Das stimmt mit der Schweiz, dass ist nicht optimal. Aber seit 2 Jahren können Ärzte in Deutschland Sterbehilfe betreiben, da wurde ein Gesetz geändert, aber entsprechende Gruppierungen arbeiten schon wieder dagegen. Es besteht da aktuell eine Grauzone. Du musst dich selber umbringen aber es darf geholfen werden, es ist zumindest nicht strafbar. Es muss vor allem in der Gesellschaft ankommen und als menschlich angesehen werden, ich kann mir nichts schöneres vorstellen als mal so im Kreise meiner Liebsten oder unter deren Begleitung abtreten zu können. Möglichst schmerzfrei, ohne Angst und Leid.
Beiträge von Madhias
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Ich glaub, ich komm nie ganz raus aus ner Opferhaltung. Naja eigentlich seh ich mich nicht so als Opfer, aber was ich manchmal sage oder denke, könnten manche als Opfergehabe sehen. Kann auch nicht irgendwie stark tun und so tun als hätte ich alles im Griff. Denke, mir fehlt das Selbstvertrauen, wobei das die letzte Zeit ein wenig besser geworden ist. Trotzdem grübel ich noch ständig darüber nach, was ich vielleicht in dieser und jener Situation (wieder) falsch gemacht hab, wills dann immer besser machen, aber dieses besser machen ist auch nicht gut genug und es findet sich immer ein störendes Haar in den eigenen Handlungen/Aussagen.
Komm auch irgendwie nicht darüber hinweg, mich fast zwanghaft mit allen gut stellen zu wollen. Und ich habe oft das Gefühl, jetzt mag mich XY nicht (mehr), weil ich vielleicht was Falsches gesagt oder getan habe. Es stellt sich eigentlich immer als übertriebene Grübelei heraus.
Gehe jedem Konflikt aus dem Weg weil ich weiß, dass mich das runterzieht. Deswegen fällt es mir wohl auch schwer, mal meine Meinung zu sagen und auch dazu zu stehen, aus Angst?, der Gegenüber ist dann angepisst von mir oder so. Hab ich diesen Gedanken, das könnte so sein, ruder ich dann zurück und/oder rechtfertige mich irgendwie.Wie werde ich innerlich stabiler? Oder bin ich einfach so und sollte mal anfangen zu lernen, damit zu leben?
Ich denke das Grübeln ist nicht unbedingt schlecht und die Selbstreflexion ist der erste Schritt. Erstmal Dinge und Muster bewusst machen, nur dann kann man sie ändern. Analysieren gerade die Vergangenheit zu zerlegen ist aber nur eine bedingte Hilfe, damit kann man Selbstverständnis schaffen und Schuldgefühle los werden. Aber wie immer macht die Dosis das Gift, deshalb ist die Psychoanalyse ja auch etwas in Verruf geraten. Ich habe das früher auch sehr stark gemacht. Es hat mir eine gewisse Klarheit und Selbstverständnis gebracht, mich aber nicht wirklich vorwärts gebracht. Ich denke wichtiger sind die "schädlichen" Strukturen und Mechanismen im jetzt. Akzeptanz ist extrem wichtig. Keiner trägt wirklich Schuld an irgendwas. Die Schuldspirale ist Gift. Kleine Schritte sind wichtig, Überforderung ist Gift. Gestalten habe ich immer als positiv und befriedigend erlebt. Es ist Macht wenn man etwas macht. Und wer Mächtig ist, ist kein Opfer. Opfer sein ist auch nicht schlimm oder böse, es fühlt sich nur einfach nicht gut an. Jeder ist mal Opfer im Großen und Ganzen sind wir alle Opfer des Lebens.