Ich habe auch so den Eindruck dass durch diese ganze Debatte etwas von der wahren Ungleichheit abgelenkt wird, die tatsächlich besteht und immer weiter zunimmt, nämilch die wachsende Einkommensungleichheit. Wie positionieren sich die SJWs eigentlich hinsichtlich der Einkommensunterschiede? Gibt es eigentlich irgendeine größere soziale Ungerechtigkeit als die wachsende Schere zwischen Arm und Reich? Aber für arme Menschen braucht man erst gar keine Parkplätze fordern, weil sie sich eh keine Autos leisten können.
Aber mal im Ernst, ich glaube in einer Gesellschaft wo die Einkommensungleichheit geringer ist, funktioniert auch automatisch das zusammenleben aller Menschen deutlich besser, ganz ohne Quoten und Frauenparkplätze. Am besten wäre ja immer noch eine bedingungslose Grundsicherung, wenn jeder Abgesichert ist kann man niemanden mehr zu ungerechten Bedingungen einstellen, gegen seinen Willen ausbeuten oder ungerecht behandeln, weil er dir dann nämlich jederzeit den Finger zeigen und gehen kann.
Quoten am Arbeitsplatz gehen mir eh auf den Sack. Da wird wieder so ein Zerrbild vermittelt, dass Arbeiten so unermesslich wichtig für das menschliche Selbstverständnis sei und zur gesellschaftlichen Teilhabe diene und für Anerkennung und Wertschätzung sorge etc. Und daher dürfe unter keinen Umständen ein Mensch von dieser Wohltat ausgeschlossen bleiben, sei er auch noch so beeinträchtigt...
Bullshit! Der Mensch braucht die Arbeit nur um zu überleben, die Arbeit war seit jeher die Geißel der Menschheit und folglich sollte es unser aller Ziel sein uns ihrer zu entledigen und nicht dem Arbeitsgötzen weiterhin zu Huldigen.
Die Quoten am Arbeitsplatz und dieser ganze quatsch sollen doch nur darüber hinwegtäuschen, dass hier einige wenige Menschen am Wohlgedeckten Tisch speisen dürfen, ihr passives Einkommen verprassen können und in Saus und Braus leben, während der Rest sich um die Krümel prügelt und den oberen ihren Luxus erarbeitet.