Es ist die devote sowie verächtliche Haltung, Männer mit Hunden gleichzusetzen
fällt man - wieder mal - von der anderen Seite vom Gaul runter und propagiert die Abwertung des Mannes.
Interessant ist, dass diese Jammerhaltung immer nur von Männern kommt, die in ihrer Männlichkeit gekränkt sind oder ihre Felle von Machtmonopol davonschwimmen sehen.
Man könnte dem ganz einfach dadurch begegnen, wenn das Mannsein nicht das einzige Attribut ist, mit welchen man(n) sich nach außen definiert. Aber was bleiben einem auch für Alternativen, wenn das gleiche männliche Selbstverständnis seit Jahrtausenden quasi alles als falsch. abstoßend oder gar "schwul" deklariert, wie man sonst so auftreten könnte.
Die Frage ist tatsächlich, was für ein armes kleines Würstchen man(n) sein muss, um sich von Typen in komischen Verkleidungen in seiner Männlichkeit bedroht zu fühlen ![]()
Diskutieren wir hier ernsthaft über Lederkostüme und Pferdemasken? Interessanterweise wurden erstere seinerzeit von Rob Halford mehr oder weniger in der Metal-Szene eingeführt, der sich wohl auch von der Schwulen-Szene inspirieren ließ. Ist auch schon bald 50 Jahre her. Dass Metalhören schwul macht oder die männliche Vorherrschaft untergräbt, habe ich auch noch nicht gehört. Ist aber ein interessanter Denkansatz, vielleicht sollten wir das mal den Evangelikalen stecken, die in Stuttgart ihren Feldzug gegen die Verderbtheit der Gesellschaft führen.