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Fehlern. Fehler sind das beste was dir passieren kann. Denn nur so kannst du lernen. Leider wird man von der Gesellschaft anders erzogen, aber es ändert sich was. Wiederholungen sind auch wichtig, kleine Schritte aber möglichst oft. Mein Yogalehrer hat mir vermittelt, dass man immer aufhören soll wenn es am schönsten ist, denn so bleibt es positiv in Erinnerung. Überforderung und zu stark an die Grenze gehen bedeutet das Gegenteil. Yoga, bisschen Qi-Gong hat mir selbst ziemlich geholfen, aber das ist nicht jedermanns/fraus Sache. Beim Yoga habe ich gelernt stärke in mich zu hören und zu erkennen wo meine Grenze ist. Eine Zeit lang habe ich ETF-Escrima gemacht, dass war auch eine tolle Erfahrung, aber extrem fordernd und die Gruppe war mir leider etwas zu martialisch. Das war ins kalte Wasser werfen mit jeder Menge blauer Flecken und so und hat in mir leider viel Stress ausgelöst, aber auch abgebaut. Ich habe, dass dann pausiert, als ich wieder zum Arbeiten angefangen habe weil es mir zu viel Energie gezogen hat. Aber ich profitiere immer noch davon, die Bewegungsabläufe sind toll. Aber jedes Training mega heftiges Sparing mit Stöcken und wenig Mitgefühl war mir dann doch zu viel. Ich konnte die Nacht danach meistens nicht schlafen weil ich immer noch im Kampfmodus war. Aber ich denke immer wieder dran und möchte eigentlich gern mal wieder anfangen. Meine tiefsten und intensivsten Beziehungen habe ich mit Menschen mit denen ich mich regelmäßig streite das ist sehr positiv, wenn man es nicht übertreibt und es bereinigt. Das heißt nicht das man sich gegenseitig überzeugen muss sondern vor allem akzeptieren. -
Danke erstmal für die Antworten, das hat mir Klarheit und Orientierung gebracht. Ich würde mich selber auch eher als kindisch bezeichnen, aber es ist unglaublich, wie schnell man doch viele Sachen vergisst und einfach das eingeimpfte Programm abfährt. Ja die Abwechslung ist vermutlich wichtig, da so immer wieder neuer Lerninhalt entsteht, dass habe ich so noch gar nicht gesehen. Das Begleiten ist essentiell, wie sollte man sonst den Umgang mit etwas lernen. Ich denke das Wichtigste ist wirklich das der Draht nicht abreißt und Vertrauen. Verbote bringen nix, bei Regeln sehe ich das anders. Haben heute Assassins Creed gezockt, dass gute ist, er hat nur die englischen Versionen bekommen. D.h.: Er muss sich jetzt etwas mehr mit Englisch beschäftigen das finde ich gut, gerade die Kombination aus lernen und spielen ist das Beste was es gibt. Es scheint auch kein so schlechtes Spiel zu sein. Für mich ist es trotzdem nicht wirklich was, ich spiele lieber andere Sachen. Computerspiele haben irgendwie für mich ihren Reiz verloren. Aber natürlich habe ich auch mal probiert. Er hat gestrahlt. Das schöne ist, er ist in einem Alter, wo er sich schon ein bisschen selbst reflektieren kann und unsere Ängste versteht. Wir haben jetzt eben ein paar Regeln aufgestellt, Pausen machen, lernen(Alles Stunde eine halbe Stunde Pause), rausgehen und eine anderes Interesse entwickeln oder ausbauen. Dafür haben wir den permanenten Konsum von Hörspielen etwas eingeschränkt. Durch die Struktur und Regeln sollen auch Räume für Kreativität und Gehirnhygiene entstehen. Dadurch, dass wir das davor eher eingeschränkt hatten ist er jetzt mega motiviert und happy. Fühlt sich gut und an mal sehen, wie es weiter geht. Ich denke schon das Strukturen und Regeln für Kinder wichtig sind nur mit ihnen können sie die Freiheit meistern und zu selbstbestimmten und verantwortlichen Erwachsenen heranwachsen. Die Strukturen sind aber meistens eh schon da und man muss sie nicht verkünstlichen. Es ist und bleibt ein Lernprozess für alle Beteiligten.

