Corona-Virus und die Folgen

    • Unmensch wrote:

      Anders wrote:

      Ich wünschte, ich hätte eine Infektion schon hinter mir und viele andere auch
      Mit dieser Verharmlosung begibst du dich in die Ecke der Corona-Leugner, nach denen eine Infektion eine belanglose Sache ist, und überhaupt: danach sei der Spuk vorbei.
      Das erinnert mich an den Corona-Leugner, der sich bewusst anstecken ließ, nur um dann auf dem Sterbebett sein Irrtum einzusehen und zurück zu rudern. Er hat das Ufer übrigens nie wieder erreicht.
      Und der Fall des Mannes, der wiederholt (!) infiziert wurde, deutet nicht gerade darauf hin, dass Corona den Windpocken ähnelt. Die gestrigen knapp 50 Toten allein hierzulande übrigens auch nicht.
      Ich leugne das Virus nicht. Ich möchte das nur mehr oder weniger schnell durchlaufen haben. Natürlich ist das kein Wunschkonzert und an irgendetwas muss man schließlich sterben, aber mir persönlich wäre es jetzt durch Corona lieber als später an irgendeinem räudigen Krebs zu verenden.
      Meine Prognose für dich würde dbzgl in Richtung Herzinfarkt gehen, wenn du es nicht schaffst dauerhaft runterzufahren ;)
      "Die Ihr mit Eurem Blick das Herz durchstacht, die Ihr den Geist aus seinem Schlaf geweckt, schaut auf mein angsterfülltes Sein, entdeckt sein Leid, da es die Liebe umgebracht."
    • Ich vermute tatsächlich, dass sehr viele Menschen eine Infektion bereits hinter sich haben, ohne es überhaupt mitzubekommen, weil sie einfach keine (oder nur ganz schwache) Symptome hatten. Und von den ganzen Politikern, die Corona schon hatten, ist auch keiner verstorben bisher. Spahn kann sogar nebenher arbeiten und klug daherreden, wie es aussieht.
      Was soll also daran "Verharmlosung" sein, wenn man darauf hinweist, dass sehr viele Menschen Corona genauso leicht überstehen wie eine Erkältung? Das ist schlicht und ergreifend ein Fakt.
      Dass es auch viele gibt, die heftigere Symptome zeigen oder daran sterben, ist natürlich ebenso Fakt. Aber man sollte da vielleicht mal einen Mittelweg finden, und nicht mit Corona umgehen, als ob es die tödlichste aller denkbaren Krankheiten ist, die je unseren Planeten heimgesucht hat. Wie gesagt, ein paar Schutzmaßnahmen halte ich durchaus für angebracht, aber eben mit Augenmaß und nicht in blindem Aktionismus a la Söder.
      Einer aktuellen Studie zufolge war die sinnvollste Maßnahme anscheinend immer noch die Absage von Großveranstaltungen... der messbare Effekt anderer Maßnahmen wie Maskenpflicht ist deutlich geringer ausgefallen... All das ist ja bisher nie durchgeführt worden, und wird gerade erst erprobt, mit den Bürgern als Versuchskaninchen, das muss man mal so klar sagen. Die lieben Politiker fischen selber komplett im Trüben, aber jeder will gleichzeitig der Angler sein, der den größten Hecht aus dem Teich zieht und dem alle dafür auf die Schulter klopfen.
      Und richtig unschön wird die Sache dann dadurch, dass das Parlament überhaupt nicht mehr gefragt wird, sondern sich die Bundeskanzlerin ständig nur mit den Länderchefs trifft, und da einfach beschließt, was gemacht wird. So wird parlamentarische Demokratie (von der ich eh nicht viel halte) komplett ad absurdum geführt, wenn das Parlament nur dafür da ist, die unwichtigen Entscheidungen abzunicken, während in Krisenzeiten einfach am Parlament vorbei entschieden wird.
      Ich kann die griesgrämige Fratze von der Merkel echt nicht mehr sehen, und dieses ständige Mahnen, Moralisieren und Besserwissen, als ob sie wirklich die Mutti aller Deutschen ist, und das Volk nur ein unmündiger Haufen Rotzlöffel. Und hier in Ba-Wü, der Kretschmann, ist ja noch schlimmer. Und der Söder in Bayern, und die Schwesig in MV, die zeigen alle ihr wahres Gesicht, und finden es insgeheim wahrscheinlich geil, dass sie endlich mal Herren über Leben und Tod sowie Freiheit und Unfreiheit sein dürfen, und nicht nur irgendwelche bedeutungslosen Länderchefs, die außerhalb des eigenen Bundeslandes eh keiner ernstnimmt.
    • Mich interessiert vor allem die Lage in den Krankenhäusern. Laut Propagandakanal unseres undemokratischen Polizeistaates scheint es noch ganz gut auszusehen.
      Deutsche Krankenhausgesellschaft: "Hoch alarmiert, ohne hektisch zu sein" | tagesschau.de
      "You said you wanted evolution -the ape was a great big hit - you said you wanted revolution, man and I say that you're full of shit" Marilyn Manson - Disposable Teens

