Statistisch gesehen hat jeder der 30 User fast zwei Threads eröffnet und wir liegen noch bei fast 15 Beiträgen pro Tag. Insgesamt sind das fast 400 Beiträge in den paar Wochen, seitdem es das Forum gibt.
Ich denke, das ist schonmal gut. Aber natürlich auch noch ausbaufähig bis zum Sommer ![]()
Beiträge von Sammy Jankis
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Ich habe vor ein paar Tagen Star Wars gesehen. Einen neuen Star Wars Film zu machen, ist vermutlich eine große Aufgabe, weil man Millionen Fans auf der ganzen Welt sowohl alles sehen wollen, was es schonmal in Star Wars gab, als auch ganz neue Ideen, moderneres Kino und noch dazu eigene Akzente. Im Gegensatz zu Star Wars VII hat Rogue One den Spagat ganz gut gemeistert. Wobei ich noch eher leicht zufrieden zu stellen bin, weil ich kein sehr großer Fan der Filme bin und meine Erwartungen nicht enorm hoch waren.
Die Handlung des Films passiert kurz vor Episode IV. Eine junge Kriminelle wird von den Rebellen angeheuert, da ihr Vater den Todesstern mitgebaut hat und sie irgendwie an die Pläne kommen soll. Das ist auch das erste positive, dass mir aufgefallen war, nachdem ich den Film gesehen hatte. Die Handlung schließt hervorragend ab und übergibt symbolisch den Stab an den ersten Star Wars ab. Die konversativen Fans werden außerdem mit vielen Anspielungen, Auftritten und dem schließen von Logiklöchern bedient. Manchmal wirkte er auf mich sogar etwas klischeehaft auf mich; zum Beispiel gibt es wieder sehr wenige, dafür aber kraftvolle Frauenrollen oder das Element des pseudo-fernöstlichen, dass diesmal mit einem blinden, asiatischen Kung Fu-Meister besetzt wurde.
Nachdem der Anfang mit dem Storyaufbau gut gelungen war, zieht er sich im Mittelteil etwas. Das wird allerdings im letzten Drittel mit einer gigantischen, epischen Schlacht, sowohl im Weltraum als auch an einem tropischen Strand, wieder wett gemacht. Ein Augenschmaus, wenn man auf Sci-Fi-Action steht.Ich denke, Fans werden den Film lieben und wer dem Franchise eher neutral gegenüber steht und gerne mal einen düsteren Star Wars sehen möchte, sollte auch ins Kino gehen.
Für mich aber definitiv kein Anwärter auf den Film des Jahres. Mein heiß erwarteter Favorit zurzeit ist Dunkirk, ein Zweiter Weltkriegs-Drama von Christopher Nolan (Dark Knight, Inception, Interstellar) über die Rettung von hunderttausenden alliierten Soldaten.
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Ich hätte gerne noch das Smilie, dass mit dem "Welcome!"-Schild winkt

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Schön, dass du wieder dabei bist und dass es dir besser geht! beer
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Diesen September darf die ganze erwachsene Republik wieder abstimmen.
Ich gehe davon aus, dass die Union weiter regieren wird. Zu viele halten die SPD und die Grünen für linke Parteien und links ist gerade eher so bäh für den Durchschnittsdeutschen.
Bleibt also die spannende Frage, wer den Steigbügel halten und seine 5 Minuten Ruhm an der Seite von Mutti genießen darf. Wieder die SPD? Wäre sie so dämlich, weiterhin ihren Ruf zu ruinieren oder würde sie sich in die Opposition abseilen, bei linken Wählern schleimen und hoffen, dass Merkel nächstes Mal nicht antritt? Ich denke, ersteres.
Die Grünen? Vielleicht passiert irgendwann in den Wochen vor der Wahl ein weiteres Fukushima, dann bleibt der CDU kaum etwas anderes übrig.
