Vegane Leidvermeidung

    • Soweit ich es verstehe würde ein Veganer in keinem Fall davon profitieren wollen Ei zu nutzen. Ein Ei ist ein maximal ungeborenes Tier. Warum sollte ein Veganer es also akzeptabel finden einen ungeborenen Menschen zu töten?

      Warum sollte es überhaupt jemand akzeptabel finden, jemanden zu töten? Bei Abtreibung (und Verhütung) ist das bei Veganern nicht anders als bei allen anderen, manche wollen Leben um jeden Preis, andere beziehen die Frau mit ein, die schwanger ist.

      Der Grund, warum Veganer keine Eier essen, liegt an der Produktion derselben. Hierbei verweise ich auf die Albert Schweitzer Stiftung.
      Ich wünschte, Gott würde noch leben, um das zu sehen. - Homer Simpson
    • Ich denke, Menschen sind nicht so unterschiedlich, dass man Glück nicht in irgendeinem Umfang messen und auch vergleichen kann. Wenn man ohne Vergleiche zwischen verschiedenen Personen auskommen will, kann man immer noch die Frage untersuchen, was einen durchschnittlichen unglücklichen Menschen (in einer gewissen Situation) glücklicher macht.
    • es geht ja um die Qualität von glück. Es gibt da so ein Gedankenexperiment. Stell dir vor jeder Mensch hat eine Kiste in der aber nur er selber rein gucken kann. EIn anderer kann nur die kiste von anderen sehen nicht aber den inhalt. Der inhalt wird allgemein, Affe genant. jeder Mensch hat ja diesen Inhalt aber er kann halt nur seinen eigenen sehen. Der Punkt ist aber jetzt, in dieser Box, kann bei dem einen auch ein Hund sein oder bei dem anderen eine Giraffe. Aber man kennt ja nur sein eigenen inhalt und nennt dieses etwas einfach weiterhin affe, da mit affe nur etwas in einer Box bezeichnet wird. Dieses Ding in der Box kann man eigentlich auf alle empfindungen Übertragen, am einfachsten ist das noch mit der Farbe Rot. Vorrausgesetzt jemand ist nicht Farbenblind, wird ungefähr das gleiche als Rot bezeichnet, aber wie willst du jetzt die qualititative empfindung von Rot vergleichen, da Rot nur die bezeichnung für etwas in einer Box ist. genau so verhält es sich mit jedem gefühl was man nur selber erleben kann.
    • Man müsste den Begriff "Glück" halt in irgendeiner Weise unabhängig vom individuellen Bewusstsein messbar definieren. Ob das Sinn macht und zu brauchbaren Ergebnissen führt, ist dann eine andere Frage. Ich würde die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit solcher Untersuchungen aber nicht von vornherein kategorisch ausschließen.

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    • Sammy Jankis wrote:

      Der Grund, warum Veganer keine Eier essen, liegt an der Produktion derselben.

      Mir ist niemand bekannt, der "gut erzeugte" Eier (oder entsprechendes Fleisch) isst und sich als Veganer bezeichnet.

      Zitterbart wrote:

      Ich würde die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit solcher Untersuchungen aber nicht von vornherein kategorisch ausschließen.

      Das würde ich auch nicht. Aber wie könnte das aussehen?

      Ausgangspunkt war die Idee eventuell eine "Glücksmasse" beziffern zu können, so daß man z.B. sagen könnte: Diese zwei Hühner sind weniger glücklich als dieses eine Huhn.

      Angenommen man könnte Glück tatsächlich seriös beziffern, könnte das tatsächlich Grundlage dafür sein zu sagen: Es ist besser wenn dieses eine Huhn so glücklich lebt als wenn die zwei Hühner zusammengenommen weniger glücklich leben? Oder, daß es besser wäre, wenn die Weltbevölkerung an Menschen auf 300000000 begrenzt würde, da so nachhaltig mehr Glück möglich würde?
    • Wenn das einzig erklärte Ziel maximales Glück ist, wäre das wohl die logische Konsequenz. Letztendlich hängen die Auswirkungen aber ziemlich von der Definition des Begriffs ab.
    • '"'"' wrote:

      Sammy Jankis wrote:

      Der Grund, warum Veganer keine Eier essen, liegt an der Produktion derselben.
      Mir ist niemand bekannt, der "gut erzeugte" Eier (oder entsprechendes Fleisch) isst und sich als Veganer bezeichnet.

      Ich persönlich kenne auch keinen, der das macht. Ich habe das aber schon ein paar mal von Leuten gelesen, die teilweise selber Hühner halten; die werden dann nicht geschlachtet und gegessen, aber die Eier, aus denen keine Küken kommen, werden gegessen. Gut erzeugtes Fleisch gibt es nicht. "Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten" ist da die gängige Devise.
      Ich wünschte, Gott würde noch leben, um das zu sehen. - Homer Simpson
    • Zitterbart wrote:

      Wenn das einzig erklärte Ziel maximales Glück ist, wäre das wohl die logische Konsequenz.

      Kann ein Mensch wirklich so glücklich sein wie zwei Menschen? Oder geht so eine Annahme schon auf ein zweifelhaftes Glücksverständnis zurück? Ist das Glück über einen Sonnenstrahl glücklicher als das Glück über einen Geldgewinn?