      ¯\_(ツ)_/¯
    • <p>Den Punkt Egoismus müsste man aus meiner Sicht nicht beim Partyvolk, um der Lebensqualität willens ansetzen, sondern grundsätzlich beim Anspruch ewig leben zu wollen. Dieses Problem gründet in der Wissenschaft. Wenn mit Maßnahmen jeglicher Art in einen natürlichen Verlauf eingegriffen wird, ganz ehrlich, was für einen tollen Effekt erwartet man wirklich ? Was hat man am Ende für einen Gewinn erlangt und um welchen Preis (Gesundheitssystem)?</p><p>Deswegen erkläre ich jegliches Verfälschen durch scheinbares Be -oder Entschleunigen von natürlichen Prozessen für falschen Egoismus. Sollte man besser am allgemeinen Immunsystem aufbauen durch gezieltes Entgegenwirken der horrend wachsenden Unweltgiftebelastung. Das wäre mal ein effektiverer Ansatzpunkt und hat nichts mit Glauben an Verschwörung oder Opferbereitschaft zu tun. </p><p><br></p>
      "Die Ihr mit Eurem Blick das Herz durchstacht, die Ihr den Geist aus seinem Schlaf geweckt, schaut auf mein angsterfülltes Sein, entdeckt sein Leid, da es die Liebe umgebracht."
    • <p>Der Stressfaktor wird hierbei immer wieder unterschätzt und gehört als Auslöser freier Radikale mit zu den Gesundheitsrisiken Nr 1.
      "Die Ihr mit Eurem Blick das Herz durchstacht, die Ihr den Geist aus seinem Schlaf geweckt, schaut auf mein angsterfülltes Sein, entdeckt sein Leid, da es die Liebe umgebracht."
    • Die moralisierende Argumentationsweise ist sicherlich einer der Hauptgründe, wieso viele nur noch mit Gleichgültigkeit reagieren. Im Grunde gilt das auch für andere Formen des 'Weltverbesserertums'. Dass Politiker auf diese Weise der Bevölkerung den schwarzen Peter zuschieben, um vom eigenen Versagen abzulenken (sprich der Unfähigkeit, ein Gesundheitssystem aufzubauen, dass eine relativ harmlose Ausnahmesituation bewältigen kann), ist nachvollziehbar. Auf der anderen Seite suhlen sich viele derzeit geradezu in ihrer vermeintlichen moralischen Überlegenheit (das ist leider bei vielen Linken sehr deutlich zu sehen). Die Ideologisierung der Debatte ist leider beiden Seiten geschuldet (dass das Maske- oder Nicht-Masketragen quasi zum ideologischen Bekenntnis wird, völlig ungeachtet einer wissenschaftlichen Debatte um dessen Nutzen, ist ein praktisches Beispiel: Reichstag ǀ Die Maske ist links — der Freitag).
      Why do we fall?
    • Anders wrote:

