2) Empfehlung für Ängstliche (neben der Impfung):
--> mit dem Rauchen aufhören, denn Raucher liegen doppelt so lange auf der Intensiv.
--> Idealgewicht erreichen
--> Sport und ausreichend Schlaf
--> ältere Ängstliche sollten tatsächlich Kontakte meiden, denn das Durchschnittalter auf der Intensiv beträgt ca. 77 Jahre
--> der Median der an und mit Corona Verstorbenen liegt bei 84 Jahren - muss also jeder "Alte" selber wissen, ob er jetzt in die Disko oder auf Kaffefahrt geht, unabhängig von seiner Impfung
3) Intensivbettenauslastung
--> es wurden seit Januar 2020 ca. 7000 Intensivbetten abgebaut. Die Politik hätte dieses Abbauprogramm mit Pandemiebeginn sofort stoppen müssen. Denn nur dann hätten wir jetzt kein Problem mit 5000 Corona-Intensivpatienten.
4) Aufrechnung bezüglich Selbstverschulden Ungeimpfter
--> Wenn die Gesellschaft unbedingt aufrechnen will, was die Selbstverschuldung Ungeimpfter angeht, dann muss diese Bilanz auch fair und umfassend vollzogen werden:
A) Raucher liegen häufiger und doppelt so lange auf der Intensiv. 1 Raucher "klaut" 2 Nichtrauchern den Intensivplatz.
B) Zu 80% liegen ädipöse Menschen auf der Intensiv. Nahezu jeder Ädipöse hat einen erheblichen Anteil an Eigenverschulden.
C) Überwiegend Menschen mit "Zivilisations-Vorerkrankungen" wie Diabetis liegen auf der Intensiv. Auch hier existiert ein erheblicher Anteil an Eigenverschulden.
D) Durchschnittsalter 77 Jahre auf der Intensiv.
E) Derzeit ein im Verhältnis höherer Anteil Ungeimpfter als Geimpfter auf der Intensiv.
Fazit:
Wenn man schon diese Aufrechnung will, dann wäre es mehr als fair alle Menschen der Kategorie A-E zahlen zu lassen bzw. einen Lockdown bzw. sozialen Einschränkungen zu unterwerfen.
Menschen, die A-E mehrfach belegen, müssen dementsprechend multipliziert bezahlen bzw. eingeschränkt werden.
Sehr unfair ist es, wenn man nur die Menschen der Kategorie E belastet, wie die Politik explizit fordert.
4) Impfpflichtdebatte
--> ein Rauchverbot würde die Intensivbettbelegung deutlich entlasten. Ein Rauchverbot ist kein körperlicher Eingriff und wäre somit grundrechtemäßig besser vertretbar als das Spritzen von Flüssigkeiten in den Körper.
Auch die Triage wäre klar: 1 Raucher vs. 2 Nichtraucher. (Das ist deutlicher als Geimpft vs. Ungeimpft)
--> eine gewisse Bewegungpflicht für Dicke inklusive Süßigkeitenessverbot, wäre eine diskussionswürdige Alternative zur Impfpflicht. Eine Art "Zwangs-Sport" stellt immerhin kein körperlichen Eingriff dar und wäre der Spritze vorzuziehen. "Zwangs-Sport" milde verordnet ist auch Nebenwirkungsfrei.
Fazit:
Es gäbe viel effektivere staatlich repressive Maßnahmen, um die Intensivbetten zu entlasten, als die Impfpflicht. Die obengenannten Maßnahmen wären auch allesamt viel besser mit dem Grundgesetz vereinbar.
Ich sage nicht, dass ich einen solchen repressiven Staat will. Ich sage mit meinem Beitrag, wenn man Repression, Aufrechnung und Einschränkung unbedingt haben will, dann sollte man eine faire Bilanz ziehen und sich nicht nur eine beliebige einzelne Gruppe herauspicken!