Beiträge von Edrey

    Also ich versteh auch nicht, wozu das gut sein soll. Ist mir aber auch egal, hauptsache ich muss nicht arbeiten. :thumbsup:

    Dann kann ich meine Wand fertig bemalen, was anderes basteln oder mein Buch weiterschreiben. Und ausschlafen!

    Dürfen die Pfingskakerlaken gern rumlaufen und ein Liedchen zirpen. Hoffentlich passend zu den Vögeln im Garten.

    Also in meinem Umfeld ist das vollkommen egal, ob man sich impft oder nicht. Schlussendlich muss es jeder selber wissen. Da gibt's kein rumgebashe oder Anfeindungen.

    Kann Deinen Zug schon verstehen - warum nicht. Ist doch jedem selber überlassen.

    Danke fürs Hochziehen @Celdur .

    Ein echt interessantes Thema, auch wenn ich nicht viel Persönliches dazu sagen kann.

    Ich habe gerade überlegt, wie ich das Wort "Ziele" aufschlüsseln würde;

    Z - Zeit

    I - Intention

    E - Ereignis

    L - Leben

    E - Entwicklung

    Das mit dem Partner, Geld verdienen, Haus etc. Ich weiß nicht ob das 'wirkliche' Ziele sind und bei wie vielen das ECHT ist. Und bei wie vielen es ein Gesellschafts-ding ist. Es gibt auch Menschen, s.g. Workaholics, wo ich mich frage: Laufen sie vor etwas weg, oder erfüllt sie der Job wirklich (und ehrlich)?

    Bei Deinen Aufzählungen frage ich mich dasselbe. So eine Unterhaltung habe ich erst vor kurzem geführt mit einer Person, die aktuell auch vor etwas davonläuft, jeder hat seine eigene Methode und Strategie. Ich glaube was sie in dem Video meint (habs noch nicht gesehen, kenne aber Vera), ist, dass die Menschen noch nicht ihr persönliches individuelles (Lebens-)Ziel kennen. Wie auch? Wenn man die ganze Zeit vor irgendwas wegläuft...

    Ein "übergeordnetes" Ziel ist auch ein Ziel. Ich glaube schon, dass man ein Ziel oder zumindest eine grobe Ahnung haben sollte, wo man sich hin-entwickeln will.

    Mit so einem "übergeordneten" könnte ich mich auch anfreunden.

    Ich sehe es bei mir, ohne wirkliches, eigenes, persönliches Ziel, fühlt es sich oft an, wie ein Herumgeschubse, von einem Ereignis ins Nächste. Die Entwicklung stoppt nicht, aber wird gelähmt.

    Ich drehe mich quasi im Kreis.

    Für mich ist das so, aber ich kann mir vorstellen, das Menschen, die bei sich angekommen sind und sich richtig wohl fühlen in ihrem Körper und in ihrem Umfeld, keins mehr benötigen. Weil sie dann einfach in den Tag hineinleben und -erleben möchten. Der Fokus verrutscht auf das Bewusste genießen der aktuellen Lage und Gegenwart. Das klappt am Anfang weniger, aber vermutlich dann immer mehr und länger.

    Zumindest so in meiner Vorstellung. Müsste man jemanden fragen, der da angekommen ist. Ich kenne leider niemanden.

    Einfach weil dich Erfahrungen nicht prägen werde

    warum den nicht?

    Die Reue kommt ja nicht von ungefähr, sondern aus der Erkenntnis einer vormals genauso getroffenen Entscheidung. Nur mit dem Unterschied, dass man sich hinterher selbst ganz ehrlich eingesteht, dass das richtig dämlich war und man so nie mehr sein will.

    richtig. Deshalb muss ich es nicht bereuen. Ich muss dieses 'Gefühl' nicht haben um mir ehrlich zu sagen, dass es dumm war. Das weiß ich hinterher ohnehin.