Aber vielleicht zieht auch ihr alter Königsmacher FDP wieder ins Parlament und bringt genug Sitzplätze mit. Bei der letzten Umfrage war sie wieder zwischen 5 und 7,5 % - warum, weiß Gott allein!Was tatsächlich nochmal interessant wird, ist das Ergebnis der AfD. Wie hoch ist der Arschloch-Anteil in Deutschland wirklich? Werden ein paar der Lämmer bis dahin aufwachen und feststellen, dass die Alternative genauso korrupt und machtgeil ist wie das Etablishment? Oder bekommen wir es mit einem Bradley-Effekt zu tun und viele trauen sich in den Umfragen nicht, zuzugeben, dass sie doch AfD statt bisher wie gewohnt NPD oder CDU zu wählen? Eher nicht, AfD-Wähler sind stolz auf ihre eigene Doofheit und rechtfertigen sich dann damit, dass man das ja noch sagen dürfe (dürft ihr, ihr seid trotzdem Arschlöcher). Zurzeit hat die AfD zwischen 10,5 und 15,5 %.
SonntagsfrageIch werde jedenfalls wie gewohnt meine Stimme der seriösen Partei Die PARTEI überlassen, mit dem vertrauenswürdigsten Kandidaten überhaupt:
Serdar Somuncu
Was erwartet oder erhofft ihr? Ihr könnt sieben Antworten ankreuzen, falls ihr fast alles für möglich haltet! -
Noch nicht, aber ein Film ist geplant. Und zwar von Frank Darabont, einem der Köpfe hinter "The Walking Dead" und Regisseur von "The Green Mile" und "Die Verurteilten". Darabont steckt auch hinter der kommenden Verfilmung von der "Der Dunkle Turm Saga". Laut KingWiki hat er zuletzt 2009 gesagt, dass er es kaum erwarten kann, den Film zu machen. Bin mal gespannt, ob das noch passiert, würde ich mir aber auf jeden Fall ansehen.
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Stephen King (1947 geb.) gilt als kommerziell erfolgreichster Schriftsteller aller Zeiten. Er konzentriert sich auf makabere Horrorgeschichten und Thriller, meistens Kämpfe gegen Dämonen oder andere übernatürliche Kräfte, aber auch menschliche Gegner. Bekannt wurde er Anfang der 70er, sein erster Roman "Carrie" bekam schnell eine Verfilmung, wodurch auch das Buch bekannt wurde. Für "Brennen muss Salem" (Vampir-Horror) wurde viel Werbung gemacht, auch das verkaufte sich sehr gut. Inzwischen hat King 70 Bücher geschrieben und es gibt 60 Filme darüber, teilweise mit seiner Mitarbeit.Ich hatte vor fünf bis sieben Jahren bereits eine King-Phase, in der ich etwa zwei Dutzend Bücher von ihm gelesen habe, vor allem ältere Werke. Letzten Sommer habe ich einen ganzen Stapel Kings geschenkt bekommen, mir dazu selber nochmal etwa ein halbes Dutzend gekauft und am Ende ein halbes Dutzend Romane von der ersten Phase zum zweiten oder dritten Mal gelesen. Damals war ich auch eine Zeitlang im deutschen King-Forum aktiv und habe viele Filme von ihm gesehen. Ich denke, ich kenne mich also etwas gut mit ihm aus.
Ich will jetzt nicht jedes einzelne Buch ansprechen, die lektüre der Meisten liegt schon zu lange zurück und seit ein paar Wochen bin ich auch zu sehr mit anderer Literatur beschäftigt. Aber ich wollte mal eine kleine Liste mit den Büchern vorstellen, die mich besonders beeindruckt haben. Die ist vor allem für die gedacht, die keine oder kaum Erfahrung mit King haben und nicht wissen, mit welchen Büchern sie anfangen sollen oder was gut zum reinschnuppern ist. Sie kann auch gerne in der Reihenfolge "abgearbeitet" werden, muss aber nicht.
1. Carrie (1974)
Ein Mädchen wird von ihrer Mutter brutal religiös erzogen. Sie ist eine gequälte Außenseiterin, die mit 16 in der Schuldusche zum ersten Mal ihre Periode bekommt und, da sie nicht darüber aufgeklärt wurde, vollkommen überfordert ist. Sie entdeckt dabei, dass sie telekinetische Kräfte besitzt. Eine Mitschülerin, die sie gehänselt hat, möchte ihren Fehler wieder gut machen und sorgt dafür, dass Carrie zum Abschlussball geht. Dort erwartet sie aber eine böse Überraschung.
