Klingt für mich so, als würdest du versuchen, eine blödsinnige rechtskonservative Assoziation noch irgendwie so zu drehen, dass sie plausibel klingt.

    Mir kommt es so vor, dass das nur deshalb verlacht wird (von den Spießern) oder nicht Ernst genommen wird (ausgerechnet in diesem Forum hat man sich seltsamerweise konsequent zu dem Thema ausgeschwiegen), nur weil es dem einen Bevölkerungsanteil zu extrem ist ("Schulschwänzer"), und den anderen halt zu lasch. Ein Polizeirevier muss schon mindestens brennen, wenn man sich mit 14 Jahren irgendwo engagiert. Doch was habt ihr eigentlich in den letzten 14 Jahren gerissen, die die ihr anderen mangelnde Courage vorwerft?

    Du vergisst unseren Widerstandskämpfer Jack, der sich mit gefakten Attesten abführen lässt. Der weiß nun, wie sich Sophie Scholl gefühlt haben muss. Ganz zu schweigen von anarchistischen Künstlern, die nicht an die Ostsee fahren konnten und die von den linken Idioten im Stich gelassen wurden, die lieber für irgendwelche Kurden auf die Straße gehen ;-)

    Ich sehe nicht wirklich, wo du hier eine Veränderung ausmachst. Bürgerliche Demokraten befürworten natürlich das staatliche Gewaltmonopol.

    Die Veränderung ist vermutlich ein bisschen, dass das Bürgertum früher geschlossener konservativ war, also in erster Linie die Bewahrung des althergebrachten Zustands wollte, und eben vor allem dies von seinem Staat auch erwartete. Während wir heute die Situation haben, dass viele "Bürgerliche" sich für gewisse politische Veränderungen begeistern und sich dabei vom Staat auch Unterstützung erhoffen, während diejenigen, die sich dagegen wehren, eher auf die Straße gehen und gegen den Staat demonstrieren. Natürlich ist das nicht in allen Bereichen so, aber jetzt eben so was vielleicht die ökologische oder "politisch korrekte" Richtung angeht.

    Es kann sein, dass es heute eine stärkere Identifikation mit dem Staat bzw 'demokratischen Werten' unter denjenigen gibt, die sich als liberal bzw progressiv sehen, was eben auch dem Durchmarsch von ehemaligen Protestbewegungen durch die Institutionen geschuldet ist. Wir leben eben nicht mehr in den 50ern, 60ern oder 70ern.

    Wobei ich nach wie vor ein Fragezeichen hinter die Ansicht machen würde, irgendwer würde gegen den Staat demonstrieren. Gegen den Staat demonstrieren vielleicht ein paar Anarchos, aber weder Linke noch Querdenker. Letztere wollen vielleicht eine andere Politik, aber das schließt nicht aus, dass man dann wiederum den Staat benötigt, um am Ende seine Ansichten gegen politische Gegner durchzusetzen.

    @Unmensch : Halt die fresse, mit dir rede ich nicht.

    Ah, die großen Phantom-Wissenschaftler mal wieder. Sie müssen ja immer dann herhalten, wenn man irgendwelche kruden Thesen aufstellen will. So renommiert, dass sie noch nicht mal Namen besitzen.

    Die Phantom-Wissenschaftler waren es vermutlich auch, die die Reichsflaggen gehisst haben. Und das hier sind vermutlich die Hausmeister von Wodarg: https://www.dw.com/de/neonazi-hoo…este/a-56011476

    Heute gibt es gutbürgerliche Antifa-Sympathisanten, die für eine bessere und gerechtere Welt sind, aber gleichzeitig den Staat und dessen Repressionsmethoden gutheißen, so lange sie sich gegen Andersdenkende richten und nicht gegen sie selbst und ihre eigene Ideologie.

