Herrschaftsformen sind halt extra so gestaltet, dass man sie einfach lieben muss ![]()
Beiträge von Funkenbrand
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Welche Reportage/Doku habt ihr zuletzt gesehen bzw. welche hat euch in irgendeiner Art und Weise bewegt oder zum Nachdenken gebracht?
Ich habe vor Kurzem diese Reportage gesehen
(falls keine Vorschau angezeigt wird: da geht es um die Generation, die im Krieg aufgewachsen und um die Traumatisierung, die bei manchen dadurch entstand)
Wenn unsere Vorfahren durch Kriege traumatisiert waren und sich vor allem nach Sicherheit sehnen- inwieweit kann das ihre Erziehung geprägt haben und könnte es ein möglicher Faktor für die Angst vor der Freiheit sein?
Was mir an unseren älteren Generationen auffällt: Sie wirken irgendwie lethargisch und klammern sich ängstlich an Routinen/Rituale. Ich frage mich, wo ihre Weisheit und Lebendigkeit hin ist.
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Ich find es nur amüsant, denn wenn man vor 10- 15 Jahren mit der "Gesellschaftsmitte" über solche und andere Themen geredet hätte, wäre man als paranoider Spinner abgestempelt worden. Wenn irgendwelche Mainstreamkünstler - und sei es auch noch so schwammig- darauf hinweisen, werden sie als mutige Aktivisten bezeichnet. Nur das große Ganze wird immer verschwiegen.
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Habe auch Psychowissen. Nur anders definiert

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Ja, ich meinte mit meinen Beispielen eher das strukturelle Problem des Klassismus.
Klassismus - Die verachtete UnterschichtEs liegt nicht nur am Geld: Wer zur Unterschicht gehört, trägt in den Augen anderer oft die falsche Kleidung, spricht falsch und benimmt sich falsch.…www.deutschlandfunkkultur.de -
Gute Lehrer gibt's nicht oft, leider.
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Nee, denke ich nicht. Wenn Mama z. B. psychisch krank ist und es zu Hause nur Salami, Margarine und abgepacktes Aldibrot in Scheibengibt und das Kind es aber niemanden sagt, weil es seiner Mutter gegenüber loyal ist und Angst hat, ins Heim zu kommen, wenn andere das erfahren, dann kann sich niemand darum kümmern. Sowas ist aber kein Einzelfall. Bei manchen gibt's auch mal nur Toastbrot mit Senf oder Ketchup und zusätzlich eine Portion häusliche Gewalt.
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Zum Thema Coronamaßnahmen: Es gibt Autisten, die keine Maske tragen können aufgrund massiver sensorischer Probleme. Wenn man Glück hat, findet man einen Arzt, der eine Maskenbefreiung ausstellt, aber es ist sehr schwer, besonders in einigen Bundesländern. Das heißt, dass Autisten seit Jahren von der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgeschlossen sind und noch größere Probleme haben, einkaufen zu gehen. Selbst mit Maskenbefreiung werden sie angepöbelt und ausgeschlossen. Das kann für autistische Kinder sehr traumatisch sein. Ich kenne Kinder, die in der Corona Zeit konkrete Suizidgedanken aufgrund des Ausschlusses entwickelt haben. Auch die Angst, die in den Medien verbreitet wird, führt bei Autisten zu vermehrten psychischen Problemen, weil hinter jedem Schnupfen eine todbringende Krankheit erwartet wird.
Funfact: Ich kenne einen Autisten mit Maskenbefreiung. In seiner Klasse haben sich viele Kinder mit Corona infiziert - er nicht. Dementsprechend kann er auch andere nicht infiziert haben.
Alles Verschwörungstheorien? Mag sein, aber für uns ist es der Lebensalltag.
Letztens habe ich versucht, einen Artikel über diese Problematik für eine libertären Zeitung zu schreiben. Dreimal dürft ihr raten, ob er gedruckt wurde.
Leute neigen bei dem Coronathema zur Schwarzweißsicht, aber es gibt eben noch viele Grautöne.
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Wie kann man bei herrschendem Klassismus die Chancen gleichhalten? Das System Schule ist auf Kinder ab der Mittelschicht ausgerichtet. Kinder aus der unteren Klasse haben ganz andere Probleme in ihren Leben und daher keine echte Chancengleichheit.
Wenn man allgemeingültige Prüfungen hätte, wäre es doch egal, wie der Lernstand erreicht wurde? (Hauptsache er wurde erreicht)
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