Ist Coldmirror eigentlich Mainstream?
Beiträge von Lydia
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ich selber betrachte mich als frei wachsende, keineswegs fertige Größe. Ein kunstwerk, an dem ich jederzeit Sachen abändern kann, wenn man so will.
Du wirst lachen. Selbst dafür gibt es ein Wort.
Aber NENN mich bitte nicht so. Wäre zu lang.
Wenn es kürzer sein soll:
Was ist dir lieber? Rauher Stein oder Daryus?^^ -
ich bin einzigartig
Richtig.
Lasst mich einfach aus euren Denkschubladen draußen, okay? Ich pass da eh nie rein!
Sehr gerne. Aber tust du es selbst, Künstler, Freidenker und Anarchist?
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Umkehrschluss, klug wäre es, nicht identitär zu Denken ! Für mich bedeutet das = Weg damit !
Kann es schaden, wenn man sich hin und wieder fragt: "Bin ich das jetzt selbst, oder ist es identitär, was ich gerade tue?"
Du bist doch in diesem Sinne auch ein Spalter, weil du dir auch Feindbilder aufbaust, mit denen du nicht sprechen möchtest und welche du komplett ablehnst.
Mooooooment. Wenn Leute mich bedrohen, z.B. Nazis, dann habe ich kein Feindbild geschaffen, sondern den Feind erkannt und ich bin garantiert nicht verpflichtet, mit so einem Viehzeug zu reden.
Müssen wir hier wirklich wieder sooo weit vom Thema abkommen?
Alle Definition sind überflüssig. Hirnwichserei. Dein Tisch aus Holz, zum Bleistift.
Was? Wie soll dann Kommunikation überhaupt noch funktionieren, wenn es keine Definitionen mehr gibt, die bestenfalls allgemein verstanden werden?
Mein Luftkissenfahrzeug ist voller Aale.
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Lydia: hältst du dich für die gesamte Welt? Auch du definierst und spaltest. Sogar Haare, wenn man es genau nehmen will.
Warum suchst du Streit? Hab ich dich irgendwo hier verurteilt? Jeder definiert! Man kann nur ruhig fragen, wann es sinnvoll ist und wann nicht und darüber ganz "normal" diskutieren. Magst du wohl nicht, weil es zu "normal" ist?
ICH bin ganz sicher NICHT Mainstream!
Sicher? In meinen Augen verhältst du dich ziemlich normal. So, wie ich es von Normalos gewohnt bin.

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Willst du jegliche Identität auslöschen?
Arrrrrrghhhhhhhhhhh :cursing:
WO hab ich das angedeutet?PS: Gerade Normalos zu "missbilligen" zeugt doch von einer Menge Individualität !
Nö.
Die "Normalos" (also die Anderen) auf der einen Seite, man selbst und Seinesgleiches (Punks, Anarchos e.t.c.) auf der anderen Seite.So funktioniert indentitäres Denken, das spaltet. Hat nichts damit zu tun, eigene Identität komplett abzulehnen zu müssen, wenn ich dies wiederholt anspreche.
Es gibt kein "Genre" das ich nicht höre.
Was nichts an deinem identitären Denken von damals ändert, das du selbst als unklug betrachtest. Du schriebst doch, dass du manches nichts hören wolltest, weil es die "Normalos" hören. Das dies kein bestimmtes Genre meint, ist klar. Der Metaler-Rapper-Vergleich diente nur der Verdeutlichung desselben Effekts.
Ich mag normale Menschen einfach nur nicht...
Diese "normalen Menschen" definierst du ja selbst als Gruppe, die anders sind als du.
Was soll denn "normal" sein?Ich verwette meinen süßen Popo, dass du dich gerne mit anderen Menschen identifiziert und getroffen hast, die ebenfalls die Gruppe der "Normalos" ablehnten.
Versteh mich bitte nicht falsch. Dieses identitäre Verhalten ist nämlich nicht immer ganz so schlimm, sondern ein gewöhnlicher sozialer Prozess, den man ruhig verstehen und hinterfragen kann, ob es denn sinnvoll ist.