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Na das ist ja nicht das Problem natürlich mach ich das. Aber ich will ihn ja nicht dazu zwingen. Er bekommt genügend Angebote und alle möglichen Optionen, darum geht es nicht. Er nutzt sie nur nicht wirklich oder lehnt sie direkt ab, ich denke es hat einfach auch was mit der Elternrolle zu tun. alles was Mama und Papa machen ist halt irgendwie auch langweilig. Er befindet sich in einem Abnabelungsprozess. Ist ja nicht so das wir nix mit ihm machen. Aktuell zocken wir oft Magic und quatschen auch viel. Es geht ja in erster Linie aktuell um Baller und Egoshooterspiele. Hmm also so wie ich das verstehe geht es in erster Linie ums rumballern und metzgern. Mal ganz vom Grenzen austesten abgesehen. Es fällt halt aktuell extrem viel weg, was seine Freunde angeht. Natürlich interessiere ich mich für seine Hobbies und seine Interessen. Und nein ich interessiere mich nicht für jeden und alles. Mein Gesellschaftsinteresse ist vor allem in Bezug auf Corona mal wieder stark getriggert worden, weil ich da einfach nicht mehr wegschauen kann. Manchmal hab ich das Gefühl ich erstick förmlich an der ganzen Scheisse, die da um mich rum passiert. Für Anarchismus interessiere ich mich schon seit dem ich 16 bin, ansonsten interessiert mich eigentlich Politik eher weniger, aber da kommt ich halt irgendwie dann auch nicht drum rum. Mich interessieren aber nicht alle Hintergründe und Hobbies. Ehrlich gesagt wäre es mir am liebsten ich müsste mich nicht für die Gesellschaft interessieren, allerdings möchte ich auch meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass er vielleicht mal in einer besseren Welt leben darf. Aktuell seh ich da aber ziemlich schwarz. Wir haben jetzt auch eine ganz gute Lösung auf Probe gefunden, wir haben Regeln aufgestellt die er einhalten soll und dann sprechen wir drüber wie's läuft. Es geht dabei um Selbstkontrolle und -verantwortung zeigt er die und kann sie übernehmen, bekommt er die Freiheiten, die er sich wünscht und einigermaßen altersgerecht sind. Ich hoffe er kann sich dadurch besser selber kennen lernen und Bewusstsein entwickeln. Das wünsche ich mir für ihn. Mal sehen wie's läuft.

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Wo kommst du denn eigentlich her? Wie ist dir das denn passiert klingt sehr aufregend und spannend aber auch sehr traurig.
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Ja da kann ich dir fast komplett zustimmen. Ich habe aber eher den Eindruck, dass gerade die mächtigen alten Männer versuchen ihre Freiheit auf Kosten der jungen Generation zu bewahren. Mal ehrlich wir haben eh ein mega Rentenproblem. Was ist das für ein Leben abgeschoben im Pflegeheim dahin zu vegetieren. Auf Teufel komm raus wird man am Leben gehalten nur damit noch mehr an einem verdient werden kann. Es ist auch wirklich an der zeit für eine ethische und menschliche Sterbehilfe. Ich hab echt keinen Bock so mal abzutreten und wünsche das niemandem. Ich glaube auch nicht so richtig das es da echt nen Plan gibt oder so obwohl es schon so wirkt. Ich habe den Eindruck die Maschine verselbstständigt sich immer mehr. Matrix ist realer denn je. Es können also nur die Außerirdischen dran Schuld sein, so einen scheiß würden wir Menschen doch nicht bauen.