Wie die folgenden, ist dies eins meiner Lieblingsbücher; es ist sein Debüt-Roman, darum steht es in der Liste auch an erster Stelle. Es ist sehr spannend und liest sich schnell, da das Buch sich auf wenige wichtige Momente konzentriert und detailliert erzählt, wie zum Beispiel Carrie von allen misshandelt wird. Die Vorgeschichte kommt nach und nach ans Licht. Stilistisch sorgen Zeitungsartikel und Interviews aus der Zukunft für Auflockerung und so wächst alles zu einem grausamen Finale zusammen.
Man liest den späteren Stil von King schon etwas heraus, auch wenn beispielsweise noch kein Schriftsteller vorkommt, ein häufig von ihm verwendetes Element.2. Brennen muss Salem (1975)
Ein klassischer Roman über Vampire, die nach und nach eine ganze Kleinstadt in ihre Gewalt bekommen. Ein Schriftsteller, ein kleiner Junge und ein Priester versuchen, die Bestien aufzuhalten.
Noch ein sehr frühes Werk. Die überlange Verfilmung macht schon großen Spaß, noch spannender und atmosphärisch dichter geht es aber im Buch zu.3. Friedhof der Kuscheltiere (1983)
Ein junger Arzt zieht mit seiner Familie um, in eine Vorstadt. Er, seine Frau, die zwei kleinen Kinder und ein Kater, werden von ihren Nachbarn willkommen geheißen. Es könnte ein schönes, normales Leben werden, doch Schicksalsschläge erschüttern den Familienvater und schließlich wendet er sich verzweifelt an alte, indianische Kräfte. Kräfte, die nicht unbedingt Gutes hervorbringen.
Gilt als das Kingsche Meisterwerk mit der höchsten atmosphärischen Dichte. Der Grusel wächst Seite für Seite heran, wird von Kapitel zu Kapitel immmer mehr zum Grauen und hat ein schauriges Ende.4. Todesmarsch (1979)
Die U.S.A. werden von einem Diktator regiert, der zur Volksbelustigung Todesmärsche mit Freiwilligen veranstaltet. Alle 100 Teilnehmer müssen immer eine bestimmte Geschwindigkeit einhalten. Wenn sie diese unterschreiten, werden sie verwarnt. Dreimal. Beim vierten Mal sterben sie. Es wird so lange gelaufen, bis nur noch einer übrig ist, der dann den "großen Preis" bekommt.
Dieses Buch ist aus zwei Gründen in der Liste. Einmal, damit ich eine Überleitung zum Pseudonym Richard Bachmann habe, unter dessen Namen King einige Bücher veröffentlicht hat, um zu sehen, ob sich seine Bücher nur wegen seinem Namen so gut verkaufen (es liegt am Namen). Unter dem Pseudonym wurden bisher sieben Bücher veröffentlicht. Drei davon hat King schon vor Carrie geschrieben, aber erst nach seinen ersten Erfolgen veröffentlicht: "Todesmarsch", "Menschenjagd" und "Amok".
Der andere Grund ist, weil mir bei diesem Buch regelmäßig das Herz aufgeht. Es ist auf die reine Handlung konzentriert; wer oder was dieser "Gouverner", der Diktator, ist, warum überhaupt eine Diktatur herrscht und wann und wie es dazu gekommen ist, wird nicht erzählt. Es geht um einen Teenager, der mit 99 anderen läuft oder stirbt. Die Qualen des tagelangen Sports, die psychische Folter und Verrohung, der frenetische Jubel der Zuschauer, der Umgang mit dem Tod - all das wurde großartig verarbeitet. Wer mehr auf realistischen Horror steht, ist mit dem Buch gut geraten.5. ES oder Shining (1986/1977)
Das sind vermutlich die bekanntesten Werke von Stephen King. "ES" erzählt die Geschichte von Freunden, die nach langer Zeit wieder zusammen kommen, um, wie in ihrer Kindheit, gegen einen mächtigen Dämon zu kämpfen. Sowohl das Abenteuer in ihrer Kindheit, wie auch ihr langsames Erinnern daran und schließlich der finale Kampf, werden Stück für Stück erzählt. Erst kommt ein Kapitel über die Freunde als Erwachsene, dann eines über ihre Kindheit, dann sind wir wieder in der Erwachsenen-Welt. So erinnern sie sich daran, wie sie den Dämon besiegt haben und um was es in dem Buch geht: Freundschaft. Und das Vergessen über die Übel der Kindheit.