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Ich dachte mir, wenn ich die Allgemeinheit missbillige, muss ich unbedingt herausragen, um nie mit den Normalos verwechselt zu werden. Unklug, ich weiß.
Dies ist übrigens identitäres Denken, das in Musikszenen leider weit verbreitet ist. Unklug, weil es Individualität tötet, in dem falschen Glauben besonders individuell zu sein.
Klassisches Beispiel: Der Metaler, der meint, er dürfte kein Rap hören.
Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob man "deine Mutter fickt" (Gängsta-Rap), oder ob "man sie isst" (Blackmetal).

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Natürlich sollte man gendern. Damit werden alle realen Probleme beseitigt
Wie ist die Ironie jetzt zu verstehen?
Dass du neu gegenderte Sprache komplett ablehnst, weil du die deutsche Sprache so gut findest, wie sie ist? Da wäre ich nämlich ganz bei dir, weil man gendergerecht schreiben und sprechen kann, ohne Gendergaps zu benutzen.Worum es bei der Diskussion über gendergerechte Sprache aber eigentlich geht bzw gehen sollte, ist die Sichtbarkeit aller Menschen, unabhängig von Geschlecht oder Gender.
Es ist tatsächlich so, dass manche Menschen z.B. bei dem Wort "Schriftsteller" nur an Männer denken.
Hier mal ein Beitrag zum Thema "gendern" auf Bento. Bento ist dämlich, ich weiß, aber ich möchte nur auf die erwähnte Studie darin aufmerksam machen.
Zitat von BentoDoch leider weiß man aus der Sprachforschung, dass zu jeder Kommunikation sowohl eine sendende als auch eine empfangende Person gehört. Selbst wenn erstere Frauen mitmeint, entsteht im Gehirn von letzterer ein Bild von Männern. Das zeigen zahlreiche Studien: Werden Menschen nach ihren Lieblingssportlern gefragt, schreiben sie deutlich mehr Männer auf, als wenn sie nach ihren Lieblingssportlerinnen und -sportlern gefragt werden (Journal of Language and Social Psychology).
Damit Frauen und andere Geschlechter nicht nur mitgemeint, sondern auch mitgedacht werden, müssen sie sprachlich auch tatsächlich vorkommen.
Das Bewusstsein dafür, dass mit "Lieblingssportlern" eben auch Frauen und andere Geschlechter (was auch immer damit gemeint ist) mitgedacht sind, kann man bei den Empfängern eben nicht erzwingen. Manche wissen, dass in der deutschen Sprache der generische Maskulinum eben auch Frauen meint, haben das verinnerlicht und denken Frauen auch mit. Manche Menschen tun das aber leider nicht.
Will sagen: Wenn du statt von "Lieblingssportlern" von "Lieblingsmenschen, die Sport treiben" oder von "Lieblingssportlerinnen und -sportlern" sprichst, obwohl du für dich den generischen Maskulinum so verstehst, wie er gemeint ist, dann nimmst du einfach nur Rücksicht auf die Leute, die dies nicht so verstehen.
Das tut niemandem weh und hilft tatsächlich in der Kommunikation.
Nur dass es viel wichtiger ist, dass die Geschlechter allgemein gleichberechtigt sein sollten, ist kein Argument gegen das Gendern.
*geht jetzt die Salzstreuerin suchen
„Mach Dich bereit, Brotin!“Da ist mir vor Schreck direkt mein Kaffeetass runtergefallen. Bei der gendergerechten Sprache geht es doch um Menschen, nicht um Gegenstände.

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Du hast es noch nicht gesehen, aber weist schon vorher, dass es Schwachsinn ist. Das nenne ich mal 1a.
Missverständnis!
Ich schrieb, dass sie öfters Unsinn geredet hat, nicht dass das das konkrete Video unsinnig wäre.
Ich schrieb ja auch schon anfangs, dass ich es nicht gesehen hatte.
