Beiträge von SeeBee

    Ich denke, wenn man auf einem einfachen, faktischen fundament bleibt dann gibt es schon sowas wie richtig und falsch. Kleinkinder lernen das konzept von gut und böse irgendwann zwischen 4 und 6 jahren. Das ganze konzept wird nur gerne mit wenn und abers bis ins gegenteil verdreht. Dass relativierung als progressiver schritt sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

    Und was diese höhere wahrheit, gott, angeht, da gehe ich schon davon aus, dass es das gibt. Eklig wirds halt, wenn leute, die sich an so einem höheren ideal orientieren meinen, sich über andere stellen zu müssen. Noch ekliger wirds aber, wenn das leute tun, die solche ideale negieren.

    Aber eigentlich hatte ich ja versucht darzulegen, dass zumindest kant es bei dier „ding ansich“ sache nicht um einen gottesbeweis ging. Darüber zu streiten ist sinnlos bis müssig. Was werte angeht hatte die westliche welt mit ihrer traditionell religiösen ausrichtung eigentlich ganz gute karten. Aber wer nicht will, der hat schon. In dem fall halt das negierte gegenteil, in dem die westliche welt nun versinkt.

    Ewig im Sinne dieser heutigen Verfassung.

    Nein, auch das nicht. Die Todesstsrafe kann auch unter Beibehaltung der Verfassung durch ein entsprechendes Gesetz wieder eingeführt werden, denn der Artikel, der die Todesstrafe als abgeschafft erklärt, ist nicht in der Ewigkeitsklausel enthalten.

    Und das steht schwarz auf weiß in den von mir geposteten Verfassungsauschnitten und Artikeln, auch wenn du zu blind oder zu stur bist, das zu erfassen.

    Banken haben lediglich das Papier gedruckt, welches als eine Art Versprechen dient, dass ich für den Gegenwert für das, was ich bezahlt habe, auch das bekomme, wofür früher der mühsame Transport von fünf Ziegen und drei Säcken Mehl nötig gewesen hätte.

    Es macht keinen sinn, das offensichtliche zu leugnen. Natürlich ist es praktischer.

    Das haben eher die Menschen gemacht durch Nutzung dieser neuen Möglichkeit. Und in der Tat ist die ja gar nicht mal so doo

    Die Frage ist, warum man dann zu zwangsmaßnahmen greifen muss / musste. Nein, doof ist es nicht.

    Wenn du Gewebeteile deines Hirn an die Forschung verkaufst, damit sie endlich hinter dein Genie kommen, dann wird sich da auch niemand zwischenhängen. Der Deal läuft nur zwischen euch beiden Parteien. Du tust ja geradeso, als sei man verpflichtet, jeden Tag zehn neue Kredite aufzunehmen

    Natürlich hängt sich da jemand dazwischen:

    1. Die Banken, die das bezahlte Geld erst in die Welt gesetzt haben. (Und dafür zinsen bekommen)

    2. Der Staat, der dieses Geld u.a. durch tauschhandelverbote etabliert hat.

    3. Das Finanzamt, das u.a. Mehrwertssteuer kassiert, die man in dem von dir genannten Beispiel gerne auf 1.9 % festsetzen könnte, um den Welthunger zu beenden... :D

    Ding an sich

    Ich vermute mal du meinst damit Kants Erkenntnis a priori?

    Kant hat damit als frühe Erkenntnistheorie lediglich austarriert, wie die Wissenschaft ihre Axiome aufstellt. In der Praxis wird man bei jeder Untersuchung eines Models immer an den punkt kommen, wo etwas per Definition als wahr gegeben ist und sich innerhalb dieses Models nicht weiterzerlegen lässt. Wenn man ein Axiom definiert, als unmittelbar einleuchtendes Prinzip, dann setzt man da ja schon irgendwie sowas wie den gesunden Menschenverstand voraus und muss sich dann halt auch fragen, wie man denn darauf kommt. Ich denke, irgendwelche theologisch/esoterischen Vorstellungen eines Überdings oder einer höheren Wahrheit war nicht Kants Zielsetzung. Zumindest hab ich das nicht so verstanden.

    So hat er in seinen 4 Antinomien z.B. aufgezeigt, warum es (meine auslegung) quasi absurd ist, sich eine Antwort auf bestimmte Fragen in einem bestimmten Kontext zu erwarten. Er hat gezeigt, wie durch formal Logik beides, These und Antithese gleichzeitig wahr und falsch erscheinen und hat dann versucht, diesen Widerspruch mit der Differenzierung zwischen sinnlicher und verstandesmäßiger Wahrnehmung aufzulösen.

    Ich kann mich noch an das erste Antinom erinnern nach der Unendlichkeit oder dem Anfang des Universums. (Im Bezug auf Raum und Zeit)Ich würde das Antinom kurz so beschreiben:

    Auf der einen Seite kann man auf jede Zahl noch eins addieren, weshalb die Frage nach der Endlichkeit der Zahlenkette vernunftmäßig eindeutig zu beantworten ist: Man kann unendlich hoch zählen. Das wäre wohl eine vernunftmäßge Betrachtung. Wenn das ganze dann in die Vergangenheit des Universums gehen soll und hier eine Begrenzung stattfinden soll, dann wäre die Große Frage, durch was diese Abgrenzung stattfinden soll und was jenseits dieser Abgrenzung liegen soll. Das wäre wohl eine sinnesmäßige Betrachtung. Es ist zwar schon gut 25 Jahre her, dass ich das gelesen habe, aber das ist davon hängengeblieben. Wie man die Antithese gegen die Undendlichkeit von Zeit und Raum gehen soll weiß ich nicht mehr. Vielleicht weiß es ja sonst jemand?

    Ich sehe da jedenfalls schon einen Unterschied innerhalb der Philosophie. Auf der einen Seite, das was man landläufig unter Philosophie versteht wäre da die Einstellung zum Leben und der Dinge, auf der anderen Seite, die theoretisierende Zerlegung der Welt und der Wahrnehmung als Erkenntnistheorie. Letztere hat die Wissenschaft und die Menschheit vorangebracht (Exoterisch). Erstere soll eher den Menschen mit seiner Fähigkeit voranbringen, in dieser Welt zu leben. (esoterisch)

    Kant und Schopenhauer oder Sloterdijk würde ich da eher in der Exoterik ansiedeln. Sartre und Nietzsche oder Gunnar Kaiser eher esoterisch. (Was hier nix mit Kartenlegen und Sternelesen zu tun hat - nur falls sich da jetzt wieder jemand getriggert fühlt :rolleyes: )

    Fabian ist ausnahmsweise unschuldig.

    Hast du immer noch nicht gefressen, dass dieser fabian lediglich ein sinn bild ist?!

    Der Kapitalismus existierte quasi schon, bevor es überhaupt irgend einen Zins gab

    Natürlich kann man das zurückführen bis man irgendwann bei der eigenart des menschen ist, für seine eigenen Interessen zu sorgen. Aber beim Tauschhandel z.b. gab es keinen dritten, der sich zwischen die tauschenden gehängt hat und seinen wohlstand quasi aus dem nichts aus dem hut gezaubert hat. Das ist eben der große unterschied.

    Und dieses Virus wäre auch ohne Wirt komplett überlebensfähig

    Also wenn du wegen fabian rumheulst, dann hör aber mal gefälligst auf, über die armen Viren mit deiner plumpen Kritik herzuziehen...

    @Unmensch : Also bzgl. Todesstrafe und Ewigkeitsklausel scheint es da Kontroversen zu geben.

    Poste doch mal die entsprechenden Artikel, durch die du das abgedeckt siehst...

    Ich sehe da: ("Todesstrafe ist abgeschafft")

    Art. 102 GG - dejure.org

    und das da: (Ewigkeitsklausel)

    Art. 79 GG – [Änderungen des Grundgesetzes. Ewigkeitsklausel]
    Art. 79 GG – Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt.
    lxgesetze.de

    In der Ewigkeitsklausel ist ARt. 102 nicht enthalten - demnach ist die wiedereinführung der Todesstrafe durch eine Gesetzesänderung möglich.

    Das bestätigt auch das hier:

    Zitat
    1. Diskutiert wird immer wieder, ob Artikel 102 abgeschafft werden, also die Todesstrafe wieder eingeführt werden könnte. Nach hier vertretener Ansicht wäre das auf jeden Fall grundsätzlich in einer ganz neuen Verfassung nach Artikel 146 GG möglich, völkerrechtliche Bedenken einmal außen vorgelassen (s.u.). Die herrschende Meinung lehnt die Einführung der Todesstrafe in diesem Grundgesetz ab. Dem ist zunächst zu entgegnen, dass sich der Verfassungsgeber gezielt dagegen entschieden hat, die Abschaffung der Todesstrafe in Artikel 2 GG aufzunehmen, so ist die Abschaffung an sich der Ewigkeitsgarantie des Art. 79 Abs. 3 nicht unterworfen. Die Frage ist weiter, ob Artikel 102 nur eine Klarstellung und Erweiterung von Artikel 1 und 2 GG ist und damit das Verbot der Todesstrafe schon aus den dort normierten Grundrechten herzuleiten ist, was kontrovers diskutiert werden kann. Letztlich dürfte aber aufgrund der Verfassungsentwicklung und -praxis eine Wiedereinführung der Todesstrafe im Rahmen dieses Grundgesetzes inzwischen nach der herrschenden Meinung ausgeschlossen sein.

    Quelle

    Dass die Todesstrafe unter den Gummiparagraphen Artikel 1 fällt, hatte ich mir auch überlegt. Aber mit der Menschenwürde ist das so eine Sache XD und Auslegungsbedürftig. und Auslegungen ändern sich bekanntlich.