Etwas älteres von, mir was gut zum ursprünglichen Thema passt.
Ein Ausdruck auf der
Gefühlseben, meines selbst sein.
Plädoyer für
bedingungslose Liebe
Es hatte sich
angekündigt und dann war es da.
Das Gefühl nicht
angenommen zu werden, wie man ist.
Enge.
Das Gefühl die Brust
schnürt sich zu.
Das Gefühl
eingesperrt zu sein.
Klaustrophobie,
Asthma, Zwangsneurose, Suche,
nach was?
Das Gefühl
missbraucht zu werden.
Angst
Ich sehe mir dabei
zu.
Kann mich nur über
Flucht befreien.
Der Kampf gegen
meine Gefühle scheint aussichtslos,
hilflos ausgeliefert
der eigenen Emotion.
Stimmen werden
schrill, widerlichste Fröhlichkeit, der Zwang zu lachen
vermischt mit
Bedrückung.
Große Enttäuschung,
zerstörte Erwartung,
Kind sein, nichts
können,
Verzweiflung und
Wut.
Überheblichkeit als
Rettungsanker führt zu
Erniedrigung,
Selbstzweifel, Kontrollverlust und Hass.
Das Gefühl zu
ersticken, zu ertrinken,
Hitze, ein inneres
Feuer droht mich zu verbrennen.
Ich beginne zu
schwitzen, meine Hände zittern,
ich ertrinke im
Gefühlsozean.
Ich sehe dabei zu.
Versuche ruhig zu
atmen.
Ich konzentriere
mich verkrampft auf meinen Atmen,
ich höre mein Herz
laut schlagen.
Es rast, es tobt, es
springt, meine Adern drohen zu reißen.
Ablehnung,
Verzweiflung, Missbrauch.
Um mich herum werden
alle Geräusche greller,
hysterisches
Gelächter.
Ein Toast auf die
Familie.
Die Familie hat
Spaß.
Wurzeln, die quälen,
ich muss mitspielen.
Unglaubliche
Aggression und Zerstörungswut,
will niemanden
enttäuschen.
Ich beobachte mich,
mal wieder.
Kann meine Gefühle
kaum kontrollieren,
fühl mich hilflos,
man versucht mich
aufzuheitern,
das macht mich noch
depressiver.
Schwarz und Rot.
Ich muss hier raus.
---allein sein---
Einfach sein und
atmen.