Sie betreibt ein Unterhaltungsmedium mit wissenschaftlichem Anstrich, eben ähnlich wie Galileo. Man sollte halt vorsichtig sein und ein Unterhaltungsmedium nicht als Quelle zur Meinungsbildung heranziehen.
Bei Galilieo kann man doch auch sagen, dass sie öfters Unsinn erzählt haben. Daraus zu schließen, dass ein Beitrag von Galileo unsinnig wäre, bevor man ihn gesehen hat, geht halt auch nicht. Mache ich auch nicht.Missverständnis aus dem Weg geräumt?^^
Vorschlag zur Güte: Ich suche mal ein Video von ihr raus, in dem sie Unsinn erzählt hat, schicke es dir per PN und erkläre dir, wo der Unsinn zu finden ist. Es gehört hier nämlich nicht hin, weil es nicht zum eigentlichen Thema passt.
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Stichwort "Gender-Wahn"!
Gender-Wahn ist ein Wort, das von verschiedenen Menschen völlig verschieden gedeutet wird.
Um das zu vestehen, muss man erstmal wissen, was Gender bedeutet. Gender bezieht sich auf das soziale Geschlecht und basiert auf stereotypen Rollenvorstellungen, die von Kultur zu Kulur und von Epoche zu Epoche völlig wandelbar sind.
Die Gender Studies erforschen unter Anderem die Ursachen für die Unterschiede.Es ist komplex, aber das soll erstmal als grobe Vereinfachung reichen.
Für die AfD und Konsorten ist z.B. Aufklärung über Vielfalt an Schulen Gender-Wahn. Gleichberechtigung der Geschlechter ist für sie Gender-Wahn. Das Erforschen und der Versuch, stereotype Rollenbilder (die ja kulturell geprägt sind) infrage zu stellen, ist für sie Gender-Wahn.
Warum? AfD und Konsorten sind ultrakonservativ. Das heißt, sie sind rückwärtsgewandt und mögen (christliche, konservative) Traditionen.
Ganz vereinfacht gesagt: Frau an den Herd, Mann auf den Bau.Was bedeutet für mich Gender-Wahn?
Für mich bedeutet Gender-Wahn das Gegenteil von dem, was konservative Kräfte darunter verstehen. Nämlich das Festhalten an sterotypen Rollenbildern.Gender-Wahn sieht für mich so aus:
Bringe mir ein Video von ihr, indem sie "Unsinn" faselt!
Lieber nicht. Am Ende hältst du den Stuss noch für klug.^^
Sie kann sehr überzeugend wirken, auch wenn sie Unsinn redet.
Versuch doch einmal das Video inhaltlich zu kritisieren, anstatt nur Behauptungen über Nguyen-Kim zu bringen!
Ich werde das konkrete Video, das du gepostet hast, vielleicht noch genauer kommentieren. Dazu müsste ich es mir eben erst ansehen.
Dass sie schon öfter Unsinn geredet hat, ist eine Tatsache und keine Behauptung. Ich habe nämlich meine Spezialgebiete, in denen ich umfassend informiert bin. Wenn Nguyen-Kim sich über ein solches Thema äußert, dann merke ich ziemlich schnell, dass sie sich nur oberflächlich damit befasst hat und eben Unsinn redet.
Sie kann meinetwegen Videos über Chemie machen. Damit kennst sie sich besser aus als ich. Aber wenn jemand meint, er könne aufklären, obwohl er sich mit dem Thema nicht richtig befasst hat, dann mag ich das nicht.
Sie ist Chemikerin, und das darf man auch anerkennen. Das heißt nicht automatisch, dass sie auf anderen Gebieten sehr bewandert wäre.
Galileo auf Pro 7 hat mal behauptet, Kompassnadeln zeigen nach Norden, weil der Nordpol aus Eisen besteht.
Wer sich damit besser auskennt als die Leute von Galileo, kann doch auch beurteilen, dass das Unsinn ist.