Beiträge von Saya

    Logischer Weise mag ich das Form gerade deswegen, weil man hier verstanden wird und spürt, dass es Menschen gibt, die ähnlich denken, was nicht heißen muss, dass ich hier jetzt Freunde fürs Reallive suche. Wäre zwar auch mal cool ein paar Bier mit einigen hier zu trinken, aber dann würde ich einen weiteren großen Vorteil des Forums aufgeben: die Anonymität,
    denn ein weiterer Grund, warum ich hier so frei sprechen kann, ist halt auch, dass mich hier keiner kennt.
    Im Grunde kann ich hier über alles schreiben, selbst Geheimnisse, die ich auch mit meinen Freunden nicht teilen würde, auch wenn ihr geistige Gleichgesinnte seid, so seid ihr dennoch Fremde für mich und das ist auch gut so.

    Und ein Punkt noch zum Anarcho Kapitalismus, das klingt immer so, als würde ich dann nur Anarchos akzeptieren, die auch alle Libertär sind, das stimmt natürlich nicht. Den Kapitalismus, wie er heute ist, muss man natürlich auch angreifen, was du schreibst Dian stimmt natürlich.
    Vielleicht sollte ich mich eher als Voluntaristen bezeichnen, dann fühlen sich andere nicht sofort so ausgeschlossen von meiner Ideologie, denn letztlich ist meine Vision von einer herrschaftsfreien Gesellschaft auch nur ein Modell, das sich auch als Fehler herausstellen könnte.
    Da ist das Wort Anarcho-Individualismus schon eher anwendbar, ich würde es aber auch mit Voluntarismus gleichsetzten, und das ist denke ich das Wichtigste am Anarchismus, dass es frei von Zwang ist.

    Natürlich konnte ich schon immer nachvollziehen, was mit der Normalophobie gemeint war in den Texten von Dian, aber heute Nacht kann ich eine perfekte Parallele zu meinem eigenen Leben ziehen, ich kann erkennen, warum ich mich innerlich mit aller Kraft dagegen wehre mein Leben auf die Linie zu bringen, auf die Linie, die von meinen Mitmenschen als die "normale" angesehen wird.
    Ich kann in meinem gesamten Sein und Handeln nun einen Kampf gegen das Normalsein erkennen: in der Tatsache, dass ich Geburtstage hasse, meinen eigenen und den von anderen, mein Opa hatte letztens Geburtstag und ich war so ehrlich mich nicht zu melden.
    Die Tatsache, dass ich jene, die ich meine echten Freunde nenne, niemals normal nennen würde; die Tatsache, dass ich mich nicht dem Notendruck beuge, obwohl ich kurz vor dem Abitur stehe; die Tatsache, ich mich an Orten wohlfühle, an denen sonst keiner meiner "Freunde" rumhängt, allein in Berlin, nachts, nur mit meiner DSLR, in komischen Bars und Lokalitäten, während es andere zum nächsten McDoof zieht; dass ich nachts in meinem Zimmer glücklicher bin, als in der Schule umgeben von "Fremden"; die Tatsache, dass ich mit Waffen und Drogen keine Probleme hab; die Tatsache, dass ich keine echte emotionale Bindung an meine Familie habe; mein Musikgeschmack ist auch nicht der Norm entsprechend, meine anderen Hobby sind für vielen normalen Menschen Fremdbegriffe, Sachbücher fassen ja sowieso kaum normale Menschen an,
    Ja mein gesamtes Weltbild ist nicht normal, über so eine Scheiße sollte man sich gewöhnlich keine Gedanken machen, und als guter Bürger sollte man auch nicht die staatliche Autorität hinterfragen. Selbst unter Anarchisten scheint man nicht normal zu sein, wenn man den freien Markt für eine anstrebsame Gesellschaftsform hält,
    Ich will nicht das wissen, was alle wissen, ich will nicht tun, was alle tun, ich will nicht leben, wie alle leben,