"Shining" handelt von einem alkoholabhängigen Schriftsteller, der über den Winter auf ein eingeschneites Hotel aufpasst und dort mit seiner Familie vom Rest der Welt abgeschnitten ist. Er wird immer paranoider, während sein kleiner Sohn sein Shining, eine geheimnisvolle, psychische Macht, entdeckt. Das Buch wurde 1980 von Stanley Kubrik verfilmt und gilt als Horror-Meisterstück. King hasst den Film und hat selbst noch einen produziert, der allerdings durchfiel.
Von den beiden Büchern oder Filmen hat vermutlich jeder schonmal irgendwie gehört, auch ohne etwas mit dem Namen Stephen King anfangen zu können. Beide sind sehr spannend. "ES" hatte eine dichte Atmosphäre und die Übergänge von den verschiedenen Zeiten und die Darstellung des Dämons fand ich sehr beeindruckend. Und bei "Shining" gab es eine Stelle, an der es mich tatsächlich körperlich richtig geschaudert hat.
Subjektiv betrachtet, würde ich spontan sagen, dass "ES" Stephen Kings bestes Werk ist. Allerdings habe ich "Shining" zum letzten Mal vor mehreren Jahren gelesen und "ES" diesen Sommer. Vielleicht würde ich noch umschwenken, wenn ich als nächstes nochmal "Shining" lesen würde.6. Nachtschicht (1978)
Zum Schluss noch etwas für Freunde von Kurzgeschichten. "Nachtschicht" enthält 20 gruselige Kurzgeschichten vom "Meister des Grauens". Von denen sind nur wenige langweilig, die meisten sehr gut und eine handvoll genial. Zum Beispiel die über einen Mann, der erpresst wird, einmal außen an den Mauern eines Hochhauses um das Stockwerk zu gehen. Oder der Auftragskiller, der nach seinem letzten Mord ein Paket mit mörderischem Inhalt bekommt - blutrünstige Spielzeugfiguren. Einmal befinden wir uns im Kopf eines Mannes, der seiner Liebsten Blumen schenkt und sie besucht - mit brutalem Ausgang. Meine Lieblingsgeschichte ist sogar eher unblutig: Ein Mann möchte mit dem Rauchen aufhören und wendet sich an eine Firma mit hoher Erfolgsquote. Er darf noch eine letzte Zigarette rauchen, danach wird er rund um die Uhr überwacht. Sollte er noch einmal zur Zigarette greifen, wird seine Frau gefoltert.
Man findet außerdem "Kinder des Zorns" in dem Buch. Eine Geschichte über eine streng-christliche Gemeinschaft von Kindern, die einen Dämon im Mais verehren und Erwachsene opfern. Wurde bisher neun mal verfilmt.7. Als Bonus gibts noch einmal eine Empfehlung für alle mit ein bisschen mehr King-Erfahrung und/oder alle, die selber mal ein Buch schreiben wollen:
Das Leben und das Schreiben (2000)
Es ist Stephen Kings erste Biographie, die kurz nach seinem fast tödlichen Autounfall im Jahre 1999 erschien. Im ersten Teil erzählt King von seiner Kindheit und wie er sich aus tiefer Armut an die Spitze schrieb. Da erfährt man schon viel persönliches, mir ist es allerdings etwas zu kurz geraten. Ich hätte mir zum Beispiel mehr gewünscht, wie es war, bestimmte Bücher zu schreiben. Allerdings war er jahrelang in den 70ern und 80ern alkoholsüchtig und nahm andere Drogen. Deswegen kann er sich auch kaum noch daran erinnern, wie es war, "Cujo" (ein geniales Buch über einen tollwütigen Hund, der eine Mutter und ihr Kind bedroht) zu schreiben.
Die zweite Hälfte, mit allgemeinen Tipps, was man zum Bücher schreiben brauchen könnte, ist dafür umso ausführlicher. Auch für Nicht-Schreiberlinge lesenswert und mit einem praktischen Beispiel aus "Zimmer 1408" bepackt.Natürlich kann es keinen Stephen King-Thread ohne sein Hauptwerk geben: Die Dunkle-Turm-Saga.
Acht Romane, an denen King mehrere Jahrzehnte geschrieben hat und die ihm viele Probleme bereitet haben. Vielleicht wäre er bis heute nicht damit fertig, wenn er nicht seinen Unfall gehabt hätte - danach hatte er das Gefühl, die Geschichte zu seiner Lebzeit unbedingt noch vollenden zu müssen.