    Solange ich aber nicht verstehe/erkenne, warum ich das so getan habe (welche Beweggründe, Motovation oder Wünsch dahinter steckt) laufe ich immer Gefahr, es wieder so oder so ähnlich zu tun.

    Deshalb lege ich mehr wert auf die Reflektion.

    Sport ist auch sehr gut dafür geeignet. Adrenalin und Ausschüttung von Glückshormonen.

    Also eine super Idee.

    Ich brauche eher einen Ausgleich, wenn ich zu viel unter Menschen bin. Fast schon wie ein Autist, der dann allein sein muss um seine "Batterien" aufzuladen.

    Aber das klappt leider nicht immer.

    Werde da noch was für mich suchen müssen...

    Gemeint sind natürlich gravierende Veränderungen und Sichtweisen im Leben. Diese werden nicht mehr kommen, wenn man erst mal seine Mitte gefunden hat. Ich erlebe das an mir - es gibt nur sehr wenige Dinge, die ich bereue oder anders gemacht hätte.

    Tja und woher weißt Du, dass Du die Mitte gefunden hast? Ich glaube trotzdem nicht daran, das man sich dann nicht weiterentwickelt. Vielleicht nicht mehr ganz krasse Sprünge, wobei das auch möglich ist. Es gibt Menschen, die in sich zufrieden sind, für einen Abschnitt des Lebens. Dann ändert es sich.

    Der Vater einer Freundin war so. Er hat sich geändert und tut es weiterhin.

    Für mich bleibt das Leben ein Prozess ohne Ziel, mit großen und kleinen Schritten.

    Ich z.B. bereue gar nichts. Weil es unlogisch wäre. Ich tue Dinge nicht mit dem Wissen, dass es schlecht ausgeht oder ähnliches. Vielleicht auch mal doch mit dem Wissen, aber nie grundlos. Nur weil ich hinterher "schlauer" war, kann ich den Weg dahin nicht bereuen / verteufeln. Sonst wäre ich nicht schlauer geworden, sonst hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen. Auch Menschen, Begegnungen, egal wie gut/schlecht/schmerzhaft oder traumatisierend sie waren, bereuen würde ich nie etwas.

    Sehr pauschalisiert, dass mit der Politik. Glaube nicht, dass alle so denken.

    Für mich war das System schon immer krank. Und mit den Jahren wird es noch kränker - vielseitig kränker.

    Es gibt durchaus einige reflektierte und auch bewusste Menschen da draußen. Sie fallen einfach nie auf.

    Wie der stille, mittelmäßige Schüler. Da weiß der Lehrer nach einem halben Jahr noch nicht den Namen. Bei den Lauten und Störenden, nach wenigen Stunden.

    Und spätestens dann gibt es keinerlei Bedarf mehr an irgendeinem "Wandel".

    Ich glaube Wandel entsteht, unabhängig des Bedarfs. Keiner sagt, dass dieser weltbewegend sein muss.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Mensch ein Entwicklungsende (außer den Tod) hat. Selbst wenn man "sich" gefunden hat und im Reinen ist, wird es immer noch Dinge/Situationen oder Ereignisse geben, die einen wachsen lassen. Wenn nicht im Inneren selbst, dann von außen.

    Das Leben ist ein Prozess ohne Ziel.

    Freundschaften ebenso.

    Ich habe tiefe Freundschaften (entgegen des Threadposts) beide aus dem Internet und das nicht, während meiner Schulzeit.

    Allein in meiner Community könnten sich Freundschaften entwickeln. Die heutigen Möglichkeiten in Internet sind vielseitig und nicht alles ist auf eine Beziehung ausgelegt. Es kommt auf die Intention an. Man kann in allem etwas Sexualisiertes sehen oder es einfach lassen.

    Der Zustand: Einer will Beziehung, der andere nicht (Friendzone), kommt natürlich auch vor. Kann man nicht ändern...

    Freundschaften sind flexibel. Mal intensiver, mal weniger. Mir gefällt das Konzept der Beziehungsanarchie.