    Und das Verrückteste an der Sache ist doch, dass es ein unbewusster Prozess zu diesem Punkt war; ich war nie derjenige, der versuchte cool und unnormal zu sein, ich hab nur versucht mich wohl zufühlen, aber das hat mich letztlich von der Herde weggeführt, und das hat mich dann wieder unglücklich gemacht...,aber ich wollte nie wirklich anders sein, denn oft mal hab ich mich auch wohlgefühlt mit normalen Leuten, normale Sachen zu machen; mittlerweile bin ich glaube ich an einem Punkt angelangt, an dem die Normalität meinen Lebenszustand zu bedrohen beginnt, denn dadurch, dass sich meine Schulzeit dem Ende neigt, werde ich mit Aufgaben konfrontiert, die ich mir bisher gut vom Leib halten konnte; jeden Tag kann ich mich nach der Schule in mein Zimmer zurückziehen, und im Internet versinken, statt mich um normale Sachen wie Lernen oder Zukunftsplänen zu kümmern, aber jetzt realisiere ich langsam, dass ich am Ende des Jahres wohl gezwungen bin, ein anderes Leben zu leben als ich es jetzt tue, nicht ich dass ich Angst vor Neuem hätte, aber ich hab Angst noch weiter in die Normalität abzurutschen.
    Die Abgrenzen von meinem Umfeld geschieht automatisch, aber erst heute fällt mir das derartig deutlich auf,
    ich glaube gerade auch, dass alle Menschen um mich herum spüren, wie ich mich abzugrenzen versuche, und sich so auch von mir abgrenzen, denn auch wenn alle nett zu mir sind und auch keiner ein Problem mit mir hat, so halten doch alle etwas Abstand und unfreiwillig wird man auch von allen als "der" angesehen, der nicht ins Muster passt, das macht mich leider nicht glücklich, denn ich würde so gerne ein echtes Mitglied ihrer Gruppe sein, aber keiner scheint zu merken, wie ekelhaft ihre Normalität ist...

    Hallo Leute ich habe gerade meinen Prototext für meine Schulzeitung fertig geschrieben, er wird dann noch diesen Monat gedruckt werden, aber ihr dürft jetzt schon mal lesen, sagt mir eure Meinung, wo ich was kürzen könnte, Fehler oder etc.
    Es geht um Linke und Rechte ihr werdet es schon merken:

    Blind nicht nur auf dem rechten Auge
    Wie die Linken den Rechten zur Macht verhelfen
    Nach dem Sieg von Donald Trump ist der schlimmste Albtraum aller Linken wahr geworden; nun fragen sich die Linken, warum sie im Kampf gegen den Rechtsruck zu verlieren drohen. (gemeint sind alle, die sich dem linkspolitischen Spektrum zuordnen, Sozialdemokraten, Grüne, Sozialisten, Kommunisten)
    Und hier liegt auch schon das Problem, denn dass gerade jene, die die Wahl eines Rassisten wie Trump kategorisch ausschlossen, den Fehler ihres Handelns finden, ist fast ausgeschlossen.
    Begründet ist dies in ihrem Weltbild, welches die Realität in gut und böse, links und rechts einteilt, und gleichzeitig von Widersprüchen, ökonomischer Irrlehren und ebenfalls „postfaktischer Politik“ nur so überschwemmt ist. Bewusst oder unbewusst haben die Menschen außerhalb der linken Seifenblase, dies erkannt und wenden sich nun„Alternativen“ zu, während die Linken innerhalb ihrer Blase auf beiden Augen blind zu sein scheinen.
    Ein Sau, die von den Linken durch das Dorf getrieben wird, jagt die andere, ohne dass sie registrieren wie immer mehr Menschen sich diesen Zirkus abwenden. Denken lässt sich da an Feministen, die statt Kinderehen, Ampelmännchen bekämpfen; an Sozialisten, die um einen Diktator wie Fidel Castro trauern; an einer SPD die mehr sozialen Wohnungsbau will, sich aber eine Elbphilharmonie für 789 Mio. € baut; an Sozialdemokraten, die zu höheren Diäten nie nein sagen; an europäische „Demokraten“, die den demokratischen Brexit nicht akzeptieren wollen; an den gesamten US-Wahlkampf in dem Linke Hillary Clinton unterstützen, die Verkörperung des von den Linken angeblich verhassten Imperialismus und Neoliberalismus; an die undemokratische und teils gewalttätige Bekämpfung der AfD; an die Zensur der Sozialen Netzwerke; an Genossen der „Linkspartei“, die eine Sahra Wagenknecht, einer Frau, die bei einer Gedenkfeier lieber einen großen Bogen um den Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus macht, vorwerfen sie würde rechten Populismus betreiben, indem sie von natürlichen „Kapazitätsgrenzen“ und einem verwirkten „Gastrecht“ bei Kriminellen spricht; oder zum Schluss denken wir an die drei Unwörter des Jahres: „Lügenpresse“ (2014), was durch die Nazis vorbelastet sei, obwohl es auch die Linken benutzten; „Gutmensch“ (2015), was eine pauschale Beschimpfung für alle Flüchtlingshelfer sei; und das neue Unwort, „Volksverräter“ (2016), was laut Jury „ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten ist“. Wer bei derartiger Gehirnakrobatik keine Kopfschmerzen bekommen, der scheint wohl auch nicht mehr viel zu besitzen, was Kopfschmerzen erzeugen könnte. Zum dritten Mal in Folge wurde also die Nazikeule ausgepackt und drei Wörtern wurde ganz wie beim orwellschem Neusprech eine neue Definition gegeben, und auch wenn die Jury behauptet, es ginge nicht um „Zensur oder Sprachlenkung“, so werden alle Benutzer dieser Wörter zwangsläufig pauschal mit den Rechten und gar dem dritten Reich gleichgesetzt. Ich bin nicht bereit mir anzuhören, ich hätte etwas mit Rechten oder gar Nazis gemeinsam, nur weil ich es mir nicht nehmen lasse, alle Linken als weltfremde „Gutmenschen“, die mit ihrer linken „Lügenpresse“ ihre wahlversprechenbrechenden „Volksverräter“ verteidigen, zu betiteln! Auf Nachfrage auch gerne mit gerechtfertigter Begründung für meine Meinung.
    Wer jetzt behaupten mag, dass vorangegangene Anschuldigungen gegen die Linken doch nur eine Aneinanderreihung aus pauschalen negativen Einzelbeispielen sei, die niemals als Profil für eine ganze politische Richtung gesehen werden können, der hat nicht verstanden, wie Meinungsmache und Populismus funktioniert. Jeder Mensch setzt sein Weltbild wie ein Mosaik zusammen, bei welchem Argumente und Fakten, die nicht ins Bild passen, keinen Platz finden, denn kein Mensch wird über ein Weltbild verfügen, mit welchem er sich nicht identifizieren kann und wohlfühlt. Nachdem der Begriff „Postfaktisch“, was eine Politik beschreibt, die Emotionen setzt statt auf Fakten, zum „Wortdes Jahres“ bestimmt wurde, und die politisch Etablierten nun behaupten, sie hätten stets auf Fakten gesetzt, muss erkannt werden, dass politische Meinungen immer auf Emotionen basieren, statt auf Fakten. So ist es dem Rassisten egal, ob die Sozialleistungen an Inländer, trotz Flüchtlingskrise, nicht gekürzt wurden; den Sozialisten ist es egal, dass der Sozialismus immer scheiterte und gerade in Venezuela wieder mit einer Hungersnot scheitert; und den Grünen ist es egal, dass es ohne Gentechnik kein Insulin gäbe, alle stützen ihre politische Meinung vorwiegend auf ein gutes Gefühl nicht auf Fakten. Den selbstkritischen, stets objektiven, und umfassend informierten Bürger, der durch eine öffentliche Diskussion mit anderen letztlich den magischen demokratischen Willensbildungsprozess abschließt, gibt es genau so wenig, wie den Homo oeconomicus, der stets rationale Entscheidungen trifft und über alle Marktgeschehnisse die Übersicht hat, denn letztlich lässt sich hier die Parallele ziehen zum Markt: Politik ist am Ende auch nur ein Wochenmarkt, auf dem die Kunden von ihren Emotionen gelenkt, bei dem kaufen der am lautesten schreit und die tollsten Versprechungen macht, da man bei der repräsentativen Demokratie letztlich nur die Katze im Sack kaufen kann, ohne Rückgabe.
    Daher werden schöne Worte und Fakten nicht verhindern, dass die Menschen rechts wählen. Statt Worten braucht es z.B. unmittelbare politische Taten, die der„besorgte Bürger“ sofort im Geldbeutel spürt und zeigt, dass die Regierung, auch außerhalb von Krisen schnell mal Geld locker machen kann.
    Aber wenn es so weitergeht wie bisher, und das wird es, dann ist mein Tipp für die Bundestagswahl bedauerlicherweise 20% AfD. Eins sollte aber klar sein, die Rechten werden nichts besser machen eher schlimmer, alle werden sich noch mehr streiten und bekämpfen, mir bleibt da nur noch ein naives Zitat von Roland Baader: „Das einzig wahre Menschenrecht ist das Recht, in Ruhe gelassen zu werden.“

    Heute mal etwas rein privates; ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, und ich weiß auch nicht, ob das bei anderen Menschen so der Fall ist, da ich nie über so was mit anderen rede, aber ist es normal, wenn man keinerlei emotionale Bindung verspürt, vor allem zu seiner Familie??

