Beiträge von Madhias

    Ein weiterer - eigentlich Skandal. Nachdem man in letzter Zeit ja eine Menge Hetzpropaganda unter dem Schlagwort "Pandemie der Ungeimpften" gemacht hat taucht jetzt in einem Protokoll des Bundestages die erstaunliche Info auf, dass diese Zahlen gar nicht erhoben werden. Wie kommt man zu solchen Aussagen dann?

    Man möchte es nicht glauben und dann wundern sich manche noch ernsthaft über Verschwörungstheorien. So viel Unfähigkeit und Dummheit, man kann es nicht fassen. Eigentlich müssten alle Politiker die an der ganzen Misere beteiligt sind direkt abgesetzt werden. Wer in der Ganzen Dynamik die Hexenjagd nicht sieht oder schlimmer, der muss wirklich komplett blind sein. Von vorne bis hinten verarscht und nein nicht die Ungeimpften sind daran Schuld. Immer und immer wieder wiederholt sich dieses Spiel, in Deutschland wohl ganz besonders. Tja der gute alte Jesus der wußte wovon er spricht. :wayne:

    https://www.swr.de/swr2/wissen/co…-welle-100.html

    Na warum läuft das bei den Schweden so gut? Ich gehe mal schwer davon aus, entgegen der Aussage vom Tegnell, das eine Herdenimmunität eine Rolle spielt. Hier lohnt sich der Blick auf Länder/Regionen, in welchen die Pandemie stark gewütet hat. Ich hatte das mit der Infektion der Kinder als Volksimmunitätsschutzwall schon einmal angeführt. Ich denke, dass auch die Kinder/junge Menschen eine große Rolle spielen bzgl. Infektionen, bei allen anderen Krankheiten ist es ja auch so, aber das ist in der Regel kein Problem, weil sie es meistens unbemerkt durchmachen. Ein weiterer Grund könnten die Kollateralschäden der repressiven Maßnahmen sein. Alleine dieses permanente Panik verbreiten schwächt das Immunsystem. Ich gebe den Maßnahmen der Politiker die Schuld an der Lage und der dummen Masse die einfach mit läuft oder es sogar noch extremiert. Es wäre interessant ob in Schweden auch so viele Pfleger gekündigt haben. Sollte das nicht der Fall sein könnten eben auch die Maßnahmen daran Schuld tragen. Genauso kann die Erfassung von Coronapatienten durch reine Labordiagnostik die Lage stark verzerren, auch das beeinflusst die starken Belastung des Pflegepersonal indirekt. Gerade Panik tut den Pflegern sicher nicht gut.

    Zur baldigen Triage:

    https://www.zeit.de/wissen/2021-11…desaerztekammer

    Ein anderer Erfahrungsbericht:

    https://byc-news.de/pflegekraefte-…u-euren-fehlern

    Vor dem Hintergrund lässt sich in Bezug auf die Gefährlichkeit vor allem festhalten, dass Corona der Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt. Interessant ist auch, dass die Pflegekräfte in obigem Link einschränkende Maßnahmen befürworten, dies aber nicht nur auf Corona zurückführen. Ganz gleich wie man dazu steht, ist die miserable Situation in den Kliniken eben der Dreh- und Angelpunkt. Wir können hier lang und breit über Parameter zur Bewertung der Pandemie debattieren, wenn ein kaputtes System schon mit ein bis zwei Dutzend Fällen in einem Landkreis überfordert ist, nützen diese Zahlenspielchen alle nix.

    Das mag alles so sein, trotzdem ist es noch lange kein Grund den Ungeimpften alles in die Schuhe zu schieben, die Angst weiter zu schüren und weiter auf Repression und Restriktion zu setzen. Ich denke bei fast allen ist der nötige Respekt vorhanden. Trotzdem finde ich es wichtig für sich eine Möglichkeit zu finden, die für bestimmte Altersgruppen irrationale Angst einzudämmen.

    Würde jemand etwas für jemand anderen tun, zu dem er überhaupt keinen Bezug hat?

    Warum ist es schlimmer wenn ein Familienmitglied oder Freund stirbt als wenn jemand aus der "eigenen" Stadt stirbt, den man kaum kannte, das immernoch schlimmer, als wenn jemand irgendwo im "eigenen" Land stirbt, das immernoch schlimmer als wenn jemand irgendwo am "eigenen" Kontinent stirbt, das immernoch schlimmer als wenn irgendwo irgendjemand stirbt? Warum ist es schlimmer, wenn eine enge Bezugsperson stirbt, als wenn woanders 1.000 Menschen von irgendeinem Unglück dahingerafft werden? Es ist immer die Identifikation, das sich selbst im Anderen Sehen, das dem Anderen überhaupt erst Bedeutung verleiht und eine emotionale Reaktion ermöglicht. Altruismus im Sinne "selbstlosen Handelns" ist ein Widerspruch in sich.