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Danke für deine Antwort und Tipps. Mich interessiert halt vor allem welche Erfahrungen andere damit gemacht haben also selbst oder im Umfeld beobachtet. Ne komplett Verbieten ist keine Option. Auf der anderen Seite kann ich ja meinem Kind auch nicht die Autoschlüssel in die Hand drücken oder ein Kleinkind auf die Straße laufen lassen. Gerade mit diesem Lockdown Mist, ist es halt schon extrem. Ich hab das Gefühl, die meisten Eltern stellen ihre Kinder gerade vorm Fernseher ab oder lassen sie halt zocken. Der findet schon gar keinen mehr, der mit ihm mal raus geht zum Fußball oder so, weil die alle nicht raus dürfen. Der ganze Scheiß frustriert mich grade echt. Vermutlich muss ich da in den sauren Apfel beißen und mich da mit ihm zusammen davor setzen. Ich mein besprechen und so tun wir das ja schon eh mit ihm, er erzählt uns auch immer was er da so zockt bei seinem Kumpel. Da bin echt schon froh und dankbar, dass der Draht noch nicht abgerissen ist und er da auch noch das entsprechende Vertrauen hat. Ach immer dieses Vertrauen-Au Misstrauen Thema. Ist wirklich nicht einfach aus den Strukturen die man selber gelernt hat auszubrechen. Irgendwie spüre ich aktuell echt immer mehr, was das eigentlich für ein scheiß System ist in dem wir leben. Von Anfang wird man zum Konsum und zum funktionieren abgerichtet. Kommerz in allen Ecken wo man hin schaut. In der Schule wird einem jeder Spaß am lernen systematisch abtrainiert, usw. Die intrinsische Motivation systematisch zerstört. Ist schon klar, dass man vor der scheiß Welt flüchten will. No future. Es ist wirklich Zeit für eine Revolution. Die Kleinen können da sicher nix dafür. Ich habe ja früher auch gern GTA gezockt halt nur die allererste Version. Ich finde es halt bedenklich welche Werte in den meisten Spielen vermittelt werden. Gerade diese ganze Gangsterkultur BlingBling und so, das alles finde ich echt zum kotzen. Es ist so unglaublich schade, dass es noch keine geilen Lernspiele gibt. Das wäre die perfekte Art Wissen zu vermitteln. Kennt da jemand vielleicht was gutes? Also was Spaß macht und man auch was vernünftiges lernt. Ich fand da ja Minecraft eigentlich nicht so schlecht.
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Mal ein ganz anderes Thema, da ich schon mitbekommen habe das hier einige Zocker unterwegs sind, vielleicht auch paar andere Eltern.
Mich würde mal interessieren, wie ihr das mit Computerspielen und Kindern Hand haben würdet oder tut.
Würdet ihr das begrenzen und wie(Zeitlich, inhaltlich)?
Ich habe grade aktuell das Problem, dass mein Sohn 12 furchtbar gerne alle möglichen Spiele ab 16 und 18 zocken würde(Assassins Creed, GTA, ...), am besten völlig unbeschränkt.
Wenn er das nicht daheim darf geht er eben zu seinem Kumpel, da tun sie das dann. Der Kumpel von ihm ist aber leider ein absolutes Negativbeispiel für die Degenration der Jugend und er zeigt ein mega Suchtverhalten. Wenn er bei uns ist dann hält er es meistens nicht länger als eine Stunde aus wenn sie nicht zocken oder fernsehen dürfen und muss oder will dann schnell heim. Von Kreativität ist da auch nicht viel zu erkennen. Mir kommt es leider bei den meisten Kindern, die ich kenne so vor, dass wo es da wenig Regeln gibt ein sehr Zombiehaftes Verhalten zu erkennen ist. Das mag aber an meiner verborten Perspektive liegen. Mir kommt es so vor das Computerspiele uns ein bisschen zu Sklaven erziehen. Es ist alles vorgegeben, klar ist das von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass man dafür viel Kreativität braucht oder dadurch selbstständig wird oder Selbstkontrolle lernt.Ich fahre den Ansatz, mit Selbstkontrolle und Selbstverantwortung bekommt er Freiheit. Ich würde sagen, er verhält sich da wie ein typischer 12 Jähriger. Heißt in dem Fall, wenn wir ihn lassen würden, würde er vermutlich nicht viel anderes mehr machen als zocken. Er hat ein tolles Sozialverhalten und die Schule hat er inzwischen auch gut im Griff, dafür mussten wir ihm aber ganz schön unter die Arme greifen. Generell ist seine Entwicklung unauffällig, also da gibt es eigentlich keine Probleme. Ich hatte die Hoffnung, dass so eine Art Sättigungseffekt eintritt, das haben wir schon mal in jüngeren Jahren mit Süßigkeiten erfolglos probiert. Inzwischen hat er aber freien Zugang und er kann es kontrollieren. Diese Freiheit hat er aber erst bekommen wo er entsprechende Verhaltensweisen gezeigt hat.