    Ich sehe nicht wirklich, wo du hier eine Veränderung ausmachst. Bürgerliche Demokraten befürworten natürlich das staatliche Gewaltmonopol. Und sie fordern, dass dieser Staat gegen Nazis und 'Verfassungsfeinde' aktiv wird. Das kann man naiv nennen, aber es ist nicht unbedingt inkonsequent. Im vorliegenden Fall hat der Staat bzw. die Polizei eben das Demonstrationsrecht der 'Querdenker' und 'Reichsbürger' höher gestellt als dasjenige der Gegendemonstranten, vermutlich aus primär taktischen Gründen. Dass sich darüber empört wird, dürfte nicht überraschen.

    als Schlaumeier wie du

    wer lesen kann ist klar im vorteil.

    Womit du eben im Nachteil bist. Da du offenkundig sogar zu blöd bist, einen simplen TAZ-Artikel zu verstehen und zwischen Zitat und Zitierendem zu unterscheiden, gehe ich nicht davon aus, dass du tiefergehende Analysen verstehen würdest.

    Daher versuche ich es nochmal in Kindergartensprache: 'Niemand hier sagt, dass die USA 'die Guten' sind. Niemand ist ein 'NATO-Fan'. Um die USA geht es aber hier gar nicht. Es sind nicht USA- oder NATO-Bomben, die europäische Städte bedrohen. Russland überfällt ein wesentlich kleineres Land und tötet dort viele Menschen. Und die Aussagen der Russischen Regierung lassen den Schluss zu, dass nach der Ukraine bald die nächsten Länder dran sind. Also muss Russland daran gehindert werden, in der Ukraine erfolgreich zu sein. Um das einzusehen, muss man nicht die Politik der USA gut finden.'

    Okay, die Begriffsstutzigkeit scheint hier weit verbreitet zu sein: Der Faschismusvorwurf in Bezug auf die Corona-Maßnahmen war natürlich gemeint. Über was reden wir hier eigentlich? Ich glaube schon, dass 'Schwurblern' ihre eigenen Vergleiche völlig logisch und nachvollziehbar erscheinen. Ansonsten liegt das Problem aus 'eurer' Sicht wohl eher darin, dass jemand wie Unmensch 'euch' nicht den Gefallen tut, hier am Entstehen einer Querdenker-Echokammer mitzuwirken. Dieses Forum war mal ein Ort für die missverstandenen, sich fremd fühlenden Individuen in der Welt. Momentan sind wir dank einiger Spammer (das Wort 'User' ist im Grunde noch zu neutral) bald auf dem Niveau einer Wutbürger-Telegramgruppe angelangt. Ich frage mich schon, ob es nicht genug andere Orte gibt, um seine Gülle abzuladen. Wieso muss es dieses Forum sein?

    https://taz.de/Sabotageakte-in-Russland/!5844653/

    „Für diesen Krieg ist Russland verantwortlich. Russland versucht, seine Vorherrschaft in der Region zu etablieren. Wenn die wahren Gründe für den Krieg ein neutraler Status der Ukraine oder die Osterweiterung der Nato gewesen wären, wäre der Krieg schon längst vorbei. Oder wahrscheinlicher noch, hätte gar nicht erst angefangen“, so avtonom.org.

    Naja, also wenn ein antirussischer Vorstadtanarchist das in der TAZ sagt, dann war der Satz vom US-Verteidigungsministerium wohl eine Ente... :rolleyes:

    Aber hier herrscht ja Glaubensfreiheit XD

    Abgesehen davon hätte ich zu dem Satz ganz gerne eine einleuchtende Begründung gehabt. Aber das war ja noch nie die Sache der deutschen Leitmedien. Behauptungen aufstellen, Leute zum Glauben nötigen und Kritiker diffamieren können se aber ganz gut...

    Wie begriffsstutzig bist du eigentlich? :facepalm: Die Aussage ist ein Zitat russischer und ukrainischer Anarchisten, die die Entwicklung und Propaganda in Russland ein bisschen besser kennen als Schlaumeier wie du.