Beiträge von Saya

    ja danke, besser darauf zu achten welche Form der Pädagogik man bei sich selbst verwendet klingt schon mal nach einem guten Tipp.
    Zwischendurch dachte ich wie viel Ironie wohl in dem Text steckt...

    ich war einer der "faulsten" weit und breit unter der sonne. ohne scheiss.

    Bist du es jetzt etwa nicht mehr? oder hast du nur deine Ansprüche verändert.
    Kennst du die Gleichung: Glück= Erwartung - Realität ?

    Sorry aber immerhin haben wir den Hunger in den Industrieländern besiegt. Nichts war so tödlich früher als der Hunger und auch heute haben viele Leute nicht genug zu fressen. Ja und dass Industriefraß ungesund ist, weis insgeheim doch auch jeder, dass dein Körper leider zu schwach war, diesen Müll auszuhalten tut mir leid für dich, dennoch sind Wohlstandskrankheiten fast alle selbstverschuldet.
    Vielleicht ist es auch ein Bildungsproblem, da bei uns ja vom Staat alle zur Verantwortungslosigkeit erzogen werden, und sich darauf verlassen können, dass der Sozialstaat ihnen die Behandlung bezahlt, wenn das Herz durch das Übergewicht schlapp macht. Die Nahrungsmittel Industrie sähe ganz anderes aus, wenn die Menschen mal aufhören würden Zombie zu spielen. Wenn die Menschen ehrlich wären, und ihrem Gewissen folgen würden, dann gäbe es keine Massentierhaltung, keine Coca Cola oder 300 verschiedene Chipssorten im Supermarkt, der Markt gibt den Menschen was sie wollen, oder glauben zu wollen.

    Hinzu kommt dann noch die Beeinflussung der Konzerne auf die Gesetzgebung, siehe Bundessortenamt, die bestimmen welche Pflanzen überhaupt angebaut werden dürfen, dann natürlich der einseitige Freihandel nach Afrika wodurch unser Müll das die Märkte aufräumt aber die Afrikaner nicht ohne Zoll nach Europa exportieren können, und mein Liebling die Subventionen! Was gibt es geileres als wenn man für Massentierhaltung noch extra Steuergeld bekommt, oder für die Landwirtschaft, was meinst du wo die Überproduktion herkommt? Die EU ist hauptsächlich damit beschäftigt Milliarden an Euro an Bauer zu verteilen, die schon längst pleite wären, und so ändert sich nichts im System. Dann kommt noch die Pharmalobby und freut sich, dass die Menschen nicht begreifen, dass gesunde Ernährung und Sport fast alle Krankheiten verhindern könnte.


    und mir bis letztes Jahr niemand gesagt hat, dass unser westlicher Lebensstil die Ursache dafür ist

    Sag ich ja, staatlich erzeugte Bildungslücke oder dein Umfeld ist schuld, dass dir niemand das gesagt hat, oder du hast einfach Pech gehabt, dass du nicht früher schon an solche Infos gekommen bist.

    Du willst seit Jahren mal wegfahren und machst es nicht?
    Und wenn man erst was ändert, wenn alles gegen die Wand fährt, dann ist das wohl der ultimative Beweis, dass man nicht unter Kontrolle hat, ist mir natürlich auch schon teilweise passiert, aber eigentlich ist das ja eben das was ich vermeiden will

    Jojo, es heißt ja immer wer kein Ziel hat, kann auch nirgendwo ankommen, daher sollte man sich Ziele setzten und am besten auf zeitliche Limits setzt, damit man das auch umsetzt, was man sich vorgenommen hat und erfolgreich ist, bla bla bla puke

    Ich denke das erste Mal, dass ich mir eine feste Liste geschrieben hab mit Dingen, die ich erreichen will, war 2014, vor über drei! drei Jahren, und als ich das schrieb, hab ich echt daran geglaubt, dass ich daran arbeiten werde, und mein Leben unter Kontrolle bringen könnte grumble

    Ihr müsst nicht raten was daraus geworden ist, nichts, ich hab weiter prokrastiniert wie es in Studenten Fachsprache heißt, ich hab die Liste ignoriert, in eine Schublade gelegt, bis die Wut über meine Faulheit groß genug war, dass ich eine neue Liste geschrieben hab, ich hab in mehreren Texten mir meine Frust rausgeschrieben und mir immer vorgenommen was zu ändern...
    Hab all diese Texte letztens mal wieder rausgekramt und gelesen, ich war geschockt, die wenig sich bei mir geändert hat, drei Jahre später. Lauter motivierender Sprüche waren da aufgeführt, lauter peinlicher Sätze, und Selbsthass, Kostprobe?:

    Spoiler anzeigen


    "Datum unbekannt, ca ende 2014 (geändert/ gekürzt)
    So das war jetzt das aller letzte Mal, dass du derartigen Selbsthass hattest. Ab morgen fängst du an zu handeln, ohne wenn und aber! Hör auf zu pennen, wenn der Wecker klingelt, springst du sofort aus dem Bett, sonst verliere ich komplett die Hoffnung du könntest etwas bewegen. Wer die Welt retten will, braucht Selbstdisziplin, mache deine Arbeit und deine Hobbys.
    In der Zukunft wirst du wieder jammern, dass du in deiner Vergangenheit nicht gehandelt hast, also lebeendliche dein Ändern! Die Zeit vergeht und du kannst auf rein gar nichts zurückblicken, dass du durch einen harten Kampf erreicht hättest. Komm endlich klar auf dein Leben, ich will nicht jeden Abend denken, dass ich nichts wert bin, weil ich wieder nichts erreicht habe. Hör auf an dir selbst zu zweifeln. Du steckst noch in der Matrix, du bist nicht erwacht! 2014 wird das Jahr deines Erwachens sein. Fang jetzt damit an. Leben jeden Tag, als wäre es der Letzte an dem du das Blatt noch noch wenden könntest. Tu es heute, morgen ist es zu spät, jetzt ist nie zu früh."


    Peinlich oder? Und es hat nicht geholfen

    Und heute? hatte meine letzte schriftliche Prüfung am 3. Mai!! seitdem habe ich unbegrenzt Freizeit, also seit 6 Wochen, aber ich könnte auch sagen, dass es nur 3 Wochen waren, da ich den Rest wohl geschlafen hab, 12 h Schlaf sind bei mir Standard. Und ich bin wohl Internet abhängig :D Hab schon echt viel probiert was zu ändern, aber es verläuft sich sofort wieder.
    Von meiner Liste hab ich fast nichts geschafft, nur etwas nähergekommen


    Aber wir wollen hier mal nicht auf Emo machen, also starte ich hier jetzt Versuch Nummer #12983295485 meine Ziele zu erreichen, also schreibe ich mal meine Ziele auf:
    - 30 min trainieren (geht heute nicht, ich geh auf die Kiwo um mit Freunden zu saufen)
    - Jeden Tag um 23 Uhr ins Bett gehen (geht heute nicht, siehe oben)
    - mindestens 3 L Wasser am Tag trinken,... Alk zählt heute wohl auch
    - keine Serien mehr gucken, hab diese Nacht Elfenlied am Stück geguckt, man der ist echt nur unteres Mittelmaß, so ein Scheiß
    - mehr öfters regelmäßiger essen, 60 kg sind mir zu wenig
    - Mich bei einer Uni bewerben
    - eine Partnerin finden,... ganz schwer
    - keine Pornos mehr, sollte nicht so schwer sein, hab ich schon mal 3 Monate geschafft
    - regelmäßig Tagebuch schreiben
    - nicht länger als 9h schlafen
    - aufhören im Internet mit Menschen diskutieren, die ich gar nicht kenne und die mich anwidern
    - Weniger Facebook, von 5h vielleicht auf 2h?
    - 2h am Tag lesen, ich hab momentan ca. 12 Bücher die ich angefangen hab... ;(
    - Mir morgens eine to do list für den Tag schreiben rofl

    Ich melde mich mal, wie es läuft, ich dürft mich gerne beleidigen, anspornen, euch anschließen oder eure Meinung abladen, ist mir wayne
    Der Typ von Boy in a Band hat seine Ziele erreicht, indem er einen Vertrag geschlossen hat mit seiner Schwester, wenn er sich nicht an seine To Do List hält, spendet seine Schwester 10k Dollar an scientology, ist krass aber wirkt, wäre auch noch eine Idee, falls das hier fehlschlägt.

    Hey, ich bin auch mal wieder on, ist ja echt gar nichts los hier =O
    na egal, vielleicht haben alle hier ja ein echtes Leben gefunden und haben es nicht länger nötig hier rumzuhängen.