    Würdet ihr behaupten oder gegenüber eurer Familie sagen, dass ihr sie liebt?
    Fangen wir mal bei meinem Vater an, der seit meinem fünften Lebensjahr nicht mehr bei mir lebt und den ich maximal 3-4 Mal im Jahr für einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen sehe. Ich habe nie das Bedürfnis ihn anzurufen und mit ihm zu sprechen, wenn dann ruft er an, auch wenn wir dann auch mal längere Gespräche führen. Er hat meistens auch immer seinen Unterhalt gezahlt, doch letztens hat er mir meinen Unterhalt um 200 Euro gekürzt, weil ich nicht das für meine Zukunft tue, was er für richtig hält. Aber ich hab ihn nie wirklich vermisst.
    Meine Mutter ist mir eigentlich da wichtiger und ich bin auch froh, dass ich bei ihr lebe, denn sie ist deutlich liberaler eingestellt und mischt sich nicht in meine Handlungen ein. Aber ich kann ihr auch nicht sagen, dass ich sie liebe, sowas macht man in meiner Familie auch irgendwie nicht, und wahrscheinlich würde ich es auch nicht machten, denn auch sie hab ich nie vermisst, wenn sie mal weg war, oder ich wünsche mir oft, dass sie einfach auch ohne ihre Kinder glücklich ist.
    Meine Geschwister: Mein erster Bruder ist in Kanada und ich vermisse ihn nicht, bin eher froh, dass ich meine Ruhe hab und er nicht mehr bei uns im Haus wohnt. Etwa das selbe mit meiner Schwester, die war auch ein Jahr lang weg, und wohnt schon lange nicht mehr hier, ich habe auch bei ihr kein Bedürfnis sie mal anzurufen, man sieht sich ab und zu mal aber sonst kommt man auch allein klar. Mein ältester Bruder war mir sowieso immer etwas fremd, denn erst war er auch einem Internat und später recht schnell aus dem Haus, und heute kommt er recht selten mal am Wochenende vorbei. Und ich streite mich wenn dann auch oft mit ihm weil er ein hoffnungsloser Kollektivist ist, der sich mit dem System arrangiert hat, nur weil er schon mal in Ländern war, die schlimmer sind als Deutschland. Und dann hängt er auch nur in meinem Zimmer rum. Mit meinen Großeltern hab ich auch wenig zu tun, mit meine Tanten und Onkeln erst recht, und deren Kinder kenne ich gar nicht. Und ich spüre auch kein Verlangen an diesem Umstand was zu verändern.

    Ich hasse meine Familie zwar nicht, aber wenn die weg wäre, wäre es vielleicht etwas ungewohnt, aber ich werde trotzdem wohl keine Sehnsucht nach ihnen haben. Ist das normal? Wenn man sein Leben mit einer festen Personengruppe verbringt, muss man doch wohl eine gewisse Beziehung aufbauen, oder nicht?
    Das selbe ist mit Freuden aus der Schule, die ich hatte und die dann gegangen sind und man hat sich nie wieder gesehen, und keiner hatte den Wunsch, dass man sich mal wieder sieht.
    Die Gefühle zu meinen Eltern sind vielleicht mit denen vergleichbar, die ich zu anderen Erwachsenden in meinem Freundeskreis hab, außer, dass meine Eltern natürlich immer was für mich übrig haben werden, aber man muss doch was FÜHLEN, wenn man an diese Personen denkt!
    Momentan kenne ich keine Person, die ich wirklich vermissen würde, wenn ich morgen man Somalia auswandern würde, also wirklich physisch und eben emotional, denn das war noch nie so bei mir und ich bin gespannt auf den Tag, an dem ich wirklich mal nach jemanden Sehnsucht haben werde.

    Eine Ausnahme wäre vielleicht, bei meiner alten Freundin, in die ich echt doll verliebt war, sie würde ich heute noch gerne wiedersehen, aber das schiebe ich auf das Verliebt Sein, und die damit verbundenen Gehirndrogen, denn eigentlich kann sie mir nichts geben.

    Wie ist das bei euch, habt ihr nach einiger Zeit echte Sehnsucht nach Personen und freut euch richtig, wenn ihr sie wiederseht, oder fühlt ihr auch nichts dabei, ob sie jetzt da sind oder nicht?

