Beiträge von Madhias

    Meines Wissens müssen die Impfungen vermutlich genau wie bei Influenza bzgl. Mutationen angepasst werden. Es scheinen auch schon einige Impfkomplikation, auch bis zum Tod, aufgetreten zu sein. Ich habe die Quelle aber nicht weiter überprüft.
    Weltweit Impfpannen und Tote: Ärzte und Pflegepersonal verunsichert

    Ich bin auch kein Impfgegner aber als Impfkritiker würde ich mich schon bezeichen. Auch hier gilt Abwägen und Verhältnismäßigkeit. Ich kann hier das Buch von Dr. Martin Hirte empfehlen: "Impfen Pro/Contra".

    Gestern waren wir bei uns am Schlittenberg, es war mega voll. Abstand und Masken konnte ich nicht entdecken. Da frage ich mich wirklich, sind das die 80%?

    Ich finde das alles extrem beängstigend, nicht das Virus, sondern wie sich unsere Gesellschaft verändert und welche Strukturen hervortreten.

    Sehr seltsam finde ich es auch wenn man sich die Bettenauslastung über das Jahr anschaut. Hier sieht man, dass die Belegung über das ganze Jahr ziemlich konstant ist. Wenn man das mit den täglichen Meldungen vergleicht, komme ich mir echt verarscht vor. Ich hätte ja wirklich für drastische Maßnahmen Verständnis wenn sich die Leichen stapeln würden oder die Krankenhäuser in ganz Deutschland komplett überfüllt wären. Das sieht aber auf der Grafik extrem normal aus. Man sieht auch wie die Intensivbettenkapazität weniger wird, was nicht an Corona liegt.
    DIVI Intensivregister

    Ich frage mich ob die Grippe ausgestorben ist oder sucht man einfach nicht mehr danach?
    Der PCR Test ist mehr als fragwürdig, darauf hat Drosten und einige andere schon hingewiesen, die Missbrauchsgefahr ist extrem groß. Es werden aber nur die Infektionszahlen herangezogen.
    Warum wird immer noch so wenig obduziert?
    Ich hatte schon auf die Studie aus Wuhan hingewiesen aus der hervorgeht das asymptomatische Fälle nicht ansteckend sind.

    Sterbealterdurchschnitt von Coronatoten 83 Jahre, durchschnittliche Lebenserwartung 81 Jahre. In den letzten 5 Jahren haben wir 1 Mio. mehr über 80 Jährige. Ohne das das Gesundheitssystem weiter ausgebaut und verbessert wird, wird es schwierig das dauerhaft zu halten.

    Nochmal der Hinweis auf das Paper von der LMU, die Lockdowns haben in Bezug auf die Risikogruppen kaum oder keine Wirkung gezeigt. Warum fokussiert man sich nicht auf diese Gruppen und lenkt die Energien in den Schutz von diesen, anstatt diesen fragwürdigen Maßnahmen?

    Auf die Gesellschaft bezogen, behandeln wir gerade einen Schnupfen mit einem Antibiotika Hammer, welcher einen wesentlich größeren Schaden anrichtet als heilt.

    Es werden Symptome bekämpft anstatt Ursachen. Ein gutes Immunsystem ist das Mittel der Wahl. Es gibt einige Möglichkeiten dies zu trainieren. Dazu gehört es auch sich immer wieder Viren und Bakterien auszusetzen, dies geschieht auf eine natürliche Weise in sozialen Kontakten. Gesunde Ernährung, Lachen, Optimismus, an die frische Luft gehen, Sport, ..... Depression und Angst, usw. wirken sich sehr negativ auf das Immunsystem aus.

    Wir wissen was mit Menschen passiert, die in einem sterilen Umfeld aufwachsen. Wollen wir die gesamte Menschheit sterilisieren?

    Das System verselbstständigt sich. Das Subjekt verliert an Bedeutung wir werden zu Zahnrädern, zu Objekten. Die Matrix wird realer denn je. Es gibt so viele Warnungen, 1984, schöne neue Welt, die Welle, alle möglichen Punksongs, .... Ich verstehe nicht warum die meisten diese heftigen Parallelen nicht sehen können.