    Exakt so sehe ich das auch. Oft verhalten sich Menschen, welche sich gerne "altruistisch" geben, sogar noch viel egozentrischer als Menschen, welche sich als egoistisch bezeichnen. Wie könnte es auch anders sein, wenn ich meinen egoistischen Teil noch nicht einmal reflektieren kann. Aktuell sieht man diese Verhalten ja in Bezug auf Corona nur all zu deutlich. Leider.

    Eine Sache ist mir gerade noch eingefallen, aus irgendwelchen Gründen vergesse ich das oft. Weinen kann auch sehr befreiend und lösend wirken, zumindest bei mir. Oft kann ich das aber irgendwie nicht. Vermutlich weil es unmännlich und schwach ist :upsidedown: => das ist natürlich vollkommener Quatsch, aber irgendwie ist das so eingeprägt. Ich habe keine Ahnung ob das was bei einer heftigen Depression was bringt, wollte es aber mal erwähnen.

    es liegt zum großen Teil an der Depression

    Ich glaube auch das bei Depressionen die genetische Veranlagung eine große Rolle spielt. Ich habe auch immer mal wieder, ich nenne es mal leicht depressive Verstimmungen. Etwas zu tun, einfach nur weil mir das tun spaßt macht hilft mir dabei. Auch das Aufschreiben von diesen Gefühlen hilft mir bei der Einordnung und hat meistens den Effekt, das ich mich dabei schon etwas besser fühle. Musik/Krach selber machen hilft mir dabei auch sehr, so richtig mal die ganze Wut rausschreien oder so ähnlich. Yoga und Joggen bessert meine Stimmung temporär auch oft(:

    Wow also so exakte Erinnerungen an meine frühe Kindheit habe ich nicht mehr, bei mir sind die Erinnerung in diesem Alter eher schemenhaft.

    Handeln ist notwendigerweise egoistisch.

    Also diese Erkenntnis kam bei mir erst sehr viel später, ich halte sie aber für extrem wichtig, ohne diese bleibt einem eine gewisse Selbstreflektion und -erkenntnis verwehrt. Was genau meinst du denn mit notwendigerweise?

    Ich denke die Kurve, die man griegen sollte ist, dass man zwischen dem Mensch und seinem Handeln differenziert: Jemanden bedingungslos zu lieben heisst nicht, jeden Bullshit zu tolerieren, den er verzapft. Keine Ahnung. Blablup. Es gibt natürlich auch den Aspekt des "Freiheit lassens" der dem gegenübersteht und zahllose aspekte mehr.. Von daher ist es müssig an solchen stellen "Tips" zu geben.

    Genau so halte ich das auch. Ich denke so Mitte 20ig hat sich in meiner inneren Haltung etwas verändert. Seitdem versuche ich Menschen für ihre Handlungen oder Meinung nicht als Mensch abzuwerten, sondern eben nur die Meinung oder die Tat an sich. Wie das beim Gegenüber ankommt ist natürlich eine andere Sache und die Grenze verläuft schwimmend. Es war nicht meine Ambition Tips zu bekommen, ich habe dafür schon meine Wege gefunden, das klappt mal besser und mal schlechter. Ich wollte einfach nur einen menschlichen und nicht so schönen Teil von mir selbst teilen. Ich versuche diesen Teil nicht abzulehnen sondern in mein selbst zu integrieren und anzunehmen.

    Jetzt mal von der Phänomenologie der emotionalen Achterbahnfahrt abgesehen, wenn ich mich nur auf die Überschrift beziehe (wobei mir ehrlich gesagt nicht ganz klar war, wie die Überschrift zum Text thematisch greift)

    Der Grund für diese "emotionale Achterbahnfahrt" liegt für mich hauptsächlich an einem Mangel an bedingungsloser Liebe. Für mich bedeutet bedingungslose Liebe das Gegenteil von wertendem Schubladendenken, also so angenommen zu werden wie man ist, vollkommen man selbst sein zu dürfen. Das ist in der Praxis natürlich genauso unmöglich wie reine Anarchie, es kann aber ein wunderschöner Fixstern sein.