Ich würde es ihm eigentlich auch gerne erlauben. Vom Gefühl her denke ich aber es zerstört seine Kreativität und seine Unabhängigkeit. Er hat leider auch keine anderen großartigen Interessen kreativer Natur, Schule, Fußball, bisschen Breakdance. Wenn ich da mehr sehen würde hätte ich weniger Bedenken. Natürlich hat das sicher auch mit den gesellschaftlichen Strukturen zu tun vor allem mit der Schule. Er wollte aber explizit in die Grundschule vor Ort und nicht auf eine Montessori oder ähnliches, wegen seiner Kumpels halt. D.h.: Wir leben im System mit Strukturen, die ich nicht gut finde aber damit umgehen muss. Ich vertrete auch die Meinung, dass Langeweile nicht unbedingt schlecht ist, denn es entsteht dann ein Raum der Kreativität. Ich habe natürlich schon versucht ihn an alle möglichen Dinge heranzuführen, leider im Großen und Ganzen relativ erfolglos(Technik, Programmieren, Malen, Musik, Videos machen...). Eine Zeit lang hat er ein bisschen gemalt.
Ich habe früher natürlich auch gezockt, inzwischen gar nicht mehr, hab da einfach keine Lust und spüre dabei keine Befriedigung.
Ich habe auch keine große Lust mich mit ihm jeden Tag 1-2 Stunden oder länger vor die PS3 oder ähnliches zu hocken und das zu begleiten.Ich bin in der Hinsicht von meinen Eltern da eher strenger erzogen worden. Am Anfang war das sehr begrenzt, natürlich habe ich mir auch meine Schlupflöcher gesucht. Erst ab 16,17 hatte ich dann meinen eigenen Computer und konnte zocken wie ich wollte. In meinem Freundeskreis habe ich Leute, die vollkommen in diese Welt geflüchtet sind. Andere durften in ihrer Kindheit relativ frei zocken wie sie wollten und das hat sich dann später selbst reguliert. Also sehr unterschiedlich. Ich habe aber eher den Eindruck, dass die die oft gezockt haben schon irgendwie eher sehr unkreativ bis Zombiehaft unterwegs sind.
Das liegt sicher nicht nur am Computerspielen. Sein Onkel ist aus meiner Sicht auch ein eher negatives Beispiel, der hat immer gern Militär und entsprechende Spiele gezockt, das tut er noch immer. Er ist jetzt auch beim Bund und hat sich für 10 Jahre verpflichtet. Zwar als MTA aber naja. Er ist mega Systemkonform geworden. Er hatte eine sehr liebevolle Mutter, die ihn da wenig eingeschränkt hat. Leider haben sich seine Mutter und Vater mit 10 getrennt. Sein Stiefvater war eigentlich auch ganz ok, aber ein ziemlicher Alki.
