Serien

    • Name: Breaking Bad
      Genre: Action, Drama, Thriller (ein wenig)

      Inhalt:
      Ein Chemielehrer erfährt einen Tag nach seinem 50. Geburtstag, das er Krebs hat. Er möchte aber, das seine Familie abgesichert sind, deshalb fängt er an, Meth zu kochen. Er ist ein Genie in diesem Bereich, weil er das reinste Meth kocht, das nach, nachdem sie eine Zutat nicht mehr bekommen, immer blau ist. Sagen wir mal so ... das Drama beginnt. ....


      Ich möchte nicht gerne Spoilern, aber ich muss ganz ehrlich sagen, diese Serie ist einfach nur genial. Dabei habe ich sie am Anfang gar nicht wirklich gewollt, aber nach der ersten Folge war es um mich geschehen ... Da kommen überraschende Momente, wo man echt dann sagt, wow und das hät ich nicht gedacht. Ich kann einfach nur die Serie empfehlen.
      Sind wir nicht alle etwas Bluma???? ^^
    • Name: The Protector
      Herkunftsland: Türkei
      Genre: Action, Mysterie, Übernatürliches

      Inhalt:
      Der junge Hakan hat so einiges vor sich, er möchte hoch hinaus. Das läuft aber nicht immer so reibunslos ab, wie man sonst denkt. Sein Freund verspielt das letzte Geld und sie fliegen aus der Wohnung. Sein Vater möchte ihn nicht unterstützen, weil er die vorherigen Versuche mit erlebt hat, die gnadenlos gescheitert sind. Sein Vater hat ein Antiquitätengeschäft, das ziemlich klein ist, aber schon lange besteht. Das reicht Hakan nicht. Eines Tages taucht im Geschäft eine Dame auf, die nach einem Hemd mit Stickereien fragt. Sein Vater bestreitet dies, obwohl Hakan eigentlich sicher ist, dieses Hemd tatsächlich im Archiv gesehen zu haben. Gegen Abend schleicht er sich hinter dem Rücken von seinem Vater noch mal ins Geschäft und holt das Hemd ... das Abenteuer beginnt ....

      Meine Meinung:
      Nun, für eine Serie, die nicht aus den üblichen Ländern kommt ist es fürs erste Mal sehr gut gelungen. Die Schauspieler sind klasse und man kann sich gut hinein versetzen. Jetzt kommt aber das große Aber ^^ .... Die Geschichte ist nicht fertig, was schade ist, nach dem Staffelfinale weiß man, es geht weiter. Sie ziehen es für mich unnötig in die Länge und auch die Folgen selber sind zu kurz. Wären sie hergegangen und hätten jede Folge mindestens auf 50 Minuten gemacht plus etwas gestrafft, dann wäre so einiges besser gewesen. Auch Haken, die Figur ... in der ersten Folge strotzt er von ... ich will hoch hinaus und es reicht nicht mehr, und er will mehr .... bis zum Jammerlappen, der er in meinen Augen tatsächlich ist. Er ist kein kleines Kind mehr, sondern eigentlich ein junger Erwachsener ... und doch verhält er sich in meinen Augen hochtrabend, selbstgefällig und weiß eigentlich doch nichts. Auch kann ich nicht wirklich verstehen, was sie so lange eigentlich durchgehalten haben und niemand von ihnen wusste, aber in kürzester Zeit fliegen sie auf und alles geht den Bach hinunter.
      Für eine erste Serie aus dem Land ist sie gut gewesen, aber kommt trotzdem noch nicht an die wirklich großen Serien ran. 5/10
      Sind wir nicht alle etwas Bluma???? ^^
    • Hannibal (2013 - 2015, 39 Episoden in 3 Staffeln)