    Hey Leute so schlimm ist das alles nicht. Solange die Anzahl der Coronatoten nicht die Anzahl der Hungertoten überschreitet. Da kümmert sich ja auch keiner darum. Und bitte nicht wieder der Apfel/Birnen Vergleich ein Toter ist ein Toter. Es geht nicht darum es zu verharmlosen, es geht darum Relationen herzustellen und um Verhältnismäßigkeit. So schlimm ist der Tot auch nicht nur der Umgang damit ist wirklich das Letzte. Wir werden alle mal sterben. Es geht um das Leben davor.
    Ich möchte nicht mein Leben lang eingesperrt bleiben. Es ist kein Ende abzusehen, nach den Mutationen kommt sicher das nächste Virus. Für mich bedeutet sozial und solidarisch sein auf keinen Fall andere zu etwas zwingen auch nicht zur Gesundheit. Das ist eindeutig eine gesellschaftliche Narzissmus und Egozentrik Nummer die hier abläuft, Heuchelei ohne Ende. Jeder der geschützt werden will kann sich schützen oder geschützt werden, niemand muss dazu gezwungen werden. Absolute Sicherheit und Gesundheit ist eine Illusion. Man muss Corona nicht zwangsläufig verharmlosen, wenn man die Maßnahmen kritisiert aber der gesunde Menschenverstand sollte nicht in die Schublade gelegt werden.

    Im Übrigen noch ein Tipp zur Ausgangssperre: Ordnungswidrigkeiten basieren auf dem Strafgesetz und hier gibt es eine Unschuldsvermutung. D.h.: Der Staat muss beweisen, dass man keinen triftigen Grund hatte. D.h.: Man sagt ich habe einen triftigen Grund und ansonsten wie immer im Umgang mit der Polizei Klappe halten. Es sollte sich als außerordentlich schwierig erweisen, nachzuweisen, dass ein solcher Grund nicht bestand.

    Schwierig ist es, wenn die Gewalt tatsächlich nur reinen Symbolcharakter hat und nicht zum Sieg führt, sondern nur zu mehr Repression. Das Problem sehen wir ja mit den ganzen anarchistischen Kleingruppen. Es ist wieder der alte Konflikt zwischen der Propaganda der Tat und der organisierten (Massen-)Militanz. Das Beispiel Ukraine zeigt allerdings, dass es die soziale und politische Realität nicht interessiert, was man persönlich von Gewalt hält. Wenn man nicht im entscheidenden Moment handlungsfähig ist, wird man eben überrannt und es bleibt nur die Flucht.

    Wahre Worte

    Dein letztes posting gefällt mir überwiegend sehr gut. Ein Upgrade der PS3 halte ich natürlich immernoch für dringend überfällig

    Wow, coole Reaktion. Damit hätte ich nicht gerechnet. Bzgl. Cypher wollte ich dich auch nicht beleidigen oder auf die Verräter Rolle anspielen, sondern eben nur ein in mir entstandenes Bild zum Ausdruck bringen. Ich denke jeder von uns hat diesen Teil in sich. Mein komplettes Leben auf der Nebuchadnezzar zu verbringen oder mich dafür zu opfern, dass kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Die Matrix propagandieren möchte ich aber auch nicht. Auch wenn es viel Energie kostet und anstrengend ist, bedeutet für mich der Kampf dagegen, einen Kampf für die freie Entfaltung, Selbstkontrolle, Bewusstsein, Individualität, Menschlichkeit und Diversität zu führen. Zum Glück müssen wir aktuell noch nicht eine solch absolute Wahl treffen. Ich finde die Anspielungen in Perry Rhodan bzgl. Dekadenz und Degeneration aufgrund von hoher Technisierung und mangelnden Herausforderungen der Arkoniden auch sehr bezeichnend. Die gesamte Mannschaft des auf dem Mond gestrandeten Forschungsschiffs sitzt degeneriert vor Bildschirmen, zeigt kaum noch Lebenszeichen und gibt sich scheinbar einer virtuellen Welt hin. Realitätsflucht finde ich auch vollkommen in Ordnung, ich würde aber die Flucht in die eigene Fantasie der Matrix vorziehen.

    Ich sprach nicht vom absolut Bösen, sondern eher davon, dass Schule und Eltern Kinder mehr prägen, als Videospiele.

    Die Energy Drinks erklären das natürlich auch. :) Ich möchte weder dir noch jemandem anderen meine Meinung aufpressen, mir geht es um Austausch und Inspiration. Immer wieder stelle ich fest, wenn ich mit dem Finger auf andere zeige, dass 3 Finger auf mich zeigen. Diese Reflektion wünsche ich mir für andere auch.
    Ich vertrete eine Haltung die sich gegen die schnelllebige Wegwerfgesellschaft richtet und dazu gehört für mich eben auch immer das neueste haben zu wollen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Spaß davon unabhängig ist. Der Spaß an solchen Vergnügungen ist meist nur von kurzer Dauer und basiert auf Neid und Gier. Also negativen Vergleich mit anderen.

