Beiträge von Madhias

    Es könnten Kuckuckseier sein, die einem da untergejubelt werden mit dem BGE.

    Das mit dem BGE ist eine schwierige Thematik. Es ist halt wie ein Messer. Es kann so oder so genutzt werden. Ich wünsche mir ein BGE, da ist ein toller Ansatz dabei. Ich weiß halt nicht wo hin das führt und ob es so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Ich habe da auch meine Zweifel. Ich wünsche mir eine Welt in der man möglichst zwanglos leben kann. Aber leider ist das Leben an sich halt schon irgendwie ein Zwang, der kommt ja aus der Natur und ist nicht Menschen gemacht. Das BGE allein wird sicher nicht die Lösung sein, aber ein sinnvoller Schritt zumindest innerhalb eines sozialen Staat. Da kommt man dann schnell an den Punkt der intrinsischen und extrinsischen Motivation. Ich supporte auch schon seit längerem das mein-grundeinkommen Projekt mit Spenden. Aber ich glaube das Thema gehört hier eigentlich nicht hin.

    Wie hoch wäre eigentlich die Gefahr, dass ein BGE den Rest der kleinen Künstler und bisherig selbständigen Unternehmen 'lähmt', und uns letzten Endes alle von der Titte des Staates abhängig macht?

    Ein reale Gefahr auch wenn sie mir nicht schmeckt. Persönlich fände ich ein BGE super, aber bzgl. der Folgen oder Absichten habe ich schon Zweifel. Darüber lohn sich auf jeden Fall nachzudenken und zu hoffen, dass ein BGE alles zum Guten wendet. ;)

    Ursprünglich und allgemein eine gute Idee, wenn auch ein bunt gemischter Haufen, aber wenn der Kopf aus faulen Eiern besteht, möchte ich mich da natürlich nicht mit einreihen. Das wäre quasi eine Falschaussage für mich.

    Der Kopf besteht immer aus faulen Eiern. :D

    Das sehe ich auch so wie @Lonewolf. Ich möchte noch ergänzen. Das Problem sind nicht die Begrifflichkeiten oder mal ein Diss, eine Verfehlung oder ähnliches. Die Haltung dahinter ist entscheidend. Stereotypen haben ihre Funktion und sind nicht nur schlecht. Ein Wort bekommt seine Bedeutung durch den Kontext, Definition und Haltung des Menschen dahinter. Die Bayern lästern über die Preißn, usw. und haben ihre Stereotypen. Diese Stereotypen sind ja auch was Lebendiges, dass vor allem durch das Erleben geformt werden. Und man kann sich damit verarschen und sich damit reflektieren. Ich habe das oft erlebt, dass die Betroffenen das auch als sehr lustig empfinden, mich eingeschlossen als Bayer. Da machen sich ja auch einige mal gern lustig drüber. Ich finde das nicht schlimm. Klar ist das mit Hautfarbe und Erscheinungsbild nochmal was anderes. Vor allem ist der Kläger/Semsrott in dem Fall ja nicht betroffen, wenn jemand auf ihn zu geht, der sich persönlich davon betroffen fühlt und er reagiert dann patzig, naja dann zeugt das eben von einem scheiß Charakter, nem schlechten Tag oder ähnlichem. Als echten Rassismus im negativen empfinde ich das nicht, dies als Grund für den Austritt zu nennen erscheint mir als ungerechtfertigt und als Machtspielchen. Aber man kann ja zwischen den Zeilen lesen, dass sie persönlich eben nicht so konnten. Natürlich beeinflusst unsere Sprache unser Denken, aber das ist nicht das ursächliche Problem oder die Art wie man das Lösen kann. Es kommt darauf an wie es gemeint und aufgefasst wird und das ist etwas persönliches und hängt von vielen Faktoren ab. Ich habe den Eindruck diese Elemente der Cancel Culture können eben sehr einfach für Machtzwecke missbraucht werden. Dafür ist es ein gutes Beispiel.