Erzählt wird die Saga eines Revolverhelden, der auf der Suche nach dem Dunklen Turm ist, um alle Welten und Universen zu retten. Es ist eine mittelalterliche epische Saga in einem Westernsetting mit vielen Sci-Fi-Elementen, Vorgeschichten, Anspielungen auf Kings eigene und viele andere bekannte Bücher (ich empfehle, vorher "Brennen muss Salem" und "The Stand" zu lesen). Der Held, eine Mischung zwischen Ritter und Wild-West-Marshal, trifft auf Gefährten, muss Krankheiten, superintelligente, suizidgefährdete, Rätsel liebende Computer, Roboter, Verräter, Vampire und seine Erzfeinde überwinden und erzählt zwischendurch von seiner Mission und seiner großen Liebe als Teenager. Dabei springen wir durch mehrere Zeiten, betreten New York in drei verschiedenen Jahrzenten und besuchen andere Welten.
Inspiriert wurde das von der Artus-Saga, einem mittelalterlichen Gedicht und Spaghetti-Western mit Clint Eastwood (der als Vorlage für den meist schweigsamen und ernsten Helden dient). Dazu kommt noch eine Prise Star Wars, Harry Potter, Dr. Doom (Marvel-Comics), Zauberer von Oz und viele andere Werke.
Die Bücher selbst unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Unterschiedliche Stile und Schwerpunkte, Cliffhanger und neue Figuren. Darum wird die Reihe auch gemischt von den Fans aufgenommen, die meisten sind allerdings begeistert. Die komplette Saga soll in drei Filmen und zwei Miniserien erzählt werden, der erste Film soll am 10. August 2017 in die deutschen Kinos kommen.
Hier eine Übersicht über die Titel:- Schwarz (1982)
- Drei (1987)
- Tot (1991)
- Glas (1997)
- Wolfsmond (2003)
- Susannah (2004)
- Der dunkle Turm (2004)
- Wind (2012)
"Wind" spielt zeitlich zwischen den Teilen 4 und 5, King selbst bezeichnet das Buch als "4.5". Im Forum wurde darüber diskutiert, ob man es in der Mitte oder als letztes lesen sollte. Ich habe es aus Versehen erst nach Teil 5 gelesen, das war aber nicht schlimm und ich war froh, dass es nach "Der dunkle Turm" auch endlich vorbei war.
Eigene Meinung zur Saga
Ich bin eher enttäuscht. Nach den vielen hervorragenden Romanen hatte ich mich sehr auf die epische Reihe gefreut, von der die meisten Fans im Forum immer so enthusiastisch reden. Teil 1 war sehr konfus, viele Andeutungen, kaum richtige Erklärungen, warum was geschieht - also sehr King-untypisch. Hätte ich nur das im Regal gehabt, hätte ich mich vermutlich lange nicht an die anderen heran getraut. Das zweite ist allerdings das Beste aus der Reihe. Es ist typisch King, hier spielt er mit seinen Stärken. Etwa, wenn Roland, der Held, in die Köpfe seiner Gefährten eindringt und sie zu sich holt. Teil 4 war am langweiligsten, Roland erzählt hier die Geschichte seiner Jugend. Es passiert kaum etwas, Teenager-Roland vögelt die meiste Zeit und ist wie immer schweigsam. Lediglich einzelne Szenen wie eine Ermorderung oder die finale Schlacht waren okay. Teil 5 war dann wieder in Ordnung, als die Gefährten gegen einen übermächtigen, Kinder stehlenden Feind antreten, um ein Dorf zu beschützen. Das hatte etwas märchenhaftes und lässt sich auch losgelöst von der Reihe lesen. Das Ende der Reihe hat mir dann nach einem langen schwachen Teil gut gefallen - genauer gesagt beide Enden, die mich jede für sich ein bisschen für die viele Arbeit des Lesens entschädigt haben; aber davon will ich selbst im Spoilerbereich lieber nicht mehr verraten. Der letzte Teil, der auch erst einige Jahre später erschien, war dann wieder größtenteils schwach. Eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte. Das Märchen, das darin erzählt wird, war am Anfang gut, verlor sich aber irgendwie und der Rest war eher mäßig spannend.
Jetzt mache ich erstmal wieder ein bis zwei Jahre eine King-Pause. Ich werde nur ab und zu nach "Amok" Ausschau halten und holen, wenn ich es billig irgendwo finde.