    Begrenze ich also dieses Vergleichen, entsteht dadurch ein Freiraum, in welchem ich diesem Druck nicht ausgesetzt bin. Das ist natürlich paradox, ich begrenze etwas und es entsteht Freiraum und Selbstkontrolle. Das ist der Gedanke der hinter Askese und Abstinenz steht. Der selbe Effekt kann auch aufs Wixen übertragen werden. Ich habe den höchsten Respekt vor Menschen, die diesen Weg wählen. Ich selbst bin alles andere als abstinent, in einem radikalen oder extremen Sinn. Ich denke man kann es damit auch übertreiben. Allerdings ist diese Strömung in unserer Gesellschaft kaum vorhanden, im Gegensatz zum Konsumterror. Aus der Sicht eines Kapitalisten könnte ich es verstehen, wenn man sich über so etwas lustig macht oder sogar verurteilt. Aus antikapitalistischer Sicht ist es mehr als widersprüchlich. Auch wenn ich andere Meinungen o.ä. lustig finde weil ich es vielleicht nicht verstehen kann, versuche ich mich trotzdem möglichst respektvoll und offen gegenüber solchen zu verhalten. Das gleiche gilt auch für spirituelle, esoterische, religiöse Haltungen oder schräge Weltanschauungen. Ich finde das spannend. Natürlich kritisiere und provoziere ich auch gern, ich versuche das aber inzwischen meistens mit Konstruktivität zu verbinden.

    Unserer Gesellschaft täte etwas mehr Abstinenz sicher gut, dass würde viele Probleme an der Wurzel packen.
    Ich sehe es als meine Aufgabe als Vater, meinem Sohn soweit es mir möglich ist dafür ein Bewusstsein zu vermitteln. Ob er diesen Weg dann später geht bleibt ihm überlassen. Ich würde mein Kind auch nicht mit einer Waffe oder Drogen spielen lassen ohne ihm den Umgang damit zu vermitteln. Selbstkontrolle bedeutet vereinfacht Freiheit zu, Ohnmacht oder sich gehen lassen, also Kontrolle aufgeben eher Freiheit von. Ich will das nicht werten sondern strebe da den Weg der Mitte an. Er soll da möglichst die Freiheit haben sich zu entscheiden.

    Das ich mir die Zeit nehme darüber nachzudenken und Dinge zu hinterfragen, mich mit anderen darüber auszutauschen, zeugt für mich auch von Interesse an meinem Sohn und mir selbst. Dahinter steht die Motivation Werkzeuge, Techniken und eine Haltung zu finden und zu vermitteln, welche ihm für sein Leben nützen kann.

    Ich sehe das als die Kernaufgabe von Eltern. Dabei geht es nicht darum einfach alles zu verbieten, Frust abzuladen oder ihn zu unterdrücken. Im Gegenteil es geht darum entsprechenden Schutz und Sicherheit aufzubauen und zu vermitteln. In der Praxis ist das natürlich nicht einfach und ich mache viele Fehler. Ich halte es aber für verwerflich und nicht förderlich aus einer Haltung heraus, Angst zu haben etwas falsch zu machen oder aus dem Wissen heraus, dass alles relativiert werden kann in Passivität zu verfallen. Ich möchte Identität und Integrität vermitteln, dazu gehört es für mich auch Gesicht zu zeigen.

    Trollen und sich hinter Anonymität verstecken ist für mich das Gegenteil. Beides hat natürlich eine gewisse Existenzberechtigung, gerade letzteres ist in einer totalitären Umgebungen sehr wichtig. Das passiert dann aber aus einem Sicherheitsbedürfnis und Selbstschutz. Anonymität wird missbraucht, wenn diese Position genutzt wird um andere anzugreifen.
    Vor allem wenn dies nur aus dem Zweck geschieht andere zu verletzen und sich zu erheben oder Frust abzuladen. Frust abladen ist ok, aber dafür muss ich andere nicht zwangsläufig verletzen.

    Hinter dem Trollen steckt die gleiche Charakteristik wie hinter einem Heckenschützen nur extremer. Einem Heckenschützen kann man in den Rücken schießen, einem guten Troll wohl eher nicht. Das selbe Verhaltensmuster stellt das lustig machen über die Nacktheit oder Offenheit von anderen Menschen dar. Egal ob es sich dabei um körperliche oder psychische Nacktheit handelt. Ich wünsche mir eine offenere und rücksichtsvollere Gesellschaft.
    Da fehlt es mir persönlich natürlich auch an allen Ecken und Enden, aber es ist eine Entwicklung.