      Trailer

      Dr. Hannibal Lecter gibt es jetzt in Serienform und gejagt von Will Graham, mordet er sich durch drei Staffeln.
      Ich bin Fan der ursprünglichen Filme und freue mich schon darauf, demnächst die Bücher zu lesen. Mit der Serie konnte ich allerdings nicht so viel anfangen. Dabei ist sie gut inszeniert, es gibt beeindruckende Bilder, spannende Handlungsbögen (dazu gleich mehr) und eine beklemmende Atmosphäre. Mads Mikkelsen und Hugh Dancy kommen als Hannibal und Will natürlich nicht an Anthony Hopkins und Edward Norton heran, spielen aber auch sehr gut.
      Vielleicht bin ich nicht so ganz damit warm geworden, weil es für mich alles etwas too much war. Jede Szene, jede Einstellung war bedeutungsschwanger aufgeladen und auf düster getrimmt. Hannibal ist ein Alleskönner, der alles weiß und auf jede Frage eine coole Antwort hat und das alles im Takt zu klassischer Musik. Und Will muss mindestens so viel leiden wie Frodo in Der Herr der Ringe. Eventuell hätte ich die Serie nicht bingen sollen. Aber auch die Handlung hat mich immer weniger interessiert. Die dritte Staffel ist im Grunde eine Wiederholung von Roter Drache und dort merkt man den Unterschied zwischen den (alten und neuen) Schauspielern auch am meisten.
      Allerdings kam die Serie bei der Kritik hervorragend an, also wenn ihr euch für den Stoff interessiert und ihn noch nicht gesehen habt, will ich euch nicht weiter beirren.


      Mystic Knights - Die Legende von Tir Na Nog (1998, 50 Episoden in 1 Staffel)

      Eine lustige, sehr trashige 90er-Kinderserie über englische Ritter und eine Lady, die magische Waffen bekommen, um gegen eine böse Königin und ihre Gehilfen anzutreten.
      Die Helden bekommen von einem magischen feenartigen Volk Waffen, die mit der Kraft der klassischen griechischen Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft aufgeladen sind und ihre Gegner in die Flucht schlagen können - im wahrsten Sinne des Wortes, denn natürlich stirbt niemand wirklich. Eine Verbindung verschiedener Legenden und Mystiken, die mit billigen Effekten, viel Plastik und absurden Handlungen ("Wie? Hinter dem bösen Plan steckt schon wieder die böse Königin?! Das war bisher auch immer so, aber jetzt bin ich echt überrascht!") eine so trashige Serie ergibt, dass man sich eigentlich gar nicht darüber lustig machen möchte. Muss man auch nicht, denn sie nimmt sich selbst oft genug nicht ernst.
      Wer also mal abschalten möchte und einen Kontrast zu den Hochglanz-Serien unserer Zeit braucht, kann sich die Serie auf YouTube ansehen: Mystic Knights (Komplette Serie)


      Prison Break (2005 - 2009/2017, 90 Episoden in 5 Staffeln, ein Film)