Ich sehen in Computerspielen in zwischen eine größere Gefahr für Kinder als von Drogen bei Jugendlichen. Ich habe da auch einige Erfahrungen gesammelt und in meinem Freundeskreis gibt es da auch einige. Komischerweise habe ich aber die Leute eher als kreativ im Großen und Ganzen erlebt. Gibt natürlich auch Ausnahmen.
Ich habe das Gefühl im Gegensatz zu meiner Einstellung gegenüber Erwachsenen, dass Kinder schon Strukturen und Orientierung benötigen, also klare Leitplanken, damit sie ein Sicherheitsgefühlt und Orientierung entwickeln können. Ich habe Kinder aus laissez faire Erziehung oft als sehr grenzüberschreitend erlebt, die haben meiner Meinung geradezu nach Grenzen gesucht, oft auf sehr unangenehme Art und Weise.
Ich habe Angst das mein Sohn zu einem willenlosen Sklavenzombie wird und in die Matrix flüchtet, weil es da viel bequemer ist, wenn ich ihn da komplett frei lasse

Wie seht ihr das, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
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Meines Erachtens ist eine bevorstehende Alien-Invasion eine sehr wahrscheinliche Möglichkeit. Vieles deutet daraufhin, z.B. das rätselhafte Auftauchen der Monolithen. Die politische Führung und Wissenschaftselite wurde bereits ersetzt, der Impfstoff ist nun der letzte Schritt, um uns Alien-DNA zu verabreichen und in Hybridwesen zu verwandeln. Auf diese Weise werden ein langwieriger Krieg und die Zerstörung der von den Aliens benötigten Erdressourcen vermieden.
Zugegeben, das ist jetzt nicht originell, aber es passt einfach alles zusammen.
Exakt so sehe ich das auch. -
Hab mir das Video bzgl. Obdachlosigkeit angeschaut.
Obdachlos Hartz 4 erhalten 2020 ➟ Ohne Wohnung möglich?
Laut dieser Quelle gibt es aber schon die Möglichkeit Harz4 zu bekommen. Klar gibt es auch einige, die das nicht wollen oder können.
Vor allem der Umgang der Gesellschaft als Sündenböcke schockiert mich. Ich kann einfach nicht verstehen warum manche Menschen immer wieder nach unten treten müssen.Ich denke bzgl. solcher Problematiken wäre das bedingungslose Grundeinkommen schon eine elegante Möglichkeit.
Leider gibt es dies bezgl. schon auch da seins berechtigte Kritik. Die sozialen Hilfen und Leistungen müssen halt von der Masse mit getragen werden.Ich denke da halt inzwischen so, dass der goldene Weg wohl immer Hilfe zur Selbsthilfe sein sollte, zumindest da wo es geht. Die Problem Missstände sollten am besten von der Wurzel her gelöst werden. Bzgl. Flüchtlingsproblematik wäre es sicher sinnvoller langfristig vor Ort Hilfe zu leisten, geht natürlich nicht überall.
Das sind schon sehr schwierige Themen, wenn man da die Augen mal aufmacht und sieht wieviel Leid in der Welt ist, das ist schon wirklich heftig. Wo doch eigentlich wirklich genug da wäre.
Da erscheinen sozialistische und kommunistische Lösungen halt als einfach Lösungsstrategie. Ich denke aber, dass es sich dabei wohl eher um Symptombekämpfung handelt. Mir erscheint die Variante Menschen zur Solidarität oder Sozialität zu zwingen nicht als die erfolgsversprechende Variante.
Ich gebe dir vollkommen Recht das Solidarität extrem wichtig ist und schon immer war. Wir leben in einer zwischenmenschlichen Welt und hängen direkt von unserer Umwelt ab.
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Natürlich kann man diese ganzen Ergebnisse und Missstände in den Topf strukturelle Gewalt packen. Es gibt scheinbar keinen Täter der die Menschen in diese Situation bringt, sie werden zu Objekten.