    Lustigerweise hatte ich früher überhaupt keine Interesse an Facebook, Internetforen oder ähnlichem. Ich denke aus Gründen der Angst. Dieses Interesse wird bei mir mit Sicherheit auch nicht dauerhaft bleiben. Ich habe früher dieses gläsern machen stark verurteilt und es birgt natürlich Gefahren. Dieser Gefahren bin ich mir auch bewusst und ich entscheide welche Informationen ich veröffentlichen kann über mich und meine Familie und welche nicht. Von einem Seelenstrip bin ich weit entfernt. Ich verbreite keinerlei Material was mich oder meine Familie gefährden könnte. Es ist sicher auch so, dass es Dinge gibt, deren Folgen ich nicht absehen kann.
    Ich sehen aber eine große Chance darin möglichst viele unterschiedliche individuelle und auch persönliche Interessen und Meinungen öffentlich zu machen. Das macht mich authentisch und trägt dazu bei die Gesellschaft toleranter und offener zu gestalten. Wenn man sich anschaut, was heute normal ist im Gegensatz zu früher finde ich das gut. Gerade Corona hat mir das noch einmal mehr bewusst gemacht.

    Diese Dinge zu veröffentlichen gibt mir die Chance neue Menschen und Meinungen kennenzulernen und mich zu reflektieren und anderen die Möglichkeit sich von meiner Haltung und Meinungen inspirieren zu lassen. Aktuell ist das ja auf anderem Weg nur schwer möglich. Egal ob das zu einer Inspiration in Richtung meines Verhaltens oder ins Gegenteil geht. Alleine der Austausch schafft Wissen, Toleranz, Orientierung und Geborgenheit.

    Ich tue das um meinen Teil zu einer toleranteren, offeneren und vielseitigeren Gesellschaft beizutragen. Ich versuche dies auf einem möglichst konstruktivem und respektvollem Weg zu tun. Das gelingt mir natürlich nicht immer.

    Du erinnerst michirgendwie an nen Kumpel von mir. Wir hatten Matrix angeschaut und er meinte erkann Cypher verstehen und würde auch die Matrix wählen und so hat er dann auchangefangen sich zu verhalten. Er hat immer mehr resigniert, eine heftige nihilistische Haltung eingenommen und er hat damals so ziemlich alle Kontakte abgebrochenund nur noch gezockt. Ist ja nicht so, dass ich das nicht verstehen würde.
    Für mich passt das aber halt mal gar nicht zu einer antikapitalistischen Haltung. Das kannst du natürlich als anmaßende verstehen, dass ist es auch bis zu einem gewissen Punkt. Es entsteht ein Abbild von dir in mir, durch das was du so postest. Das reflektiere ich dir und du hast die Möglichkeit es zu korrigieren. Ich beanspruche da keine Richtigkeit, mir ist völlig bewusst das dieses Abbild mit Sicherheit nicht mit der Realität übereinstimmt. Umgekehrt natürlich genauso. Wir haben beide so die Möglichkeit Dinge über uns selbst und andere zu lernen, dass finde ich gut und unterhaltsam.

    Ich wünsch dir und deiner Familie und allen anderen, die das lesen einen guten Rutsch und werde mir jetzt erstmal nen Cuba Libre einschenken...so viel zur Abstinenz! Prost! :D:beer: ...schön das es dieses Forum gibt! ...da draußen gibt es so viel mehr unangenehmere Menschen!

    Interessanter Bericht über militante Anarchisten in der Ukraine:

    Spannend. Relativ sympathisch die Jungs und Mädels. Zumindest betonen sie, dass Gewalt nicht ihr erstes Mittel der Wahl ist. Gewalt versuche ich meistens zu vermeiden, zumindest solange es geht, schwierig wird es wenn Angriff zur besten Verteidigung wird. Gerade wenn man körperlich unterlegen ist, hat man so die höchsten Erfolgschancen. Das mit den Anschlägen sehe ich auch als äußerst zweifelhaft an. Wir leben hier natürlich in einer anderen Situation. Ich kann mir schon vorstellen, dass es Szenarien oder Situationen gibt wo ich auch zur Waffe greifen würde. Allerdings würde ich die Anarchismusbewegung als eine der friedlichsten sehen, deshalb wurden die ja auch immer so platt gemacht. Dieses gewalttätige Image ist von außen aufgestülpt. Wirklich schwieriges Thema Anarchismus und Gewalt, denn Gewalt korrumpiert den Anarchismus.

