Beiträge von .purpleteaspoontree.

    Das Erzeugt aber einen Widerspruch, wie dieser Herr findet (und ich sehe das nicht ganz genau so, aber finde es auch nicht ganz von der Hand zu weisen):

    Möchtest du mir den Widerspruch schriftlich und in Deutsch darlegen? :beer: Mein Englisch reicht um mich halbwegs zurecht zu finden und mich zu verständigen, aber bei dem Video verstehe ich leider nur einen Bruchteil:fie:

    Habs mir jetzt drei mal reingezogen und dennoch kann ich seinen Schlussfragen einfach nicht folgen bzw. verstehen.

    Das hört sich so an, als würdest du meinen, dass das, was du z.B. siehst nicht von außen auf dein Bewusstsein wirkt, sondern du der Meinung bist, dass du es zuerst überhaupt mal in dir selbst erschaffst, um dann damit in Interaktion zu treten. (?)

    Jetzt wirds spannend.

    Dein Körper nimmt mit Hilfe seiner sinnlichen Fähigkeiten Informationen auf. Deine Sinnesorgane erzeugen elektrische Impulse welche über die Nervenbahnen in die jeweiligen Hirnzentren geleitet und verarbeitet werden.

    Nun nimmst du die Informationen dieses betrachteten "Originals" , erstellst dir ein Abbild in Form eines Bewusstseinsinhalts davon und es entsteht ein Tisch mit all seinen Eigenschaften (Festigkeit, Form Farbe), welchen du anschließend im "Außen" platzierst, anschaulich gesagt.

    Genau genommen gibt es solch einen "originalen Tisch" außerhalb unseres Gehirns aber gar nicht. In Wirklichkeit ist dort, wo du den Tisch erkennst, kein festes eigenständiges Objekt, sondern etwas, das als schwingende Energiepakete bezeichnet wird. Erst durch deine Anschauung entsteht etwas, das als Tisch bezeichnet werden kann.

    Die Denkweise, dass es außerhalb des Bewusstseins sowas wie Materie gibt, ist ein Auslaufmodell.

    Ich bin ein Witzbold, nicht wahr? ;)

    Kannst du die Wahrnehmung eines anderen wahrnehmen? Auf welcher Grundlage könntest du dich für ein "Ja" oder ein "Nein" zu dieser Frage entscheiden?

    Ja (Jein): Da man zweifellos erkennen kann, dass alle Lebewesen auf äußere Einflüsse reagieren, jedoch ohne dass deren Wahrnehmung direkt wahrnehmbar wäre.

    Nein: Da ich eine Wahrnehmung, verstanden als Richtungsbeschreibung (von etwas anderem zu mir hin) im Allgemeinen noch nie beobachten konnte. Vielmehr beobachte ich das genaue Gegenteil, nämlich dass es sich bei aller Wahrnehmung tatsächlich um Wahrgebung handelt.

    Der freie Wille ist ein Ganove. Er gaukelt uns vor dass wir zwischen mehreren Möglichkeiten auswählen können, ala "Hier hast du die Freiheit diese Möglichkeiten auch umsetzen zu können". Dabei muss man nicht mal aufgeklärt sein, um erkennen zu können, dass der freie Willen eine der größten Unfreiheiten darstellt, nämlich, den Zwang entscheiden zu müssen.

    Macht jeder was er will, oder rennen alle vorgefassten Trends hinterher.

    Für mich ist die sogenannte Frembestimmung kein einseitiger Akt. Vielmehr übernehme ich den wichtigsten Part dieser ganzen Prozedur, im Sinne von "Ich verstehe was du hier verlangst und ich bestätige es, in dem ich mich dementsprechend verhalte". Für mich ein Fall von entartetem freien Willen.

    Beachtet man dieses oder jenes nicht, wirds auch mit der Fremdbestimmung nichts.

    Wer jedoch vorübergehend die Kontrolle abgibt, dem wird ebenfalls die Entscheidung genommen werden, wem oder was man Beachtung schenkt. Stichwort Gewohnheit.

    Was ist für euch Bewusstsein?

    Elektrische Impulse werden bspw. von Sinnesorganen ausgehend über Nervenbahnen in die jeweiligen Hirnzentren geleitet und abhängig von spezifischer Hirnstruktur ausgewertet. Es entsteht ein großer Haufen Scheiße im Bewusstsein. Ganz grob beschrieben.

    Genau genommen befindet sich die Scheiße nicht mal im Bewusstsein, sondern ist Teil davon. Denn das Bewusstsein darf nicht als mysteriöses Behältnis zuzüglich Inhalte verstanden werden. Es gibt kein leeres Bewusstsein. Vielmehr bilden die "Inhalte" bereits das Bewusstsein, ohne dass sie in einen Behälter gepackt werden müssen. Bewusstseinserweiterung klingt doch wesentlich schöner als Bewusstseinsbefüllung.

    Alles, dessen ich mir bewusst sein kann, Farben, Formen, Gedanken, Gefühle, muss zwangsläufig Bewusstsein sein. In Form von elektrischen Impulsen könnte ich einen Haufen Scheiße, oder den Gedanken daran, nicht wahrnehmen.

    Nach einem erfolgreichen Klonprozess muss, bei gleichbleibender Hirnstruktur, ebenfalls die Umwandlung von Impuls zu Bewusstsein gleich bleiben. Die Interpretationen bzw. die beigefügten Werte werden sich auf Dauer wohl ändern müssen, da der Klon zwar ähnliches, aber nicht genau das Selbe erfahren kann wie das Original (da Orts- und Zeitanhängig).