      <p>Den Punkt Egoismus müsste man aus meiner Sicht nicht beim Partyvolk, um der Lebensqualität willens ansetzen, sondern grundsätzlich beim Anspruch ewig leben zu wollen. Dieses Problem gründet in der Wissenschaft. Wenn mit Maßnahmen jeglicher Art in einen natürlichen Verlauf eingegriffen wird, ganz ehrlich, was für einen tollen Effekt erwartet man wirklich ? Was hat man am Ende für einen Gewinn erlangt und um welchen Preis (Gesundheitssystem)?</p><p>Deswegen erkläre ich jegliches Verfälschen durch scheinbares Be -oder Entschleunigen von natürlichen Prozessen für falschen Egoismus. Sollte man besser am allgemeinen Immunsystem aufbauen durch gezieltes Entgegenwirken der horrend wachsenden Unweltgiftebelastung. Das wäre mal ein effektiverer Ansatzpunkt und hat nichts mit Glauben an Verschwörung oder Opferbereitschaft zu tun. </p><p><br></p>
      In der Debatte ist schon deutlich zu sehen, wie entweder aus Fahrlässigkeit oder schierer Ignoranz völlig verfehlte Schlagwörter und Slogans geprägt werden. 'Egoismus', 'social Distancing', 'stayathome'. Diese Slogans wurden bzw. werden ja durchaus wörtlich genommen, sowohl hinsichtlich staatlicher Zwangsmaßnahmen als auch seitens der Corona-Streber. Abstand halten und aktiv an seiner physischen und psychischen Widerstandsfähigkeit arbeiten wäre der sinnvollste Ratschlag gewesen, stattdessen haben Menschen Anzeigen kassiert, die alleine auf Parkbänken saßen oder sich mit Freunden und Familie zum Spaziergang getroffen haben. Letztlich sind Verschwörungstheorien auch ein Ausweichen vor dem Offensichtlichen. Bei dem ganzen Irrsinn fragen sich viele eben, ob die politischen Verantwortlichen so bekloppt sein können, und kommen zu dem Schluss, dass hinter dem Ganzen irgendein evil masterplan stecken muss. Die simple Wahrheit ist eben, dass Kontrollwahn, Verschafung und blinder Aktionismus die eigentlichen Treiber autoritärer Entwicklungen sind.
      Why do we fall?
    • <p>Ja, und für Heuchelei ist es jetzt fast schon etwas zu spät, weil zusätzlich andere Behandlungsmethoden sträflich vernachlässigt werden, bzw. nur noch die Alarmglocken für das Covid schrillen. </p><p>Nicht nur der Arm Gesundheitswesen wird ordentlich gegen die Wand gefahren, aber: 'keine Panik auf der Titanic, Wasser ist für alle da'.</p>
      "Die Ihr mit Eurem Blick das Herz durchstacht, die Ihr den Geist aus seinem Schlaf geweckt, schaut auf mein angsterfülltes Sein, entdeckt sein Leid, da es die Liebe umgebracht."
    • Anders wrote:

      <p>Den Punkt Egoismus müsste man aus meiner Sicht nicht beim Partyvolk, um der Lebensqualität willens ansetzen, sondern grundsätzlich beim Anspruch ewig leben zu wollen. Dieses Problem gründet in der Wissenschaft. Wenn mit Maßnahmen jeglicher Art in einen natürlichen Verlauf eingegriffen wird, ganz ehrlich, was für einen tollen Effekt erwartet man wirklich ? Was hat man am Ende für einen Gewinn erlangt und um welchen Preis (Gesundheitssystem)?</p><p>Deswegen erkläre ich jegliches Verfälschen durch scheinbares Be -oder Entschleunigen von natürlichen Prozessen für falschen Egoismus. Sollte man besser am allgemeinen Immunsystem aufbauen durch gezieltes Entgegenwirken der horrend wachsenden Unweltgiftebelastung. Das wäre mal ein effektiverer Ansatzpunkt und hat nichts mit Glauben an Verschwörung oder Opferbereitschaft zu tun. </p><p><br></p>
      Ohweh, bloß nicht in natürliche Abläufe eingreifen. Sollen die ungesunden Schwachen halt verrecken, hauptsache die gesunden, starken Menschen müssen keine Solidarität zeigen. :=
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      ¯\_(ツ)_/¯
    • <p>Stimmt. Am liebsten möchte man mit seiner Solidarität, zumindest im Lande der Bekloppten, zurückrudern. Wenn man z.B. einer sehr kranken Person für den Ernstfall ein Stück von seinem Lungenflügel anbietet, sie aber scherzhaft anstelle lieber die linke Titte haben möchte.</p><p>Außerdem war nicht ich derjenige, der an anderer Stelle Viele für Einen opfern wollte. Da braucht man dann auch nicht groß vom Blutspenden zu erzählen. </p><p><br></p>
      "Die Ihr mit Eurem Blick das Herz durchstacht, die Ihr den Geist aus seinem Schlaf geweckt, schaut auf mein angsterfülltes Sein, entdeckt sein Leid, da es die Liebe umgebracht."