    Nur meine Tochter (8) zockt, ich schätze mal rund 10h die Woche. Das kann mal mehr oder weniger sein, ich steh nicht mit der Stoppuhr daneben. Da wären z.B. Zelda BOTW, Mario Party 10, Lets Dance 2020, Worms, Diablo 2+3, No mans Sky, Ostwind, Stardew Valley, Minecraft, World of Warcraft, Jedi Fallen Order, Portal 2, Black Desert Online, Forza Horizon 4, Sims 4, My Time in Portia , die Liste ist lang.

    Ich hab den EindruckMädels sind da sowieso nicht so gefährdet, was extremes Zocken an geht. Gibtnatürlich auch Ausnahmen. So erlebe ich das zumindest in meinem Umfeld.
    Hatte sich soangehört als ob du mehr Kinder hast und da schon einige Erfahrungen gesammelthast.


    Och, das strukturelle Zwangspotential dauerhafter, persönlicher Anwesenheit in unfreiwilligen Bildungseinrichtungen finde ich heftiger, das kann eigentlich fast nurnoch von permanenter, elterlicher Prägung getoppt werden. Dagegen ist die freiwillige Beschäftigung mit virtuellen Spielen imo geradezu lächerlich unerheblich.

    Das mit der Schulesehe ich ähnlich, es hängt aber stark von der Persönlichkeit des Kindes ab, wiehoch der Leidensdruck ist. Elterliche Prägung ist ein völlig normaler und natürlicher Prozess. Das ist nichts absolut Böses. Von einer permanenten Prägungsind wir weit entfernt. Der Witz an der Sache ist ja, dass die fast gar nicht statt findet, da die Kinder ja schon sehr früh, die meiste Zeit von ihren Eltern getrennt sind oder eben vorm Fernseher hocken oder zocken.
    Ohne Grenzen keinFreiraum und keine Orientierung. Mir geht es darum meinem Sohn Selbstkontrollezu vermitteln und einen Freiraum für die Wahrnehmung seines Körpers und seinesselbst zu schaffen. Gerade beim unkontrollierten Videospiele zocken, findet abereher eine Entkopplung statt. Oder denkst du die Mehrheit der Pädagogen irrensich mit ihren Empfehlungen? Ich muss sagen, ich verstehe auch Eltern dieweitgehend versuchen auf extremen Medienkonsum zu verzichten. Es geht dabeinicht darum sein Kind zu quälen, sondern die Persönlichkeitsentwicklung zubegleiten und zu ermöglichen. Diesen Weg gehe ich aber nicht, da derVergleichsleidensdruck in dieser Gesellschaft echt heftig ist. Trotzdem findeich das nicht gut. Ich versuche ihm damit Werte zu vermitteln und das nichtauch noch zu befeuern.

    Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Der kennt bestimmt nur nix Besseres und trifft wegen dir ständig komische Leute, die irgendwie hinter dem Mond leben. Hast du ihn 12 Jahre lang in der Wildnis versteckt oder einen hermetisch abgeriegelten Bunker im Garten gebaut? Vielleicht ist es ja so eine Zufriedenheit nach dem Motto: "Wenigstens kann ich Antiquitäten daddeln und muss nicht mehr mit Papa Socken stricken um meine motorischen Fähigkeiten zu verbessern"
    Ok, es gibt sicher das ein oder andere Game für die PS3, das auch heute wenig von seinem Reiz verloren hat, vor allem wenn man keine Grafikhure ist oder halt einfach nichts Geileres kennt. Z.b. GTA San Andreas ! Mal eben auf ein Flugzeug springen und das FBI mit der RPG wegrotzen, beinahe zeitlos unterhaltsam.
    Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass ein 12-jähriger mit einer halbwegs zeitgemäßen Konsole in der Regel sehr viel zufriedener ist. Die spielt nämlich auch die Spiele der Freunde ab, die nicht als Sklaven schräger Weltanschauungen ihrer Eltern leben müssen

    Ich habe im übrigenkein bisschen den Eindruck, dass das Fehlen der PS4 für meinen SohnLeidensdruck bedeutet. Er ist immer noch sehr zufrieden damit. Wir versuchen ihm aber auch zu vermitteln, dass es im Leben nicht darauf ankommt den Größten, die Größten oder das Neuste zu haben. Ich finde dergrafische Unterschied zwischen PS3 und PS4 ist jetzt auch keine Welt. Immer dasneuste und Beste haben zu wollen, das ist Konsumzwang.
    Wo sind denn deineKinder Sklaven deiner schrägen Weltanschauungen?

    Klingt für mich so, als würdest du die Dummheit irgendwelcher Vögel deinem Sohn aufbürden und dir gleichzeitig selbst dafür auf die Schulter klopfen, wie doll du ihn förderst. Wenn du so sehr unter extremen Überfluss leidest, werd doch selbst Asket und spende die PS3 einem Retro-Museum, während du deinem Sohn wenigstens den Aufstieg von im Jahr 2020 inakzeptabel beschissen=PS3 zu bescheiden=Ps4 ermöglichst. Er muss ja nicht gleich ein gottverdammter Glückspilz wie ich sein, der sich die neue Xbox Series X besorgen konnte.
    Bestimmt kommst du auch nicht gleich mit Kommerzgeplärre um die Ecke, wenn ein musikbegeistertes Kind sich brav für die schönen Stunden mit der Aldiklampfe bedankt und dann doch gerne mal eine richtig gute Gitarre hätte, wie sich das für ernstzunehmende Künstler gehört. (Wachstum ist doch suuper)
    Ich betrachte sowas schlicht als schöne, sinnvolle Investition in eine Sache, die deinem Sohn Freude bereitet, und ihn sogar mit Gleichgesinnten zusammen- und niemanden umbringen kann.
    Solange du ihn ohne Not (ich denke mal Geld ist nicht das Problem, wenn nur deine Frau für euch arbeiten muss ) mit einer F U C K I N G PS3 aus 2006 rumgurken lässt, drehst du besser noch ein paar Runden in deinem Selbstfindungskarussell, anstatt mich ungestraft mit deinem schrägen Kapitalismusgesabbel zu langweilen oder unverschämterweise mit tollkühnem Psychogequatsche anzukommen.
    Wenn ich so eine Scheisse lese und mir vorstelle, wie du deinen Nachwuchs genauso zumüllst wie das Unityforum, könnt ich echt im Strahl kotzen. Ich hock mich jetzt besser auf die Couch und streichle noch ein bischen den Xbox-Controller, einfach herrlich, dieses Design, die Haptik und ach die schlichte aber effiziente Xbox, wie der Monolith aus 2001: a space odyssey

    Du hörst dich wirklich an wie ein gottverdammter Glückspilz, scheinbar mit jeder Menge Wut im Bauch. Eine gute Gitarrebringt eigentlich überraschend wenig, im Vergleich zur Übung. Die würde ersicher auch nicht sofort bekommen. Vielleicht bin ich da etwas Oldschool, aber ich vertrete da eher eine Haltung wie, wenn der nur mit dir spielen will wenn du eine PS4 oder Nike trägst,... dann scheißt du am besten auf denjenigen.

    Ich finde es auch überaus spannend, wie man sich auf der einen Seite antikapitalistisch gibt und auf der anderen Seite dem Kapitalismus in vollen Zügen frönt. Oder denkst du die Computerspielbranche hätte sich ohne diesen so entwickelt?
    Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass einige Menschen hinter ihrer antikapitalistischen Haltung ihre Unfähigkeit verstecken mit dem Kapitalismus umzugehen. So in der Art, ich weiß dass ich damit nicht klar komm, also soll mich der Staat davor schützen. Verantwortung für meine Handeln möchte ich nicht übernehmen.
    Wenn wir alle etwas verantwortlicher Handeln würden, könnte der Kapitalismus nicht seine hässliche Fratze zeigen, denn den angebotenen Scheiß würde keiner kaufen. Es ist die Möglichkeit einer direkten Wahl. Davor scheinen viele Angst zu haben und lagern es aus.

    Zynismus und Kritik ist einfach. Wenn dich mein Psychogequatsche und Kapitalismusgesabbel nervt warum liest und kommentierst du es? Ich finde es super das es Orte gibt wo man sich austauschen kann und auch über unkonventionelle Dinge debattieren kann. Ich finde auch eine Haltung in Richtung, warum zieht er/sie sich aus, wenn er/sie doch einen so hässlichen Körper hat, "Ahh meine Augen", mehr als fragwürdig.
    Das ist ein ganz fieses Opfer/Täter Spielchen. Wenn man es noch nicht mal schafft einfach wegzuschauen, dann ist das wirklich armselig.

    Ich finde jeder der sich nackt auszieht gehört erschossen!

    Gerade dieses Austauschen und Debattieren, gibt einem die Möglichkeit sich zu reflektieren. In nihilistischer Manier alles weg zu kritisieren und sich über andere lustig zu machen, ohne etwas konstruktives beizutragen, lenkt natürlich hervorragende von den eigenen Problemen ab und man muss nicht in den Spiegel schauen.
    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Intern…1015589505.html

    Reflektierst du dich auch manchmal oder zockst du einfach nur deine Probleme weg oder lagerst sie aus durch trollen?

    Sniper sind mega sympathische Weggefährten.

    Anstatt sich überbescheuerten Weltanschauungen anderer lustig zu machen o.ä., fände ich esinteressanter mal was persönliches über dich zu erfahren.
    Wie wäre es wenn dumal mehr von dir sprichst und nicht immer mit dem Finger in der Gegendrumzeigst und urteilst?
    Vielleicht fehlt dir aber dazu der Mut, das kann ich verstehen, denn man öffnet sich und macht sich angreifbar.

    Deine emotionale Reaktion auf meinen Kommentar sagt aber eigentlich schon ziemlich viel aus.

    Im übrigen finde ich es spannend wie du mir deine Weltanschauung aufdrücken willst und mich dafür kritisiert, dass ich meine zur Debatte stelle.

    Meine Kinder dürfen soviel zocken wie sie wollen. Ich achte wie bei allem anderen auch, nur darauf, dass es nicht extreme Züge annimmt . Wenn die alltäglichen Pflichten erledigt sind, sollen sie tun was ihnen gefällt.
    Ich halte nichts von festgelegten Zeiten für solche Spässe. Durch Kita und Schule gibt es schon mehr als genug Struktur und Dressur. Wenn jemand kreativ sein möchte, zeigt sich das von selbst. Dazu benötigt es vor allem Freiraum und bei Kindern entsprechende Angebote.
    Manche Eltern scheuchen ihre Kinder die ganze Woche durch diverse Freizeitaktivitäten, damit sie all die furchtbar wichtigen Sachen lernen, die die Eltern unverzichtbar für eine prächtige Entwicklung halten. Da muss man sich extra nen Termin wochenlang im Vorraus holen, damit die sich mal mit anderen Kindern "spontan" zum Spielen treffen lol.
    @Madhias Wenn du deinem Sohn was Gutes tun willst, laber ihn nicht voll und kauf ihm ne bessere Konsole als so ne uralte PS3, der arme Kerl... ;-)

    Wie alt sind denn deine Kinder? Wieviel zocken sie denn so im Durchschnitt pro Tag und was? Das mit der Kita und vor allem mit der Schule stimmt natürlich. Ich denke Kreativität entwickelt sich durch Freiheit aber auch durch Notwendigkeit. Wenn ich die ganze Zeit Input bekomme und nur reagieren muss, gibt es aber keinen Raum für Kreativität. Computerspiele geben eben auch eine ähnliche heftige Struktur wie Schule und Kita. Wirklichen Freiraum seh ich da eher seltener. Ich kenne bei den Eltern vor allem 2 Lager, das eine strukturiert alles durch mit Freizeitaktivitäten, etc. und dann gibt es die anderen welche sich da eben kaum kümmern und die Kinder vor dem Fernseher abstellen. Beides ist ein abstellen. Wieso sollte ich im eine besser Konsole besorgen, er ist vollkommen zufrieden mit der PS3. Lustiger Weise würde ich mich schon bis zu einem gewissen Grad als Befürworter des Kapitalismus sehen, scheine mich aber unkommerzieller zu Verhalten, als manche, die sich dagegen stark machen. Kapitalismus ja, Kommerz und blinder Konsum nein. Diesen permanenten Kosumzwang finde ich extrem bedenklich, dass liegt aber nicht am Kapitalismus, sondern hat vermutlich eher was mit Gier und Kompensation zu tun. Immer das Beste und Neuste haben zu wollen, das werde ich ganz sicher nicht fördern. Ich kenne da einige, die dem komplett verfallen sind und dann über den Kapitalismus schimpfen, anstatt sich anders zu verhalten. Wieder wird die Schuld nach außen geschoben und man macht sich zum Opfer. Wir leben in einer Welt des extremen Überflusses, wir haben ein krebsartiges Wirtschaftswachstum. Wachstum ist super aber nicht in dem Tempo und so zerstörerisch. Mit solch einem Verhalten werden wir sicher nicht glücklich sondern eher zu Sklaven des System. Aber du scheinst ja die positiven Aspekte vom Kapitalismus und freier Marktwirtschaft verstanden zu haben oder soll ich sagen zumindest ein Teil von dir, auch wenn du den vielleicht gerne abspaltest. ;)

    Welche schlechten Erfahrungen hast du denn mit Kindern aus laissez fairen Erziehungen gemacht. Warst du dabei selbst noch Heranwachsender oder schon erwachsen?

    Was wäre so schlimm daran sich tatsächlich mal neben dein Kind zu setzen und ihn beim Zocken zu begleiten?
    Kinder schätzen so eine Form der Bestätigung sehr und akzeptieren dann auch eher deine Entscheidungen, weil sie dich dann auch aufrichtig respektieren, wenn sie merken dass die Eltern sie nicht aus nonsens in die Welt setzten.

    Unterschiedlich zum einen Erfahrungen aus meiner Jugend, aber auch Erfahrungen mit anderen Kindern. Wo es das heute nicht mehr so häufig gibt, vor allem sind das Erfahrungen aus meiner Jugend. Grenzen sind wichtig. Man kann sich nicht sozial entwickeln, wenn diese nicht akzeptiert werden. Damit meine ich, da wo meine Freiheit anfängt hört die eines anderen auf. Liebevolles Grenzen setzen, dass ist aber gar nicht so einfach, weil man da erstmal stark in sich selber reinspüren muss. Diese heftige Autorität kommt oft daher, dass man selbst nicht erkennt wann eine Grenze erreicht ist und sich dann die angestaute Wut plötzlich heftig entlädt. Laissez fair heißt für mich, dass man diese natürlichen Grenzen unterdrückt, das ist eine Verhaltensweise welche einen altruistischen Touch hat. Ich schade mir selber, damit jemand anderes z.b.: eine Freiheit hat.

    Sich daneben hocken ist erstmal nicht schlimm, ganz davon abgesehen tue ich das ja. Ich schränke nur meine Freiheit ein, wenn ich das zu intensiv betreibe, denn ist halt nun mal so, dass ich daran nicht so viel Spaß habe. Gerade bei Spielen mit bedenklichem Inhalt, damit meine ich nicht unbedingt Gewalt und Blut sondern eher eine Wertvermittlung, sollten diese von erwachsenen vermutlich intensiver begleitet werden, so dass das aufgearbeitet werden kann. Bestätigung würde ich nicht als so positiv ansehen, ich würde es eher Aufmerksamkeit geben nennen. Bestätigung hat nämlich schon wieder einen stark wertenden Aspekt. Ich denke es geht vor allem um die Akzeptanz der kindlichen Realität und dem Wahrnehmen der Bedürfnisse, auch wenn diese nicht immer erfüllt werden können, sollten sie wahrgenommen werden und als Realität des Kindes anerkannt werden. Einem Kind das Gefühl zu geben, dass es gewollt ist, ist natürlich extrem wichtig. Das passiert aber nicht zwangsläufig, wenn ich ihm seine gewünschten Freiheit lasse. In der Praxis hat dies dann oft den Charakter eines Abstellens vor dem Fernseher oder dem Computer. Das stellt für die meisten Erwachsenen, den angenehmeren Weg dar. Es ist ja nicht so, dass wir Dinge reglementieren ohne darüber zu sprechen oder Alternativen zu schaffen. Trotzdem ist es eben so, dass es Reize und Versuchungen mit Gefahren gibt, welche Kinder noch nicht erkennen können und die Aufgabe der Eltern ist es, sie davor zu schützen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang damit zu vermitteln. Ich denke nicht, dass es bei uns eine Problematik bzgl. "nonsens" auf die Welt setzen gibt oder das wir den Respekt oder Verbindung zu unserem Sohn verloren haben, im Gegenteil. Ich versuche da einen integrativen Ansatz zu fahren. Die Dosis macht eben das Gift. In Bezug auf Kindern verhält es sich halt mit der Freiheit ähnlich. Sie sind erstmal alles andere als frei, im Gegenteil umso jünger sie sind, umso abhängiger sind sie. Sie entwickeln sich dann erst zu selbständigen Persönlichkeiten, es ist die Aufgabe der Eltern, sie auf diesem weg zu begleiten und nicht ins kalte Wasser zu werfen. Ich denke es ist ein wichtiger Aspekt, dass zu erkennen.