    Ist euch auch schon mal aufgefallen, was für ein kranken und ja wirklich okkultistisches Verhältnis viele menschliche Kulturen zur Jungfräulichkeit haben, gerade wenn es um Frauen bzw um Mädchen geht.
    Denkt doch mal genau darüber nach, seit Ewigkeiten wird ein abstruses Theater darum gemacht, ab wann eine Frau zum ersten Mal sexuell benutzt wird, um genau zu sein, ab wann ihr "heiliges" Häutchen reißt. Einige Beispiele, bei den Katholiken war es immer so und ist es wohl immer noch so, dass eine Ehe nur dann wirklich ehrenhaft ist, wenn die Frau vorher keinen Sex hatte und die Ehe war auch oft erst dann gültig, denn man miteinander gepoppt hat. Bis in die 70er Jahre war es in Deutschland sogar ein legitimer Grund die Ehe aufzulösen, falls sie nicht die Beine breit machen wollte.
    Bei dem Muslimen ist dieser Kult im das Häutchen ja noch kranker, da gibt es extra Chirurgen, die den Mädchen, diese Häutchen wieder so zurecht basteln, dass ich der Bräutigam sich sicher sein kann, dass er sowas wie ein Kind gefickt hat. Hab auch mal gehört, dass die Schwiegereltern, nach der ersten Nacht im Bett nachgeguckt haben, ob da auch wirklich Blut geflossen ist; da ist das erste Mal doch gleich viel schöner, wenn man auch noch Schmerzen hat.
    Noch extremer wird es ja da, wo noch Mittelalter herrscht, und man die Frauen zunäht, hallo wo sind wir denn? in einem kranken Psycho Horror Film? Die Mädchen werden Nadel und Faden zugenäht und bei der Hochzeitsnacht wieder aufgeschnitten, und dann wieder zugenäht, ohne Betäubung oder anständigen medizinischem Besteck, versteht sich. Das ist wohl noch kranker als der Keuschheitsgürtel, den man hier in Europa oft benutzt hat.
    Aber da hört es ja nicht auf, im Arabischen Raum gibt es Märkte auf denen Frauen verkauft werden und wenn ihr "heiliges Häutchen" noch in takt ist, dann gilt das als Sonderausstattung, also kostet deutlich mehr Geld.
    Der Höhepunkt dieses verrücken Brauches ist natürlich das Motiv vieler Selbstmordattentäter sich für 72 Jungfrauen in die Luft zu sprengen, mal ehrlich wie ahnungslos muss man eigentlich vom Sex sein, um zu glauben, dass der Sex mit einer Jungfrau besser ist als mit der erfahrenden Frau, die weiß was sie tut. Einen höheren Grad der Rückständigkeit als die Verehrung des "noch nicht gefickt worden seinen" fällt doch keinem Menschen ein.
    Aber auch hier im Westen, wirbt die Porno Industrie ebenfalls noch mit Video in denen die Darstellerinnen angeblich noch nie Sex hatten, ja ne is klar, aber dennoch lebt dieser Brauch auf diese Weise auch bei uns weiter. Ein weiters Beispiel ist der Umgang vieler Menschen mit ihrer Jungfräulichkeit, nämlich auf den richtigen Moment zu warten, auf die wahre ewige Liebe, bevor man sich mal traut eine einfache Erfahrung zu machen, die wohl kaum jemanden mal geschadet hat. Begründet wird das dann oftmals damit, dass man sich ja an sein ersten Mal sein Leben lang erinnern wird, ja bei jedem ersten Mal wird man sich wohl immer daran erinnern, aber deshalb warte ich doch nicht mit dem ersten Mal Autofahren bis ich das richtige Auto hab. Natürlich muss man nicht erwarten, dass jeder sofort sich die nächste Dorf Matratze sucht, aber ich denke halt, dass diese Zurückhaltung auch etwas mit diesem Kult zu tun hat.

    Es wird wie ein biologisches Verplomben angesehen, angesiedelt in einer Zeit in der man keine Ahnung hatte wie das mit den Kinder funktioniert. Also wenn mir jemand begegnet, der sagt es wäre ihm wichtig, dass seine Frau vor der Ehe noch nie Sex hatte, dann könnte ich nur antworten, dass ich bei jedem Gewitter erstmal eines meiner Haustiere opfere, um die Wettergötter zu besänftigen.

    An alle Gutmenschen da draußen, einige Kulturen sind besser als andere! Viele Kulturen sind rückständige Scheißkulturen und gehören ausgetrieben, und ja die westliche ist auch noch mangelhaft, aber immer noch mehr wert als alle anderen!