Zuletzt noch ein paar Werke, die ich zumindest erwähnen wollte: "The Stand" (1978; fast die ganze Menschheit wurde ausgerottet, der Rest sammelt sich um einen bösen, machtbesessenen Dämon oder in einer demokratischen Siedlung), "Menschenjagd" (1982; ein Mann lässt sich auf Leben oder Tod zu Unterhaltungszwecken jagen, um seine Familie ernähren zu können [furchtbare Verfilmung!]), "Das Spiel" (1992; eine Frau ermordet ihren Mann, der sie an ein Bett gefesselt hat - sie bleibt gefesselt und kämpft gegen den Durst und die Albträume ihrer Kindheit), "Sie" (1987; ein Schriftsteller hat einen Unfall und wird von seinem größten Fan, einer psychotischen Ex-Krankenschwester, versorgt und gefangen gehalten), "Dead Zone: Das Attentat" (1979; ein junger Mann fällt ins Koma und als er aufwacht, kann er in die Zukunft sehen; um schlimmeres zu verhindern, muss er jemanden umbringen), "Wahn" (2008; ein Millionär muss Urlaub machen, um sich von einem Unfall zu erholen; dabei entdeckt er sein zeichnerisches Talent - mehr Talent, als ihm lieb ist, denn seine Bilder zeigen, was passieren wird).
Wie siehts bei euch aus? Neugierig geworden oder schon alte Hasen? Welches Buch habe ich total vergessen und welche sind eure Favoriten und warum?
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Fraglich ist bloß ob das unter einem Trump auch so bleiben wird
Zumindest hat er bisher gesagt, dass das Sache der Bundesländer sein soll und er sich nicht einmischen will. Das gute an ihm ist ja, dass er nicht unbedingt ein Konservativer ist, sondern ein Liberaler, der nur reicher werden will. Der würde vermutlich eher selbst Hanfplantagen anlegen, als das gottlose Teufelskraut wieder zu verbieten. -
Das habe ich aus einem Archiv kopiert:
Meine aktuelle Top 3 der Lieblingsserien:
Die Simpsons (seit 1989; 596 Folgen in 27 Staffeln; 20-minütige Episoden)
Dazu muss ich vermutlich nicht mehr viel sagen. In ihren ersten Staffeln hat sich Springfield mit seiner unglaublichen Fülle von Charakteren neue Maßstäbe in Sachen Humor gesetzt - und wurde immer noch nicht übertroffen. Die Geschichten sind liebevoll gestaltet und behandeln viele Facetten des American Way of Life. Noch dazu ist die Serie unglaublich zitierfähig: "Nukular!", "Ich bin so kluk!", "Sie, Sir, sind schlimmer als Hitler!", "Messer rein, Gedärme raus, Messer rein, Gedärme raus, Messer rein, Gedärme raus ..." - um nur ein paar zu nennen.
Was inzwischen daraus geworden ist, ist sehr schade. Irgendwann war die Luft raus und man versuchte, sich der großen Konkurrenz South Park anzunähern; obwohl beide Serien unterschiedliche Konzepte haben. Viele Fans sehen den Niedergang seit Staffel 10 (da wurden auch die Episoden mit den Kurzgeschichten eingeführt), meiner Meinung nach hätte spätestens seit Staffel 17 Schluss sein können - inzwischen sind wir bei Staffel 27.
Aber gut, erstmal genug dazu. Die Simpsons sind so umfangreich, dass sie eigentlich einen eigenen Thread wert sind.Mein aktueller Platz 2 dürfte von meinen Empfehlungen dem Thema Freundschaft auch am nächsten kommen:
Community (2009 - 2015; 110 Episoden in sechs Staffeln; 20-minütige Episoden)
Der erfolgreiche, egoistische Anwalt Jeff Winger verliert seine Zulassung und muss auf einem Community College (einer Art Volkshochschule in Amerika) einen Abschluss nachholen. Er ist scharf auf die rebellische Anarchistin Britta und ruft eine Lerngruppe ins Leben, um sie flach legen zu können. Dummerweise kommen aber auch ein rassistischer alter Sack, eine schwarze Mutter und Christin, eine Streberin, ein ehemaliger Footballspieler und ein soziophobischer Fernseh-Nerd. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und spielen in der ganzen Serie hervorragend miteinander - oder gegeneinander. Konflikte rund um Freundschaft stehen regelmäßig im Vordergrund, zwischendurch werden aber auch andere Themen behandelt - na ja, so ziemlich alle. Religion, Internet, Revolutionen... und immer wieder: das Fernsehen.
Begleitet wird die Entwicklung der Truppe dabei von einer Fülle von weiteren skurrilen Figuren, wie dem pansexuellen Studienleiter, dem Lehrer/Student/Diktator/Verräter Chang und dem britischen, meist alkoholisierten Psychologen und Professor Ian Duncan.
Besondere Beachtung verdient aber Publikumsliebling Abed Nadir, der seine Probleme mit Menschen mit dem Fernsehen kompensiert und selber mal Filme drehen möchte. Er zitiert nicht nur ständig Filme und Serien oder schafft sonst Referenzen, sondern hebt mit "Kommentator-Stimmen" und Dokumentationen die Serie immer wieder genial in eine Meta-Ebene und hält dem amerikanischen Fernsehen so den Spiegel vor. Erwähnt werden Quentin Tarantino, Batman, Doctor Who ("Inspector Spacetime", später seine Lieblingsserie, ist eine immer wiederkehrende Anspielung), Breaking Bad, Game of Thrones, Apocalypse Now und vieles, vieles mehr.
Hinzu kommen ganze Episoden, die sich verschiedenen Genres widmen. So finden regelmäßig Paintball-Turniere statt, die Star Wars, Western oder Agenten-Filme feiern; Kissenschlachten sind Kriegsdokumentationen; und dann sieht man die Helden als Puppen, in Stop-Motion-Technik oder in 8-Bit-Qualität.
Der Humor ist dabei anarchisch, selbstironisch, unverkrampft und manchmal bitterböse.
Ich sehe die Serie immer wieder, chronologisch oder mit zufällig gewählten Episoden, und entdecke dabei ständig Neues.
Mit anderen Worten: Wenn mich seit zwei, drei Jahren jemand nach einer guten Serie fragt, antworte ich stets: Community!
Das Genie hinter der Serie ist übrigens Dan Harmon, der zurzeit mit der Zeichentrickserie Rick & Morty Karriere macht.An dritter Stelle steht derzeit Game of Thrones (seit 2011; 60 Folgen in 6 Staffeln; 50-minütige Episoden). Weil ich es verdammt nochmal nicht abwarten kann, bis mich endlich die siebte Staffel genauso wegflasht wie die bisherigen sechs.
Ein Mittelalter-Fantasy-Epos mit Rittern, Königen, Drachen, Zombies, Sex, Reiterscharen, Magie, Burgen, Inzest, Pädophilie, Schlachten, Fehden, Sadismus, Assassinen und Verrat, Verrat, Verrat. Die Handlung ist brutal, hochspannend, mit blutigen Höhepunkten, verteilt auf zwei Kontinenten, einer zigtausendjährigen Hintergrundgeschichte und erzählt von genialen Charakteren (von denen in den, der Serie zugrunde liegenden, Büchern über 10.000 gezählt wurden).
Verschiedene Familien kämpfen in mehreren Rebellionen um den Thron des Königreichs Westeros und weder George R. R. Martin (der hochverehrte Schreiberling der Bücher), noch die Macher der Serie haben Skrupel, über mehrere Staffeln lieb gewonnene Personen kaltblütig niederzumetzeln. Martin meinte, sein Ziel sei, dass seine Leser Angst hätten, die Seiten seiner Bücher umzublättern. Das sorgt auch bei der Serie dafür, dass man selbst um die wichtigsten Helden immer wieder Angst hat. Man weiß schlicht nicht, ob sie noch in letzter Sekunde gerettet werden oder nicht und harrt bis zur letzten, erschütternden oder erleichternden, Sekunde aus, um es zu erfahren.
Bis zu ihrem Ableben entwickeln sich die Figuren weiter, verraten sich gegenseitig, so oft es nötig erscheint, schmieden neue Bündnisse, bekommen neue Weggefährten und reisen mordend durch ihre Welt.
Wer sich hier gegen den Mainstream stellt und sie nicht sieht, weil sie populär ist, macht einen Fehler. Und noch ein Tipp: Wer sich nach der ersten Staffel unsicher ist, sollte zumindest noch die zweite ansehen, da sich die Serie danach wandelt und steigert (weniger Sex, mehr Handlung). Ich kenne auch keinen, der danach noch widerstehen konnte.
Inzwischen haben sich Bücher und Serien auch voneinander entfernt (hauptsächlich, weil Martin nicht mit dem Schreiben hinterher kommt) und es wurde bekannt gegeben, dass es nur noch zwei Staffeln geben soll - falls hier jemand partout keine Cliffhanger abwarten kann, sollte er also noch zwei Jahre warten.
Valar Morghulis! -
Ich hatte ein sehr gemischtes Jahr. Im Januar ging es mir noch sehr gut; ein neuer, cooler Job, die Abendschule hatte noch nicht angefangen und ich war satt vom Weihnachtessen. Im Februar war ich dann kurz nach Schulbeginn eine Woche lang krank, die fetteste Erkältung seit Jahren. Dann wurde mir gekündigt und ich wurde ziemlich depressiv. In der Schule lief es trotz überwiegend guten bis sehr guten Lehrern und einer tollen Klassengemeinschaft sehr beschissen und dann kam noch der Umzugsstress dazu.
Im Sommer ging es dann aufwärts, nach ein paar Monaten hatte ich mich an die neue Umgebung gewöhnt (es hat geholfen, dass ich nur ein paar Gehminuten von der Schule und der Arbeit entfernt wohne) und ich habe einen neuen Job gefunden, bei dem ich die regelmäßigen Spaziergänge als Sport verbuchen kann und ansonsten viel Zeit zum lesen und gelegentlichen Staatsfernsehen sehen habe. In der Schule lief es eine Weile gut, auch wenn sie mich regelmäßig runterzieht.
Zuletzt hatte ich dann noch etwas mehr Stress, weil ich dieses Jahr eigentlich noch viele Sachen erledigen wollte, diese aber vor mir her geschoben habe und teilweise auf nächstes Jahr verschieben musste. Jetzt habe ich aber erstmal ein paar Wochen Schulferien und bezahlten Urlaub zum entspannen.Politisch hat mich das Jahr kaum mitgenommen. Ich hatte das Gefühl, dass schon immer regelmäßig Promis gestorben und sind habe nicht verstanden, warum das dieses Jahr ständig aufgebauscht wurde. Vielleicht hat mal jemand eine Statistik dazu, ob in letzter Zeit überdurchschnittlich viele gestorben sind. Dass Trump gewinnt, hat mich nicht überrascht, daher war ich vermutlich auch nicht so schockiert. Dass es seit ein paar Jahren einen globalen Rechtsruck gibt, ist nichts Neues und Hetze gegen Flüchtlinge ist auch schon älter. Hätte mich auch überrascht, wenn das innerhalb eines Jahres erledigt wäre, die Leute haben immerhin immer noch zu wenig Geld und Angst davor, arbeitslos zu werden.
Erfreulich ist immerhin, dass es immer mehr Menschen gibt, die legal privat kiffen dürfen. Da kommen starke, positive Signale aus den U.S.A., ich denke, dass wir das auch noch hier erleben werden - die SPD und die Grünen zeigen sich da auch immer empfänglicher für, vielleicht wird Bremen in ein paar Jahren zu einem deutschen Amsterdam. Das ist nicht nur gut für Kiffer, sondern meiner Meinung nach auch ein Zeichen, dass es immer noch Fortschritt gibt und die Vernunft auch noch Siege verzeichnen kann.Von 2017 erwarte ich privat etwas mehr, ich fahre als Urlaub endlich mal wieder auf ein fünftägiges Festival und ich hoffe, dass ich mir endlich die ganzen Bücher vornehmen kann, die sich seit teilweise drei Jahren ungelesen bei mir stapeln. Zusätzlich habe ich mir vorgenommen, meine komplette DVD-Sammlung zu sehen, weil ich mich in letzter Zeit zu sehr mit Serien beschäftigt habe und meiner Filmleidenschaft kaum nachgegangen bin. Ein neuer Umzugsstress und Jobwechsel bleiben mir hoffentlich erspart, dann habe ich auch mehr Kraft, eher sekundäre Dinge zu erledigen.
Ach so, eine Bundestagswahl steht ja auch noch an, ich glaube aber nicht, dass wir da großartig überrascht werden (CDU + SPD oder Grüne, außerdem kommt die FDP zurück). Aber das wäre auch eher einen eigenen Thread wert.