      Trailer

      Ein genialer Statiker bricht in ein Gefängnis ein, um seinen unschuldigen Bruder zu befreien.
      Eine gute, spannende Serie mit einem besonders hervorstechenden Hauptdarsteller (Wentworth Miller; kenne ich sonst nicht, hat aber bei Underworld mitgespielt). Er kennt das Gefängnis in- und auswendig und hat ihre Flucht minutiös geplant. Besonders die erste Staffel ist sehr spannend und falls der Geschmack doch nicht so getroffen wurde, endet sie so, dass man danach aufhören oder weiter sehen kann. Die Spannung lässt dann auch insgesamt etwas nach, dafür entwickeln sich besonders die ursprünglichen Nebenfiguren ausgezeichnet. Die Autoren beherrschen das Katz- und Maus-Spiel zwischen den Häftlingen und den Bad Boys der Regierung, die immer wieder Jagd aufeinander machen. Die Verschwörung, die den Roten Faden der späteren Staffeln bildet, fühlt sich am Anfang etwas abgedroschen an, aber auch hier gibt es bis zum Ende hin eine spannende Entwicklung.
      Lediglich die unzähligen knappen-um-Haaresbreite-entkommenen-gerade-noch-gut-gegangenen-Momente der ersten Staffel nehmen ihr meiner Meinung nach etwas die Glaubwürdigkeit. Dafür, dass der Plan des Protagonisten so detailliert ist und es immerhin um zwei Menschenleben geht, gibt es offensichtlich eine Menge Schwachstellen.
      Der Film ist okay, muss man aber nicht unbedingt sehen. Wenn man nach Abschluss der Serie noch Bock auf ein bisschen mehr hat, wird er kaum enttäuscht. Allemal besser als weitere Staffeln, die die Handlung nur unnötig in die Länge gezogen hätten.
      Fazit: Eine Actionreiche Serie, sehr spannend in der ersten Staffel, danach gibt es eine umso bessere Figurenentwicklung und Nebenplots.
      Ich wünschte, Gott würde noch leben, um das zu sehen. - Homer Simpson
    • Ich suchte gerade Meister Eder und sein Pumuckl, finde das so geil, dass ich einfach ohne meine Kinder weiterglotze *schäm*
      Esoterische Milchkühe und ihre Foreneinspritzungen werden ab sofort vollständig von mir ignoriert. Grund: Weder Zeit noch Bock dem Bullshit zu widersprechen. Stand: 23.07.19
    • Habe jetzt die Serie True Blood durchgeschaut, einfach, weil ich genau wissen wollte, was sie alles verändert haben. Ich kenne die Bücher und war dann doch etwas irritiert, das es auf der einen Seite sehr komisch verändert wurde und auf der anderen Seite hat es doch auf eine gewisse Art gepasst. Trotzdem ziehe ich die Bücher eindeutig vor.
      Sind wir nicht alle etwas Bluma???? ^^
    • Hmm,klingt interessant, was wikipedia dazu schreibt. Das könnte ich mir mal für die Spätschicht aufs tablet packen. Ich steh so ziemlich auf alles, was irgendwie mit Blutsaugern zu tun hat.
      Esoterische Milchkühe und ihre Foreneinspritzungen werden ab sofort vollständig von mir ignoriert. Grund: Weder Zeit noch Bock dem Bullshit zu widersprechen. Stand: 23.07.19
    • -Ya- wrote:

      Hmm,klingt interessant, was wikipedia dazu schreibt. Das könnte ich mir mal für die Spätschicht aufs tablet packen. Ich steh so ziemlich auf alles, was irgendwie mit Blutsaugern zu tun hat.
      Ja ... ist auch auf eine gewisse Art sehr gut gewesen, auch wie sie die Urgeschichte erzählt haben ... ohne groß zu Spoilern ... Schau es dir einfach an ...

      Jetzt habe ich die erste Staffel von Hannah angeschaut.
      Sie lief bei Amazon-Prime und wir haben uns das mal gegönnt. Naja, etwas enttäuscht war ich schon, weil ich mir wesentlich mehr darunter vorgestellt habe. Mädchen, die in ihrer DNA verändert werden, so das sie zu richtigen Maschinen oder Übermenschen werden. Hannah wurde damals als Baby aber dort raus geholt und hat eine etwas anderes Leben genossen. Als sie dann doch entdeckt werden, gibt es eine relativ große Jagd. ...
      Sind wir nicht alle etwas Bluma???? ^^
    • Ich find die Serie ganz nett, aber angesichts der Tatsache, dass sie von den Machern von "Banshee" stammt, eher enttäuschend. Da reicht "Warrior" eben absolut nicht ran.

      Ziemlich gut fand ich zuletzt Black Spot, wobei leider zur Zeit fraglich ist, ob die Serie weitergeführt wird - daher gibt's nur eine bedingte Empfehlung, die Handlung ist eben nicht abgeschlossen.