    Aber zum Thema, diese Sache ist ja schon etwas älter, aber ich habe mich erst jetzt mal damit ausführlicher beschäftigt, ich dachte früher eher, dass das in die Schublade #FakeNews gehört. Ich dachte, dass diese Selbstmorde unmöglich allein durch ein Internetspiel zustande kommen können, also eher dass das Internet diese Geschichte dazu erfunden hätte, um die Schockwirkung zu erhöhen, weil wer bringt sich denn schon um, nur weil der Computer das befiehlt?
    Aber wenn man mal folgende Doku zählen lässt, dann muss man sich schon fragen, was bei der russischen Jugend falsch läuft, dass sie sich inspiriert fühlt von Selbstmördern. Der Selbstmord wird als Freiheit angesehen, da es wohl im Leben keine gibt:

    Der Typ, der das professionell managt, ist auch cool drauf, er sagt seine "Opfer" seien "biologischer Müll", da frage ich mich, ob er radikaler Darwinist ist, der testet, wie viele Meschen sich freiwillig töten, da er einfach dumme Menschen hasst, oder ob er selbst einfach total kaputt und einsam ist, dass er sowas macht.
    Die Eltern sind auch toll, verbieten ihren Kindern dann das Internet, aber man muss sich doch auch fragen was wirklich nicht stimmt mit seinem Kind, wenn es sich erst auf Befehl ritzt und dann auf Befehl auf die Schienen legt.

    Was denkt ihr darüber, ist das einfach witzig, dass Menschen sich zum Selbstmord überreden lassen, oder ist es ein weiteres Zeichen wie kaputt die Gesellschaft ist, und dass die Betreiber dieser Internetgruppen diesen Jugendlichen nur Hilfestellung und Ermutigung geben, damit sie das tun, was sie schon selbst lange wollten dead ??

    Würdet ihr da mit spielen wollen, ist es vielleicht auf einfach eine abnormale Form der Sterbehilfe?

    Trump bombardiert Syrien, also die Truppen der Regierung... Ja was soll man sagen, mit Clintion wäre das wohl auch passiert, aber folgernder Satz fasst das wohl ganz gut zusammen:
    "Trump’s bombing Syria cause he says Syria bombed Syria and we have to show Syria that bombing Syria is bad."

    Warum sind Menschen so behindert? Milgram Experiment kann ich da nur sagen.
    Will jemand auf den weiteren Verlauf wetten?

    Mal zurück zum Thema Sexismus, ich als Mann habe oft auch nur bedingt Verständnis für den angeblich überall gegenwärtigen Sexismus. Obwohl ich erkenne, dass es in ALLEN Lebensbereichen unterschwellig um Sex geht, Sex ist eine der Essenzen der Gesellschaft. In der Schule hatte JEDES Buch, das wir lesen mussten, etwas mit Sex zu tun, und in Musik und Filmen ist es auch überall, in der Disco hoffen viele Beteiligte darauf, dass sie jemanden mit nach Hause nehmen können, schon wenn zwei Fremde, Mann und Frau sich auf der Straße begegnen, und einigermaßen attraktiv wirken, schaltet das Gehirn auf Sex, zwar nur teilweise, aber dennoch.
    Oder achtet mal darauf, wo Euer Blick bei einer unbekannten Person zuerst hinwandert, auf die Brust, Titten oder keine Titten. Das ist bei mir schon auf hundert Meter Entfernung der Fall, das macht mein Gehirn automatisch; ich gehe durch die Fußgängerzone und jeder Mensch wird erstmal auf das Geschlecht abgecheckt, als zweites wohl erst ob Freund oder Feind.
    Sex ist einfach überall, ist ja auch nicht verwunderlich, es gehört zu den drei Trieben: Aggression, Sex und Überleben.

    Die Gesellschaft ist voll von Singel Menschen, jeder sexueller Mensch wünscht sich aber von Natur aus einen Partner, aber wie findet man einen Partner?, Freunde hat man schon genug, aber man will einen echten Partner, man muss irgendwie in Kontakt kommen mit anderen Menschen, und man will nicht erstmal nur der Freund werden und dann später darüber nachdenken, ob derjenige Potenzial hat.
    Also muss man eigentlich irgendwie irgendwo direkt oder indirekt danach fragen und suchen; auf der Straße, im ÖVP, in Discos, in Vereinen, auf der Arbeit, in der Schule, auf Partys.
    Männer hoffen allgemein gesagt, darauf sich zu trauen, jemanden anzusprechen,
    und Frauen hoffen allgemein darauf, dass sie vom Richtigen angesprochen werden, leider erwartet es die Gesellschaft, dass die Männer die Initiative ergreifen. Aber viele Menschen sind halt nicht kompatibel, und so fühlen sich gerade die attraktiven Frauen dauerhaft angegriffen von den Männern, und die Männer haben sozusagen das Glück nicht von fremden Frauen angesprochen zu werden, denn das ist ja die Aufgabe des Mannes.