Ich kann auch keine speziellen und perfekten Lösungen präsentieren, das kann vermutlich niemand wirklich, man kann es nur versuchen, wenn man das nicht tut dann steckt man in einem nihilistischen Loch. Ich denke du hast das auch schon ganz gut ausgedrückt, wir sind alle unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und jeder gibt sein Bestes. Nicht jeder kann alles. Ich gehe von einem systemischen Menschenbild aus mit der Haltung jeder tut das, was in dem Moment die beste Lösung für seine Situation ist. Wirklich ändern kann ich in erster Linie nur mich selbst und genau das ist schon nicht ganz einfach. Wir Menschen lernen vor allem durch Abschauen, also vom Vorleben.
Früher war ich öfters demonstrieren als heute. Wirklich Spaß macht mir das auch nicht. Ich denke auch das das Potenzial von Demos sehr eingeschränkt ist. Aber es gibt scheinbar einige Leute, gerade aus dem linken Lager die diesem Aktionismus sehr schätzen, meine Kritik zielt in die Richtung. Anstatt am Rand dagegen zu brüllen, gäbe es besser Optionen. Natürlich zeigen 3 Finger immer auch auf mich selbst. Ich finde das recht heilsam, wenn man sich das immer mal wieder bewusst macht. Ich verstehe auch die Angst davor auf so eine Demo zu gehen, gerade in der aktuellen Situation auf so einer Querdenkerdemo mitzulaufen birgt große Risiken, die Ängste davor sind berechtigt. Was aber wirklich jeder tun kann ist, über die Situation zu sprechen und so Bewusstsein zu schaffen. Ich sehe darin das größte Potenzial zur Veränderung, durch Diskussion und Wissen teilen. Der Beginn von Veränderung liegt immer im eigenen Kopf.
Ich finde strukturelle Gewalt eigentlich eher etwas schwammig definiert und empfinde sie als sehr beweglich, man kann sie überall finden. Es ist eine mega große Schublade. Ich finde aber es beschreibt eine Gewaltstruktur die uns Menschen zu Objekten und Opfern macht. Man kann durch dieses Modell verborgene Gewaltstrukturen erkennen und bekämpfen ohne das es einen Schuldigen gibt. Ich finde das einen großartigen Ansatz. Das beginnt beim Umgang mit Kindern und kann auf alle Bereiche des zwischenmenschlichen übertragen werden. Es kann ein sehr mächtiges Werkzeug sein um die Gewaltspirale in Form von Machtmissbrauch elegant zu minimieren.
Bzgl. Marginalisieren hilft natürlich nix. Aber ich denke es ist nun mal so, dass wir nicht alles Leid sofort abschaffen können. Allerdings immer wenn man Schräubchen im System dreht sollte man sich Gedanken über die Seiteneffekte machen, gerade als Politiker. Ich denke das Abwägen und das Vergleichen ist eine wichtige Technik, denn wir Leben in einer relativen Welt. Ich bin kein Befürworter dafür das Problem eines Subjekts klein zu reden oder zu relativieren. Allerdings sollte man den ganzheitlichen Blick nicht verlieren. Wenn ich einen rette und dafür 5 sterben, was ist dann ethisch? -Aber nein, nein man darf ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen
- Gerade bei Corona habe ich stark das Gefühl wir konzentrieren uns gerade auf ein im Verhältnis gesehen relativ kleines Problem und vergessen die ganzen Großen einfach. Dieser Effekt wird in dem Video ja thematisiert also das intensive Suchen nach einer Krankheit fördert eben auch eine zu Tage, die dann vielleicht größer und schlimmer wird, als sie gewesen wäre wenn wir sie nicht entdeckt hätten. Weil sie im Großen und Ganzen halt keine große Rolle spielt. Wenn man aber in diese Mikrowelt abtaucht, dann wird diese Welt groß. Und das ist vermutlich eine Folge unserer patriarchalen Historie. Vermutlich verstehen Frauen diesen Ansatz eher als Männer.