    Also ich als jemand, der sich als Libertären bezeichnet und irgendwo zwischen Anarcho Kapitalismus und Minarchismus steht, kann ich schon mal sagen, dass das oben genannte Beispiel korrekt ist.
    Auf einem freien Markt herrschen absolute Eigentumsrechte, du musst niemanden etwas von deinem Eigentum abgeben, und bei dem Bespiel mit der Wüste wäre es rechtlich erlaubt den Durstigen sterben zu lassen.
    Das klingt jetzt so als wäre der Kapitalismus unmenschlich, aber lasst mich mal ein anderes Beispiel aufstellen, bei dem es nicht um die Eigentumsfrage geht.

    Stellen wir uns eine Welt vor, in der keine Gewalt angewendet werden darf, also eine rein pazifistische Welt.
    Wir haben Person A, B und C. Person A hängt an einem Abgrund und droht jederzeit runter zufallen und zu sterben. Person B steht neben dem Abgrund und kann als einziger Mensch Person A helfen. Person B will nicht helfen, Person C könnte Person B Gewalt antun und ihn zwingen Person A zu helfen.

    Nach pazifistischen Grundsätzen würde Person A sterben, folgt hieraus jetzt auch, dass "Menschlichkeit (was auch immerdas ist) keine große Rolle" in einer pazifistische Welt spielt? Ich denke nicht.

    Ich denke ebenfalls, dass die Todesfälle, wie er in der Wüste beschrieben wird, deutlich annehmbarer wären, als, die die dadurch entstehen, wenn es einen Staat oder andere Institutionen gibt, die das Eigentumsrecht brechen dürfen.
    Um jetzt nochmal Bezug auf den Kommunismus zu nehmen, aufgrund (aus meiner Sicht) mangelnder Wirtschaftskraft des Kommunismus, aus vielerlei Gründen, die ich hier nicht diskutieren möchte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im Anarcho-Kommunismus Wasserknappheit herrscht höher als im Anarcho-Kapitalismus.

    Bei der Frage zwischen kapitalistischen oder kommunistischen Wirtschaftsystemen ist es m.M.n. ähnlich, wie bei der Frage der Stromerzeugung.
    Hier die Analogie: Der Anarcho-Kapitalismus erzeugt Strom durch Arbeit (Muskelkraft, Kernkraft, Windkraft), diese Erzeugung ist mühselig, ungerecht und kann zu Schäden führen, aber es funktioniert.
    Der Anarcho-Kommunismus versucht Strom mithilfe eines Perpetuum Mobile zu erzeugen, also einer Methode, die zwar sehr schön klingt und toll wäre, wenn es ginge, bei der aber nie wissenschaftlich eine Funktionsfähigkeit nachgewiesen wurde.

    Stromerzeugung aus dem Nichts klingt gut, aber klappt nicht. Das selbe beim Kommunismus.
    Meine Unterscheidung zwischen Anarcho-Kapitalismus und Anarcho-Kommunismus, erstes funktioniert, letzteres nicht, und dann ist auch nicht wichtig, welches System die angeblich höhere Moral hat.
    Falls ihr meine These jetzt angreift, haltet euch kurz oder macht ein neues Thema auf.

    Hallo Leute, ich hoffe ich kann euch mit meinen folgenden Gedanken entweder unterhalten und/oder inspirieren, aber bevor ihr erfahrt, was es mit dem Titel auf sich hat, muss ich etwas weiter ausholen, damit es am Ende ein Gesamtbild ergibt:

    Also schon vor einigen Wochen hab ich mir Gedanken über das Glück gemacht, und mit zu dem traurigen Ergebnis gekommen, dass es im Grunde ja nur dadurch entsteht, dass man eine Handlung ausführt, die dann im Gehirn Drogen freisetzt.
    Also ich kann nicht einfach glücklich sein, weil ich am Leben bin und es mir eigentlich gut geht, nein, ich muss irgendwas tun, damit mein Gehirn den Stoff rausrückt, welcher mir das gewünschte Gefühl gibt; Beispiele, ich muss mit anderen Menschen interagieren, um ein Gefühl von Gemeinschaft zu erleben, was mich dann wieder glücklich macht. Wenn ich an machen Tagen in die Schule gehe, ohne mit den Menschen dort großartig zu reden und deren Gesellschaft suche, bin ich danach oft unglücklich, also versuche ich so gut es geht mit den Menschen zu reden und Spaß zu haben, damit dann wieder die Hormone freigesetzt werden, die ich haben will. Das heißt meine Motivation mit anderen Menschen zu interagieren rührt nicht daher, dass ich es tatsächlich will oder weil diese Menschen mich interessieren, sondern nur daher, dass ich an die Hormone will, die mein Gehirn als Belohnung hergibt. Das Selbe ist es auch, wenn ich Sport mache, das mache ich oft auch nur, damit ich mich danach gut fühle, stark und in der Kontrolle über meinen Körper, oder wenn ich ein Ziel verfolge und erreiche, was mich dann auch wieder glücklich macht, auch wenn mir das Erreichen dieses Ziels überhaupt nichts persönlich bringt, so mache ich meine Hausaufgaben oft nur, damit ich mich gut fühlen kann, da ich sie gemacht hab.
    Somit ist das Streben nach Glück oder dem Glücklich-Sein, doch eher nur ein Streben nach Drogen und deren positiven Gefühlen. Denn warum nehmen die Menschen Drogen? Doch auch nur, um an die Hormone ranzukommen, die dann freigesetzt werden. So entstehen am häufigsten Abhängigkeiten. Wenn ich meine bevorzugte Droge Alkohol zu mir nehme, dann oft ja auch nur um mich gut zu fühlen, weniger weil mir das immer schmeckt.
    Anstatt also sich Tag für Tag abzurackern, um seine Lebensziele zu erreichen, was einen dann wieder glücklich macht, wünsche ich mir oft einfach nur einen Knopf, den ich nur drücken brauche, um glücklich zu sein, ab und zu hab ich also öfters mal zu meiner Whisky Flasche gegriffen, um Glück zu empfinden, anstatt für mein Glück zu arbeiten, eben so hab ich oft mit dem Gedanken gespielt, ob ich nicht einfach mal andere Drogen, härtere, ausprobieren sollte, hab´s dann aber gelassen, aus Angst ganz den Antrieb für mein Leben zu verlieren.
    Und damit kommen wir dann auch schon zur Überleitung zum Wichsen.

    Ich habe beschlossen, nicht mehr mich sexuell selbstbefriedigenden, überhaupt nicht mehr, dazu mehr:

    Die Gedanken oben hab ich dann erstmal wieder verdrängt, und dann durch puren Zufall hat mir Youtube ein Video vorgeschlagen, welches ich am Ende verlinke, auch wenn es bessere Videos zu dem Thema gibt, die alles klarer darstellen, verlinke ich dieses, da es auch das erste war, welches ich mir dazu angesehen hab.
    Der Titel war: "Half A Year Of NoFap - What Has Changed?"
    Zuerst dachte ich das wäre nur ein dummes Selbstexperiment ohne Hintergedanken, aber während des Videos ist mir fast sowas wie eine Erleuchtung gekommen, und das hatte ich bisher nur einmal in meinem Leben, als ich verstand, dass der Staat eine Sekte ist.
    Kurz gesagt geht es bei der gesamten Sache um das Thema "NoFab" also "Nicht Wichsen", vorallem durch das Prinzip von "PMO", Porno/Masturbieren/Orgasmus. Demnach leiden so ziemlich alle Menschen der westlichen Welt, an einer drogenähnlichen Abhängigkeit von ihren Orgasmen und dem Konsum von Pornos. Das hört sich zuerst zwar an, wie eine Kampagne der Katholischen Kirche, die den Leuten weis machen will, dass Pornos und Solosex Sünde ist, aber ich muss sagen, dass ich jetzt auch glaube, dass Solosex und Pornos etwas schlechtes sind, was man lieber bleiben lassen sollte. Denn jeder Orgasmus hat den selben Effekt, wie wenn man sich eine Ladung Heroin gibt, Dopamin wird freigesetzt und man fühlt sich glücklich, ohne dafür gearbeitet zu haben, was über einen längeren Zeitraum dazu führt, dass man nicht mehr fähig ist seine Ziele zu verfolgen, um darüber langfristig glücklich zu werden, und lieber wie ein Drogenabhängiger nichts mehr in seinem Leben auf die Reihe bekommt, da man sich Glück jederzeit per Spritze verpassen kann. Diese Menschen stumpfen ab und haben Probleme dabei glücklich zu werden, da der Körper so an die Überdosis des vom Orgasmus freigesetzten Dopamin gewöhnt ist.
    Wer, so wie fast alle, sehr früh mit der Selbstbefriedigung anfängt, der wird abhängig und gewöhnt sich daran, dass er dieses Vergnügen jederzeit haben kann, zusätzlich fühlt er sich unsicher und schwach in der Nähe von Frauen, was an den Pornos liegt.
    Für mich ist es tatsächlich logisch, denn stellt euch mal vor das heiße süße Mädchen, das ihr selber gerne haben würdet, wird vor euren Augen von einem Typen gefickt, der im Grunde viel besser ist als ihr selbst, vom Alpha Männchen, genau das passiert in eurem Unterbewusst sein, wenn ihr einen Porno seht. Auf den Porno Seiten könnt ihr auf jede Frau klicken, die ihr selber gerne ficken würdet, aber ihr selbst seid es ja nicht, der sie fickt, sondern ein anderer Mann, einer mit mehr Muskeln und größerem Schwanz. Und dann geht ihr zurück uns Reallife und kommt nicht klar, wenn ihr mit Frauen zu tun habt, und traut euch nichts, weil eurer Unterbewusstsein derart eingeschüchtert ist; also für mich ergibt das eindeutig Sinn!