    Man hat hier also ein Dilemma: Männer und Frauen wollen einen Partner (Trieb), der Mann ist zur Initiative "genötigt", und ist leider das gröbere Geschlecht, und viele Frauen fühlen sich jetzt aber allzeit angegriffen.
    Aber wie kommt man sonst an einen Partner? über Tinder, wo beide erstmal einwilligen müssen, bevor es den ersten Kontakt gibt.
    Ich sehe diesen Alltags Sexismus begründet in der ständigen Suche der Menschen nach einem Partner oder nur Sex, ohne wissen zu können, ob der Anderen jetzt gerade auch angebaggert werden will, hinzu kommt, dass Männer einen starken Trieb haben und somit oft Rücksichtslos agieren.

    Die Frauen reagieren im schlimmsten Fall mit extremistischen Feminismus, denn ich stelle die These auf, dass die meisten extrem Feministen darauf achten sexuell unattraktiv zu sein, ich kenne keine von diesen, die sexy ist oder sowas, alle sind fett, hässlich, lassen sich die Behaarung wachsen, sozusagen, um die Männer abzuschrecken, das passt dann dazu, was Nox sagt

    weswegen ich für viele eine akzeptable, trainierte Figur besitze.
    Aber irgendwie möchte ich diesen Körper nicht mehr haben, obwohl ich mich damit gesund fühle. Nie mehr möchte ich als Puppe gehandhabt werden, die sich von so Vollidioten, die nichts verstanden haben, ankleiden oder auch einmal ungefragt angrabschen lässt

    Ob ein Mensch attraktiv ist, wird von zweit Komponenten bestimmt, vom Körper und vom Charakter, und aufgrund dessen, dass man den Charakter einer Person nicht von außen erkennen kann, kann man sich beim Erstkontakt nun mal nur auf das Äußere beziehen.
    Natürlich gibt es auch einfach Arschlöcher, die einfach gerne Frauen an die Titten fassen,
    aber vielleicht können wir mal versuchen, diese eine Frage zu klären: Wie nimmt man Kontakt mit einem anderen Menschen auf, den man gerne als Partner hätte, ohne sexistisch zu sein?
    Bei Frauen in meinem Freundenkreis habe ich natürlich länger Zeit und muss nicht sofort diese sexuelle Frage unterschwellig stellen, aber in der Öffentlichkeit? Ist Flirten dann nicht immer sexistische, da man Frauen ja zwangsläufig erstmal nur von außen beurteilen kann?
    Gleichzeitig ist der Tipp eines jeden Internet Flirt Coach doch einfach mehr Frauen anzusprechen ...

    Der Mensch wir nur glücklich wenn
    seine Taten auf dem Primitiven Teil des Gehirns basiert ,zB.: Sozialverhalten, etwas Essen, bewegen oder schlafen

    Also ich muss ja sagen, dass der obere Teil des Beitrags nichts wirklich neues war, der Sinn des Lebens ist subjektiv und so weiter, und dass es hauptsächlich um gute Gefühle geht ist mir auch schon bewusst geworden.
    Aber das, was du über die Verbindung von Glücklichsein und primitivem Verhalten sagst, war neu für mich und das ist wirklich ein interessanter Gedanke, den ich durchaus nachvollziehen kann.
    Denn wenn ich mal überlege, was mich in meinem Alltag glücklich macht, dann sind es nicht die modern Handlungen wie, zur Schule oder zur Arbeit gehen, schreiben, einkaufen, im Internet surfen oder im Stau stehen, sondern so wie du schon sagst, primitive Sachen, wie draußen an der frischen Luft sein, mit anderen Menschen interagieren, Emotionen erzeugen, sich entspannen oder den Körper physisch gebrauchen.
    Alles was der natürliche Lebensweise entspricht.

    Danke für diesen Beitrag, ich denke ich werde mal die nächsten Tage versuchen mich primitiven Handlungen hinzugeben.

    Ich gebe an dieser Stelle mal zwei Kommentare ab, ob sie überhaupt zutreffen oder hilfreich sind, muss jeder selber entscheiden:
    "Glück ist = Erwartung - Realität"
    und
    "Ich brauche dich, ist das Gegenteil von liebe dich"