    Da stimme ich dir weitgehend zu. Mit der Kritik am Kapital sehe ich das etwas anders (noch), aber das ist ein anderes Thema. :) Bzgl. Evil-Masterplan, so etwas glaube ich auch nicht, aber an einen sehr ausgereizten Lobbyismus schon, das ist für mich dann auch schon ganz klar eine Verschwörung. Das auch die Geheimdienste und Mächtigen so ihre Spielchen treiben und Interessen verfolgen ist ja bekannt. Der meiste Scheiß und das größte Übel entsteht aber oft genau durch die mächtigen Menschen, die an das Gute glauben. Die Motivation ist oft ein verquerer Altruismus. Doch ich glaube nicht, dass das Hauptproblem ist. Das Problem oder die Ursache ist das System und der einzelne Mensch. Da habe ich meinen Fokus drauf. ;)

    Interessanter Link, Sammlung zu Studien zum Kollateralschäden des Lockdown, leider auf Englisch.
    Collateral Global

    Das Problem mit den Spinnern sind die Argumente, die die nutzen, um die Maßnahmen zu kritisieren. Wer grundsätzliche Fakten leugnet, verdreht, verharmlost steht halt jenseits des rationalen Diskurses, gleichgültig ob jetzt bestimmte politische Maßnahmen in Ordnung sind oder nicht.

    Welche Fakten sind das denn, an welchen Kriterien machst du die fest? Glaubst nur die eine Seite verdreht und verharmlost Fakten? Wie bildest du dir denn deinen Trustlevel?

    Interessanter Punkt. Ich denke, man darf hier nicht das mediale Bild mit der Situation vor Ort verwechseln.

    Das stimmt natürlich. Ich glaube dir das auf jeden Fall, gerade in Sachsen. Es ist halt wirklich schwierig sich ein Bild zu machen, wenn man den Mainstream Medien gegenüber kritisch eingestellt ist. Für mich stellt deine Information eine relativ vertrauenswürdige Quelle dar. Allerdings sehe ich das bei Jack ähnlich, allerdings habe ich von ihm noch nicht allzu viel gelesen oder mit ihm debattiert. Ich schätze ihn aber nicht als Nazi oder stark rechts ein. In meinem entfernteren Umfeld habe ich mich dazu auch mit eher nicht rechtsoffenen Menschen unterhalten. Denen ist das auch nicht aufgefallen und die haben die Demos als sehr friedlich beschrieben. Fängt im Freundeskreis meiner Eltern an und hört entfernteren Freundeskreis auf. Mein Bekanntenkreis war/ist eigentlich eher stark links eingestellt. Ich hatte allerdings schon den Eindruck, dass die Mainstream Medien ganz heftig den Fokus auf die Nazis und Spinner hatten. Eine Analogie zum Umgang mit Corona sehe ich da schon. Es würde ja auch passen, denn im politischen Mainstream ist das Feindbild aktuell halt in erster Linie der Nazi. Früher waren es mal die Linken, da habe ich mich aber selber dazu gezählt. Heute zähle ich mich aber nicht zum rechten Lager. Es gibt ja auch Luftaufnahmen von den Demos. Aber klar es ist wirklich schwierig sich ein Bild zu machen, bei den ganzen Fakenews von allen Seiten.

    Falls du die Geschichte meinst - das weiß ich noch nicht, ist ja aus dem Leben gegriffen. Und falls du den Themenstrang meinst - da dürfen sich gerne auch andere "nackt" machen, das war eher als Hommage auf Simple Life aka 'Hundertwasser' gedacht, die ja leider beide nicht mehr da sind, weil sie sich löschen ließen. (Ich schreibe deswegen im Plural weil man sich einen anderen Namen hätte geben können, und brauchte sich nicht gleich zwei mal zu löschen.)

    Sehr interessant wie viele user hier unter unterschiedlichem Namen unterwegs sind/waren. Im Geschichten erzählen bin ich noch nicht so geübt. Mal sehen vielleicht fällt mir noch was ein. ;)