    Ich hab mich dann einige Stunden durch diese Videos geklickt und duzende Männer und auch Frauen gesehen, die berichteten, wie sich ihr Leben grundlegend geändert und ausnahmslos verbessert hat, nur weil sie das PMO aufgegeben haben. Sie alle berichten, dass sie mehr Mut, mehr Kraft und mehr Energie haben, und dass sie glücklicher sind, da sie ihr Glück nicht mehr leistungslos aus einer Drogen ziehen, sondern aus ihrem Leben. Und es war sozusagen eine Antwort darauf, warum ich selber nicht glücklich bin, obwohl ich eigentlich schon einiges in meinem Leben erreicht habe, es war eine Erleuchtung und diese Menschen waren eine Inspiration.
    Ich bin, so wie fast alle anderen abhängig von meine Orgasmen, und auch wenn ich eher wenig gewichst habe, also so von 2 mal am Tag eher selten, bis 4 mal in der Woche, eher öfters, so hab ich dennoch nie versucht es weg zulassen, warum auch? die heutige Gesellschaft befürwortet ja die Selbstbefriedigung, sagt sie wäre gesund und keines falls schädlich, aber das wird eben nie hinterfragt. Angefangen habe ich vielleicht mit 12 oder 13 Jahren, und damals hab ich mich noch geschämt, wenn ich es zu oft gemacht hab, die ersten Pornos hab ich auch so mit 14 Jahren gesehen, aber erst mit 15 oder so hab ich mich getraut auf die großen Pornoseiten zu gehen und mir wirklich alles anzusehen, was es zu sehen gab. Oft hab ich mir einen runtergeholt, wenn mir langweilig war, oder wenn ich alleine in der Wohnung war, manchmal mit Hilfsmitteln und manchmal mehrere hintereinander, da muss ich dieser Stelle doch mal kräftig angeben, ich kann dreimal oder mehr hintereinander kommen ohne schlapp zu werden, aber im Grunde hab ich nie das Gefühl gehabt, dass es mir wirklich was bringt.
    Ich hab´s einfach gemacht, weil ich es konnte, aus Triebsteuerung oder so...

    Jetzt da ich davon weiß, dass es vielleicht mit meiner Unglücklichkeit und mit meiner Antriebslosigkeit zutun haben könnte, werde ich es ausprobieren, ich bin gespannt, wann die ersten Entzugserscheinungen kommen werden und ob es schwer wird.
    Und jetzt lasst mich bitte wissen, was ihr darüber denkt, guckt euch auch mal ein paar Videos über NoFab an, vielleicht kann es ja tatsächlich dem eine oder anderen helfen sein Leben besser auf die Reihe zu bekommen.
    Ich werde natürlich berichten, ob ich Veränderung an meinem mentalen Zustand bemerken werde, bin jetzt erst bei Tag 4.

    Ich frage mich nur, ob Menschen, die in einer sexuellen Beziehung leben auch unter diesen negativen Effekten leiden, denn ich glaube nicht, dass diese NoFab-Menschen Sex mit anderen Menschen bleiben lassen. Und was ist mit Asexuellen, haben diese nichts dergleichen.
    Sind positive Effekte nur dann zu erzeugen, wenn man seit seiner Pubertät wichst, und daher eine ausgeprägte Abhängigkeit aufgebaut hat, und was ist mit den gläubigen Trottel, die aus Angst vor Gott nicht wichsen?
    Nun gut, das reicht erstmal, hier noch das Video: