Beiträge von _604_

    Dann hoffen wir mal, dass diese Angst dazu führt, dass alle Beteiligten ihre möglichen (de-)eskalierenden Schritte verdammt gut abwägen. Leider werden weniger greifbare Selbstmordtendenzen wohl erst dann bewusst, wenn einem das Wasser nicht nur bis zum Hals steht, sondern wenn der Kopf sich bereits unter Wasser befindet.

    Aus meiner Sicht besteht die Politikerklasse zu einem großen Teil aus Menschen, die sogar den durchschnittlichen Bürger übertreffen, was das Ausmaß an Unbewusstheit angeht. Es sind höchst bemitleidenswerte, lebenskraftferne Kreaturen, denen die westlichen Gesellschaften (nicht nur die, natürlich) die Verantwortung für ihre Schicksale zu übertragen versuchen.

    Zum Thema Faschisierung Russlands:

    https://www.akweb.de/politik/greg-y…tisches-regime/

    "[...] Der Deal lautet: absolute politische Passivität gegen relativen Wohlstand; [...] Sie sind von Selbstmordtendenzen getrieben und steuern unausweichlich auf die Niederlage zu – aber die hat einen hohen Preis, besonders jetzt, im Atomzeitalter."

    Der Deal ist überall der gleiche. Die letzte Aussage schürt Angst vor einem Atomkrieg. Habt Ihr schon alle Eure Bunker fertig? Die Selbstmordtendenzen betreffen auch die Menschheit als Ganzes, generell und ganz besonders wenn man von Bereitschaft zu atomarer Eskalation ausgeht.

    Wie Lonewolf meinte:

    Seit dem Kampf gegen den IS haben zum Glück auch mehr aktive Menschen erkannt, dass es nicht damit getan ist, phrasenhaft Frieden und Abrüstung zu fordern, sondern dass es leider auch militärischer Schlagkraft bedarf, um Frieden herzustellen und zu sichern.

    Hätte auch bis vor kurzem nicht davon geträumt, dass ich so einer Aussage mal zustimmen müsste. Aber gegen die Putins dieser Welt kommste halt anders nicht an. :unknw_gif:

    Gewalt ist das letzte Mittel und immer das Mittel des Unvermögenden. Der große Krieg findet schon lange in den Köpfen der Menschen statt und auch dieser wird nicht mit dem Brecheisen (Propaganda/Manipulation) gewonnen werden. Phrasendrescherei ist genauso nutzlos, wie mittels militärischer Schlagkraft niemals Frieden "hergestellt" werden können wird. Das ballistische Geschoss ist einfach nur das technologische Substitut für einen Mangel an menschlicher Kohärenz und gleichzeitig ihr exaktes Gegenteil.

    "bei gleicher Qualifikation" - Übersetzung: "je nach Lust und Laune"

    Janee... Bei gleicher Qualifikation werden ja Frauen bevorzugt - nicht nach Lust und Laune.

    Irgendwie ist der kollektive Nimbus oder wie man das Ding nennen will nicht zur Objektivität fähig. Unrecht wird nicht beseitigt sondern vergolten [...]

    Und wer entscheidet wann 2 Personen gleich qualifiziert sind? Wieviel Qualifikation jemand für einen Job mitbringt ist doch nicht annähernd quantifizierbar. Bestenfalls wird über den Daumen geschätzt wer seine Aufgaben vermutlich besser erfüllen würde, aber wie in aller Welt sollte denn jemand schlüssig argumentieren können, dass zwei Personen genau gleich gut für einen Job geeignet sind? Die Idee entbehrt jeglicher Objektivität und so etwas gesetzlich zu verankern führt dann in etwaigen "Umsetzungen" gezwungenermaßen zu reiner Willkür, selbst in Fällen wo die Willkür vielleicht gut gemeint ist.

    Es ist sehr wahrscheinlich nur ne Stilfrage. Eine offizielle Regelung finde ich dafür nicht. Mal gucken, vielleicht mach ichs in Zukunft mit Strich (oder einfach ohne unterbrechenden Punkt), aber ich achte da jetzt nicht penibelst drauf.

    Soweit ich weiß ist ein Standardfall für die Verwendung der Konjunktion "und" die Verbindung von zwei Hauptsätzen. -> "Aber anscheinend gibt es da zum Glück kein weiteres Deutschgesetz für. Und man darf es machen wie man will." würde normalerweise also ohne Punkt und mit kleinem "und" geschrieben werden. Es anders zu schreiben kann also oft irritierend wirken. Es kann aber auch sinnvoll sein, wenn man z.B. nach dem ersten Satz nachgedacht hat und erst nach einer Weile draufkommt, dass man noch etwas hinzufügen wollte - dann klingt es sozusagen beim Lesen so, wie es "beim eigenen Denken" geklungen hat und kann so eventuell zur besseren Verstehbarkeit beitragen. Ob es grammatikalisch strikt richtig oder falsch ist, weiß ich aber trotzdem nicht. Ist wohl auch egal, wenn man nicht gerade bei seiner Deutschprofessorin landen möchte...